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Kackbratze
19.09.2021, 11:13
Im Grunde wird sich eh alles der Klimakrise unterordnen müssen. Es ist jetzt schon klar, dass wir das 1,5 Grad-Ziel nicht erreichen werden, wenn wir nicht CO2 irgendwie abscheiden (und die Technologien dazu sind noch sehr am Anfang. )

Wenn der Laden gegen die Wand gefahren wurde, ist es wieder keiner gewesen.

Die absolute Unterordnung der Bürger durch den Staat gegenüber einer Bedrohung die auf statistischen Berechnungen basiert, bei der ein kritischer Diskurs mit dem Totschlagargument der abstrakten Bedrohung beendet wird bedeutet für mich, dass irgendwas nicht stimmt.

Wenn es wirklich um den Planeten gehen würde, gäbe es internationale Bestrebungen Massentierhaltung zu stoppen, das Verklappen des Mülls im Meer zu verhindern und der Wald weltweit nicht für Palmöl abgebrannt wird.

Hier werden nur Steuererhöhungen und Abgaben gefordert mit der Hybris, das Klimasystem des Planeten "zu retten", wenn wir nicht mal in der Lage sind, die Umwelt zu schützen in Deutschland.

Mais-Monokulturen (Grüne Idee), Forst-Monokulturen, Verklappung von unserem Müll im Ausland, Abhängigkeit von ausländischen Stromproduzenten, die irgendwie die Elektrizität herstellen, Verlust der Artenvielfalt, Massentierhaltung, Verklappung von ausländischer Gülle auf unseren Feldern, über Klärschlamm in SH reden wir mal besser nicht...
Wir machen nicht mal unsere Hausaufgaben bei unserer lokalen Umgebung, sollen uns aber "dem Weltklima" unterordnen?

Bonnerin
19.09.2021, 11:56
Verbote erzeugen vor allem erstmal Wut. Und gerade das tolle Gequatsche von wegen "Ja, nur Firmen werden mehr belastet" blabla ist doch von vornherein erlogen. Das wird fröhlich auf die Käufer:innen umgelegt und am Ende ist der Durchschnittszahler der Dumme, wie immer.

Anstatt über sinnvolle Investitionen nachzudenken (z.B. Auslagerung Güterverkehr auf eigene Trassen bzw. ein drittes Gleis, damit nicht andauernd Verspätungen durch Überholmanöver o.ä. entstehen, die Zugfahren fast so unattraktiv machen wie die Mitreisenden) wird wieder nur von einer Mehrbesteuerung gesprochen. Fakt ist, dass die Politik, die von den Grünen gewollt ist, nicht bezahlt werden kann. Aber anstatt zu überlegen, wie eine SINNVOLLE Klimapolitik umsetzbar ist - mit Zielen und Plänen (!), die umsetzbar sind; mit Konzepten, die nicht nur auf Verboten und Zwangseintreibung von Geldern beruhen wird hier eine Politik betrieben, die unsere Gesellschaft, die seit Jahren auseinanderbricht nur noch weiter spaltet.

Beispiel Solidaritätszuschlag: Ummünzung in einen Grünen-Klima-Zuschlag mit verbindlicher Zweckinvestition in Innovationen z.B. zur besseren Müllvermeidung (gerade im Bereich Gesundheitssystem ist da sicher extrem viel Potential!). Verwendung der Mineralölsteuer zur Verbesserung der gesamten Infrastruktur (siehe oben, verbesserte Attraktivität des Bahnverkehrs, aber auch in digitale Infrastruktur) anstatt damit andere Fiskallöcher zu stopfen.

Stattdessen werden die Preise nur immer teurer, Heizen/Wohnraum/Elektrizität teils nicht mehr bezahlbar. Das Schlimmste daran? Nicht nur, dass viele Leute aus unteren Einkommensschichten verzweifelt sind (die AFD freut es) und reichere Mitbürger:innen das Land verlassen - im Ausland wird das als Beispiel gezeigt, dass Umstellung auf klimafreundliche Politik überhaupt nicht funktioniert. Richtig gelesen. Die deutsche Energie- und Klimapolitik gilt als Musterbild des Scheiterns, in Frankreich freut man sich stattdessen über billigen Atomstrom und lacht darüber, dass Deutschland diesen da einkauft. Und nein, Atomstrom ist genauso wenig eine Lösung wie Kohlekraftwerke. Aber man darf einer Ideologie nicht alles unterordnen, ohne einen Plan zu haben, wie alles langfristig funktionieren soll. Und sorry, da liefern die Grünen halt nichts außer Phrasenpolitik, so Leid es mir tut.

