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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wichtig ist die Examensnote?



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ehem-user-07-01-2020-1532
22.12.2019, 21:40
Die Frage ist aus einem anderen Grund wenig zielführend: Die allermeisten versuchen ja die bestmögliche Note zu erreichen. Manche Chefs legen mehr Wert drauf, andere weniger. Ansonsten ist es eine Frage von Angebot und Nachfrage. Aber so wirklich ändern- außer ordentlich zu lernen- kann man es doch eh nicht.

Dass man eine gute Promotion haben sollte, wenn man in die Forschung will, sollte auch irgendwie offensichtlich sein.
Dass man es vielleicht etwas schwerer haben wird bei einer Bewerbung im gleichen Haus, wenn man im PJ gezeigt hat, dass man zwei linke Hände hat und ständig mit den Kollegen aneinandergeraten ist oder man stinkefaul ist, ist auch irgendwie offensichtlich.

Ansonsten (und das ist auch irgendwie offensichtlich): Man muss umso besser sein, je ambitionierter die Karrierepläne sind sind und je ungünstiger das Verhältnis Bewerber zu Stellen ist.

Sorry, aber mit solchen Antworten kann ich nichts anfangen.


Aber so wirklich ändern- außer ordentlich zu lernen- kann man es doch eh nicht.
--> Wenn es - mal angenommen - so wäre, dass die Examensnote für eine Uniklinik-Bewerbung extrem wichtig ist, dann würde ich mich mehr ins Zeug legen, um eben eine bessere Examensnote zu erreichen. Falls mir nun jedoch jeder sagen würde, die Examensnote sei in jeder Hinsicht völlig irrelevant, würde ich meinen Lernaufwand zurückschrauben. Das ist der doch wohl offensichtliche Grund, wieso ich diesen Thread erstellt habe...


Dass man eine gute Promotion haben sollte, wenn man in die Forschung will, sollte auch irgendwie offensichtlich sein.
--> Das war nie die Frage. Die Frage ist, ob die EXAMENSNOTE (nicht die Promotion) für eine gute Uniklinik-Stelle oder eine Laufbahn als Professor relevant ist.


Dass man es vielleicht etwas schwerer haben wird bei einer Bewerbung im gleichen Haus, wenn man im PJ gezeigt hat, dass man zwei linke Hände hat und ständig mit den Kollegen aneinandergeraten ist oder man stinkefaul ist, ist auch irgendwie offensichtlich.

--> Das war ebensowenig meine Frage.


Man muss umso besser sein, je ambitionierter die Karrierepläne sind sind und je ungünstiger das Verhältnis Bewerber zu Stellen ist.
--> Das ist auch selbstverständlich und war - mal wieder - nicht meine Frage. Die Frage ist - ich wiederhol's gerne noch mal -, inwiefern die EXAMENSNOTE relevant für die Karriere an einer Uniklinik bzw. an der Uni als Professor ist. Die Examensnote drückt ja aus, wie gut man im Durchschnitt in ALLEN Bereichen der Medizin war. Wenn ich Assistenzarzt in der Neurologie einer Uniklinik oder Professor für Neurologie werden will, ist dann ebenjene Examensnote (die ja nicht nur aus meinen Leistungen im Fach Neurologie, sondern auch aus meinen Leistungen in ganz vielen anderen für die Neurologie völlig irrelevanten Fächern besteht) irgendwie von Bedeutung? Angenommen ich habe in allen Fächern, die mit Neurologie zutun haben, sehr gute Leistungen erbracht, war aber in allen anderen Fächern so schlecht, dass ich im Examen eine 3 oder 4 habe... Wirkt sich diese Examensnote dann negativ auf meine Bewerbung auf eine Neuro-Stelle an der Uniklinik aus?

Bitte konkret auf meine Fragen antworten und nicht pseudo-klug irgendwelche am Thema vorbeigehenden Selbstverständlichkeiten von sich geben. Danke.

davo
22.12.2019, 22:36
Wenn ein potenzieller Kollege pissig auf gute Tipps reagiert, wird seine Bewerbung in der Tonne landen - egal wie seine Noten sind ;-)

Und wenn du deine vierte Frage nicht vergessen hättest, wüsstest du auch, dass du sehr wohl gefragt hast, wie wichtig die Doktorarbeit für eine Karriere als Prof ist.

