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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TMS, Ausbildung Physiotherapie oder OTA



MedAnna2310
27.05.2021, 06:39
Guten Morgen liebe Leute,
am Samstag steht für mich auch der TMS an, aber ich habe kein gutes Gefühl. Ich will 70 % erreichen, denn dann komme ich nach der Ausbildung Stand jetzt rein. Das ist das Problem. Die Ausbildung beginnt jetzt im September und geht 3 Jahre. Welche Garantie habe ich, dass ich dann nach der Ausbildung wirklich reinkomme? Ob man da nicht höhere TMS-Werte braucht?

Ich überlege den TMS auf das zweite Ausbildungsjahr zu schieben oder wenns gut läuft, auf das nächste.

Ich habe 2 Ausbildungszusagen erhalten: Einmal für die Physiotherapie dieses Jahr und für die OTA-Ausbildung nächstes Jahr.

Die Physiotherapie ist mir durch den Sport-Hintergrund sehr nahe und ich habe da sehr viel Vorwissen. Zudem könnte ich dieses Jahr schon beginnen.
Ich bin auch schon 23, da ich vorher etwas studiert habe (aber nicht abgeschlossen)

Die OTA reizt mich, weil man näher am Arztberuf ist und ich die Teamarbeit unglaublich schätze. Aber es geht erst nächstes Jahr los und ich weiß noch nicht ob ich für den OP gemacht bin. Praktikum konnte ich leider nicht erhaschen, erst für den Juli, wenn ich vollständig geimpft bin.

Hat jemand von euch Erfahrung bezüglich des TMS neben der Ausbildung oder davor? Was ist ratsam?
Oder hat jemand schon eine der beiden Ausbildungen gemacht und kann berichten? :)

ffx80
27.05.2021, 10:32
Ich habe vor meinem Studium die OTA-Ausbildung gemacht und bin dann noch über die Wartezeit reingekommen.
Zur Ausbildung:
Im Studium hat mir die Ausbildung fachlich nur bedingt weitergeholfen. Man hat einen kleinen Vorsprung in Fächern wie Anatomie oder Chirurgie, der aufgrund des enormen Tempos im Studium allerdings nicht sehr lange anhält und schnell von den anderen aufgeholt wird. Spaß hat mir die Ausbildung dennoch auf jeden Fall gemacht. Von den nichtakademischen, medizinischen Berufen würde ich die OTA-Ausbildung relativ weit oben ansiedeln, was die Aneignung von tatsächlichem medizinischem Wissen angeht.
Zu deinem Plan:
Ich würde mich absolut nicht darauf verlassen, dass die Voraussetzungen in drei Jahren noch die selben sind, wie heute. Es wäre meiner Meinung nach sinnvoller, sich eventuell etwas besser und länger auf den TMS vorzubereiten. Da die Ausbildung ja wie du sagtes sowieso erst im nächsten Jahr losgeht, würde ich an deiner Stelle die bis dahin verbleibende Zeit nutzen, um mich eventuell auf den HamNat oder TMS vorzubereiten. Und dann empfehle ich dir beim TMS etwas ambitionierter zu sein, als 70%. Mit einer guten Vorbereitung kann man da gut einen Prozentrang von 90 oder höher erreichen.
Viel Erfolg!

MedAnna2310
27.05.2021, 16:52
Hallo ffx80,

ich danke dir für die Antwort. Ich bin mir nicht sicher ob ich ein weiteres Jahr quasi "ausbildungslos" bleiben will. Ich werde schließlich 23. Ich finde beide Ausbildungen sehr cool und tendiere eigentlich die Physioausbildung zu machen, da man da doch ein bisschen flexibler ist von den Arbeitsmöglichkeiten als im OTA-Bereich. Allerdings hat man da nicht noch ein Jahr Zeit wie beim OTA-Weg und es ist sicherlich ein Riesenstress für Ausbildung und TMS zu lernen, aber machbar, wenn man schon im Oktober anfängt oder?

