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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie spart oder investiert ihr?



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kartoffelbrei
30.12.2020, 21:26
Nutzt ihr vermögenswirksame Leistungen und wenn ja, in welcher Form? Ich wollte jetzt eigentlich endlich mal in die Pötte kommen und mir einen ETF-Sparplan für die VL suchen.
Was ich aber bis jetzt an Angeboten gefunden habe, hatte relativ hohe Kosten. Da wir laut Tarifvertrag nur 6,65€ bekommen, finde ich z.B. 10-12€ Jahresgebühr schon etwas unverhältnismäßig... Selbst auf die 40€ aufstocken hatte ich eigentlich nicht vor, weil ich das Geld lieber in einem Gratis-Depot in ETFs stecken wollte. Anspruch auf staatliche Förderung habe ich eh nicht.

Wie macht ihr das? Habt ihr eine bessere Idee als ETFs für die VL?

FirebirdUSA
31.12.2020, 07:43
Ich zahl damit meine Hausfinanzierung mit ab...

hebdo
31.12.2020, 12:29
Ich habe einen ETF-Sparplan über einen Robo-Adviser (OSKAR). Das geht auch mit vermögenswirksamen Leistungen.

Hat jemand Erfahrungen mit Gold-ETC XETRA oder Euwax? Ich würde gerne in Gold investieren ohne einen Safe zu Hause oder ein Bankschließfach zu benötigen.

freak1
31.12.2020, 13:34
Ich hätte mal statt Aktien (+20%) lieber BTC oder ETH kaufen sollen im März. :-(

milz
31.12.2020, 14:37
Ich habe einen ETF-Sparplan über einen Robo-Adviser (OSKAR). Das geht auch mit vermögenswirksamen Leistungen.

Ich will dir das nicht schlecht reden, aber da zahlst du 0,8-1% Verwaltungsgebühr pro Jahr (auf das ganze Depot?). Das kann man sich sparen. Broker und ETF kann man sich selbst raussuchen.

Ich habe mich gerade bei der DKB angemeldet und will dort den A1JX52 besparen.
Der schüttet 4 mal pro Jahr aus (-> passives Zusatzeinkommen).
Kosten pro Sparplanausführung 1,5 €.

Mano
31.12.2020, 15:02
Ich will dir das nicht schlecht reden, aber da zahlst du 0,8-1% Verwaltungsgebühr pro Jahr (auf das ganze Depot?). Das kann man sich sparen. Broker und ETF kann man sich selbst raussuchen.

Ich habe mich gerade bei der DKB angemeldet und will dort den A1JX52 besparen.
Der schüttet 4 mal pro Jahr aus (-> passives Zusatzeinkommen).
Kosten pro Sparplanausführung 1,5 €.

Welchen Vorteil bietet eine regelmäßige Ausschüttung, wenn man gleichzeitig per Sparplan einzahlt?
Der einzige der mir nämlich einfällt ist, falls man seinen Freistellungsauftrag noch nicht ausgeschöpft hat...

h3nni
31.12.2020, 15:12
Ich find das psychologisch auch nicht schlecht. Da sieht man, dass das Geld arbeitet. Und nicht, wenn man thesaurierer hat, einfach höhere Werte der Papiere ohne dass man da wirklich "was merkt"

milz
31.12.2020, 15:29
Wie Ihr schon sagt: Bis der Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist sollen die Ausschütter steuerlich günstiger sein und psychologisch finde ich das Cash-back auch nicht schlecht, wie eben früher beim Tagesgeld/Festgeld.

Thomas24
31.12.2020, 17:09
Leute, hier wird ernsthaft über vermögenswirksame Leistungen in Höhe von 6,65 € und jährliche Kosten eines ETF Sparplans von 12 € diskutiert? Dieses Klein- Klein ist doch für eure Anlagestrategie nicht kriegsentscheidend :-((.

Überlegt lieber mal, in welcher Assetklasse ihr überhaupt positioniert sein wollt- ist das wirklich ein thesaurierender ETF auf den SP 500 bzw. den AWCI MSCI und dann jahrzehntelang einzahlen, Altersvorsorge gelöst? Ich mein, für jemanden, der sich gar nicht für die Thematik interessiert ist das schon in Ordnung.

Aber unter so jemandem stell ich mir unseren Bundesfinanzminister Scholz vor, der ernsthaft davon redet, sein Geld in einem politisch motivierten Nullzinsumfeld auf seinem Sparbuch (!!!) zu belassen und dann von der Inflation auffressen zu lassen- Tod durch 1000 Nadelstiche. Spötter würden jetzt sagen: wie soll die Bundesrepublik ihre Assets besser investieren und die negative Verzinsung der deutschen Staatsanleihen nutzen, um z.B. vielleicht mal etwas Infrastruktur zu sanieren, das kann ja nicht klappen wenn der Fisch schon vom Kopf her stinkt...

