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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Augenheilkunde oder Radiologie



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Feuerblick
14.02.2022, 17:55
Das ist sehr schön zusammengefasst! :-))

Anne1970
14.02.2022, 18:19
Ohweh :grins:

GP1001
14.02.2022, 23:49
Ok, ok. "Relativ" fit. Trotzdem erwarte ich nicht vom Augenarzt, dass er eine dekompensierte Herzinsuffizienz behandelt und die Diuretika neueinstellt so ganz nebenbei am Rande auch schnell mitgemacht.
:-nix

Kathy234
15.02.2022, 00:00
eine Frage, wenn ich mir einige Videos zu Augen OPs anschaue, macht sowohl der Augenarzt als auch der plastische Chirurg OPs wie Augenlidstraffung, und halt Dinge die sich um die Haut ums Auge herum handeln? Muss auch der Augenarzt unbedingt das alles machen?
Weil ich muss ganz ehrlich sagen, alles typische Augenheilkunde OPs, also Katarakt, Glaukom, Vitrektomie, aber auch zB intravitreale Spritzen, Chalazion fand ich total in Ordnung, also vom visuellen her, also kann ich verkraften :D aber Dinge die richtig blutig vorkommen, wie Blepharoplastik wären einfach nichts für mich, sogar auf Youtube ist das altersbeschränkt

Espressa
15.02.2022, 05:54
Naja Maximalversorger „müssen“ schon auch Lider versorgen können.
Insgesamt ist das aber eine recht schmale Sparte, die Schwerpunktkliniken und/ oder Liebhaber machen. Es hi t auch genug Leute die es ausgesprochen gern machen und in den Kliniken dann abdecken.
Also kannst dich entspannen, du kannst Augenarzt werden und sein, ohne Lidchirurgie machen zu müssen.

Thomas24
15.02.2022, 06:00
Ok, ok. "Relativ" fit. Trotzdem erwarte ich nicht vom Augenarzt, dass er eine dekompensierte Herzinsuffizienz behandelt und die Diuretika neueinstellt so ganz nebenbei am Rande auch schnell mitgemacht.
:-nix

Dann sind wir uns ja einig :-D. Abgesehen davon ist die durchschnittliche Verweildauer mittlerweile auch echt kurz geworden - der Patient ist oft schon wieder raus aus der Klinik, bevor überhaupt alle Konsile gelaufen sind... Die dann im Brief dem betreuenden Hausarzt aufgedrückt werden.

Bekomme von der lokalen Uniklinik immer öfter nur halbgar abgeklärte Fälle zurück (z. B. nach Zentralarterienverschluss), wo nur das absolute Minimalprogramm gelaufen ist. Manchmal sogar nur insuffizient mit einem handschriftlichen Fresszettel als "Brief".

Thomas24
15.02.2022, 06:08
Naja Maximalversorger „müssen“ schon auch Lider versorgen können.
Insgesamt ist das aber eine recht schmale Sparte, die Schwerpunktkliniken und/ oder Liebhaber machen. Es hi t auch genug Leute die es ausgesprochen gern machen und in den Kliniken dann abdecken.
Also kannst dich entspannen, du kannst Augenarzt werden und sein, ohne Lidchirurgie machen zu müssen.

Oder anders ausgedrückt: die Wahrscheinlichkeit als durchschnittlicher WBA ohne besonderes Op Interesse (sprich: gesteigertes Eigenengagement, Ellenbogeneinsatz, Egoismus/"Durchsetzungsvermögen" etc) operativ ausgebildet zu werden (und erst recht gegen den eigenen Willen... ), ist eh so gering, dass man sich darüber wirklich keine Sorgen machen muss... Es gibt mehr als genug andere junge Kollegen, die das gerne machen und mitnehmen. Wer nicht operieren möchte, wird nie in die Verlegenheit kommen, es zu müssen.

