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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kur beantragen wegen Burnout, was beachten?



marc27
07.11.2021, 16:36
Hallo, aufgrund hoher beruflicher und privater Belastung bin ich am Limit meiner Kräfte angekommen und würde mir gerne helfen lassen, sprich: eine Kur beantragen. Wie gehe ich dabei vor- mit dem Hausarzt sprechen? Soll der Antrag BG- lich oder über die Krankenkasse laufen? Hat jemand Tipps für mich, was muss ich beachten? Und- wie sage ich es meinem Arbeitgeber, ich bin angestellter (Fach)Arzt in einem MVZ...

Vielen Dank für Antworten
Gruss
Marc

Hoppla-Daisy
07.11.2021, 16:57
Reha-Maßnahmen sind vom Ärztlichen Versorgungswerk nicht vorgesehen. Ich empfehle eine stationäre Akutbehandlung in einer psychosomatischen Klinik.

xyl15
07.11.2021, 17:50
Reha-Maßnahmen sind vom Ärztlichen Versorgungswerk nicht vorgesehen.

Was an sich eine Unmöglichkeit ist, aber nun ja, so ist es. Ärzte können ja per definitionem nicht krank werde.

BGlich- wie kommst du da drauf?

Und by the way: Kur gibts nicht, wenn dann heißt es Reha ;-)

Sait
09.11.2021, 15:20
Man sollte nur nicht vergessen, dass es im Nachhinein beim Abschließen einer Privatversicherung Schwierigkeiten geben könnte, wenn man mit Burnout diagnostiziert wird.

Hoppla-Daisy
10.11.2021, 13:35
Ganz ehrlich? Wenn ich krank bin, bin ich krank :-nix. Man muss ja nicht warten, bis aus dem Burnout ne gewaschene Depression wird. Wäre jetzt nicht soooo selten. Sorry, da ist mir meine Gesundheit lieber als alle Versicherungen dieser Welt.

Jule-Aline
11.11.2021, 15:27
Krankenkasse?
Zumindest bei der Mutter Kind Kur der Kostenträger

Hoppla-Daisy
11.11.2021, 17:14
Da die Krankenkasse auch bei nem stationären Aufenthalt (und nix Anderes ist ne Reha oder MuKi-"Kur") der Kostenträger ist, ist es "woschd". Ich wollte damit nur ausdrücken, dass das Ärztliche Versorgungswerk eben nicht für so etwas (Widernatürliches! Welcher Arzt wird bitte krank?!) zuständig ist. Daher bleibt nur die Krankenkasse ;-).