Thomas24
09.03.2021, 18:45
Mein beruflicher Background ist: Uniklinik, Notfallmedizin/Anä. Hier nicht gerade ein Bereich mit sonderlich viel Toleranz bei Erkrankungen der AN (euphemistisch ausgedrückt) bzw. zumindest dort, wo ich während der Krankmeldung eingesetzt sein werde (Schichtdienst) mit absolut dünner Personaldecke und darauf folgenden panischen Anrufen aller anderen Mitarbeiter, wenn mal jemand ausfällt usw..
Erstens: für dich evaluieren, ob Du kurz- mittel- und langfristig in solch einem Arbeitsumfeld arbeiten möchtest. Karriere hin oder her, keine "Karriere" ist es wert, deine Gesundheit dauerhaft zu gefährden. Und so, wie du dein Umfeld schilderst, hört sich das nicht besonders verlockend an.
Zweitens: angesichts deiner Schilderung über dein Arbeitsumfeld, unbedingt über die Natur deiner Erkrankung Stillschweigen bewahren. Diagnosen gehen deine Kollegen und Vorgesetzten ohnehin nichts an, und "F" Diagnosen erst recht nicht. Wenn du mit einer verständnisvollen Reaktion bzw. Unterstützung seitens deines Kollegiums und deiner Vorgesetzten rechnen könntest (zum Beispiel das Angebot für eine reduzierte Dienstbelastung nach deiner Rückkehr etc.), ok. Dann kann man mit offenen Karten spielen. Aber in deiner konkreten Arbeitsplatzsituation? No can do. Du bist längere Zeit weg, und der Zeitpunkt deiner Rückkehr ist noch unklar- mehr Infos braucht dein Dienstplaner nicht.
Drittens: während deines Klinikaufenthaltes kannst du Dir ja immer noch Gedanken machen, welche Arbeit und welches Umfeld Dir gut tut, welche Dinge dir im Leben wichtig sind - und ob "Karriere an einer Universitätsklinik" im Allgemeinen und an dieser Uniklinik im speziellen- dann noch so erstrebenswert erscheint.
Meine Ansicht? Das Leben ist zu kurz für Bullshitjobs in Bull***abteilungen mit Bull***vorgesetzten und Bull****kollegen. Dann lieber Leben und arbeiten in der Arschlochfreien Zone. Du bist noch jung genug für dich rauszufinden, wie du dieses Ziel effektiv und effizient erreichen kannst.
Gute Besserung
Erstens: für dich evaluieren, ob Du kurz- mittel- und langfristig in solch einem Arbeitsumfeld arbeiten möchtest. Karriere hin oder her, keine "Karriere" ist es wert, deine Gesundheit dauerhaft zu gefährden. Und so, wie du dein Umfeld schilderst, hört sich das nicht besonders verlockend an.
Zweitens: angesichts deiner Schilderung über dein Arbeitsumfeld, unbedingt über die Natur deiner Erkrankung Stillschweigen bewahren. Diagnosen gehen deine Kollegen und Vorgesetzten ohnehin nichts an, und "F" Diagnosen erst recht nicht. Wenn du mit einer verständnisvollen Reaktion bzw. Unterstützung seitens deines Kollegiums und deiner Vorgesetzten rechnen könntest (zum Beispiel das Angebot für eine reduzierte Dienstbelastung nach deiner Rückkehr etc.), ok. Dann kann man mit offenen Karten spielen. Aber in deiner konkreten Arbeitsplatzsituation? No can do. Du bist längere Zeit weg, und der Zeitpunkt deiner Rückkehr ist noch unklar- mehr Infos braucht dein Dienstplaner nicht.
Drittens: während deines Klinikaufenthaltes kannst du Dir ja immer noch Gedanken machen, welche Arbeit und welches Umfeld Dir gut tut, welche Dinge dir im Leben wichtig sind - und ob "Karriere an einer Universitätsklinik" im Allgemeinen und an dieser Uniklinik im speziellen- dann noch so erstrebenswert erscheint.
Meine Ansicht? Das Leben ist zu kurz für Bullshitjobs in Bull***abteilungen mit Bull***vorgesetzten und Bull****kollegen. Dann lieber Leben und arbeiten in der Arschlochfreien Zone. Du bist noch jung genug für dich rauszufinden, wie du dieses Ziel effektiv und effizient erreichen kannst.
Gute Besserung