Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurz vor Abbruch/Umgang mit Ängsten
zidane95
20.12.2021, 08:37
Hallo zusammen,
hätte nicht gedacht, dass ich hier mal einen Beitrag verfasse, aber nun ist es soweit.
Stehe kurz vor dem Abbruch des Studiums und habe auch schon ein Jobangebot in einer Branche vorliegen, um das ich mich bemüht habe. Zeit um mich zu entscheiden, habe ich bis Mittwoch.
Der Hauptgrund warum ich abbrechen möchte, ist Versagensangst. Ich sehe mich in der Zukunft einfach nicht als kompetenten Arzt, der mal gut darin wird, in dem was er tut. Ist meiner Meinung nach auch nicht vollkommen unbegründet, da ich in praktischen Tätigkeiten wahnsinnig schlecht bin. Ich weiß, kann man alles lernen bis zu einem gewissen Grad, aber ich sehe es mich höchstens mal mittelmäßig gut können. Habe auch ehrlich gesagt ziemlich viel Schiss davor, mal einen gravierenden Fehler am Patienten zu machen und dann damit leben zu müssen.
Der andere Grund, warum ich abbrechen möchte, ist, dass ich die Klinik regelrecht hasse. Hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich noch viel kann, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, später in so einem Umfeld zu arbeiten und dass das mal mein täglich Brot sein soll.
Kurzum gesagt, ich bin in dem Punkt ein ziemlicher Schisser. Würde gerne von anderen Ärzten oder erfahreneren Studenten hören, wie sie mit solchen Ängsten umgehen. Werden die irgendwann besser und gewöhnt man sich vielleicht dran? Beginnt man die Klinik irgendwann wirklich zu mögen, wenn man sie anfangs mal gehasst hat.
Der Grund warum ich hier doch nochmal reinschreibe, ist dass diese Entscheidung ein unangenehmer, radikaler Cut in meinem Leben wäre. Ich würde nicht nur meinen Traum aufgeben, irgendwann doch nochmal gut in diesem Beruf zu werden und anderen Menschen zu helfen, mit einer Sache die mich rein thematisch unfassbar interessiert, sondern würde auch eine gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin aufgeben und wenn es ganz dumm läuft, dann auf Dauer auch die Beziehung zu ihr. Stand schon ein paar Mal kurz vorm Abbruch, aber nie so konkret und so dicht davor wie jetzt.
roxolana
20.12.2021, 08:54
Ich kann dich gut verstehen, mir ging es im Studium ähnlich. Letztlich sind es große Fußstapfen, in die man reinwachsen muss. Mein Rat wäre: Zieh das Studium durch, mit abgeschlossenem Studium stehen dir viel mehr alternative Berufsfelder offen als ohne. Mittlerweile rekrutieren z.B. auch Pharmaunternehmen frische Absolventen.
Wenn du eine alternative Karriere planst, solltest du aber schon im Studium entsprechende Weichen setzen. In welcher Branche hast du dich denn aktuell beworben?
zidane95
20.12.2021, 09:16
Der Job, den ich annehmen würde wäre in der Stadtplanung. Habe davor einen Bachelor gemacht. Sicherlich sind dort die Verdienstmöglichkeiten nicht so gut wie als Arzt, aber es wäre auf jeden Fall etwas worin ich mir zumindest vorstellen könnte mal gut zu werden und was mich auch interessiert.
Die Pharmaindustrie würde mich ehrlich gesagt überhaupt nicht reizen. Habe auch schon nach alternativen Berufsfeldern für Ärzten gesucht, um das "Schreckensszenario" Klinik quasi zu umgehen, aber muss sagen, dass die einzige Motivation wäre das Studium noch 3 Jahre lang durchzuziehen ehrlich gesagt wäre mal praktischer Arzt zu werden. Mich interessieren vor allem Faszien und psychosomatische Erkrankungen. Aber reines Interesse und dann praktisch darin zu arbeiten sind halt nochmal zwei vollkommen verschiedene paar Schuhe.