Feuerblick
22.12.2019, 23:10
Sobald du deine erste Stelle, meinetwegen an einer Uniklinik, hast, sind deine EXAMENSNOTEN (warum schreist du eigentlich dieses Wort?) komplett irrelevant. Für die weitere Karriere ist dann nur noch interessant, was du an Forschung raushaust und ob du im Job fachlich einigermaßen kompetent bist. Ob du jemals in einem anderen Fach gut oder schlecht warst, interessiert dann nicht mehr. Was einem schon der gesunde Menschenverstand und die Forenrecherche sagen dürfte.
Wenn dein Gedanke ist, irgendwann mal „Professor“ sein zu wollen, dann solltest du dich vielleicht nicht zwingend drauf verlassen, dass die von dir angepeilte Uniklinik nicht auf EXAMENSNOTEN schaut sondern ranklotzen. Es ist immer besser, gute Noten zu haben :-nix
Und überlege dir mal, ob es sinnvoll ist, in einem Forum als Newbie rumzuzicken, weil dir eine Antwort nicht passt. Ist hier wie im echten Leben. Da kommt das auch nicht gut.

davo
23.12.2019, 07:16
Außerdem wird jemand, der fragt, ob es auch OK ist, wenn er weniger Zeit ins Studium investiert, von der Persönlichkeitsstruktur her ohnehin nie Professor. Das werden eher Leute, die "Fanatiker" sind, die von sich aus immer noch mehr Zusatzinfos lesen, die von sich aus immer noch mehr Details wissen wollen, die von sich aus immer mehr als alle anderen wissen wollen, die von sich aus immer die bestmögliche Note haben wollen, usw. Leute, die eine große intrinsische Motivation haben und sich nie mit dem Minimum zufrieden geben, sondern immer ganz vorne sein wollen.

Neuro-Assistenzarzt an einer Uniklinik wird man hingegen leicht. In der Neuro gibts, so mein Eindruck, sehr oft extrem viele Dienste, sehr oft extrem anstrengende Dienste, usw. - das wollen sich nicht viele antun. Da kann man auch mit schlechten Noten problemlos eine "gute" (LOL :-))) Stelle finden. Aber das sind dann halt in der Regel nicht die, die irgendwann mal irgendwo Prof oder Chefarzt werden.

WackenDoc
23.12.2019, 08:38
Wenn du auch im RL so eine Zickigkeit an den Tag legst, ist die Examensnote auch egal.

ehem-user-07-01-2020-1532
23.12.2019, 11:07
Sorry, kam wohl echt ein bisschen zickig rüber. War keineswegs unhöflich gemeint, ich hab mich nur ein bisschen auf die Schippe genommen gefühlt, weil manche "Tipps" wirklich absolute Selbstverständlichkeiten waren. Aber nix für ungut! ;)


Außerdem wird jemand, der fragt, ob es auch OK ist, wenn er weniger Zeit ins Studium investiert, von der Persönlichkeitsstruktur her ohnehin nie Professor. Das werden eher Leute, die "Fanatiker" sind, die von sich aus immer noch mehr Zusatzinfos lesen, die von sich aus immer noch mehr Details wissen wollen, die von sich aus immer mehr als alle anderen wissen wollen, die von sich aus immer die bestmögliche Note haben wollen, usw. Leute, die eine große intrinsische Motivation haben und sich nie mit dem Minimum zufrieden geben, sondern immer ganz vorne sein wollen.
Das verstehe ich nicht. Wichtig ist doch nur, dass man in seinem jeweiligen Fach ein "Fanatiker" ist. Warum muss ich im gesamten Studium (sprich in allen Fächern der Medizin) immer ein superfleißiger Fanatiker (gewesen) sein, wenn ich doch bloß in einem Fach (z. B. Neurologie) Professor werden will?

Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass die Examensnote doch eigentlich gar keinen Aussagewert haben kann für die Eignung für ein bestimmtes Fach. Daher ja auch meine ursprüngliche Frage, wie wichtig die Gesamtnote im Bewerbungsverfahren ist, inwiefern darauf geachtet wird usw...

Feuerblick
23.12.2019, 13:07
Weil auch ein Neurologe in anderen Fächern einigermaßen Bescheid wissen sollte vielleicht?

davo
23.12.2019, 13:40
Das liegt IMHO eben an der Persönlichkeitsstruktur. Solche Menschen sind in dieser Phase meist nicht nur auf das fokussiert, was ihnen direkt etwas nützt. Sondern sind einfach extrem an der Medizin und am Studium interessiert, weshalb die gar nicht erst auf die Idee kommen würden, einen Teil nicht oder nur halb zu lernen. Das sind dann auch die Leute, die im Studium ständig Sachen auf UpToDate, DocCheck, Medscape, usw. nachlesen, die von irgendwelchen neuen Studien, Medikamenten oder Leitlinien sprechen. Die machen das nicht, weil sie sich davon bessere Noten erhoffen. Sondern einfach, weil sie den entsprechenden Drive haben. Da wird nicht rein nach Kosten vs. Nutzen gedacht. Das kommt dann erst später, wenn es um die Publikationen geht. Da ist es dann sehr wohl so, dass viele PDs und Profs sehr stark differenzieren zwischen der Arbeit, die ihnen direkt persönlich nützt, und allem anderen (was dann am besten immer wer anderer macht).

Außerdem, und jetzt kommt das nächste Problem, gibt es IMHO gerade im Medizinstudium oft keine direkte Korrelation zwischen Lernaufwand und Note. Das mag vielleicht an einer Musikhochschule so sein, oder im BWL-Studium, aber in der Medizin haben ja oft die, die rein pragmatisch die Altklausuren auswendig gelernt haben und sonst überhaupt nichts getan haben, die besseren Noten als die, die versucht haben, tatsächlich den Stoff zu lernen. Uniklinik-Karriere werden aber wahrscheinlich trotzdem eher letztere machen.

Eigentlich ist all das aber ohnehin logisch. Ich frag mich deshalb, in welchem Semester du so bist.

ehem-user-07-01-2020-1532
23.12.2019, 14:13
Weil auch ein Neurologe in anderen Fächern einigermaßen Bescheid wissen sollte vielleicht?
Die Rede war ja nicht von "einigermaßen Bescheid wissen", sondern von "Fanatismus". Ich würde mal behaupten, wer ein abgeschlossenes Medizinstudium - egal mit welcher Note - hat, der weiß in allen Fächern zumindest ungefähr Bescheid. Findest du nicht?


Das liegt IMHO eben an der Persönlichkeitsstruktur. Solche Menschen sind in dieser Phase meist nicht nur auf das fokussiert, was ihnen direkt etwas nützt. Sondern sind einfach extrem an der Medizin und am Studium interessiert, weshalb die gar nicht erst auf die Idee kommen würden, einen Teil nicht oder nur halb zu lernen.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass jeder Professor in allen Bereichen des Medizinstudiums überdurchschnittlich interessiert war... Ich habe beispielsweise ein sehr großes, vielleicht gar fanatisches Interesse an sämtlichen Fächern, die mit Neuro zu tun haben. Hingegen sind mir Fächer wie Derma, Orthopädie, Gyn etc. nahezu völlig egal, sodass ich dort eben bloß das zum Bestehen minimal Nötige leiste. Und die sich daran anschließende Frage ist eben, ob mir das womöglich später bei der Bewerbung um eine Stelle zum Nachteil werden könnte, weil da vielleicht ja doch noch auf die Gesamtnote geachtet werden könnte, die bei mir aufgrund meines eher mäßigen Interesses an obengenannten Fächern keine 1 sein wird.


Eigentlich ist all das aber ohnehin logisch. Ich frag mich deshalb, in welchem Semester du so bist.
Ich bezweifle mal, dass man sich ganz logisch von selbst erschließen kann, welche Rolle die Examensnoten bei einer Bewerbung an der Uniklinik spielen. Dazu braucht man Erfahrungsberichte, und um eben diese habe ich mit der Erstellung dieses Threads gebeten. Ich kann nicht verstehen, weshalb du meiner Frage offenbar die Berechtigung absprichst.