Schaut euch mal die Rohstoffe wie Grains und Metalle an: Soja, Weizen, Mais, Kupfer, Eisenerz. Das geht alles gerade durch die Decke. Die Rohstoffmärkte spielen nicht 'der Weltuntergang kommt 2021', sondern die Kombination aus früher Erholung der Weltwirtschaft (anziehende Nachfrage in einer Post Vakzin Covid Ära) mit gleichzeitiger Angebotsreduktion (Covid bedingte Unterbrechung von Lieferketten, Minenschliessungen bei Kupfer etc. bei inelastischer Nachfrage). Schaut lieber mal, dass ihr hier vielleicht für ein paar Jahre einen gemischten Gold - Kupfer Produzenten, oder einen Agri Konzern, oder wer´s etwas spekulativer mag, Uran- ins Depot mit aufnehmt. Davon können euch auf Jahrzehnte dann die 12 € ETF Gebühr egal sein.

PS: Heizöl, Crude und Brent Öl, sowie Benzinfutures verteuern sich ebenfalls. In Kombination mit steigenden Lebensmittelpreisen (denn die Lebensmittelhersteller werden die steigenden Mais und Weizenpreise natürlich an den Endverbraucher weitergeben) werden wir eine sehr gesunde Inflation sehen bei eher stagnierendem Einkommensniveau. Aber dann jammern dann wieder alle
rum, dass das Leben insgesamt so teuer geworden ist und man als Assistenzarzt soooo unterbezahlt sei. Augen auf, grundlegende ökonomische Zusammenhänge verstehen, selbst positionieren für was da kommt - dann kann man auch entspannt zu den Themen: nicht bezahlte Überstunden, steigenden Energiepreise, Lebensmittelkosten und teurer werdenden Mieten: f*ck you sagen. Sehr entspannt, weil Ihr seid dann nämlich weniger erpressbar seid :knuddel:.

Just my 2 Cents.

GelbeKlamotten
31.12.2020, 17:32
Leute, hier wird ernsthaft über vermögenswirksame Leistungen in Höhe von 6,65 € und jährliche Kosten eines ETF Sparplans von 12 € diskutiert? Dieses Klein- Klein ist doch für eure Anlagestrategie nicht kriegsentscheidend :-((.

Überlegt lieber mal, in welcher Assetklasse ihr überhaupt positioniert sein wollt- ist das wirklich ein thesaurierender ETF auf den SP 500 bzw. den AWCI MSCI und dann jahrzehntelang einzahlen, Altersvorsorge gelöst? Ich mein, für jemanden, der sich gar nicht für die Thematik interessiert ist das schon in Ordnung.

Aber unter so jemandem stell ich mir unseren Bundesfinanzminister Scholz vor, der ernsthaft davon redet, sein Geld in einem politisch motivierten Nullzinsumfeld auf seinem Sparbuch (!!!) zu belassen und dann von der Inflation auffressen zu lassen- Tod durch 1000 Nadelstiche. Spötter würden jetzt sagen: wie soll die Bundesrepublik ihre Assets besser investieren und die negative Verzinsung der deutschen Staatsanleihen nutzen, um z.B. vielleicht mal etwas Infrastruktur zu sanieren, das kann ja nicht klappen wenn der Fisch schon vom Kopf her stinkt...

Schaut euch mal die Rohstoffe wie Grains und Metalle an: Soja, Weizen, Mais, Kupfer, Eisenerz. Das geht alles gerade durch die Decke. Die Rohstoffmärkte spielen nicht 'der Weltuntergang kommt 2021', sondern die Kombination aus früher Erholung der Weltwirtschaft (anziehende Nachfrage in einer Post Vakzin Covid Ära) mit gleichzeitiger Angebotsreduktion (Covid bedingte Unterbrechung von Lieferketten, Minenschliessungen bei Kupfer etc. bei inelastischer Nachfrage). Schaut lieber mal, dass ihr hier vielleicht für ein paar Jahre einen gemischten Gold - Kupfer Produzenten, oder einen Agri Konzern, oder wer´s etwas spekulativer mag, Uran- ins Depot mit aufnehmt. Davon können euch auf Jahrzehnte dann die 12 € ETF Gebühr egal sein.

