Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundestagswahl 2021
Matzexc1
08.09.2021, 15:52
Also, mir ist schon klar, dass das so nicht 1 zu 1 umzusetzen ist. Es geht hier nicht nur um die Pflege. Die Frage "würdest du auf einen Teil deines Gehalts verzichten, damit die Pflege mehr bekommt?" wurde von Feuerblick gestellt in der Absicht (unterstelle ich mal), dass der Gegenüber zurückrudert und sagt "naja, soooo wichtig ist mir das mit Pflege auch wieder nicht".
Niemand gibt gerne etwas von seinem Kuchen ab, erst recht nicht freiwillig. Unserem Berufsstand geht es doch vergleichsweise gut. Wir können alle von unserem Gehalt leben. Mehr geht immer. Wenn man das sicherstellen will, dann muss man die FDP/Union wählen, logisch. Die wollen die Besserverdiener steuerlich entlasten.
Und ja, es gibt keine Garantie, dass das Geld, was durch mehr Steuern eingenommen wird, gezielt mit Verstand dort eingesetzt wird, wo es gebraucht wird. Ich glaube aber auch nicht, dass sich durch Steuerentlastung der Wohlhabenden die teilweise prekären Verhältnisse der unteren Schicht bessern werden.
"Vergleichsweise gut" zu was? Zur Pflege? Klar Zu Mitarbeitern aus der industrie oder der freien Wirtschaft mit Studium....bin ich mir nicht sicher.
Beim Letzten Absatz stimme ich dir zu
Ich weiss übrigens nicht was ich wählen soll.
Linke und AFD fallen für mich aus diversen Gründen völlig aus. Alle anderen Parteien habe ich mind 1x gewählt.
SPD und CDU stehen für ein weiter so wie die letzten 16 jahre, bei den Grünen fehlt mir ein sinnvolles Konzept. Die FDP war seit der Geschichte mit Rössler und Bahr(Das berühmte Jahr der Pflege) für mich nicht mehr wählbar
Thomas24
08.09.2021, 16:17
Hier scheinen sich ja zwei Fronten gebildet zu haben; hier die "Der Markt regelt alles"-Fetischisten und dort die, die vermeintlich den Kommunismus einführen möchten, nur weil sie einen Regierungswechsel für nötig erachten. Ich wäre ja für einen Mittelweg.
Seufz. Zum wirklich allerletzten Mal: wir haben bereits einen Mittelweg. Das Konzept nennt sich "soziale Marktwirtschaft", auch wenn noch so Menschen den Eindruck vermitteln möchten, wir hätten in Deutschland übelste Verhältnisse nach Art des Manchester- Kapitalismus, oder sowas wie "Neoliberalismus". Das sind medial zwar weit verbreitete Narrative (nur schlechte Nachrichten verkaufen sich)- aber de facto klar als alternative Fakten und polemische Meinungsmache einfach zu demaskieren.
Natürlich möchten hier alle, dass die Arbeitsbedingungen auch für andere Berufsgruppen besser werden, aber nicht alle sind bereit dafür etwas zu tun (z.B. Steuererhöhung hinzunehmen).
Der Lösungsvorschlag überzeugt mich auch nicht so recht, vor allem nicht vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland seit Jahren die höchsten Steuern- und Sozialabgaben der Welt tragen... aber bei weitem nicht den besten Gegenwert bekommen. In Deutschland existiert bereits ein sehr großzügig ausgebauter Sozialstaat, der einem in fast allen Notlagen ein Mindestmaß an Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe gewährleistet. Mehr wäre immer nett, aber man könnte in der Debatte manchmal den Eindruck gewinnen, als wären große Teile der Gesellschaft unwiederbringlich abgehängt und sich selber überlassen. Stimmt. Eben. Nicht. Auch wenn Herr Butterwege und Konsorten und gewisse Teile der daran hängenden Industrien (paritätischer "Wohlfahrtsverband", einige linkslastige Medien usw.) ein Interesse daran haben, dieses Zerrbild der Wirklichkeit permanent unter die Leute zu bringen.