Mein Wunsch wäre am ehesten eine Ampel mit starker finanzpolitischer Führung der FDP. Eben genau nachdenken, welche Projekte und Wünsche der Grünen man so umsetzen kann, dass man am Ende ein ökologischeres Deutschland hat, in dem ein Leben aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar ist.

Und gerade grüne Technologien/Innovationen haben Weltmarktpotential, wenn sie funktionieren. Wenn ersichtlich ist, dass das ein Zukunftsweg ist, werden sicherlich andere Länder ebenfalls nachziehen.

(Und auf einer rein persönlichen Ebene...ich finde es bis heute peinlich, dass die lokalen Grünen so dafür waren, die Liegewiese eines Freibades am Rande eines Naturschutzgebietes mit einem Betonklotz zuzubauen...)

Evil
19.09.2021, 11:59
Die PKV nutzt die Resourcen der GKV/Staats (müssten ihre eigenen MVZ, Praxen, Kliniken betreiben). Die PKV ist nur über der Einkommensbemesseungsgrenze nutzbar bzw. Sondergruppen z.B. die zahlenmäßig größte Gruppe: Beamte. Mir kann jetzt niemand erzählen, diese Sonderrechte einer im Großen und Ganzen gut gestellten Gruppe kostet nix, ja sei sogar vorteilhaft betrachtet auf die Ausgaben fürs Gesundheitswesen.
Viel Spaß weiter in Deiner roten Traumblase, real ist das nicht.

Die Argumentation ist komplett falsch. Die GKV hat keine eigenen Ressourcen, basiert auf einem Umlagesystem ohne Rücklagen und einem nicht leistungsgerechten Pauschalensystem, welches von allen beteiligten Playern immer wieder maximal zu den eigenen Gunsten ohne Rücksicht ausgelegt wird.

Als Hausarzt bekomme ich die Pauschalen, egal ob ich nur die absoluten Mindestanforderungen erfülle oder halbwegs gute Medizin betreiben möchte. Auf der anderen Seite können Krankenkassen mein Honorar komplett aufgrund formaler Fehler (einmalig falsches Datum angesetzt) zurückfordern, obwohl aufgrund der Prüflage offensichtlich ist, daß ich die Leistungen vollumfänglich erbracht habe.

Gerechte Leistungen für Patienten? Ha, pauschal werden sämtliche Reha- oder Langzeitheilmittel-Anträge grundsätzlich erstmal abgelehnt; was ich allein diese Woche für Zeit zum Formulieren von Widersprüchen vergeudet habe, geht auf keine Kuhhaut.
Und nein, Funkel, ich weiß mittlerweile was nötig ist, damit Anträge genehmigt werden, die Widersprüche mit Vorlage beim MD gehen dann nämlich meist durch, die Kassen blockieren schon, bevor der MD überhaupt involviert wird.

Bürgerversicherung? Nur dann sinnvoll, wenn nicht pauschalen- und umlagebasiert, es soll aber ja keine grundsätzliche Reform des Gesundheitswesen erfolgen, sondern nur Geld herausgepresst werden (die Rücklagen der PKV und am besten auch noch der Versorgungswerke), und danach dann ein "weiter so".
Das scheinbare Gerechtigkeitsversprechen darin ist komplett erlogen.