Feuerblick
15.02.2022, 06:25
Dem kann ich nur zustimmen. Ich glaube, ich bin die einzige auf weiter Flur gewesen damals, der all dieser Mist aufgedrückt wurde, obwohl ich überhaupt nie operieren wollte. Hätte ich nicht sehr deutlich gemacht, dass keine zehn Pferde mich an eine Katarakt-OP bringen, hätte ich das oder Hornhaut-OPs auch lernen müssen. Ätzend! Dabei gab es genug Kollegen, die total scharf drauf waren, Messer und Injektionskanülen zu wetzen.
Nee, operieren ist ein Kann, kein Muss. Und gerade Lid-Operationen werden meistens von Leuten gemacht, die da Spaß dran haben und das ästhetisch schön hinbekommen wollen.

Kathy234
15.02.2022, 09:49
Oder anders ausgedrückt: die Wahrscheinlichkeit als durchschnittlicher WBA ohne besonderes Op Interesse (sprich: gesteigertes Eigenengagement, Ellenbogeneinsatz, Egoismus/"Durchsetzungsvermögen" etc) operativ ausgebildet zu werden (und erst recht gegen den eigenen Willen... ), ist eh so gering, dass man sich darüber wirklich keine Sorgen machen muss... Es gibt mehr als genug andere junge Kollegen, die das gerne machen und mitnehmen. Wer nicht operieren möchte, wird nie in die Verlegenheit kommen, es zu müssen.

ich habe nirgends gesagt, dass ich nicht operieren möchte oder dass ich OPs unerträglich finde, ich finde halt einige Augen OPs weitaus interessanter und cooler als andere, daher war die Frage ob man entweder das ganze Paket an OPs leisten und verantworten muss oder man sich auf einige Spektren , die er bevorzugt, konzentrieren und diese beherrschen kann, ob hier das Alles oder Nichts Prinzip gilt?
Zumal ich eigentlich nicht zwangsläufig den Chef anhimmeln muss oder will (wie einige das so gerne machen :D ) um ans Operieren zu kommen, ich habe eine Myriade an Praxen/MVZs auf Interent gesehen, die gerne bereit sind, chirurgisch auszubilden, sobald man zwei Jahre oder so WB Zeit hinter sich hat, das scheint eine wesentlich bessere Alternative zu sein, ohne Dienste oder WE Arbeit. :)
Und zum anderen möcht ich mir mit Operieren ein höheres Vermögen erarbeiten, um meine Familie und Kinder zu versorgen und ja auch schön reisen gehen usw. Als rein konservativ tätiger Arzt.. klar man wird nicht verhungern blabla, aber es ist ein Riesenunterschied ob du 3000 Netto verdienst oder 6-7 tausend, finde ich.

joggi
15.02.2022, 10:00
@Kathy, Praxen und MVZs sind schon am KV Dienst beteiligt. Wie häufig du eingeteilt wirst, hängt von der Organisation der jeweiligen Kreisstelle und der Organisation deines Arbeitgebers ab. Seriöse Operateure geben auch eine Notfallnummer weiter, worunter die operierten Patienten im Notfall den Operateur oder Stellvertreter erreichen.
Also ganz ohne Dienste und Wochenendarbeit wird es nicht laufen.

ehem-user-25-04-2022-1131
15.02.2022, 10:05
ich habe nirgends gesagt, dass ich nicht operieren möchte oder dass ich OPs unerträglich finde, ich finde halt einige Augen OPs weitaus interessanter und cooler als andere, daher war die Frage ob man entweder das ganze Paket an OPs leisten und verantworten muss oder man sich auf einige Spektren , die er bevorzugt, konzentrieren und diese beherrschen kann, ob hier das Alles oder Nichts Prinzip gilt?
Zumal ich eigentlich nicht zwangsläufig den Chef anhimmeln muss oder will (wie einige das so gerne machen :D ) um ans Operieren zu kommen, ich habe eine Myriade an Praxen/MVZs auf Interent gesehen, die gerne bereit sind, chirurgisch auszubilden, sobald man zwei Jahre oder so WB Zeit hinter sich hat, das scheint eine wesentlich bessere Alternative zu sein, ohne Dienste oder WE Arbeit. :)
Und zum anderen möcht ich mir mit Operieren ein höheres Vermögen erarbeiten, um meine Familie und Kinder zu versorgen und ja auch schön reisen gehen usw. Als rein konservativ tätiger Arzt.. klar man wird nicht verhungern blabla, aber es ist ein Riesenunterschied ob du 3000 Netto verdienst oder 6-7 tausend, finde ich.