Geht es dir denn als Ärztin inzwischen besser @Roxolana?
ehem-user-25-04-2022-1131
20.12.2021, 10:03
Verzwickte Situation wenn du mich fragst !
Ich würde eigentlich jedem raten sich wirklich noch über alternative Berufsfelder Gedanken zu machen. Stadtplanung klingt interessant, aber ist sie es auch ?
Bei Psychosomatik muss ich dir sagen, dass hierzu eben viele (schwierige) Patientengespräche und viel Dokumentation lauern. Meiner Meinung nach sollte man sich sowieso auch Gedanken machen mit welchen Dingen (die Nerven können) man umgehen kann. Es gibt sicher für jeden ein passendes Fach in der Medizin, aber die entsprechende Begeisterung sollte man einfach haben. Wichtig wäre wahrscheinlich, dass du auch weißt was in der Städteplanung abgeht und da ebenfalls eine gewisse Begeisterung hast bevor du jetzt alles abbrichst. Entsprechende Praktika solltest du meiner Meinung schon mal gemacht haben
LG !
roxolana
20.12.2021, 10:09
Geht es dir denn als Ärztin inzwischen besser @Roxolana?
Ich habe inzwischen eine Nische abseits der klassischen Tätigkeiten gefunden, u.a. auch wegen der familienfreundlicheren Arbeitszeiten.
ehem-user-23-12-2021-1346
20.12.2021, 10:14
Ich habe inzwischen eine Nische abseits der klassischen Tätigkeiten gefunden, u.a. auch wegen der familienfreundlicheren Arbeitszeiten.
In welchem Fach warst du denn klinisch tätig? Schön, dass du was Alternatives gefunden hast
Calliope
20.12.2021, 10:56
Ich würde versuchen weiterhin ein Semester immatrikuliert zu bleiben. Entweder einfach nicht zu Kursen / Klausuren anmelden oder Urlaubssemester nehmen. Hängt ja immer von Uni ab, was möglich ist. Falls es dir in dem Job doch nicht gefallen sollte, könntest du in dem Fall relativ einfach zum Medizinstudium zurückkehren.
dissection
20.12.2021, 12:35
Der Unterschied zwischen erfolgreichen Ärzten und dir ist aktuell nur deine Einstellung zum Job. Du hast - wie ich damals im Studium - falsche hohe Erwartungen an die Tätigkeit. Medizin ist kein intellektuell forderndes Fach. Deine Konkurrenz sind häufig Ärzte aus dem Ausland, die lediglich eine minderwertige Äquivalenzprüfung ablegen müssen. Gepfuscht wird in der Medizin dementsprechend ständig.
Das was du im Studium lernst musst du nicht täglich parat haben und anwenden. Du musst primär nicht alle Medikamenteninteraktionen können. Praktische Tätigkeiten lernt man nach trial und error. Ich hatte bei meinen ersten Pleuradrainagen, ZVKs, Lumbal- und Pleurapunktionen ebenfalls zittrige Hände. Kollegen haben schon unzähliche Pneumothoraces gestochen bei Subclavia-ZVKs, haben arterielle Fehlpunktionen hingelegt etc etc. Der Unterschied ist nur dass diese Kollegen - wenn wir einen Fehler machen wie bei der LP daneben stechen - es einfach nochmal versuchen und drüber lachen. Eine gesunde Fehlerkultur wirst du in jedem Beruf brauchen.
Wenn ich ganz ehrlich bin ist selbst Innere im Alltag intellektuell nicht übermäßig fordernd. Du hast doch meistens die 20 gleichen Diagnosen, hast deine Notfallmedikamente (das sind nicht viele!) parat und spulst meist ab nach stumpfem Schema. Ich kann nachts auf Station oder in der Notaufnahme auch keine intellektuellen Höchstleistungen vollbringen, man macht stumpfe Notfallversorgung und klärt den Rest mit dem Oberarzt oder eben einem Diensarzt aus der betreffenden verantwortlichen Fachabteilung.