Feuerblick
19.09.2021, 12:02
@Evil: Hab ich was gesagt? :-)) Ich bin mir durchaus bewusst, dass es oftmals an den Kassen (und der dortigen fehlenden Expertise mangels ausgebildetem Personal) scheitert. Genau wie du weißt, dass eben nicht alle deine Kollegen Ahnung haben und sich Mühe geben, so wie du es tust. ;-)

Evil
19.09.2021, 12:06
Ich bin mir durchaus bewusst, dass es oftmals an den Kassen (und der dortigen fehlenden Expertise mangels ausgebildetem Personal) scheitert.
Und das glaube ich nicht. Ich unterstelle denen Absicht, genauso wie den Kliniken bei der Abrechnung. Da wird grundsätzlich knallhart kalkuliert, und zwar nicht zum Wohle das Patienten, von niemandem.
Deswegen kotzt mich dieses wohlfeile Gerechtigkeitsgelaber so maximal an :-kotz

Fr.Pelz
19.09.2021, 12:11
Mein Wunsch wäre am ehesten eine Ampel mit starker finanzpolitischer Führung der FDP. Eben genau nachdenken, welche Projekte und Wünsche der Grünen man so umsetzen kann, dass man am Ende ein ökologischeres Deutschland hat, in dem ein Leben aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar ist.

Und gerade grüne Technologien/Innovationen haben Weltmarktpotential, wenn sie funktionieren. Wenn ersichtlich ist, dass das ein Zukunftsweg ist, werden sicherlich andere Länder ebenfalls nachziehen.

(Und auf einer rein persönlichen Ebene...ich finde es bis heute peinlich, dass die lokalen Grünen so dafür waren, die Liegewiese eines Freibades am Rande eines Naturschutzgebietes mit einem Betonklotz zuzubauen...)

Dann hör dir bitte mal das Interview an, konkret sind die FDP-Pläne nämlich so gar nicht zielführend, was das 1,5 Ziel betrifft. Undim Grunde bezahlen wir halt am Ende MEHR, wenn wir es JETZT nicht schaffen die Reißleine zu ziehen. Man muss den Grünen zugute halten, dass sie das halt schon seit den 90ern erzählen, es passiert nichts und jetzt sind wir halt da, wo es immer teurer wird.

Und KB, deine Beispiele für deutschen Umweltschutz sind ja traurig, und daher stimme ich dir zu, die CDU muss abgewählt werden, unter deren Regierung ist so viel blockiert worden, dass es jetzt so weit gekommen ist.

Das Problem, was die Deutschen haben ist halt, dass wir sehr klagefreudig sind. Niemand will ein Windrad im Garten haben und im Nu ist die 423221. Bürgerinitiative gegründet, die mit Klagen alles blockiert. Wenn man dagegen ankommen will, müsste man tatsächlich Bürgerrechte beschneiden oder wie Kevin Kühnert sagte "Andi Scheuer enteignet dauernd Menschen, wenns um Autobahnen geht" - das ist natürlich extrem unpopulär. Daher sagt das auch keine Partei, da heißt es dann immer "Bürokratie abbauen" " entlasten investieren entfesseln" (FDP)...
Ich weiß auch keine Lösung aus dem Dilemma, ich will nur sagen, dass das Grünen-Bashing zwar beliebt, aber nicht ganz berechtigt ist.

Kackbratze
19.09.2021, 12:29
Also höhere Abgaben, mehr Verbote und Abbau von Bürgerrechten, damit wir diese abstrakten 1,5 Grad erreichen mit dem Hinweis "am Ende zahlen wir noch mehr".
Klingt nach einem Konzept um den Wähler langfristig zu überzeugen.

Feuerblick
19.09.2021, 12:32
Und das glaube ich nicht. Ich unterstelle denen Absicht, genauso wie den Kliniken bei der Abrechnung. Da wird grundsätzlich knallhart kalkuliert, und zwar nicht zum Wohle das Patienten, von niemandem.
Da jeder Widerspruch zusätzlichen Aufwand und Kosten bedeutet und die Anzahl der widerspruchswilligen Ärzte und Patienten in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, glaube ich nicht, dass das regelhaft kalkulierte Absicht ist. Die Mitarbeiter der Kassen blicken einfach angesichts diverser Änderungen von Richtlinien und Gesetzen, mangelnder Ausbildung, Arbeitsüberlastung und so weiter nicht mehr durch. So zumindest meine Erfahrung, wenn ich höflich telefonisch zu eruieren versuche, was genau eigentlich das Problem bei der Ablehnung war. Da stößt man nicht selten auf Sachbearbeiter, die eigentlich von dem, was sie da tun, wenig Ahnung haben und auch in der Anwendung einfachster Regularien scheitern.

