Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein Punkt - welche Auswirkungen?
Matzexc1
04.10.2020, 10:41
Dein Versuch war eine ?
siehe oben
Ich kann diese Diskutiererei über diese "eine unklare Frage" und das Durchfallen deswegen überhaupt nicht nachvollziehen!
Bei jedem, der durchgefallen ist, gibt es mindestens 50 (...eher 100, oder mehr!) nicht, oder nicht richtig gelöste Fragen aus den Bereichen Mathematik/Stochastik, Physik, Chemie, Bio, oder auch Biochemie, die vollkommen eindeutige Lösungen haben und die man nur gelernt haben muß! Selbst die meisten Physiologie und Anatomie Aufgaben haben eindeutige Lösungen!
Wenn ich, als Nicht-Medizin-Student bei Ambos die alten (und aktuellen) Physikums Klausuren kreuze, dann kann ich komplett ohne die Psych-Fragen, die Histo- und Anatomie-Bildchen, nur mit Rechnen und stumpf auswendig gelernten Fakten, über die Bestehens-Grenze kommen!
In den Bereich, dann man von der richtigen Lösung dieser "Gerschwurbel-Fragen" abhängig ist, kommt man doch erst, wenn es um eine mindestens gute, oder den Sprung zur sehr guten Note geht.
Gruß, Ecki
Ich kann diese Diskutiererei über diese "eine unklare Frage" und das Durchfallen deswegen überhaupt nicht nachvollziehen!
Bei jedem, der durchgefallen ist, gibt es mindestens 50 (...eher 100, oder mehr!) nicht, oder nicht richtig gelöste Fragen aus den Bereichen Mathematik/Stochastik, Physik, Chemie, Bio, oder auch Biochemie, die vollkommen eindeutige Lösungen haben und die man nur gelernt haben muß! Selbst die meisten Physiologie und Anatomie Aufgaben haben eindeutige Lösungen!
Wenn ich, als Nicht-Medizin-Student bei Ambos die alten (und aktuellen) Physikums Klausuren kreuze, dann kann ich komplett ohne die Psych-Fragen, die Histo- und Anatomie-Bildchen, nur mit Rechnen und stumpf auswendig gelernten Fakten, über die Bestehens-Grenze kommen!
In den Bereich, dann man von der richtigen Lösung dieser "Gerschwurbel-Fragen" abhängig ist, kommt man doch erst, wenn es um eine mindestens gute, oder den Sprung zur sehr guten Note geht.
Gruß, Ecki
Wow, du scheinst ja richtig hochbegabt zu sein.
Ist das nicht total anstrengend als normal Sterblicher unter uns normalen Medizinern zu leben?
#einstein
S.Pearce
06.10.2020, 14:41
Wenn ich, als Nicht-Medizin-Student bei Ambos die alten (und aktuellen) Physikums Klausuren kreuze, dann kann ich komplett ohne die Psych-Fragen, die Histo- und Anatomie-Bildchen, nur mit Rechnen und stumpf auswendig gelernten Fakten, über die Bestehens-Grenze kommen!
Wer kennt sie nicht, diese Menschen in einem medizinerforum, die random amboss fragen ohne vorerfahrung kreuzen und stumpf mit bestnoten bestehen.
Ja, ich bin bei dir wenn es darum geht jetzt noch irgendwas reißen zu wollen was die Punkte angeht (gab ja Zeit zum Fragen anfechten!!) aber dein Post ist dermaßen drüber und herablassend..
Matzexc1
06.10.2020, 17:16
Ich kann diese Diskutiererei über diese "eine unklare Frage" und das Durchfallen deswegen überhaupt nicht nachvollziehen!
Bei jedem, der durchgefallen ist, gibt es mindestens 50 (...eher 100, oder mehr!) nicht, oder nicht richtig gelöste Fragen aus den Bereichen Mathematik/Stochastik, Physik, Chemie, Bio, oder auch Biochemie, die vollkommen eindeutige Lösungen haben und die man nur gelernt haben muß! Selbst die meisten Physiologie und Anatomie Aufgaben haben eindeutige Lösungen!
