GOMER
26.04.2021, 06:39
Auch wenn wir jetzt vom eigentlichen Thema abdriften:
Ich dachte damals genauso wie Du, hatte auch gesucht und bin nicht fündig geworden.
Mein Erklärungsansatz ist, daß die Gehälter der Residents weitesgehend durch Funding aus dem Medicare Pool bezahlt werden, der wiederum ausschließlich mit US Taxpayer Money gefüllt wird. Da die Amerikaner sehr ungerne jemand einen Job geben, den genauso gut ein Amerikaner machen könnte, hat es in meinem Kopf Sinn ergeben.
Ob das jetzt geltendes Recht ist oder nur von den Programs so gehandhabt wird, weiß ich auch nicht.
Nur waren die Leute, die mir das gesagt, selbst IMGs und meinten es im Guten. Sie haben mir auch ganz offen gesagt, daß Pedigree mit der größte Faktor bei der Selektion der Residents ist, was in einem Land, in dem es "jeder schaffen kann", eigentlich auch verpönt ist.
Da viele Aspekte des Immigration Law z.B. nicht über die Schnelle (oder überhaupt) im Internet zu finden sind, bin ich hier drüben immer etwas zurückhaltend mit: "Ich habe das aber nirgendwo so gefunden."
Frag 'mal, warum an vielen Fakultäten keine internationalen Studenten mehr genommen werden. Da werden einem hinter vorgehaltener Hand Dinge gesagt, die man auch so nirgendwo im Internet finden würde.
Bislang habe ich es in jedem Program entweder selbst oder vom Hörensagen mitbekommen, daß es auch innerhalb des Programs Widerstand gegen IMGs gab und gibt. Die Leute, die dann doch genommen werden, wurden hinter den Kulissen massiv protegiert.
Gut möglich, daß das jetzt nur die kompetitiven Programs betrifft, denn die medizinische Versorgung in den USA würde ohne IMGs nicht funktionieren.
Das alles ist keine Erklärung dafür, daß man FMGs nicht mit federal money bezahlen darf. Der Hauptgrund warum man keine FMGs nimmt ist A) Visums Hassle und B) die Reputation des Programms (wenn's für einen FMG machbar ist, dann kann's ja nix sein...). Ein ordentlicher Teil des GME Gelds kommt übrigens vom VA, und wenn die mit ihrem Geld nicht für einen FMG bezahlen dürften, dann müssten die ja auf ihre Rotationen am VA verzichten (DEFINITIV nicht so).
Auch muss man ein bisschen aufpassen damit alle FMGs über einen Kamm zu scheren. Es gilt zwar generell, dass es für FMGs heute deutlich schwerer ist, als noch vor 10 oder 20 Jahren, aber die Bewerber, die aus westlichen Ländern kommen, werden halt doch etwas anders betrachtet, als die Heerscharen von Indern und Chinesen. Das sagt einem natürlich kein PD ins Gesicht...
Nichts für Ungut. Aber viele Deiner Statements erwecken den Eindruck, daß Du an der Nase herumgeführt wirst. Insbesondere die UMich ist bekannt für diesen Schabernack mit ausländischen Interessen und Bewerbern.
Ich dachte damals genauso wie Du, hatte auch gesucht und bin nicht fündig geworden.
Mein Erklärungsansatz ist, daß die Gehälter der Residents weitesgehend durch Funding aus dem Medicare Pool bezahlt werden, der wiederum ausschließlich mit US Taxpayer Money gefüllt wird. Da die Amerikaner sehr ungerne jemand einen Job geben, den genauso gut ein Amerikaner machen könnte, hat es in meinem Kopf Sinn ergeben.
Ob das jetzt geltendes Recht ist oder nur von den Programs so gehandhabt wird, weiß ich auch nicht.
Nur waren die Leute, die mir das gesagt, selbst IMGs und meinten es im Guten. Sie haben mir auch ganz offen gesagt, daß Pedigree mit der größte Faktor bei der Selektion der Residents ist, was in einem Land, in dem es "jeder schaffen kann", eigentlich auch verpönt ist.
Da viele Aspekte des Immigration Law z.B. nicht über die Schnelle (oder überhaupt) im Internet zu finden sind, bin ich hier drüben immer etwas zurückhaltend mit: "Ich habe das aber nirgendwo so gefunden."
Frag 'mal, warum an vielen Fakultäten keine internationalen Studenten mehr genommen werden. Da werden einem hinter vorgehaltener Hand Dinge gesagt, die man auch so nirgendwo im Internet finden würde.
Bislang habe ich es in jedem Program entweder selbst oder vom Hörensagen mitbekommen, daß es auch innerhalb des Programs Widerstand gegen IMGs gab und gibt. Die Leute, die dann doch genommen werden, wurden hinter den Kulissen massiv protegiert.
Gut möglich, daß das jetzt nur die kompetitiven Programs betrifft, denn die medizinische Versorgung in den USA würde ohne IMGs nicht funktionieren.
Das alles ist keine Erklärung dafür, daß man FMGs nicht mit federal money bezahlen darf. Der Hauptgrund warum man keine FMGs nimmt ist A) Visums Hassle und B) die Reputation des Programms (wenn's für einen FMG machbar ist, dann kann's ja nix sein...). Ein ordentlicher Teil des GME Gelds kommt übrigens vom VA, und wenn die mit ihrem Geld nicht für einen FMG bezahlen dürften, dann müssten die ja auf ihre Rotationen am VA verzichten (DEFINITIV nicht so).
Auch muss man ein bisschen aufpassen damit alle FMGs über einen Kamm zu scheren. Es gilt zwar generell, dass es für FMGs heute deutlich schwerer ist, als noch vor 10 oder 20 Jahren, aber die Bewerber, die aus westlichen Ländern kommen, werden halt doch etwas anders betrachtet, als die Heerscharen von Indern und Chinesen. Das sagt einem natürlich kein PD ins Gesicht...
Nichts für Ungut. Aber viele Deiner Statements erwecken den Eindruck, daß Du an der Nase herumgeführt wirst. Insbesondere die UMich ist bekannt für diesen Schabernack mit ausländischen Interessen und Bewerbern.