Feuerblick
23.12.2019, 14:22
Und Erfahrungsberichte hast du bekommen... nur eine Glaskugel, die uns sagt, welcher Chefarzt welche Noten in welchem Fach bevorzugt - die hat halt keiner.

WackenDoc
23.12.2019, 14:46
Ich mach´s einfach: Du wirst kein Professor- das Mindset passt hinten und vorne nicht. Du kannst mit deiner Einstellung froh sein, wenn du die Probezeit überstehst.

ehem-user-07-01-2020-1532
23.12.2019, 16:46
Und Erfahrungsberichte hast du bekommen... nur eine Glaskugel, die uns sagt, welcher Chefarzt welche Noten in welchem Fach bevorzugt - die hat halt keiner.
Sowas habe ich doch auch nie verlangt.


Ich mach´s einfach: Du wirst kein Professor- das Mindset passt hinten und vorne nicht. Du kannst mit deiner Einstellung froh sein, wenn du die Probezeit überstehst.
Hast du keine Tickets für Wacken bekommen oder weshalb die gefrustete Antwort? Was weißt du unverschämter medi-learn-süchtiger Internet-Frechdachs denn über mein Mindset und meine Einstellung zum Leben und zum Studium? Ich bin im 8. Semester, studiere 2 Fächer gleichzeitig und muss (unter anderem) deshalb gezwungenermaßen Abstriche machen. Nur weil ich gestern genervt auf deinen nicht hilfreichen Beitrag reagiert habe, musst du nicht auf diese Weise versuchen, es mir heimzuzahlen. Meiner Ansicht nach ziemlich schwach von einem fertigen Arzt, derart unsachlich und persönlich zu reagieren.
Tu mir doch den Gefallen und erklär mir einmal ganz sachlich und unvoreingenommen, inwiefern meine "Einstellung" (womit du vermutlich meinst, dass ich an einigen Fächern des Medizinstudiums kaum Interesse habe und daher vielleicht keine 1 im Stex haben werde) es ausschließt, dass ich jemals Professor werde?

Feuerblick
23.12.2019, 17:03
Findest du den Ton angemessen, timhepper??? Ernsthaft?

Evil
23.12.2019, 17:06
Nimm es Dir nicht so zu Herzen, timehepper. Wacken hat zwar Recht, sie selber ist aber ebenfalls aus gutem Grund keine Professorin geworden ;-)

ehem-user-07-01-2020-1532
23.12.2019, 17:10
Entschuldige, aber so etwas:

Ich mach´s einfach: Du wirst kein Professor- das Mindset passt hinten und vorne nicht. Du kannst mit deiner Einstellung froh sein, wenn du die Probezeit überstehst.
lasse ich mir ganz sicher nicht sagen. (Auch dann nicht, wenn ich vielleicht vorher unberechtigterweise "zickig" reagiert habe. Irgendwann ist auch mal gut.)

Übrigens: Fandest du deinen Ton bei diesem Beitrag besonders angemessen?
-->
Und Erfahrungsberichte hast du bekommen... nur eine Glaskugel, die uns sagt, welcher Chefarzt welche Noten in welchem Fach bevorzugt - die hat halt keiner.
Was sollte denn so ein Beitrag?! Ich warte darauf, dass du mir bitte mit genauem Zitat (!) zeigst, wo ich etwas derartiges wie eine Glaskugel, die mir sagt, welcher Chefarzt welche Noten in welchem Fach bevorzugt, verlangt habe! Danke.

