Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2, A47 / B74- Mirizzi-Syndrom
Unregistriert
09.10.2019, 16:11
Genau das habe ich mir auch gedacht. Wie soll ein nicht vorhandener Ductus cysticus auf den DHC drücken.
Unregistriert
09.10.2019, 16:12
Das ist eine sehr gute Frage, zumal für ein Mirizzi-Syndrom die Gallenblase eigentlich vorhanden sein müsste. Allerdings muss sie das für ein PSC auch...eigentlich müssten hier zwei Antworten richtig sein
Würde denken durch einen Stein im Stumpf des Ductus cysticus, der auch wie eine Art Reservoir fungieren kann, wenn einmal dilatiert.
Unregistriert
09.10.2019, 16:17
Hallo!
Mirizzi macht gar keinen Sinn! (Wie können die Steine entstehen, wenn man keine Gallenblase hat?!)
Außerdem der Befund bei der Abbildung Nr.11 (das linke Bild) sieht sehr ähnlich wie MRCP-Befund bei PSC aus (schaut euch mal bei AMBOSS im PSC-Kapitel das ERCP-Bild an).
Würde denken durch einen Stein im Stumpf des Ductus cysticus, der auch wie eine Art Reservoir fungieren kann, wenn einmal dilatiert.
Steine entstehen in der Gallenblase durch die Verdickung der Galle, in einem Stumpf sollten die nicht vorkommen.
Unregistriert
09.10.2019, 16:45
wtf jetzt soll B richtig sein?
Unregistriert
09.10.2019, 16:45
Hi Leute,
Die Experten sagen an dieser Stelle, dass am wenigsten eine PSC vorliegt.
Das mal außer Acht gelassen - wie soll man denn nach Cholezystektomie ein Mirizzi-Syndrom bekommen?
Cheers!
Nein, die Dozenten sagen dass am wenigsten ein distales Gallengangs-CA vorliegt.
Unregistriert
09.10.2019, 16:49
Hi Leute,
Die Experten sagen an dieser Stelle, dass am wenigsten eine PSC vorliegt.
Das mal außer Acht gelassen - wie soll man denn nach Cholezystektomie ein Mirizzi-Syndrom bekommen?
Cheers!
Nein, die Dozenten sagen dass am wenigsten ein distales Gallengan-Ca vorliegt.
Unregistriert
09.10.2019, 16:51
Jetzt ist es plötzlich das Gallengangskarzinom? Ist klar
Unregistriert
09.10.2019, 16:56
Also ich sehe da eine Perlenschnur, zählt die nicht?
Sollten sie nicht, machen sie aber leider manchmal.
https://www.mcn-nuernberg.de/vbc2013/90vbc-abstracts/I_01_Allgem_00041.pdf
Unregistriert
09.10.2019, 17:11
absolutes Spezialwissen dann oder?
Unregistriert
09.10.2019, 17:59
Auch wenn viele Fragen unsinnig sind, ist der Sinn dieser Frage wahrscheinlich zu testen, ob der Prüfling weiß, dass für ein Mirizzi-Syndrom eine Gallenblase vorhanden sein muss. Da der Patient keine mehr hat, ist es wohl c)...
Unregistriert
09.10.2019, 18:54
auch ohne Gallenblase können Patienten an einer Cholesocholithiasis leiden, da sich hier die Steine im Gallengang selbst bilden und demnach auch ein Mirizzi Syndrom hervorrufen können. Somit wäre Die PSC auch die zu kreuzende Antwort.
Ein Mirizzi-Syndrom ist ein Stein im Ductus Cysticus, der den Ductus pancreaticus abdrückt.
Bei korrekter OP hat der Patient 1. keinen Ductus cysticus mehr, und 2. Gäbe es dann keine, auf den Bildern klar erkennbare, Dilatation des Pankreasganges.
Ein Mirizzi-Syndrom ist am wenigsten wahrscheinlich
Nicht "ohne Gallenblase kein Mirizzi-Syndrom", sondern "ohne Ductus cysticus kein Mirizzi-Syndrom".
Rein logisch: Es bleibt nunmal ein Stumpf des Ductus cysticus, somit ist er nicht ganz weg. Dieser kann sich, wie alle anderen Gallenwege auch, bei veränderter Gallezusammensetzung oder Gallengangssteinen oder Entzündung (postoperativ, Steine etc) weiten. Womit er - ganz genau wie die Gallenblase - wieder eine Art Reservoir bildet und voilà haben wir die notwendige Stase mit Entzündungsreaktion für einen Gallenstein. Im Ductus cysticus. Nach Cholezystektomie. Es ist bescheuert, aber trotzdem möglich.
Tullius80
09.10.2019, 20:40
Es geht nicht um die Möglichkeit, sondern um die Wahrscheinlichkeit. Ein seltener Gallenstein in einem seltenen Residuum einer noch selteneren Krankheit soll wahrscheinlicher sein als eine PSC?
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