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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Migräne



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saphira
25.01.2004, 09:02
Hallo!

Also ich hab mal ne kleine Arbeit über Migräne geschrieben,hatte selbst diese Krankheit während 8 Jahren.....

kannst mir ja per e-mail deine Postadresse schicken, dann schicke ich dir eine Kopie davon!Vielleicht hilft es deiner Mutter weiter, wenn nicht medizinisch dann wenigstens psychologisch, migräne ist völlig frustierend für die Betroffenen.....
meine e - mail wäre [email protected]

Es sind etwa 30 Seiten, also wirklich zuviel für dieses Forum *G*

Viele Grüsse von saph und gute Besserung (an deine Mutter)!

Die Niere
25.01.2004, 09:12
Original geschrieben von saphira
Es sind etwa 30 Seiten, also wirklich zuviel für dieses Forum *G*
Das stimmt wahrscheinlich...aber stell das Teil doch mal online, wenn Du möchtest...gibt bestimmt viele Betroffene, die sich für so etwas interessieren... ;-)

gruesse, die niere

RettAss
01.02.2004, 10:43
Oh ja, bitte online stellen!

Ich hatte nie Migräne, bin aber seit ich "Migräne" von Oliver Sacks gelesen habe, dabei mir eine Kartei von Migränepatienten aufzubauen. Ich kann natürlich keine Therapie vorschlagen oder den Leuten ernsthaft helfen. Aber ich versuche den migränoiden Komplex zu verstehen.
Spannenderweise haben etwa die Hälfte der M-Pat keine Kopfschmerzen, obwohl das landläufig (kommt ja auch der Name von) als Leitsymptom betrachtet wird. Zu den Migräneäquivalenten gehören auch periodische febrile Zustände, GI-Beschwerden usw. Wichtig ist für die Diagnose nicht der Schmerz sondern das Ablaufmuster der Attacke.
Nachdem nun netterweise meine Schwester (bemerkenswerterweise mit Beginn des Studiums, genauer beim Umzug) begonnen hat, Migräne zu kultivieren, konnte ich ein paar Hausmittelchen ausprobieren. Alle sind nur im Prodromalstadium wirksam. Wenn die Attacke da ist, hilft nur Medikation!
Möglicherweise klappts mit einer eiskalten Dusche oder einem sehr starken Kaffee. Gelegentlich hilft auch sofort beim Bemerken der Symptome ein Nickerchen (ist allerdings nicht in jedem Job möglich...).

Wichtig beim Therapie finden ist allerdings zu Erkennen, welche biologische Funktion die Attacke hat (wie bei jeder Krankheit ja die biologische Funktion, also der Nutzen für den Organismus entscheidend ist). Ist das z.B. eine Wochenendmigräne, so kann der Nutzen das Aufladen des "Akkus" sein. Der Montag kann dann im Rebound (letztes Stadium der Attacke) frisch gestärkt angegangen werden. Nun ist dann fraglich, ob ein versautes Wochenende billigend in Kauf genommen werden kann, wenn dafür Anfang der Woche ungeahnte Energien freigesetzt werden...

Bin auf Deine Gedanken dazu gespannt, saphira!

Gruß,

RettAss

Froschkönig
02.02.2004, 20:49
Ich bleib da auch mal bei der allgemeingültigen Migräntherapie :

Anfallsprophylaxe : Betablocker (OK, hatte sie schon) ansonsten hilft angeblich auch Methysergid

Im Anfall : Triptane, Nicht-Steroidale-Antiphlogistika und evtl. Ergotamine.

Wenn MCP gegen erbrechen nicht hilft...evtl. 5-HT3 Blocker möglich ???? (z.B. Glanisteron (Kevatril®) )

LG
Der Frosch