Wenn ich, als Nicht-Medizin-Student bei Ambos die alten (und aktuellen) Physikums Klausuren kreuze, dann kann ich komplett ohne die Psych-Fragen, die Histo- und Anatomie-Bildchen, nur mit Rechnen und stumpf auswendig gelernten Fakten, über die Bestehens-Grenze kommen!
In den Bereich, dann man von der richtigen Lösung dieser "Gerschwurbel-Fragen" abhängig ist, kommt man doch erst, wenn es um eine mindestens gute, oder den Sprung zur sehr guten Note geht.
Gruß, Ecki
Hier geht es um den Moment wenn es an EINER Frage scheitert, nicht um die 95% Prüflinge bei der es weitaus mehr fehlende Punkte sind.
Normalerweise halte ich nichts von der Haltung" Der kleine da hat doch keine Ahnung, soll erstmal groß werden", hier mache ich mal eine Ausnahme:
Du kreuzt im Sandkasten und prahlst das alles ganz einfach für dich sei, du kennst nicht die Prüfungssituation, nicht den Stress der Vorwochen, das Auswendiglernen, die Erschöpfung am Ende eines mehrtägigen Marathons, den Zeitdruck um Antworten zu finden.
Obwohl Ecki natürlich ein absoluter Schwätzer ist, hat er in ein paar Dingen nicht ganz Unrecht. Man fällt eben nicht wegen einem Punkt durch, sondern wegen der 100+ Fragen, die man sonst noch falsch hat. Zusammen mit den Fragen die man statistisch dann noch richtig "geraten" hat, ergibt das mehr als die Hälfte aller Fragen, bei denen man keine Ahnung hatte. Das ist eben viel zu viel. Auf das Physikum kann man sich außerdem extrem spezifisch vorbereiten, sodass die abgefragten Inhalte einen eigentlich nicht überraschen dürften.
Man fällt eben nicht wegen einem Punkt durch, sondern wegen der 100+ Fragen, die man sonst noch falsch hat.
In Grunde genommen geht es hier um die selbe Diskusion, wie mit der Wahl der richtigen (Leistungs)Kurse in der Oberstufe. Wenn du Mathe und Pysik wählst, kannst du von den Lehrern richtig gehasst werder und trotzdem 15 Punkte im Abi schreiben. Wenn die Lösungen richtig sind, sind sie richtig. Punkt! Versuch das mal mit einer Deutsch Interpretation, wenn die Lehrer dich nicht leiden können; die werden immer was zu mäkeln haben und Punkte abziehen.
Trotzdem wählen viele Schüler Laber- und Geschwurbel-Fächer. Und dann diskutieren sie über die "richtige" Lösung.
Fakt ist, dass die Mathe, Physik, Chemie etc. Fragen im Physikum die schlechteste Lösungsrate haben. Obwohl diese Fragen eindeutige Lösungen haben und man nicht darüber diskutieren muß. (oder die Lösungen sind definitiv falsch und auch darüber muß man nicht diskutieren)
Trotzdem lernen viele Medizinstudenten diese Aufgaben nicht ordentlich; hoffen, dass sie mit den Lösungen der Laberaufgaben die 60% knacken und beschweren sich, wenn das nicht klappt.
Übrigens wird bei "Als Amateur Physikumsaufgaben via Ambos lösen" genau umgekehrt ein Schuh daraus! Ich kann überhaupt NUR!!! die eindeutig lösbaren Aufgaben autodidaktisch so lernen, dass ich imaginär ein Physikum bestehen könnte. Für die Lösung der Laber- und Geschwurbel-Aufgaben fehlt mir der Kontext des echten Studium, die Vorlesungen und deren Skripte, die Lernguppen mit dem Gespräch mit den Komilitonen und das ganze drum und dran.
