Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Teilzeitmodelle?
Aspekt Qualität: mit der Zeit, die du in DEINE Weiterbildung investierst, schaffst du dir ein gewisses Niveau an Wissen an, von dem du den Rest deines Beruflebens zehren wirst.
Jetzt werden gleich viele Antworten, dass ein Jahr Innere vollkommen reicht etc. Aber das ist einfach falsch. So wird man nicht das gleiche Niveau in diesem Bereich erreichen, wie jemand der 5 Jahre durch die Innere rotiert ist.
Aspekt Quantität: Weiterbildungszeit verkürzen ist Betrug, geht aber im ambulanten Bereich, wenn du einen Arzt findest der da mitmacht.
Teilzeit: sicher möglich, auch in der Klinik mit allen erdenklichen Modellen. Täglich 5h, drei volle Tage, jede zweite Woche frei …
Rotationen können schwierig werden, üblicherweise brauchst du einen Tauschpartner, kann aber durch Flexibilität bezgl. Arbeitszeit funktionieren. Die WB-Zeit verlängert sich. Das ist echt negativ.
Arbeitszeitgesetz: gerade wenn du selbst in deiner Firma angestellt bist, lässt dich die Dokumentation flexibel gestalten, so dass das Arbeitszeitgesetz keine Probleme machen wird.
Man weiß, worauf der TE aus ist. Wie wenig er selbst zu recherchieren bereit ist, wie wenig Skrupel er kennt, was für eine Belastung er für zukünftige Kollegen und Patienten sein wird. Und trotzdem bemüht man sich (kopfschüttelnd) ihm eine mögliche Vorgehensweise und Denkansätze für diese Machenschaften aufzuzeigen - in einem öffentlichen Forum. Bei manchen schlägt das Helfersyndrom echt komplett durch.
Aspekt Qualität: mit der Zeit, die du in DEINE Weiterbildung investierst, schaffst du dir ein gewisses Niveau an Wissen an, von dem du den Rest deines Beruflebens zehren wirst.
Jetzt werden gleich viele Antworten, dass ein Jahr Innere vollkommen reicht etc. Aber das ist einfach falsch. So wird man nicht das gleiche Niveau in diesem Bereich erreichen, wie jemand der 5 Jahre durch die Innere rotiert ist.
Aspekt Quantität: Weiterbildungszeit verkürzen ist Betrug, geht aber im ambulanten Bereich, wenn du einen Arzt findest der da mitmacht.
Teilzeit: sicher möglich, auch in der Klinik mit allen erdenklichen Modellen. Täglich 5h, drei volle Tage, jede zweite Woche frei …
Rotationen können schwierig werden, üblicherweise brauchst du einen Tauschpartner, kann aber durch Flexibilität bezgl. Arbeitszeit funktionieren. Die WB-Zeit verlängert sich. Das ist echt negativ.
Arbeitszeitgesetz: gerade wenn du selbst in deiner Firma angestellt bist, lässt dich die Dokumentation flexibel gestalten, so dass das Arbeitszeitgesetz keine Probleme machen wird.
Vielen Dank für die Hilfe!
Man weiß, worauf der TE aus ist. Wie wenig er selbst zu recherchieren bereit ist, wie wenig Skrupel er kennt, was für eine Belastung er für zukünftige Kollegen und Patienten sein wird. Und trotzdem bemüht man sich (kopfschüttelnd) ihm eine mögliche Vorgehensweise und Denkansätze für diese Machenschaften aufzuzeigen - in einem öffentlichen Forum. Bei manchen schlägt das Helfersyndrom echt komplett durch.
Es gibt genug Kollegen, die hauptsächlich die Zeit absitzen und sich möglichst schnell aus der Klinik verabschieden. Auch gibt es genug Kollegen, bei denen der wirtschaftliche Aspekt an erster Stelle steht, die Rahmenbedingungen geschickt ausreizen und die Grenzen auch mal ausversehen überschreiten. Der Gründungsgedanke und die Unternehmensziele eines MVZ orientieren sich selten an Mutter Theresa - auch wenn es marketingtechnisch über alle möglichen Kanäle immer wieder kommuniziert wird. Wenn man sich die Unternehmensseite mit dem Investorenbereich anschaut wird einiges klarer. Von dieser Perspektive ergeben die schönen Zahlen und Fakten einen ganz anderen Sinn.
Es stimmt aber schon: die meisten stellen sich cleverer an. Könnte man vor allem von einem (erfolgreichen) Unternehmer erwarten.
Ich bin auch nur Arzt wegen meinem pathologischen Helfersyndrom und den überbordenden Idealismus geworden. Eigentlich hätte ich vor 10 Jahren schon eine andere Ausfahrt nehmen können.
Alles richtig, aber muss man jmd der so dummdreist daher kommt noch entsprechende Tipps geben? Auf dass auch noch einer wie er es schafft, die LÄK hinsichtlich der WB zu beschießen und möglichst rasch Kassensitze zu akkumulieren. Verstehe die Motivation nicht.
Auch richtig.