Aber so funktioniert das Spiel eben- throw shit against a wall, something will stick. Man muss den Leuten dieselben Nachrichten nur immer und immer wieder verbreiten, bis Sie nicht mehr hinterfragt werden. Z.B. die auch immer wieder anzutreffende Behauptung, dass der Großteil des gesellschaftlichen Wohlstands heutzutage ererbt worden sei. usw. Ein recht durchsichtiger Versuch, materiell ungleiche Lebenslagen zu delegitimieren, indem man behauptet, Sie wären durch den Zufall der Geburt bedingt und nicht etwa selbst erarbeitet worden. Diese (empirisch belegte) Falschbehauptung wird dann - oft genug wiederholt- natürlich von einem signifikanten Anteil der Bevölkerung geglaubt.
Sieht man ja hier im Forum auch. Sowohl von der verstrahlten reinkarnierten Sockenpuppentrollfraktion (n=1), als auch von genuin wohlmeinenden Forenteilnehmern wird immer wieder der Einwand vermittelt, als ob wir wären eine zutiefst ungleiche und damit inhärent ungerechte Gesellschaft wären- und es würde immer nur schlimmer werden... Und die Lösung für dieses putative Problem wäre: einfach noch mehr Umverteilung, noch mehr Regulation und noch mehr Staat :-keks.
Partyarthy
08.09.2021, 16:50
"Vergleichsweise gut" zu was? Zur Pflege? Klar Zu Mitarbeitern aus der industrie oder der freien Wirtschaft mit Studium....bin ich mir nicht sicher.
Genau das meine ich. Es wird immer jemanden geben, der mehr verdient. Ist auch schwierig Berufsgruppen untereinander zu vergleichen. Da wird man selten glücklich mit. Nur mal als Beispiel: Ein Kumpel von mir hat angewandte Informatik studiert (Masterabschluss, Jahrgangsbester), vor 10 Jahren als Software-Entwickler angefangen, lebt seit 5 Jahren im EFH und hat es finanziell ganz gut. Neulich fragte er mich, was man als Arzt nach der Uni als Einstiegsgehalt bekommt... Dann hat er große Augen bekommen und meinte "dann lohnt sich das Studium doch". Und das von einem, der als gefragter ITler in der freien Wirtschaft unterwegs ist... Da hatte er wohl etwas Anderes erwartet. Es scheint unserem Berufsstand doch nicht sooo schlecht zu gehen.
@Thomas24: Natürlich sollte man nicht alles, was in Deutschland passiert, schlecht reden. Und ja, ich selber erhebe keine Statistiken etc., aber ich muss doch davon ausgehen, dass das, was in den breiten Medien erzählt wird, irgendwo einen wahren Kern hat. Und da heißt es nun mal, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, dass es zwar weniger Arbeitslose gibt, aber viele trotz Arbeit gerade so über die Runden kommen oder der Staat mit einspringen muss. Und diesen Trend sollten wir als Gesellschaft lieber nicht weiter vorantreiben.
;2209513']
Man kann natürlich auch die Strategie fahren, sein ganzes Arbeitsleben in genau einem Provinzkrankenhaus mit miserablen Arbeitsbedingungen zu verbringen und zu hoffen, dass die Arbeitsbedingungen genau dort besser werden, wenn endlich der Sozialismus einkehrt. Und sich dabei immer schln einreden, man wäre eben nicht örtlich flexibel und die bösen Unternehmer und Politiker wären an allem Schuld. Oder man nimmt halt sein Leben selbst in die Hand.
Arbeitest du im Krankenhaus? Soviel Unterschied ist da nun auch nicht zwischen Klinik A / B. Sonst gäb's die (zu Recht!) unzufriedene Pflege doch nur lokal,stimmt's? :-top
Meine Güte: Augen auf bei der Berufswahl & 1x Klatschen....Super Sache. Da habn wir was getan für die Berufsgruppe.