Ganz zu schweigen von der Tatsache dass du eben nicht klinisch arbeiten musst. Der Abschluss einens Medizinstudiums wird immer noch als Ausweis über Leistungswillen und Leidensfähigkeit gesehen, der Zugang und damit die Absolventenzahl begrenzt. Viele patientenferne Jobs im Gesundheitswesen erfordern dennoch eine Approbation, welche dir somit immer eine Prämie bringen wird. Auch wenn du kein klassischer Arzt wirst, die Approbation würde ich wenn irgendwie möglich mitnehmen. Mit der kannste dann auch in die Unternehmensberatung, Pharmaindustrie, in die Laborfächer, in den öffentlichen Gesundheitsdienst und dort mehr verdienen als deine Konkurrenz aus den anderen life sciences.
Ich kenne Prüfungs- und Versagensangst, hier kann man einiges machen. Starte mit einem Büchlein dazu (siehe Gedankenstops, Stressbewältigungsmethoden etc.), eskaliere wenn nötig auf Verhaltens- und medikamentöse Therapie. Mach mindestens dreimal die Woche Sport (Kardio + Kraft), schlaf ausreichend und ernähre dich ausgewogen.
Hau rein.
cartablanca
20.12.2021, 13:26
Hast du mal auf youtube videos darüber geschaut wie man effektiv lernt? Ich kenne jemanden, die es mit Lerntechniken geschafft hat deutlich bessere Leistungen zu erbringen. Das macht sehr viel aus. Es gibt auch Kurse dazu.
zidane95
20.12.2021, 13:37
Danke für eure Antworten und Ratschläge. Immatrikuliert bleiben werde ich erstmal, aber wenn ich den Job jetzt annehme, dann werde ich auch durchziehen. Medizin ist ja auch schon mein Zweitstudium.
Das Studium nur durchzuziehen, um eine Approbation in der Tasche zu haben, ist sicherlich nicht der schlechteste Gedanke, aber ich würde das nicht 3 weitere Jahre nur dafür machen, um schon zu wissen, dass ich dann bspw. in eine Unternehmensberatung gehe, also nicht praktischer Arzt werde.
Hast du mal auf youtube videos darüber geschaut wie man effektiv lernt? Ich kenne jemanden, die es mit Lerntechniken geschafft hat deutlich bessere Leistungen zu erbringen. Das macht sehr viel aus. Es gibt auch Kurse dazu.
Dazu muss ich sagen, dass das Studium an sich vom Lernaufwand kein Problem für mich ist. Ich meine ist schon kein Zuckerschlecken, aber mir geht es ja eher um die Perspektive nach dem Studium.
Mr. Pink online
20.12.2021, 14:01
Du solltest das Studium definitiv durchziehen aus zwei Gründen:
1. Du bist am Anfang des klinischen Studienabschnittes und hast von der Arbeit in der Klinik überhaupt keinen Plan (das ist kein Vorwurf, das geht jedem so. Selbst nach dem PJ hat man nur ein winziges Spektrum gesehen)
2. Deine vermutlich irrationalen Versagensängste motivieren den geplanten Jobwechsel, ich finde das ist eine denkbar schlechte Basis
Du wirst ein Leben lang grübeln "was wäre wenn..." wenn du dein Studium jetzt abbrichst. Selbst wenn die Klinik nichts für dich ist, dann gibt es klinikferne ärztliche Tätigkeitsfelder, du hast eine Approbation die auch außerhalb der Medizin einen Stellenwert hat und du hast die Gewissheit darüber, ob es etwas für dich ist oder nicht. Die privaten Konsequenzen bzgl. Beziehung lasse ich jetzt mal außen vor, ich finde das sollte so eine Entscheidung nicht beeinflussen.