Liebe Grüße!

ffx80
27.05.2021, 17:35
Das mit dem parallel neben der Ausbildung für den TMS "lernen" würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen. Eine Ausbildung kann körperlich extrem anstrengend sein. Du wirst wahrscheinlich auf deine ca. 40 Stunden / Woche kommen, die du in die Ausbildung investierst. Selbst wenn es "nur" 35 wären... Sich dann am Wochenende oder Nachmittags um 17 Uhr nochmal an die TMS Übungen zu setzen halte ich für nicht zielführend. Jedenfalls nicht auf Dauer über mehrere Wochen.
Ich würde mich tatsächlich eher auf den TMS konzentrieren. Es besteht eben die Gefahr, dass du sonst in drei Jahren mit einem mittelmäßigen TMS und einer Ausbildung dastehst. Durch den Wegfall der Wartezeitquote hast du dann eher schlechte Karten. Und solltest du mit einem guten TMS und einer abgeschlossenen Ausbildung mit etwa 26/27 Jahren dein Studium beginnen: Das ist noch voll im Rahmen, was das Alter angeht. Da wäre ich an deiner Stelle nicht so streng mit mir selbst.
Was du mit "flexiblen Arbeitsmöglichkeiten" als Physio meinst, verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Falls es um eine abwechslungsreche Ausbildung geht: Was ich an der OTA Ausbildung wirklich klasse fand war, dass ich praktisch in jeden Funktionsbereich des Krankenhauses reingucken konnte und einen Eindruck gewinnen konnte. Vom OP über die Endoskopie und Notaufnahme bis in die Anästhesie war alles dabei. Vielleicht solltest du dich nochmal mit de Ausbildungsinhalten auseinandersetzen. Es schein mir ein bisschen so, als wüsstest du nicht wirklich, was in der OTA-Ausbildung auf dich zukommt.

Crumbl3face
29.05.2021, 14:51
Also ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten was Ausbildung und TMS angeht. Ich habe den TMS im 1. Jahr meiner Ausbildung als Krankenpfleger geschrieben. Wir hatten immer im Wechsel Unterricht und Praxis, meist in so 3-4 Wochen Abschnitten. Für mich persönlich was es die richtige Entscheidung noch ein kleines bisschen mit dem TMS zu warten und dann mehr Vorbereitungszeit zu haben. Klar man hat teilweise 40h Wochen, aber da Frühdienste meist schon 14.30 zu Ende waren, hatte ich trotzdem genug Zeit. Man muss natürlich dementsprechend früher anfangen, als Leute die komplett frei haben im Zeitraum davor, aber es ist durchaus möglich auch so ein gutes TMS Ergebnis von 90%+ zu erzielen.

laktosefrei
03.06.2021, 17:33
Hallo,

mal eine Frage an diejenigen, die sich mit dem TMS ein wenog auskennen.

Also Standardwert = Testwert 100 würde ja - soweit ich es richtig verstehe - , bedeuten, dass man genau exakt durchschnittlich abgeschnitten hat im Vergleich zu allen Teilnehmern. 50% der Teilnehmer waren dann schlechter und die anderen 50% der Teilnehmer besser als man selbst.

Testwert = Standardwert 130 ist der bestmögliche Testwert.


Meine Frage:

Welche Vorbereitungszeit für den TMS muss man ungefähr aufwenden, um einen Testwert = Standardwert von 100 zu erreichen?
Dass bei dem einen womöglich ein paar Wochen reichen und bei anderen 3-4 Monate Vorbereitungszeit nötig sind, ist mir klar. Pauschal kann man das nciht beantworten. Da ist jeder Mensch anders. Aber ich denke, dass die meisten für einen Testwert von 100 ca. 3 Monate Vorbereitungszeit aufwenden müssen, andernfalls das Ergebnis deutlich schlechter ausfällt? Kann man das unegfähr so sagen?

wie sind da Eure erfahrungen, würde mich interessieren. Wie lange habt ihr Euch selbst vorbereitet und wie ist Euer Ergebnis ausgefallen?

Würdet ihr den TMS als sehr kompetetiven Test bezeichnen? AAufgrund des Umstandes, dass er nun ein sehr wichtiges Kriterium ist und man ihn nur 1x schreiben darf?

100 ist zwar "nur" Durchschnitt, aber man muss bedenken, dass man den TMS nur einmal schreiben darf und sich daher wahrscheinlich die meisten Telnehmer auf den TMS vorbereiten. Außerdem spielt der TMS für viele Bewerber eine wichtige Rolle.
Daher ist es gut möglich, dass auch das Erreichen eines Standardwert = Testwert von 100 schon eine gute Vorbereitung auf den TMS vorausgegangen sein muss. Denn, wenn sich fast alle gut vorbereiten, sind auch die "nur" durchschnittlichen Testwerte schon mit einem Vorbereitungsaufwand verbunden.

Überspitzter Vergleich: Wenn ich nur Teilnehmer einer bestimmten Disziplin der Olmypischen Spiele untereinander vergleiche, dann ist selbst die "nur" durchschnittlich Leistung ein Wert, den man nur mit dem Können eines Weltklasse-Sportler erreichen kann. Ich glaube, damit ich gut ausgedrückt, was ich oben sagen wollte.

LG