Großteil des gesellschaftlichen Wohlstands heutzutage ererbt worden sei.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/erbe-erbschaftssteuer-vermoegen-gesellschaftsvertrag
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/geldregen-durch-erbschaften-so-vererbt-deutschland/19897604.html
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erben-steuern-erbschaftsteuer-ungleichheit-1.4704923
ja klar...die Links bestätigen das. Erben...extrem selten.
und es würde immer nur schlimmer werden... Und die Lösung für dieses putative Problem wäre: einfach noch mehr Umverteilung, noch mehr Regulation und noch mehr Staat :-keks.
Genau.
Arbeitsbedingungen Pflege....Pah...Augen auf bei der Berufswahl; Such einfach was anderes.
Umweltschutz: zu teuer
Sozialer Wohnungsbau: Wozu?
Gesundheitswesen: Achja...da ausnahmsweise Staatsausgaben hochhalten....aus persönlichen Gründen
Das neoliberale Gewäsch nach Friedman/Pinochet wird durch ständige Wiederholung nicht besser.
Seufz. Zum wirklich allerletzten Mal: wir haben bereits einen Mittelweg. Das Konzept nennt sich "soziale Marktwirtschaft", auch wenn noch so Menschen den Eindruck vermitteln möchten, wir hätten in Deutschland übelste Verhältnisse nach Art des Manchester- Kapitalismus, oder sowas wie "Neoliberalismus".
Und mit der FDP geht's weiter in Richtung Neoliberal, Friedman/Pinochet...
Partyarthy
08.09.2021, 17:25
offtopic: Wie kann ich meinen eigenen Beitrag editieren?
Kleiner Nachtrag zu meinem Post oben: Ich habe den ITler ebenfalls gefragt, was der so verdient und war erstaunt, dass es bei weitem nicht so viel ist wie ich dachte. Da sieht man mal wieder: Der Rasen des Nachbarn ist immer grüner...
[Explicit]
08.09.2021, 17:26
Arbeitest du im Krankenhaus? Soviel Unterschied ist da nun auch nicht zwischen Klinik A / B. Sonst gäb's die (zu Recht!) unzufriedene Pflege doch nur lokal,stimmt's? :-top
Meine Güte: Augen auf bei der Berufswahl & 1x Klatschen....Super Sache. Da habn wir was getan für die Berufsgruppe.
Ja, ich arbeite im Krankenhaus und ich habe vor dem Studium knapp 2 Jahre in der Pflege gearbeitet. Und genau deshalb ist mein Rat an jeden: Arbeite nicht längerfristig angestellt in der Pflege.
Wenn die eigentlich große arbeitnehmerseitige Marktmacht nicht genutzt wird, wird sich nicht ändern, weder unter Scholz, noch unter Baerbock und schon gar nicht wenn leute wie eine Frau Henning-Wellsow an der Regierung beteiligt sind.
Wir brauchen eine stabile und starke Gesamtwirtschaft, dann sind die Bedingungen für erfolgreiche positive Veränderungen am besten. Dafür steht im moment quasi ausschließlich die FDP.
;2209540']Ja, ich arbeite im Krankenhaus und ich habe vor dem Studium knapp 2 Jahre in der Pflege gearbeitet. Und genau deshalb ist mein Rat an jeden: Arbeite nicht längerfristig angestellt in der Pflege.
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Echt? Also soll die Station ohne Pflege laufen. Guter Ansatz.
;2209540']
Wir brauchen eine stabile und starke Gesamtwirtschaft, dann sind die Bedingungen für erfolgreiche positive Veränderungen am besten. Dafür steht im moment quasi ausschließlich die FDP.
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Guter Witz. Positiv für das Klientel der FDP.
Thomas24
08.09.2021, 17:34
Genau.
Arbeitsbedingungen Pflege....Pah...Augen auf bei der Berufswahl; Such einfach was anderes.
Umweltschutz: zu teuer
Sozialer Wohnungsbau: Wozu?
Gesundheitswesen: Achja...da ausnahmsweise Staatsausgaben hochhalten....aus persönlichen Gründen
Das neoliberale Gewäsch nach Friedman/Pinochet wird durch ständige Wiederholung nicht besser.
