Pollito
05.11.2021, 14:11
Hallöchen in die Runde,
ich brauche mal wieder Rat bezüglich einer möglichen Promotionsstelle. Ich weiß nicht, ob ich sie annehmen soll oder nicht, da es einige Ungereimtheiten gibt.
Zunächst einmal geht es bei dem Thema um eine Krankheit X, in welchem es meine Aufgabe wäre u.a den Patienten Blut abzunehmen oder den sicheren Transport der Proben ins Labor zu gewährleisten. Ich wäre quasi der Ansprechpartner für diese Krankheit. Sollte jemand diese Krankheit X haben, werde ich kontaktiert und würde dann in die Klinik fahren. Ich würde also auch die Kontaktperson zwischen dem Labor und den Kliniken sein. Also halt eine typisch klinisch-prospektive Arbeit.
Des Weiteren hätte ich die Option bei der Probenaufbereitungen, den Immunoessays und anderen Arbeiten im Labor entweder zuzuschauen oder komplett eingearbeitet zu werden. Da ich neben der Uni noch andere Verpflichtungen habe werde ich diese Option wahrscheinlich nicht nutzen können, aber man soll ja niemals nie sagen.
Jetzt kommen aber meine Bedenken: Zum einen ist das Ganze sehr nebulös. Der Doktorvater in spe weiß noch nicht, wieviel Proben überhaupt benötigt werden. Ich soll also vorher zu einem Statistiker gehen. Da ich ja keine Daten habe, weiß ich nicht, wie der Statistiker das überhaupt ausrechnen will. Er meinte er schätzt die Arbeit auf 2 Jahre. Wie kann er den ungefähren Zeitrahmen einschätzen, wenn er nicht mal weiß, wieviel Proben er überhaupt haben will?! Wenn ich wenigstens ein festgelegtes Ziel hätte (also 500 Pat. oder 1 Jahr Probensammeln)....Da es sich auch um eine seltene Krankheit handelt, könnte die Probensammlung vielleicht dementsprechend länger dauern, könnte ich mir vorstellen. Es gibt aber bereits einige Proben, die ich aber vorher alle noch einmal kontrollieren müsste.
Zum anderen gibt es auch noch keinen Ethikantrag, den müsste ich beantragen ebenso müsste ich den Fragebogen für die Patienten erstellen. Ich wüsste gar nicht, wie man anfangen soll. Andererseits würde man so alles von Grund auf lernen (angefangen beim Ethikantrag bis zum Ende der Promotion).
Da ich aber mittlerweile im 7. Semester bin möchte ich schon gerne endlich mit einer Arbeit beginnen, ich wollte aber eigentlich auch vor dem PJ fertig sein. Aber lernen muss man ja auch zwischendrin nochmal.
Der mögliche Doktorvater ist auch selbst sehr eingespannt in seiner eigenen Arbeit, sodass ich nicht weiß, ob er mich wirklich adäquat betreuen könnte. Es gibt aber noch einen anderen Betreuer, der aber eher für die Laborsachen der Ansprechpartner ist.
Da ich das Thema wirklich sehr, sehr spannend finde, würde ich die Arbeit eigentlich gerne nehmen. Es gibt aber so ein paar Ungereimtheiten und ich habe die Sorge, dass ich mich übernehme. Es gibt zwar eine festgelegte Fragestellung, aber wie diese beantwortet werden soll (also wieviel Proben wir brauchen) ist unbeantwortet geblieben.
Was meint ihr? Ist das Ganze zu riskant oder sind die Voraussetzungen für solch eine Arbeit durchaus in Ordnung?
Ihr würdet mir mit eurer Einschätzung echt weiterhelfen:-stud
ich brauche mal wieder Rat bezüglich einer möglichen Promotionsstelle. Ich weiß nicht, ob ich sie annehmen soll oder nicht, da es einige Ungereimtheiten gibt.
Zunächst einmal geht es bei dem Thema um eine Krankheit X, in welchem es meine Aufgabe wäre u.a den Patienten Blut abzunehmen oder den sicheren Transport der Proben ins Labor zu gewährleisten. Ich wäre quasi der Ansprechpartner für diese Krankheit. Sollte jemand diese Krankheit X haben, werde ich kontaktiert und würde dann in die Klinik fahren. Ich würde also auch die Kontaktperson zwischen dem Labor und den Kliniken sein. Also halt eine typisch klinisch-prospektive Arbeit.
Des Weiteren hätte ich die Option bei der Probenaufbereitungen, den Immunoessays und anderen Arbeiten im Labor entweder zuzuschauen oder komplett eingearbeitet zu werden. Da ich neben der Uni noch andere Verpflichtungen habe werde ich diese Option wahrscheinlich nicht nutzen können, aber man soll ja niemals nie sagen.
Jetzt kommen aber meine Bedenken: Zum einen ist das Ganze sehr nebulös. Der Doktorvater in spe weiß noch nicht, wieviel Proben überhaupt benötigt werden. Ich soll also vorher zu einem Statistiker gehen. Da ich ja keine Daten habe, weiß ich nicht, wie der Statistiker das überhaupt ausrechnen will. Er meinte er schätzt die Arbeit auf 2 Jahre. Wie kann er den ungefähren Zeitrahmen einschätzen, wenn er nicht mal weiß, wieviel Proben er überhaupt haben will?! Wenn ich wenigstens ein festgelegtes Ziel hätte (also 500 Pat. oder 1 Jahr Probensammeln)....Da es sich auch um eine seltene Krankheit handelt, könnte die Probensammlung vielleicht dementsprechend länger dauern, könnte ich mir vorstellen. Es gibt aber bereits einige Proben, die ich aber vorher alle noch einmal kontrollieren müsste.
Zum anderen gibt es auch noch keinen Ethikantrag, den müsste ich beantragen ebenso müsste ich den Fragebogen für die Patienten erstellen. Ich wüsste gar nicht, wie man anfangen soll. Andererseits würde man so alles von Grund auf lernen (angefangen beim Ethikantrag bis zum Ende der Promotion).
Da ich aber mittlerweile im 7. Semester bin möchte ich schon gerne endlich mit einer Arbeit beginnen, ich wollte aber eigentlich auch vor dem PJ fertig sein. Aber lernen muss man ja auch zwischendrin nochmal.
Der mögliche Doktorvater ist auch selbst sehr eingespannt in seiner eigenen Arbeit, sodass ich nicht weiß, ob er mich wirklich adäquat betreuen könnte. Es gibt aber noch einen anderen Betreuer, der aber eher für die Laborsachen der Ansprechpartner ist.
Da ich das Thema wirklich sehr, sehr spannend finde, würde ich die Arbeit eigentlich gerne nehmen. Es gibt aber so ein paar Ungereimtheiten und ich habe die Sorge, dass ich mich übernehme. Es gibt zwar eine festgelegte Fragestellung, aber wie diese beantwortet werden soll (also wieviel Proben wir brauchen) ist unbeantwortet geblieben.
Was meint ihr? Ist das Ganze zu riskant oder sind die Voraussetzungen für solch eine Arbeit durchaus in Ordnung?
Ihr würdet mir mit eurer Einschätzung echt weiterhelfen:-stud