Gruß, Ecki
In Grunde genommen geht es hier um die selbe Diskusion, wie mit der Wahl der richtigen (Leistungs)Kurse in der Oberstufe. Wenn du Mathe und Pysik wählst, kannst du von den Lehrern richtig gehasst werder und trotzdem 15 Punkte im Abi schreiben. Wenn die Lösungen richtig sind, sind sie richtig. Punkt! Versuch das mal mit einer Deutsch Interpretation, wenn die Lehrer dich nicht leiden können; die werden immer was zu mäkeln haben und Punkte abziehen.
Trotzdem wählen viele Schüler Laber- und Geschwurbel-Fächer. Und dann diskutieren sie über die "richtige" Lösung.
Fakt ist, dass die Mathe, Physik, Chemie etc. Fragen im Physikum die schlechteste Lösungsrate haben. Obwohl diese Fragen eindeutige Lösungen haben und man nicht darüber diskutieren muß. (oder die Lösungen sind definitiv falsch und auch darüber muß man nicht diskutieren)
Trotzdem lernen viele Medizinstudenten diese Aufgaben nicht ordentlich; hoffen, dass sie mit den Lösungen der Laberaufgaben die 60% knacken und beschweren sich, wenn das nicht klappt.
Übrigens wird bei "Als Amateur Physikumsaufgaben via Ambos lösen" genau umgekehrt ein Schuh daraus! Ich kann überhaupt NUR!!! die eindeutig lösbaren Aufgaben autodidaktisch so lernen, dass ich imaginär ein Physikum bestehen könnte. Für die Lösung der Laber- und Geschwurbel-Aufgaben fehlt mir der Kontext des echten Studium, die Vorlesungen und deren Skripte, die Lernguppen mit dem Gespräch mit den Komilitonen und das ganze drum und dran.
Gruß, Ecki
Ach Ecki, nur weil ich dich hier teilweise in Schutz nehme, musst du ja nicht gleich übermütig werden. Von der Physikum-Vorbereitung scheinst du wirklich keine Ahnung zu haben.
Die von dir angesprochenen Fächer werden schlecht gekreuzt, weil es in diesen nur sehr wenige Fragen im Physikum gibt. Die Lernzeit ist sehr begrenzt, manche schreiben bis 30 Tage vorher Klausuren und lassen das Chemie- und Physiklernen dann notgedrungen einfach weg um sich auf die großen Fächer zu konzentrieren.
Aber die Arroganz der Naturwissenschaftler gegenüber den Medizinern ist ja ein bekanntes Phänomen. Vielleicht wird da manchmal der Frust kompensiert, dass Medis auf dem Arbeitsmarkt oft bevorzugt werden, oder was weiß ich. Über den Ablauf und die Anforderungen in einem Medizinstudium scheinst du wirklich nicht Bescheid zu wissen.
Trotzdem wählen viele Schüler Laber- und Geschwurbel-Fächer. Und dann diskutieren sie über die "richtige" Lösung.
Das notenbasierte Vergabesystem für Medizin-Studienplätze führt allerdings dazu, daß die Leuten, die Bestnoten in "Laberfächern" vorweisen, letztendlich denen, die Naturwissenschaften gewählt haben, vorgezogen werden.
Ein besseres naturwissenschaftliches Grundverständnis ist sicher schön, wenn man den Studienplatz aber erst gar nicht erhält (zum Beispiel, weil man im Mathe-Zentralabi nur 11 Punkte geholt hat statt 15 in Sozialkunde) hilft es herzlich wenig.
Selbst, wenn niemand die Abifächer mit Hoffnung auf bessere Noten wählen würde- das Vergabesystem hätte nach einer Generation vorwiegend weibliche (=bessere) Absolventen mit "Laberfachabi" herausgemendelt. Und genauso sieht es ja aus.
Von einem, der hier schwer einen auf "logisch denken" macht, kann man eine solche Folge-Abschätzung ja wohl erwarten. Die Politik konnte es nämlich nicht, als sie die Studienplätze gekürzt hat.
Das spätere Berufsleben sieht übrigens auch so aus, daß man mal abwägen, diskutieren und ausprobieren muß, da sich leider die wenigsten Fälle in ein normiertes Schema pressen lassen.
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