Deine Rants werden auch nicht origineller, irgendwie klingst du wie eine kaputte Schallplatte, die immer wieder von Anfang leiert. Führe doch nochmal bitte was aus über dein Lieblingskapitel zur diesjährigen Bundestagswahl (!!!) aus: Die Chicago Boys und ihr Verhältnis zu Pinochet und mach dann einen eleganten thematischen Schlenker zur mangelhaften Versorgungsqualität im deutschen Gesundheitswesen- gerne noch ein, zwei Sätze zur mangelhaft, ja geradezu arbiträren Weiterbildung in der Uniklinik Essen (allegro ma non troppo), gefolgt von deinem Crescendo furioso: den zu verdammenden DE- Systemprofiteuren :D
PS: Du darfst auch was gegen den bösen Lindner schreiben, den Antichristen in Person. Der Beifall aus Bezirk Marzahn und aus Lichtenberg ist dir sicher :-)) Also: nochmal von vorne, das Popcorn ist heiß :-D
Rössler und Bahr(Das berühmte Jahr der Pflege) für mich nicht mehr wählbar
Rösler und Bahr...gibt's die noch? Unsere Eintagsfliegen...
Unsere FDP-Gesundheitsexperten....das war echt ne TOP Leistung.
Achso danach unter 5%...wie kommts`?
höchsten Steuern- und Sozialabgaben der Welt tragen...
Nur im Gesundheitswesen, da möchtest de nich sparen...stimmt's :-D
Um es mit demjenigen zu sagen, der die Partitur liest: ‚da capo…‘
habichnicht
08.09.2021, 17:52
:-)) .....
Dann gibt's also ne Antwort der FDP Fraktion auf die Nöte der Pflege: Augen auf bei der Berufswahl. Immerhin ein Statement, sehr konstruktiv. Der Markt macht's.
Thomas24
08.09.2021, 17:59
Um es mit demjenigen zu sagen, der die Partitur liest: ‚da capo…‘
:D
Wollen wir einen Kanon einstimmen? Wir können gemeinsam das Lieblingslied der reinkarniertem Sockenpuppen singen... "Auferstanden aus Ruinen" :-D
Witzig bei FDP Leuten ist
Sie möchten nicht diskutieren (wegen fehlender Argumente s.o.) und
sie sind zwar gegen Steuern und Abgaben, aber wenn's dann um die eignen Moneten geht...bitte tu mir nicht weh. z.B. Verkauf von OTC-Medikamenten über Drogerien (Apotheker) oder Senkung der Gesundheitsausgaben und damit mögliche Gehaltseinbußen..bitte nicht.
DrSkywalker
08.09.2021, 19:01
Also ein promovierte ITler mit 10 Jahren berufserfahrung sollte doch schon so 100k im Jahr angestellt verdienen, oder? Scheinbar ja nicht, oder hast du 200 k? ;)
Thomas24
08.09.2021, 19:02
Witzig bei FDP Leuten ist
Sie möchten nicht diskutieren (wegen fehlender Argumente s.o.) und
sie sind zwar gegen Steuern und Abgaben, aber wenn's dann um die eignen Moneten geht...bitte tu mir nicht weh. z.B. Verkauf von OTC-Medikamenten über Drogerien (Apotheker) oder Senkung der Gesundheitsausgaben und damit mögliche Gehaltseinbußen..bitte nicht.