Dass eine Bürgerversicherung nicht zu mehr Gerechtigkeit führt, wenn man das Gesundheitssystem als solches nicht reformiert, ist eigentlich komplett logisch. Schon alleine deshalb, weil diejenigen, die es sich leisten können, sich einfach Leistungen hinzukaufen. Was wieder eine Art "PKV"-Schiene bedeutet. Zwar zahlen dann alle in einen Topf ein - aber es wollen auch alle aus diesem Topf was haben.

Was mich so nervt: Es ist seit Jahren bekannt, was in Gesundheitspolitik, Umweltschutz etc. falsch läuft. Es hätten ALLE Parteien somit ausreichend Zeit gehabt, tragfähige und sinnvolle Ideen zu entwerfen, deren Finanzierung zu prüfen und daraus ein Konzept zu erstellen. Hat das irgendwer getan? Nö...

Miss_H
19.09.2021, 12:54
damit wir diese abstrakten 1,5 Grad erreichen
Das ist nix abstraktes. UN Klimakonferenz sagt dir aber schon etwas oder?

Kackbratze
19.09.2021, 13:58
Ja, sagt es mir. Ist meiner Meinung nach die ultimative Hybris sich hinzustellen und das Klima ändern zu wollen, wenn wir nicht mal in der Lage sind die Umwelt vernünftig zu schützen.

Die Zerstörung von Regenwald, Meeren und Ökosystemen wird von Greenpeace, Seawatch und Co angeprangert und versuchsweise verhindert. Nicht von unserer Regierung und auch nicht ansatzweise von den Grünen, wenn man in deren Wahlprogramm schaut.

Diese Ökosysteme halten den Planeten im Gleichgewicht. Nicht das 1000. Windrad, welches den Fischen und Walen den Orientierungssinn zerstört und Vögel und Insekten tötet, nicht die 1000. Batterie im Lastenfahrrad, gespickt mit seltenen Erden und einmal um den Erdball gefahren, weil das nunmal ökologischer ist als ein normales Fahrrad mit Anhänger.

Wenn die Umwelt sich regenerieren kann, folgt der Planet.
Steuererhöhungen, Abgaben und imaginäre Co2-Zertifikate (die auch nur ein Mittel zur Geldbeschaffung sind) verhindern die Umweltzerstörung nicht, sie katalysieren sie noch mehr, weil aus Kostengründen dann am falschen Ende gespart werden muss.

Feuerblick
19.09.2021, 14:17
Ja, das wird aber im wilden Vor-Wahl-Aktionismus gern übersehen.

Evil
19.09.2021, 15:28
So zumindest meine Erfahrung, wenn ich höflich telefonisch zu eruieren versuche, was genau eigentlich das Problem bei der Ablehnung war. Da stößt man nicht selten auf Sachbearbeiter, die eigentlich von dem, was sie da tun, wenig Ahnung haben und auch in der Anwendung einfachster Regularien scheitern.
Glaubst Du, daß irgendein Kassensachbearbeiter Dir oder allgemein dem MD gegenüber äußern würde, daß da Absicht hintersteckt?
Besser dumm stellen...

Fr.Pelz
19.09.2021, 18:59
Ja, sagt es mir. Ist meiner Meinung nach die ultimative Hybris sich hinzustellen und das Klima ändern zu wollen, wenn wir nicht mal in der Lage sind die Umwelt vernünftig zu schützen.

Die Zerstörung von Regenwald, Meeren und Ökosystemen wird von Greenpeace, Seawatch und Co angeprangert und versuchsweise verhindert. Nicht von unserer Regierung und auch nicht ansatzweise von den Grünen, wenn man in deren Wahlprogramm schaut.

Diese Ökosysteme halten den Planeten im Gleichgewicht. Nicht das 1000. Windrad, welches den Fischen und Walen den Orientierungssinn zerstört und Vögel und Insekten tötet, nicht die 1000. Batterie im Lastenfahrrad, gespickt mit seltenen Erden und einmal um den Erdball gefahren, weil das nunmal ökologischer ist als ein normales Fahrrad mit Anhänger.

Wenn die Umwelt sich regenerieren kann, folgt der Planet.
Steuererhöhungen, Abgaben und imaginäre Co2-Zertifikate (die auch nur ein Mittel zur Geldbeschaffung sind) verhindern die Umweltzerstörung nicht, sie katalysieren sie noch mehr, weil aus Kostengründen dann am falschen Ende gespart werden muss.