Da sind so viele Ungereimtheiten in diesem Abschnitt, dass man gar nicht weiß wo man drauf eingehen sollte.
Sorry aber du willst eigentlich keine Dienste - viel Geld und dir noch bestimmte Ops, die dich besonders interessieren herauspicken. Man muss halt zu Beginn seines Arbeitslebens lange Zeit Dinge machen die nerven und keinem besonders viel Spaß machen.
Eigentlich ist dir ja wirklich dazu zu raten erstmal anzufangen zu arbeiten, älter zu werden und das ganze nicht so blauäugig zu betrachten ...

fovea
15.02.2022, 12:55
naja man muss nicht alle OPs lernen. Ich hatte manchmal auch den Eindruck, dass einige froh waren überhaupt die Möglichkeit zu bekommen darin ausgebildet zu werden. Da spielt auch eine Menge Glück mit rein. Und wenn du als OA Dienst hast, muss du eigentlich auch Katarakt und Vitrektomie drauf haben, wenn du zB nur Hornhaut wirklich machst.
Und man verdient in der Klinik durchaus mehr als "nur" das. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich einfach nur froh wäre eine Stelle zu bekommen. Da ist mir das Gehalt ehrllich gesagt egal und wenn man eine Familie gründen will, ist man idR nicht alleine. Es sei denn man ist alleinerziehend usw.

Kathy234
15.02.2022, 13:00
naja man muss nicht alle OPs lernen. Ich hatte manchmal auch den Eindruck, dass einige froh waren überhaupt die Möglichkeit zu bekommen darin ausgebildet zu werden. Da spielt auch eine Menge Glück mit rein. Und wenn du als OA Dienst hast, muss du eigentlich auch Katarakt und Vitrektomie drauf haben, wenn du zB nur Hornhaut wirklich machst.
Und man verdient in der Klinik durchaus mehr als "nur" das. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich einfach nur froh wäre eine Stelle zu bekommen. Da ist mir das Gehalt ehrllich gesagt egal und wenn man eine Familie gründen will, ist man idR nicht alleine. Es sei denn man ist alleinerziehend usw.

Nee OÄ möchte ich niemals werden, gehört einfach nicht zu meinen Ambitionen, eher wollte ich mit dem Posting auf die Arbeit als angestelle FÄ in einer Praxis hinaus, ich strebe es auch nicht an, jemals ne eigene Praxis zu gründen.

Kathy234
15.02.2022, 13:01
Tja, ein arbeitsloser Augenarzt zu sein ist schon was heftiges, nach all den Jahren :(

Feuerblick
15.02.2022, 13:04
Du müsstest dich schon SEHR blöd anstellen, damit du als Augenarzt (insbesondere im Angestelltenverhältnis) dauerhaft arbeitslos wirst.
Btw. Zu deinen Fragen in Sachen Anstellung, Niederlassung, Verdienst, Operationen müsstest du eigentlich nur mal die Threads anschauen, in denen User HendrikNL mitmischt. Der hat nämlich lustigerweise die gleichen Fragen und Ziele wie du.

fovea
15.02.2022, 13:28
^^
gute Anmerkung. Irgendwie in der letzten Zeit sehr viele Fragen zu Auge und Radio...
Also wie gesagt, ich würde da erstmal anfangen zu arbeiten. Bis man mal soweit ist, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.