Ach, man könnte ja verbal mit Dir die Klingen kreuzen, aber du bist a) gänzlich unbewaffnet erschienen :-nix
und b) angesichts der kumulierten Erfahrungen anderer Forenteilnehmer mit deinen letzten Sockenpuppenversionen (Whataboutism. Jede Menge non sequiturs. Tendenz zum inhaltsbefreiten Rant. Weinerliche Beschwerden nachdem deine ad hominem Argumentationen auf dich zurückfallen. Thesen angreifen, die überhaupt niemand aufgestellt hat. usw. pp.), wäre das doch eine schlechte Verwendung von Zeit und Energie. Ergo c)läuft es bei Dir am Ende sowieso nur immer wieder auf dieselbe Mischung aus verletztem Narzissmus und sendungsbewußtem Mitteilungsbedürfnis bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit heraus, die schon bei den letzten Malen zu deinem Foren -Ausschluss geführt haben. Insofern: der Rest ist schweigen :-slap
Im Gegensatz zu Dir gibt es tatsächlich Forenteilnehmer, die an einem inhaltlichen Austausch interessiert sind und auch andere Positionen und Meinung zulassen können, ohne gleich in den daCapo- Default- Mimimi- Modus zurückzufallen. Mit denen lohnt sich ein Diskurs, der durchaus auch kontrovers sein kann. Aber bei Dir? Sorry, not sorry :-keks
Mein Mann ist promovierter IT'ler. Er verdient halb so viel wie ich :-))
Vermutlich könnte er mehr verdienen, aber er ist auch Idealist und würde nur zu Audi oder Airbus gehen :-nix
Du siehst zwischen der freiwilligen Gehaltseinbuße deines Mannes - und dem von euch erwünschten Immobilienerwerb keinen Zielkonflikt?
Matzexc1
08.09.2021, 19:23
Ach, man könnte ja verbal mit Dir die Klingen kreuzen, aber du bist a) gänzlich unbewaffnet erschienen :-nix
und b) angesichts der kumulierten Erfahrungen anderer Forenteilnehmer mit deinen letzten Sockenpuppenversionen (Whataboutism. Jede Menge non sequiturs. Tendenz zum inhaltsbefreiten Rant. Weinerliche Beschwerden nachdem deine ad hominem Argumentationen auf dich zurückfallen. Thesen angreifen, die überhaupt niemand aufgestellt hat. usw. pp.), wäre das doch eine schlechte Verwendung von Zeit und Energie. Ergo c)läuft es bei Dir am Ende sowieso nur immer wieder auf dieselbe Mischung aus verletztem Narzissmus und sendungsbewußtem Mitteilungsbedürfnis bei gleichzeitiger Ahnungslosigkeit heraus, die schon bei den letzten Malen zu deinem Foren -Ausschluss geführt haben. Insofern: der Rest ist schweigen :-slap
Thomas, das ist mal wieder die beste Zusammenfassung die sich seit langem gelesen habe
@bipoka
du hast meine Frage indirekt beantwortet. Konstruktives ist also nicht zu erwarten, keine Argumente sondern einfach nur leere Worte deinerseits.
:D
Wollen wir einen Kanon einstimmen? Wir können gemeinsam das Lieblingslied der reinkarniertem Sockenpuppen singen... "Auferstanden aus Ruinen" :-D
Er ist wieder da. Gab es ja auch einen Film
MacAdder
08.09.2021, 19:25
Jeder latente Nazi hat eine Heidenangst vor „den Linken“, insbesondere vor den „Linksextremisten“, und sieht in Nazis das kleinere Übel. Wer die AfD wählt, wählt Nazis und ist ein Nazi, auch wenn es viele Wege gibt, sich selbst das Nazisein schön zu reden. Wenn man schon einer linken Koalition die Stimmen entziehen will, dann kann man die kleinen Parteien wählen. Die richten wenigstens im Zweifel wirklich keinen Schaden an; wer glaubt, Nazis würden weniger Schaden anrichten als die Linke, hat den Schuss nicht gehört.
Nein. Das ist schlicht wahrheitswidrig. Das ist dir auch absolut bewusst.
Trotzdem wirst du es selbstverständlich weiterhin ad nauseam behaupten.
Nur eben nicht unwidersprochen.
Anhänger, Wähler und Politiker einer demokratisch gewählten Partei - welche millionenfachen Wählerwillen repräsentiert - pauschal als Nazis zu diffamieren, mit dem Ziel ihnen dadurch die demokratische Teilhabe abzusprechen, ist dezidiert antidemokratisch.
Du disqualifizierst dich mit dieser Aussage für jeden politischen Diskurs.
Aber der dürfte ohnehin nicht in deinem Interesse liegen.
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