Als ob du Stadtplanung nicht auch noch in 3 Jahren machen könntest.
cartablanca
20.12.2021, 14:28
Du musst dir bei den Alternativen sicher sein.Man kommt leicht aus dem Medizinstudium raus aber nur schwer wieder rein. Ich kenn Leute, die ihr Studium abgebrochen haben und erfolgreich waren. Das sind Leute, die parallel zum Studium Unternehmen gegründet haben. Mach ein Freisemester und plan jede freie Minute mit Praktika und Gasthörer etc. voll. Nach dem Freisemester kannst du entscheiden. Nicht aus einer Laune heraus, sondern nach systematischer Abwägung.
Einen perfekten Job wirst du nie finden. Alles hat Schattenseiten und Sonnenseiten. Häufig ist es wichtig dankbar zu sein für das was man hat. Das gilt im Berufsleben, aber au h privat. Man kann sich auch von Träumereien hinreissen lassen.
Diese Ängste sind IMHO irrational.
Schon mal an eine Psychotherapie gedacht? Diese kann natürlich Implikationen haben, z.B. bzgl. Berufsunfähigkeitsversicherung, aber diese Ängste nicht therapieren zu lassen, und ihretwegen eine große Lebensentscheidung zu treffen, halte ich für einen großen Fehler.
Feuerblick
20.12.2021, 14:45
An deiner Stelle würde ich die Ansprüche an mich selbst überprüfen und für mich selbst klären, ob ich diese Ansprüche vielleicht nur deshalb formuliere, um einen Grund zu haben, das Studium hinzuschmeißen. Es hört sich für mich irgendwie so an, als hättest du einfach Angst vor den ganzen neuen Dingen, die dich in der Klinik erwarten und willst deshalb kneifen.
Glaub mir: Am Ende reicht es, wenn du für die von dir gewählte Fachrichtung ein guter Arzt bist. Kein Mensch erwartet den perfekten Universalarzt. Wenn du manche Sachen manuell nicht drauf hast, kannst du sie entweder üben oder eine Fachrichtung wählen, in der du so etwas nicht brauchst. Wenn du Kliniken schrecklich findest, dann gehst du später eben in den ambulanten Sektor.
Überleg dir gut, ob du aufgrund irrationaler Ängste das Studium hinwerfen willst. Auf der anderen Seite ist das Gras ja immer grüner.
Arrhythmie
20.12.2021, 14:48
@roxolana Welche Nische? (Gerne auch PN)
Nefazodon
20.12.2021, 15:26
Auch ich würde dringend davon abraten, das Studium jetzt abzubrechen, gerade auch wenn es dich inhaltlich interessiert.
Zweifel an sich selbst sind bis zu einem gewissen Ausmaß normal. Das muss nicht heißen, dass Du ein schlechter Arzt wirst, im Gegenteil.
Denkst Du denn die anderen sind besser? Sind sie nicht. Im Gegenteil. Ich hätte lieber einen Arzt der sich seiner Schwächen bewusst ist, als einen eingebildeten Gernegroß, der nicht checkt wenn er etwas nicht kann.
Sicher, die Verantwortung ist groß. Das gilt aber für viele Jobs und man wächst da auch rein. Mach erstmal dein PJ in zwei Jahren. Selbst da wird es ja immer noch jemanden geben, der formal für dich die Verantwortung trägt. Eigentlich: selbst als junger Assistenzarzt ist zunächst immer jemand da den man fragen kann (so sollte es sein).
Solltest Du nach PJ und Prüfung merken, dass Klinik wirklich gar nichts für dich ist, kannst Du dann immer noch in die Stadtplanung gehen. Aber als fertiger Arzt und mit Alternativen.
Was ich dir aber sehr empfehlen würde: Wenn Du jetzt schon weißt, dass Klinik nichts für dich ist, dann plane voraus:
Mach ein paar Famulaturen/Praktika in patientenfernen Fächern: Labormedizin, Mibi, Hygiene, ÖGD etc.
