Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kollege psychiatrisch auffällig
Bin darauf eingegangen weil ich so was selbst schonmal erlebt habe. War aber so auffällig dass sich automatisch andere darum gekümmert haben. Mit dem Betreffenden reden ist sicher der erste Schritt, allerdings klang es so als wäre das schon erfolgt. Und wenn man kein Psychiater ist kann man weder mit noch ohne Personalverantwortung wirklich einen fachlich suffizienten psychopathologischen Befund erheben. Sollte sich der von dir geäußerte Verdacht erhärten wäre wahrscheinlich der Betriebsarzt derjenige der so ein Gutachten dann organisieren würde/müsste - kann mir aber auch nicht vorstellen, dass der ohne Auftrag vom CA aktiv würde.
Feuerblick
20.05.2021, 19:33
@Nefazodon: DANKE! Einfach DANKE!
Relaxometrie
20.05.2021, 19:47
Ich würde noch eine Facebookgruppe aufsuchen, Twitter und vielleicht noch einen Twitch-Livestream.
Ansonsten hilft auch die Lokalzeitung gerne weiter.
Wenn Du Arzt wärst, wüsstest Du wen Du im KH deswegen ansprechen musst.
Hatte ich schon Frontal21 erwähnt? Die helfen auch gerne weiter!
Was ist eigentlich los mit Dir? Warum schreibst Du so viel dämliches Zeugs? Schade, dass Du das Forum so häufig als seelischen Mülleimer benutzt.
Relaxometrie
20.05.2021, 20:09
@Nefazodon: DANKE! Einfach DANKE!
Dem schließe ich mich zu 100% an!!!!!!!!!!!
Eine supertolle Antwort, Nefazodon :-top
Was ist eigentlich los mit Dir? Warum schreibst Du so viel dämliches Zeugs? Schade, dass Du das Forum so häufig als seelischen Mülleimer benutzt.
Deinen moralisch Zeigefinger spare Dir bitte. Kackbratzes Beiträge mögen übertrieben sarkastisch sein, ich kann mich aber nicht erinnern, Deinen Namen auf der Modliste gelesen zu haben, daher sind Bezeichnungen wie "dämliches Zeugs" oder "Mülleimer" genausowenig angebracht.
Feuerblick
20.05.2021, 20:30
Nachdem Nefazodon so einen wunderbaren Beitrag verfasst hat, hätte dieser Thread es doch verdient, wenn zwischenmenschliche „Höflichkeiten“ an anderer Stelle ausgetauscht würden. :-)
Also bitte, zurück zum Thema und wer nichts beizutragen hat, muss ja auch nichts schreiben.
Danke!
Um wirklich sagen zu können was man konkret selbst machen würde, müsste man genau wissen was vorgefallen ist, oder noch besser die betreffende Person mal selbst erlebt haben. Ob Unterlassung oder eine falsche Anschuldigung schlimmer wiegt ist schwer zu sagen - am besten wäre es die Wahrscheinlichkeiten dafür zu reduzieren.
Was meinte der Betreffende denn selbst? Haben sich Kollegen dazu geäußert? Und wenn es wirklich ein echter critical incident war müsste das doch irgendeiner der Führungsriege mitbekommen haben, oder nicht?
Relaxometrie
20.05.2021, 22:32
Deinen moralisch Zeigefinger spare Dir bitte. Kackbratzes Beiträge mögen übertrieben sarkastisch sein, ich kann mich aber nicht erinnern, Deinen Namen auf der Modliste gelesen zu haben, daher sind Bezeichnungen wie "dämliches Zeugs" oder "Mülleimer" genausowenig angebracht.
Deinen moralisch Zeigefinger spare Dir bitte. Kackbratzes Beiträge sind übertrieben sarkastisch und ich darf meine Meinung äußern. Da ich mich aber daran erinnern kann, dass Du meine Postings grundsätzlich ablehnst, ist es nicht erstaunlich, dass Du auch hier mal wieder Einwände hast.
@Relaxometrie: vor allem aber hat Kackbratze noch ein Thema erwähnt dem bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde weil ihr mit anderen Dingen euch beschäftigt.
