Phiwi
29.05.2021, 13:13
Die Modellstudiengänge sind was Zulassungsbedinungen und Konzeption angeht, sehr heterogen und deswegen ist es, denke ich, sehr schwierig, hier allgemeingültige Aussagen zu treffen. Im Modellstudiengang Oldenburg ist zum Beispiel entgegen des Trends, der sich in der Gesamtbetrachtung der Durchfallquote innerhalb der Modellstudiengänge scheinbar zu zeigen scheint, noch nie jemand durch M2 gefallen. Außerdem bleibt natürlich die Frage, die von anderen hier auch schon aufgeworfen wurde, ob die Durchfallquote überhaupt ein sinnvolles Maß ist, von dem Aussagen über die Unis bzw. die dort Studierenden abzuleiten. Witten-H wurde ja zum Beispiel als Modellstudiengang mit eher geringer Durchfallquote genannt. Dafür schneidet Witten-H allerdings bei dem durchschnittlichen Ergebnis immer eher unterdurchschnittlich bei M2 ab.
Zwar soll M2 neuerdings mehr "klinische Handlungskompetenz statt Faktenwissen" abprüfen, auf was auch die Modellstudiengänge hohen Wert legen, die Frage bleibt allerdings, inwiefern dem IMPP dieser Anspruch auch gelingt. Ich bin der Meinung, dass dies dem IMPP eher schlecht als recht gelingt. Das bleibt aber mein persönlicher Eindruck nach dem Kreuzen des Lernplans (H10-H20) und Schreiben von M2 F21.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Faktor, der zur insgesamt höheren M2-Durchfallquote in den Modellstudiengängen führt, das Fehlen des klassischen Physikums in vielen Modellstudiengängen ist. In vielen Modellstudiengängen wird das Physikumsäquivalent kumulativ über mehrere Prüfungen innerhalb von 2-3 Jahren erlangt. Das ist meiner Meinung nach (studiere selber im Modellstudiengang) einfacher, als auf eine große Prüfung hinzulernen. Hierdurch wird, denke ich, in den Regelstudiengängen zum einen schon an einem früheren Zeitpunkt aussortiert und die Studierenden, die das Physikum geschrieben haben, haben den Vorteil, schonmal eine umfassende große Prüfung geschrieben zu haben, während in vielen Modellstudiengängen M2 die erste richtig große umfassende Prüfung ist.
Zwar soll M2 neuerdings mehr "klinische Handlungskompetenz statt Faktenwissen" abprüfen, auf was auch die Modellstudiengänge hohen Wert legen, die Frage bleibt allerdings, inwiefern dem IMPP dieser Anspruch auch gelingt. Ich bin der Meinung, dass dies dem IMPP eher schlecht als recht gelingt. Das bleibt aber mein persönlicher Eindruck nach dem Kreuzen des Lernplans (H10-H20) und Schreiben von M2 F21.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Faktor, der zur insgesamt höheren M2-Durchfallquote in den Modellstudiengängen führt, das Fehlen des klassischen Physikums in vielen Modellstudiengängen ist. In vielen Modellstudiengängen wird das Physikumsäquivalent kumulativ über mehrere Prüfungen innerhalb von 2-3 Jahren erlangt. Das ist meiner Meinung nach (studiere selber im Modellstudiengang) einfacher, als auf eine große Prüfung hinzulernen. Hierdurch wird, denke ich, in den Regelstudiengängen zum einen schon an einem früheren Zeitpunkt aussortiert und die Studierenden, die das Physikum geschrieben haben, haben den Vorteil, schonmal eine umfassende große Prüfung geschrieben zu haben, während in vielen Modellstudiengängen M2 die erste richtig große umfassende Prüfung ist.