In summa: Weiterbildung in Teilzeit mit arbeitszeitgesetztkonformer Nebenbeschäftigung möglich.
Thomas24
26.09.2021, 10:01
Alles richtig, aber muss man jmd der so dummdreist daher kommt noch entsprechende Tipps geben? Auf dass auch noch einer wie er es schafft, die LÄK hinsichtlich der WB zu beschießen und möglichst rasch Kassensitze zu akkumulieren. Verstehe die Motivation nicht.
Kriminelles Vorgehen funktioniert immer nur so gut, wie alle Beteiligten dicht halten. Eine unzufriedene Ehefrau, ein unzufriedener Ex- Mitarbeiter etc. muss nur den relevanten Stellen einen Tipp stecken und dann hat man unangenehmen Besuch vor der Tür.
Deswegen an alle, die ähnliche Gedankengänge wie der Threadersteller haben: nutzt den euch gegebenen gesetzlichen Rahmen aus, aber haltet euch um Himmels willen an geltendes Recht und Gesetz. Eine Approbation ist schneller weg, als euch lieb sein kann.
Feuerblick
26.09.2021, 10:05
…und sie ist bei Betrug, Steuerhinterziehung o.ä. schneller weg als bei Behandlungsfehlern. :-))
Hallo zusammen!
Dieser Thread geht etwas in die falsche Richtung!
Ich will überhaupt niemand bescheißen (die Arbeitszeit war nicht auf die Weiterbildung bezogen).
Ich habe zZ. kaum etwas mit Medizin zutun und finde es einfach schade nach 6 Jahren Studium nichts in die Richtung zu unternehmen.
Mein einziges Ziel war bisher, etwas an der Oberfläche zu krazen und einfach zu sehen welche Möglichkeiten es allgemein gibt.
Die Fragen von mir mögen etwas "naive" klingen aber ich habe einfach nicht die Möglichkeit 100te von Aufgaben/Ideen bis zum Ende auszuarbeiten um dann festzustellen das diese nicht arbeitstechnisch/finanziell/etz. realisierbar sind.
Das ist auch wenig sinnvoll, bevor man mit der richtigen Arbeit beginnt muss man sehen ob es überhaupt in Frage kommt.
Hebdo hat mir super Anregungen gegeben die mir schon sehr weitergeholfen habe, und ebenfalls die anderen hier im Thread.
Das ist doch der Zweck eines Forums, dass man sich austauscht und gegenseitig auf die Sprünge hilft.
Nulllinie
26.09.2021, 11:25
Mein einziges Ziel war bisher, etwas an der Oberfläche zu krazen und einfach zu sehen welche Möglichkeiten es allgemein gibt.
Die Fragen von mir mögen etwas "naive" klingen aber ich habe einfach nicht die Möglichkeit 100te von Aufgaben/Ideen bis zum Ende auszuarbeiten um dann festzustellen das diese nicht arbeitstechnisch/finanziell/etz. realisierbar sind.
Das ist auch wenig sinnvoll, bevor man mit der richtigen Arbeit beginnt muss man sehen ob es überhaupt in Frage kommt.
Naja, aber genau so läuft das eigentlich als Unternehmer / Gründer eines Start Ups. Man hat eine Idee und denkt sie durch.
Vor allem ist die Frage doch eher, wieso man 100 Ideen hat, statt 2-3 richtig zu verfolgen. Wenn ich mir wünschen könnte, wie mein Chef tickt, würde ich letzteren bevorzugen. Sorry :/
Naja, aber genau so läuft das eigentlich als Unternehmer / Gründer eines Start Ups. Man hat eine Idee und denkt sie durch.
Vor allem ist die Frage doch eher, wieso man 100 Ideen hat, statt 2-3 richtig zu verfolgen. Wenn ich mir wünschen könnte, wie mein Chef tickt, würde ich letzteren bevorzugen. Sorry :/
Ich weiß nicht wie das bei anderen läuft, ich habe immer schon alles anders gemacht wie alle anderen und muss dadurch eigentlich nicht mehr wirklich arbeiten.
Aus 100Ideen (oder auch nur 10) -> muss man die 1-2 richtigen Sachen rauspicken. Woher weißt du welche der 100 Ideen gut sind? Du kannst ja nicht jede von Ihnen ins Detail ausarbeiten, du musst vorsortieren und sehen wo es Sinn macht Zeit zu investieren und wo es keinen Sinn macht.
Nulllinie
26.09.2021, 11:50
Naja, aber es gibt ja noch ein großes Kontinuum zwischen der Idee an sich und dem detaillierten Plan. Du hast eine Idee und scheinbar eigenständig wenig bis nichts recherchiert (korrigiere mich bitte, falls ich falsch liege), sondern verlässt dich jetzt auf das Medi-Learn-Forum. Das ist definitiv ein unkonventionelles und spannendes Vorgehen. Aber wenn´s für dich passt, so what ...
Im Prinzip wird man als Freizeitarzt weder sich selbst noch seine Patienten glücklich machen
Du musst wirklich viel in die Weiterbildung investieren um eine halbwegs ordentliche Qualität zu bekommen.
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