Wie ist denn die Sichtweise der Gegenseite?
Möglichkeiten diesbezüglich:
- nicht der Kollege sondern der TE hat ein Problem und nimmt die Realität so verzerrt wahr dass es aus seiner Sicht so aussieht als wäre der Kollege wahnhaft und würde andere Leute fast umbringen.
- wie "schlimm" sind denn die Verfehlungen tatsächlich, also neutral betrachtet. Zum Beispiel eine falsche Spritze verabreichen kann von "völlig egal" bis "bringt Patienten tatsächlich um" alles sein. In der Chirurgie Drainage fördert irgendeinen Blödsinn und Kollege übersieht das kann von Schlampigkeit über Fehleinschätzung bis Ignoranz und Vorsatz auch alles sein. Das gehört neutral betrachtet, zumindest sollte man es versuchen.
- Für die tatsächliche Einschätzung sind meist erfahrene Kollegen Richtung FA, OA oder CA gut. Einfach um die Verfehlungen medizinisch einigermaßen einordnen zu können und auch bzgl. der Frage wer von den beiden nun auffällig ist.
Relaxometrie
21.05.2021, 00:02
Kommt wegen möglicher Herzrhythmusstörungen und plötzlicher Herztode nicht so gut....
Oral darf man es relativ unkompliziert geben. Da würde ich vorher nur die QTc-Zeit kontrolliert wissen.
Monitorüberwachung ist ja nur bei i.v.-Gabe erforderlich.
@Relaxometrie: vor allem aber hat Kackbratze noch ein Thema erwähnt dem bisher zu wenig Beachtung geschenkt wurde weil ihr mit anderen Dingen euch beschäftigt.
In diesem Punkt gebe ich Dir absolut Recht und auch Dein restliches Posting ist richtig.
Aber Kackbratze hat eine unsägliche Art, viele seiner Aussagen zynisch, sarkastisch, ironisch, pseudolustig oder sonstwie komisch zu verpacken. Das ist im besten Fall sehr mühsam zu lesen. Im schlechteren Fall kommt es durch uneindeutige schrifltiche Aussagen zu Missverständnissen. Daher finde ich Kackbratzes Art und Weise inzwischen nur noch lästig.
Deinen moralisch Zeigefinger spare Dir bitte. Kackbratzes Beiträge sind übertrieben sarkastisch und ich darf meine Meinung äußern. Da ich mich aber daran erinnern kann, dass Du meine Postings grundsätzlich ablehnst, ist es nicht erstaunlich, dass Du auch hier mal wieder Einwände hast.
Offensichtlich habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.
Für mich persönlich sind Deine Beiträge belanglos, Deine moralische Überheblichkeit und belehrende Art nehmen jedoch anmaßende Züge an, die deutlich über Meinungsänderung hinausgehen.
Daher nochmal die Bitte, Dich zu mäßigen, bevor das Moderatorenteam sich zu Sanktionen gezwungen sieht.
Dies gilt im Übrigen ausdrücklich ebenso für Kackbratze.
Feuerblick
21.05.2021, 05:37
Welcher Teil von „klärt eure zwischenmenschlichen Dinge anderweitig“ und „zurück zum Thema“ war missverständlich?
@anignu: Naja, es liegt ja in der Natur der Dinge, dass man von vielen Dingen nur die eine Seite hört. Zumal in einem Forum, wo in aller Regel nur die eine Seite vertreten ist. Auch deshalb ist es sinnvoll, das Gespräch intern zu suchen. Wenn es von Kollege zu Kollege nicht geht, dann eben mit Oberarzt und/oder Chef. Dabei kann man auch klären, ob und wenn ja, was missverstanden wurde.