Ja aber um die Makro-Ökosysteme zu retten, muss man die Mikrosysteme verbessern und wir können nicht von irgendwelchen polynesischen Inseln verlangen, Maßnahmen zu ergreifen, weil der Meeresmüll an ihren vorbeischwimmt. Wir KÖNNEN NICHT uns hinsetzen und sagen, ach das 1000. Windrad rettet das Klima nicht, lassen wir es einfach. WIR MÜSSEN etwas tun, denn wir tragen eben dazu bei es global zu verschlechtern. Wenn dir die grünen Maßnahmen nicht gefallen, kannst du ja auch mal hier rein schauen. https://handbuch-klimaschutz.de/ Da haben Wissenschaftler über 300 Studien zusammengetragen und viele einzelne Maßnahmen auf ihren Klima-Impact hin untersucht.
Spoiler: die Grünen haben es gelesen und in ihr Wahlprogramm miteingearbeitet.

Feuerblick
19.09.2021, 19:27
Glaubst Du, daß irgendein Kassensachbearbeiter Dir oder allgemein dem MD gegenüber äußern würde, daß da Absicht hintersteckt?
Besser dumm stellen...
Nee, ich frag ja nicht SO nach sondern schon subtiler. ;-) Und glaub mir, wenn hinter irgendwas System steckt, dann bekommen wir das schon mit.
Du tust immer so, als wäre ich komplett naiv. Im Gegensatz zu dir arbeite ich aber in dem Job. Insofern darfst du mir auch einfach mal glauben.

Loreleye
19.09.2021, 19:46
Hinsichtlich der Chancen für jeden ohne betuchtes elterliches Haus vieles zu erreichen, Studium/Ausbildung zu finanzieren stehen wir schon recht gut da. Jedoch sind weitere Investitionen in die Bildung dringend erforderlich. Man kann natürlich mit einer Ausbildung oft erfolgreicher sein als mit dem Studium. Es sind jedoch Investitionen in die Schulen, Sportvereine etc notwendig, damit es eine gesunde klimabewusste Generation heranwächst.

Leider fehlen in vielen Ländern diese Chancen, und man könnte als Regierung vorschlagen, das Schulgeld/Schuluniform/Mittagessen zu übernehmen, wo es eben möglich ist. Damit die Kinder diese Chancen auch in anderen Ländern bekommen.

@Fr. Pelz Bringen denn die Windräder was, wenn sie nicht in der Küstennähe/ auf den Erhöhungen aufgestellt sind oder ist es nur reines "wir haben was getan"? Es wird immerhin sehr viel Energie auf ihre Herstellung angewendet und in 20 Jahren werden sie in der Regel ersetzt. Bei uns in der Gegend stehen sie meistens still.

Eigentlich müssten wir alle unser Konsum reduzieren, um weniger Energie zu verbrauchen, und die Häuser besser dämmen. Hierbei könnte durch Bildung vieles einiges erreicht werden.

Fr.Pelz
19.09.2021, 19:48
Das dritte Triell fängt echt witzig an. Laschet wirkt äh unterkomplex. Die Gewerkschaften sollen x verschiedene Mindestlöhne vereinbaren. Es ist nicht zu verantworten, dass 3 Parteien einen Mindestlohn verhandeln. Das wäre zu schwierig.

Lava
19.09.2021, 19:56
Bratze, nennst du den Klimawandel allen Ernstes abstrakt? Ich hab jetzt den Weltklimabericht nicht gelesen, aber was da drin steht, wurde ja überall verbreitet. Das ist keineswegs abstrakt. Es gibt jetzt schon genug Menschen, die darunter leiden und uns wird es auch erwischen.
Ökosysteme retten ist sicher toll, aber ohne CO2 in der Atmosphäre zu senken wird das nicht funktionieren. Allein schon die Erhöhung der Meerestemperaturen bedroht Ökosysteme, die größer sind, als wir uns das vorstellen können. CO2 mag nicht die einzige Bedrohung sein, aber es dürfte die größte sein. Und da mag ich nicht auf "der Markt regelt das" warten.
Die Natur wird sich anpassen, der Planet wird sicher nicht unbewohnbar. Vielleicht passen sich sogar die Menschen an und fallen nicht dem 6. Massenaussterben zum Opfer, das ja längst begonnen hat. Aber vorher wird es eine Menge Leid für uns Menschen geben. Sind uns das der SUV, die PKV und das Eigenheim wert?

