Traumt?nzer
02.06.2020, 17:30
Hallo allerseits,
ich bin vor kurzem auf diese Datei zum "AHV-pflichtigen Einkommen" gestoßen:
https://www.buerobass.ch/fileadmin/Files/2018/BAG_2018_AERZTEEINKOMMEN_2009-2014_Schlussbericht.pdf
und war etwas verwundert, wie groß die Lohnunterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen auch bei den angestellten Ärzten doch sind. Meines Wissens orientiert sich ja das Grundeinkommen an diesen VSAO-Lohntabellen, wonach das Grundgehalt eines Oberarztes mit Facharzttitel z.B. in Zürich etwa 146-171.000 CHF beträgt. Mir stellen sich daher vor allem folgende Fragen:
1) Was ist am ehesten ausschlaggebend für diese Unterschiede? Unterschiede bei der Vergütung von Diensten? Unterschiedlich hohe Boni? Ein unterschiedliches Verhältnis der Zahl der Leitenden ggü. den anderen Ärzten? Das Verhältnis von "Angebot und Nachfrage"? Oder - was ziemlich unfair wäre - unterschiedliche Geschlechterverhältnisse?
2) Ist ein Lohn im Bereich der dort angegebenen Mediane mit ausreichend Fleiß und einiger Erfahrung realistisch zu erzielen, oder doch eher den leitenden Positionen vorbehalten?
Ich weiß, über so etwas redet man nicht gern, und schon gar nicht in der Schweiz, aber vielleicht findet sich ja doch jemand, der/die ein realistisches Bild von den Verhältnissen aufzeigen und vielleicht mit der einen oder anderen Illusion aufräumen kann ;D
Viele Grüße
ich bin vor kurzem auf diese Datei zum "AHV-pflichtigen Einkommen" gestoßen:
https://www.buerobass.ch/fileadmin/Files/2018/BAG_2018_AERZTEEINKOMMEN_2009-2014_Schlussbericht.pdf
und war etwas verwundert, wie groß die Lohnunterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen auch bei den angestellten Ärzten doch sind. Meines Wissens orientiert sich ja das Grundeinkommen an diesen VSAO-Lohntabellen, wonach das Grundgehalt eines Oberarztes mit Facharzttitel z.B. in Zürich etwa 146-171.000 CHF beträgt. Mir stellen sich daher vor allem folgende Fragen:
1) Was ist am ehesten ausschlaggebend für diese Unterschiede? Unterschiede bei der Vergütung von Diensten? Unterschiedlich hohe Boni? Ein unterschiedliches Verhältnis der Zahl der Leitenden ggü. den anderen Ärzten? Das Verhältnis von "Angebot und Nachfrage"? Oder - was ziemlich unfair wäre - unterschiedliche Geschlechterverhältnisse?
2) Ist ein Lohn im Bereich der dort angegebenen Mediane mit ausreichend Fleiß und einiger Erfahrung realistisch zu erzielen, oder doch eher den leitenden Positionen vorbehalten?
Ich weiß, über so etwas redet man nicht gern, und schon gar nicht in der Schweiz, aber vielleicht findet sich ja doch jemand, der/die ein realistisches Bild von den Verhältnissen aufzeigen und vielleicht mit der einen oder anderen Illusion aufräumen kann ;D
Viele Grüße