Schau ob Du in irgendeiner Redaktion (Amboss?) ein Praktikum machen kannst um Einblicke ins Schreiben als medizinischer Redakteur zu bekommen....
Nutz die Zeit jetzt um dir Alternativen anzuschauen und Connections aufzubauen.
Wenn dich prinzipiell die "Psychofächer" interessieren....mach eine Famulatur dort! Es kann sich lohnen...und wenn Du mal mit den Ärzten in deinen Famulaturen sprichst wirst Du auch merken, dass die auch nicht alles können. Gerade bei fachfremden Notfällen schickt man schnell in die NA oder zieht niederschwellig die Kollegen aus der entsprechenden Disziplin hinzu. Das machen eigentlich alle so und gerade auch am Anfang (aber auch später) ist das denke ich voll okay. (Gilt für alle Disziplinen)
Und was davo sagt: Etwas Zweifel können phasenweise normal sein. Sollten sie aber sehr stark und/oder überwertig sein (frag am besten deine Freundin/enge Freunde) dann solltest Du über eine Therapie nachdenken. Kann man auch als Selbstzahler überlegen, dann kriegt die Kasse keinen Wind davon. Sonst: Unbedingt VORHER um BU-Versicherung kümmern.
Nur Mut, das klappt schon. Die 3 Jahre jetzt durchzuziehen lohnt sich auf jeden Fall!
ehem-user-23-12-2021-1346
20.12.2021, 17:08
Der Post des TE hätte von mir vor 2 Jahren ähnlich geklungen. Habe auch sehr mit dem System KH in Deutschland gehadert und dann kam noch die Pandemie dazu. Mittlerweile will ich alles durchziehen, weil ich schon genug Zeit und Energie investiert habe und ein Zurück nach Abbruch sehr sehr schwierig wird. Ich würde nur später kein Fach wählen, in dem du an eine Klinik gebunden bist (z.B: Herzchirurgie). Auf keinen Fall abbrechen!!! Du hast danach einen sehr wertvollen Abschluss. Und in die Stadtplanung kannst du immer noch
Bonnerin
20.12.2021, 17:35
Just saying:
sondern würde auch eine gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin aufgeben und wenn es ganz dumm läuft, dann auf Dauer auch die Beziehung zu ihr. Stand schon ein paar Mal kurz vorm Abbruch, aber nie so konkret und so dicht davor wie jetzt.
Also entweder hast du extreme Angst davor, dass eine Fernbeziehung auf Dauer nicht funktionieren würde...das kann schon sein, aber muss nicht. Oder ist das eher so, dass du den Studienabbruch da u.a. als Ausrede vorschiebst? Das ist nicht böse gemeint, aber das wording im Gesamtkontext finde ich schon seltsam.
Ansonsten gibt es wenige gute Ärzte. Die meisten sind gesundes Mittelmaß und im Studium bekommt man auch Teile des Handwerkszeugs, um am Ende grundsätzliche Abläufe der Patientenversorgung inkl. Notfälle verstehen und abwickeln zu können.
Klinik ist teilweise extrem ätzend, ich bin froh, da nicht mehr tätig zu sein. Aber "Begeisterung" ist eben nicht alles, davon zahlt sich die Miete nicht. Wenn du deine unrealistische Einstellung zum Arztberuf (und es ist nur das: ein Beruf) nicht ablegst, wirst du eher früher als später im Burn-Out enden.
zidane95
21.12.2021, 16:01
Vielen Dank für eure netten Worte und Einschätzungen. Ich denke ich werde den Job nicht annehmen und stattdessen weiter machen.
Anstatt alles schwarz zu sehen, sollte ich tatsächlich mal meine Einstellung überdenken und auch meine Ängste offensiv angehen.
Denke dann sieht die Welt schon wieder ganz anders.
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