Feuerblick
19.09.2021, 20:02
Wolltest du nicht kürzlich ein Eigenheim erwerben?
Und wo genau sterben gerade die Menschen aus? Hab ich was verpasst?

Lava
19.09.2021, 20:15
Ja, und ich möchte auch immer noch ein Eigenheim erwerben. Noch hat mir das niemand verboten. Aber kann gut sein, dass KfW40+ gefordert wird :-nix

Ich habe nicht gesagt, dass wir Menschen aktuell am aussterben sind. Gibt aber einen schönen Wikiperdiaartikel zum Massenaussterben. Wir sind da schon mittendrin, und selber schuld.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben

Kackbratze
19.09.2021, 20:22
@Frau P.
Es würde helfen, wenn wir nicht unseren Müll nach Polynesien exportieren würden.
Es würde helfen, wenn wir nicht holländische Gülle gegen Geld auf unseren Feldern verklappen würden.
Monokulturen nicht mehr staatlich fördern würden, egal ob Feld oder Forst.

Stattdessen weiter Subventionen (egal ob via Steuer oder direkt monetär), weil ja Biogasanlagen und Massentierhaltung so toll sind.
Bei den Parteien gilt entweder verbieten oder irgendeine Pseudo-Zukunftstechnik ohne bisherigen Nachweis von Erfolg fördern.
In Hamburg wird eine Co2 Umwandlungsmaschine massiv gefördert, mit der Co2 aus der Luft gesaugt wird, irgendwann soll die dann noch klimaneutral mit grünem Wasserstoff betrieben wird und dann soll per Schiff (!) das gebundene Co2 nach Norwegen gebracht werden, damit die das dann in der Erde endlagern. Für noch mehr Geld.

Fun fact: Bäume machen das für lau.

Wieviel Geld ist schon und wird da für bull$hit verbrannt, damit eine Regierung und x-Firmen greenwashing betreiben können.

Wie teuer ist ein Quadratmeter Regenwald? Vielleicht mal bei Krombacher nachfragen...

Jedes Bundesland liefert so einen Schei$$ ab, egal wie regiert, je Grüner, desto weiter am realen Leben vorbei.
Den Staatsforsten den Auftrag geben, gesunden Mischwald einfach wachsen zu lassen wäre mal eine Idee.
Geht nicht, schließlich will der Staat ja am Holz kassieren (klappt super mit den Fichten).

Wie hoch wäre die Differenz, wenn man a) gewisse Subventionen für Quatsch streicht und b) parallel nicht mehr das Geld aus den Staatsforsten einplant?

Ich vermute mal, sowas könnte sich rechnen, will aber keiner, weil mit Rechnen hat man es in unserem aufgeblähten Beamten- und Politikerapparat nicht.

Lieber noch eine Idee, noch eine Subvention und noch eine Finanzierungsrunde aus der Tasche der Verbraucher.

Nur weil man in Fettbuchstaben was mit Können und Müssen schreibt, heisst das nicht, dass die bisherigen Ideen so knorke sind.

Wenn Clont nicht hilft, hilft mehr Clont.
Das ist das, was ich bei den Parteien, gerade bei den Grünen, sehe.
Betrieben mit einem religiösen Eifer, der andere Ideen nicht zulässt.
Lieber Augenwischerei, wie das Verbot von Plastiktüten, Strohhalmen und Plastikgabeln.
Hat ja richtig was gebracht, oder haben wir jetzt reduzierten Müll? Nur die Komponenten wurden ausgetauscht und ob eine Holzgabel wirklich klimaneutraler ist, nur weil sie teurer ist. Stimmt das? Wenn sie auch aus China gebracht werden muss?
Die Klamotten bei H&M, Mediamarkt und Amazon sind weiterhin eingeschweißt.

Die Entsorger exportieren weiter den Müll, da wurde nicht dran gearbeitet, wie z. B. effizientere Müllverbrennung oder Recycling. Wer will schon Veolia und Co in die Suppe spucken?