Feuerblick
23.12.2019, 17:14
Sag mal, was stimmt eigentlich nicht mit dir? Du stellst Fragen und meckerst, wenn dir die Antwort nicht passt. Wenn man dich darauf hinweist, dass du gute Antworten bekommen hast, dir das aber im konkreten Fall unter Umständen nicht helfen wird, weil jeder Chefarzt anders denkt/denken kann, dann passt dir der Tonfall nicht? Dafür findest du es aber korrekt, eine andere Person als „unverschämter medi-learn-süchtiger Internet-Frechdachs“ zu bezeichnen? Wenn du im wahren Leben genauso austickst, dann dürfte der Weg zum Professor ein schwieriger werden. Kollegen lassen sich nicht gerne dafür anmachen, dass ihre Meinung dir nicht passt.
Und nein, ich werde dir nicht zeigen, wo du genaueres wissen möchtest. Du wolltest wissen, wieso bitteschön du andere Fächer können sollst, wo du dich doch nur für Neuro und dessen Dunstkreis interessierst. Das KANN ein Chefarzt an einer Uni genauso sehen, das KANN er aber auch anders sehen.

Im übrigen bin ich hier raus. Mich anpampen zu lassen, dazu ist mir meine Zeit zu schade. Insofern wünsche ich dir viel Spaß beim Warten auf ein Zitat meinerseits.

ehem-user-07-01-2020-1532
23.12.2019, 17:23
@Feuerblick: War ja zu erwarten, dass du deinen Vorwurf nicht belegen kannst. ;) Im Übrigen finde ich es weitaus weniger schlimm, jemanden als „unverschämten medi-learn-süchtigen Internet-Frechdachs“ zu bezeichnen, als jemandem, den man bloß von ein paar wenigen Forum-Beiträgen kennt, kühl und trocken zu sagen, sein Traum, später Professor zu werden, gehe sowieso nie in Erfüllung. Soetwas ist - und das sollte ein fertiger Arzt am besten wissen - potentiell emotional verletzend - und zwar sehr.

Anyway... Ja, ich war gestern ein wenig zickig wegen WackenDocs Beitrag, aber das ist kein Grund, dass nun gefühlt jeder hier (ganz offensichtlich parteiisch) behauptet, dass meine Fragen keine Berechtigung hätten, ich ja sowieso kein Professor werde, dass meine Einstellung nicht passe, dass ich ein Problem mit anderen Meinungen hätte usw... Alles, was ich wollte, waren ein paar Erfahrungsberichte. Die habe ich - Gott sei Dank - auch bekommen. Danke dafür! Frohe Weihnachten! Ich bin raus.

WackenDoc
23.12.2019, 17:33
Q.e.d.

Rahmspinat
23.12.2019, 17:33
@Feuerblick: War ja zu erwarten, dass du deinen Vorwurf nicht belegen kannst. ;) Im Übrigen finde ich es weitaus weniger schlimm, jemanden als „unverschämten medi-learn-süchtigen Internet-Frechdachs“ zu bezeichnen, als jemandem, den man bloß von ein paar wenigen Forum-Beiträgen kennt, kühl und trocken zu sagen, sein Traum, später Professor zu werden, gehe sowieso nie in Erfüllung. Soetwas ist - und das sollte ein fertiger Arzt am besten wissen - potentiell emotional verletzend - und zwar sehr.

Ich sags mal so, so richtig profiliert hat sich niemand von euch gerade. Andererseits gilt auch: beggars can't be choosers. Du hast gefragt, du hast Antworten und Meinungen bekommen. Nun kann einem das eine oder andere nicht gefallen, aber als erwachsene Person darf man auch etwas reifer reagieren. Mal ganz davon abgesehen: Wenn du dich von der Aussage einer dir nicht bekannten Person so irritieren lässt, solltest du vielleicht deine Einstellung zu gewissen Dingen überdenken.

Ansonsten stimme ich davos Aussagen zu: Diese Leute haben eine enorm hohe Arbeitsmoral und Selbstorganisation. Kenne Beispiele, bei denen konstant nur Einser in der Notenübersicht sind und parallel dann M2 und die Masterarbeit am Laufen waren, beides dann auch mit Bestnoten bestanden. Muss man können und vor allem Lust darauf haben.

Arrhythmie
23.12.2019, 17:41
Ich sags mal so, so richtig profiliert hat sich niemand von euch gerade.

Liegt das an Weihnachten?

Irgendwie ist in so manchen Fäden aktuell eine unangenehme, latent aggressive Grundstimmung.