PS: Heizöl, Crude und Brent Öl, sowie Benzinfutures verteuern sich ebenfalls. In Kombination mit steigenden Lebensmittelpreisen (denn die Lebensmittelhersteller werden die steigenden Mais und Weizenpreise natürlich an den Endverbraucher weitergeben) werden wir eine sehr gesunde Inflation sehen bei eher stagnierendem Einkommensniveau. Aber dann jammern dann wieder alle
rum, dass das Leben insgesamt so teuer geworden ist und man als Assistenzarzt soooo unterbezahlt sei. Augen auf, grundlegende ökonomische Zusammenhänge verstehen, selbst positionieren für was da kommt - dann kann man auch entspannt zu den Themen: nicht bezahlte Überstunden, steigenden Energiepreise, Lebensmittelkosten und teurer werdenden Mieten: f*ck you sagen. Sehr entspannt, weil Ihr seid dann nämlich weniger erpressbar seid :knuddel:.

Just my 2 Cents.


Also ich gebe dir recht, dass es sich prinzipiell lohnt, sich mit Finanzthemen zu beschäftigen und die deutschen da im internationalen Vergleich schlecht aufgestellt sind. Aber jetzt hier jemandem, der gerade halbwegs kapiert hat was VWL und ETFs sind nahezulegen mit irgendwelchen Ölfutures zu spekulieren, ist eher fehl am Platz und wird in den allermeisten Fällen nicht gut enden.

Heerestorte
31.12.2020, 18:01
Ich habe mir auch überlegt, erst Mal nen fetten Batzen in sowas wie A1JX52 oder MSCI World zu stecken und dann noch monatlich zu besparen.

Das ist ja so mit das unkomplizierteste, wenn man gar keine Lust hat, sich damit zu beschäftigen, so wie ich das sehe.

cartablanca
31.12.2020, 18:53
Ich habe mir auch überlegt, erst Mal nen fetten Batzen in sowas wie A1JX52 oder MSCI World zu stecken und dann noch monatlich zu besparen.

Das ist ja so mit das unkomplizierteste, wenn man gar keine Lust hat, sich damit zu beschäftigen, so wie ich das sehe.

Oder Alles in amazon stecken. Bezweifle dass man da was falsch macht auf das bächste Jahr gesehn.

GelbeKlamotten
31.12.2020, 19:05
Oder Alles in amazon stecken. Bezweifle dass man da was falsch macht auf das bächste Jahr gesehn.

Genau aufgrund solcher schlauer Ideen ist für die meisten ein Welt-ETF die beste option.

h3nni
31.12.2020, 19:17
Ich habe mir auch überlegt, erst Mal nen fetten Batzen in sowas wie A1JX52 oder MSCI World zu stecken und dann noch monatlich zu besparen.

Das ist ja so mit das unkomplizierteste, wenn man gar keine Lust hat, sich damit zu beschäftigen, so wie ich das sehe.

Du weißt, dass A1JX52 und MSCI World nicht ganz ähnlich sind, bei einem nur developed und beim anderen zusätzlich emerging markets mit dabei?

Heerestorte
31.12.2020, 20:18
Nein, ich habe ehrlich gesagt gar keine Ahnung. Habe mich aber auch noch nicht eingelesen. Nur die beiden sind halt so mit das häufigste, was man hört, wenn es um das Thema geht. Mit emerging markets klingt aber nach meiner Laienmeinung besser als ohne.

milz
31.12.2020, 21:34
Du weißt, dass A1JX52 und MSCI World nicht ganz ähnlich sind, bei einem nur developed und beim anderen zusätzlich emerging markets mit dabei?

Das ist fast schon Geschmackssache ob und wieviel EM man dabei haben will. 10,5 % sind es beim A1JX52 laut Internet. Wie sich die EM in den nächsten Jahren entwickeln weiß auch keiner genau.

GelbeKlamotten
31.12.2020, 21:56
Ich persönlich würde wenn der Anlagehorizont nur einige Jahre beträgt eher zu MSCI World (+ evtl. einem zusätzlichen China-ETF) tendieren. Ich denke dass viele der Schwellenländer noch deutlich nachhaltiger wirtschaftlich unter den Coronaschäden leiden werden als die erste Welt.

h3nni
31.12.2020, 23:24
Ich habe keine Anlageberatung getätigt, sondern nur auf einen Unterschied in der Zusammensetzung hingewiesen.

Man (wir?) will (wollen) ja, dass andere bewusste Anlageentscheidungen treffen und nicht Fonds xy kaufen, weil a) wir das sagen b) die nette Susi von der Sparkasse das sagt c) man damit den Crash zu 100% übersteht.

Und dann einfach zu sagen "klar, ist das gleiche von der anderen Firma" ist für mich nicht zielführend gewesen. Worin Heerestorte investiert, ist seine eigene Entscheidung.

davo
31.12.2020, 23:31
Er hat auch nie geschrieben, dass das dasselbe wäre :-))

anignu
01.01.2021, 01:22
Ich persönlich mag ja Immobilien. Dieses gemütliche "sich selbst abzahlen" während noch was übrig bleibt und das Konto der Immobilie langsam steigt während der Wert zusätzlich steigt. Irgendwie schön.