Dennoch möchte ich nicht ausschließen, dass es ernsthafte Probleme dieser Art geben kann. Auch Ärzte können sowohl psychisch krank als auch anderweitig verhaltensauffällig sein. Ähnliches ist mir leider schon zweimal untergekommen. Das eine Problem wurde mit Chef und den beteiligten Kollegen intern und konstruktiv geklärt (wie nachhaltig weiß ich allerdings nicht, weil ich einige Zeit später das Haus verlassen habe) und das zweite Problem endete mit Rausschmiss und Therapie, weil es nicht das erste Haus war, in dem es mit diesem Menschen ernsthafte Probleme mit psychischen und physischen Übergriffen gegenüber Kollegen gab (das andere Haus hatte die Person weggelobt). Insofern… :-nix
cartablanca
21.05.2021, 11:43
Welcher Teil von „klärt eure zwischenmenschlichen Dinge anderweitig“ und „zurück zum Thema“ war missverständlich?
@anignu: Naja, es liegt ja in der Natur der Dinge, dass man von vielen Dingen nur die eine Seite hört. Zumal in einem Forum, wo in aller Regel nur die eine Seite vertreten ist. Auch deshalb ist es sinnvoll, das Gespräch intern zu suchen. Wenn es von Kollege zu Kollege nicht geht, dann eben mit Oberarzt und/oder Chef. Dabei kann man auch klären, ob und wenn ja, was missverstanden wurde.
Dennoch möchte ich nicht ausschließen, dass es ernsthafte Probleme dieser Art geben kann. Auch Ärzte können sowohl psychisch krank als auch anderweitig verhaltensauffällig sein. Ähnliches ist mir leider schon zweimal untergekommen. Das eine Problem wurde mit Chef und den beteiligten Kollegen intern und konstruktiv geklärt (wie nachhaltig weiß ich allerdings nicht, weil ich einige Zeit später das Haus verlassen habe) und das zweite Problem endete mit Rausschmiss und Therapie, weil es nicht das erste Haus war, in dem es mit diesem Menschen ernsthafte Probleme mit psychischen und physischen Übergriffen gegenüber Kollegen gab (das andere Haus hatte die Person weggelobt). Insofern… :-nix
Kann es ein, dass diese Individuen vermehrt in der Anästhesie auftreten? Vielleicht ist das nur meine Beobachtung. Aber ich habe den Eindruck, dass der Umgang mit diesen ganzen Gasen mit der Zeit zu einer Wesensveränderung führt. Habe so viele wahnsinnige Anästhesisten getroffen.
Feuerblick
21.05.2021, 11:53
Nee, meine Beispiele haben mit Anästhesie nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Kann es ein, dass diese Individuen vermehrt in der Anästhesie auftreten?
Klar, wo sonst. Chirurgen sind alle völlig normal, psychisch stabil, belastbar und gefährden keine Patienten ;-)
Feuerblick
21.05.2021, 20:09
Also, ich finde ja, dass Neurochirurgen besonders cholerisch sind :-)) Oder waren es die Gefäßchirurgen? :-)) :-))
Kackbratze
21.05.2021, 20:45
Gefäßchirurgen bringen aber nicht "fast" um, deren Patienten sterben von alleine.
Feuerblick
21.05.2021, 20:57
Hm, das könnte sein. Egal. Wir werden nicht mehr erfahren.
Nicht nur die Patienten von Gefäßchirurgen sterben von alleine - mittlerweile sind die in jedem Fach so alt und multimorbide, dass sich mehr als einmal die Sinnfrage bei den teils wirklich massiven Bemühungen, die trotzdem unternommen werden, stellt...
Kackbratze
25.05.2021, 13:06
Das hier ist nicht mehr 1950, da wurden mehr jüngere Patienten behandelt. Durch die moderne Medizin werden die Leute älter, dementsprechend wandelt sich auch der Beruf. Da jetzt eine allgemeine Sinnfrage abzuleiten bedeutet, dass Du entweder in die Pädiatrie oder Wirtschaft gehen darfst, damit Du mit Deiner Problematik nicht mehr in Kontakt kommst. Ansonsten empfehle ich den EthikRat, da die Gesellschaft festgelegt hat, dass die gesamte Medizin Allen bis zum Lebensende zur Verfügung steht.
Wir sind an der Stelle "nur" ausführendes Organ und entscheiden im Einzelfall, nicht generell.
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