PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2: A1/ B18: sensitivste Diagnostik bei systemischer Vaskulitis



LMLNESS
06.04.2022, 14:47
Laut Leitlinie müssten sowohl die PET mit CT als auch die CT-Angiografie stimmen

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/060-007l_S2k_Management_Großgefäßvaskulitiden_2020-08.pdf

E.B.
06.04.2022, 15:13
PET-CT sollte aber deutlich sensitiver sein... Wenn man mal in die aktuelle wissenschaftliche Literatur reinschaut
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31126839/

lostintranslation234
06.04.2022, 15:17
Laut Leitlinie müsste das PET-CT auch stimmen beziehungsweise wäre von den angebenden Möglichkeiten am sensitivsten,

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/060-007l_S2k_Management_Großgefäßvaskulitiden_2020-08.pdf

lostintranslation234
06.04.2022, 15:17
Laut Leitlinie müsste das PET-CT auch stimmen beziehungsweise wäre von den angebenden Möglichkeiten am sensitivsten,

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/060-007l_S2k_Management_Großgefäßvaskulitiden_2020-08.pdf

PaterExorzistius
06.04.2022, 15:33
Ergibt auch Sinn. Bei entzündlichen Veränderungen wie Vaskulitiden sollte der Traceruptake hoch sein, (ist bei der Tumorsuche sogar manchmal sehr nervig, weil man nicht weiß ob es jetzt Tumor oder Entzündung ist;).

"Die Sensitivität und Spezifität für den Nachweis der Großgefäßvaskulitiden lagen in Studien zwischen bei 90 bzw. 98 % für die RZA (Besson et al. 2011; Cavalcanti Filho 2011), und jeweils 84 % bei der TA (Tezuka et al. 2012)."
Quelle: https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-662-45856-3_25-1

Außerdem würde man im CT-Angio doch eher spezifische Veränderungen sehen wie Aneurysmen bei Kawasaki oder ähnliches, während die Wandschicht selber eigentlich nicht so gut beurteilbar sein sollte. Ist dann ja nicht unbedingt besonders sensitiv...

clyde_frog
06.04.2022, 15:56
Hi,

ich konnte mein Fragenheft nicht mitnehmen. Die Frage bezog sich allgemein auf Vaskulitiden oder auf eine bestimmte Variante?

Laut der Leitlinie die du hier netterweise verlinkt hast, stehen ja unter Bildgebende Verfahren verschiedene Empfehlungen für die verschiedenen Typen... Daher bin ich mir jetzt auch unsicher und ich kann die Frage leider nachschlagen.

In der Dualen Reihe Innere steht zumindest unter Vaskulitiden großer Gefäße folgendes:

Diagnostik

Die klinische Untersuchung gibt die ersten charakteristischen Hinweise: Puls- und Blutdruckdifferenz sowie Gefäßgeräusche über den betroffenen Arterien. Es gibt keine speziellen Laborbefunde (CRP und BSG ↑). Entscheidende Hinweise bringen die Farbdopplersonografie, wo sich neben Stenosen echoarme konzentrische Wandverdickungen (Wandödem) darstellen, sowie die MR- oder CT-Angiografie, wo sich in der gesamten Aorta und ihren Nebenästen Stenosen, aber auch Aneurysmen zeigen. Ist hierbei der Aortenklappenring einbezogen, kann sich eine hochgradige, operationspflichtige Aortenklappeninsuffizienz bilden. Die FDG-PET zeigt sehr sensitiv betroffene Arterienabschnitte. Feingewebliche Untersuchungen decken einen Befall der Vasa vasorum auf, bei dem mononukleäre Zellen und Riesenzellen gefäßnahe Infiltrate bilden.

PaterExorzistius
06.04.2022, 16:04
Deckt sich auch mit dieser Quelle:

"Die Sensitivität und Spezifität für den Nachweis der Großgefäßvaskulitiden lagen in Studien zwischen bei 90 bzw. 98 % für die RZA (Besson et al. 2011; Cavalcanti Filho 2011), und jeweils 84 % bei der TA (Tezuka et al. 2012). "


https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-662-45856-3_25-1

Unregistriert
06.04.2022, 16:47
Ich habe einen Radiologen gefragt. Er meinte PET CT ist das sensitivere Verfahren. CT-Angio nur im fortgeschrittenen Stadien.
Daher denke ich auch, dass PET Ct stimmen könnte

Unregistriert
06.04.2022, 18:06
Ich habe einen Radiologen gefragt. Er meinte PET CT ist das sensitivere Verfahren. CT-Angio nur im fortgeschrittenen Stadien.
Daher denke ich auch, dass PET Ct stimmen könnte

Schreib das bitte dem IMPP damit die das auch wissen!

Unregistriert
06.04.2022, 19:22
https://www.nuklearmedizin.de/leistungen/leitlinien/docs/031-018l-S1_radioaktive_Arzneimittel_Differentialindikation _2015-06.pdf

Szintigraphie wäre ebenfalls ein sehr sensitives Verfahren.

Ianthe
06.04.2022, 19:26
Ich denke tatsächlich dass das IMPP auf pet-ct herauswollte.

Unregistriert
06.04.2022, 20:11
Schreib das bitte dem IMPP damit die das auch wissen!

Nur weil die Mehrheit Angio CT gekreuzt hat, muss es ja nicht stimmen oder? Kann ja sein, dass PET CT am ende die offizielle Lösung ist. wer erstellt eigentlich diese "vorläufigen Lösungen"?
Ansonsten würde ich die Frage definitiv anfechten, da PET CT mit Sicherheit das sensitivere Verfahren darstellt.

Unregistriert
06.04.2022, 21:41
PET-CT sollte aber deutlich sensitiver sein... Wenn man mal in die aktuelle wissenschaftliche Literatur reinschaut
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31126839/

Woher soll man das wissen? Der Lernplan ist voll genug. Wenn man jetzt noch zu jeder Krankheit die Leitlinien und Wissenschaft. Literatur bzw. Facharztwissen paukt...das kann doch keiner schaffen

Unregistriert
06.04.2022, 21:43
"Die Sensitivität und Spezifität für den Nachweis der Großgefäßvaskulitiden lagen in Studien zwischen bei 90 bzw. 98 % für die RZA (Besson et al. 2011; Cavalcanti Filho 2011), und jeweils 84 % bei der TA (Tezuka et al. 2012)."
Quelle: https://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-662-45856-3_25-1


Hättet ihr das gewusst? Das ist doch Facharztwissen oder Wissen was man nachträglich über google-Recherche findet

PaterExorzistius
07.04.2022, 16:47
Ne man....
Hab es nur gekreuzt, weil ich mal ne Famu in der Nuk gemacht habe und so ein bisschen über PET CT wusste. Aber das kann man ja nicht bei allen voraussetzen...

*Zora*
08.04.2022, 00:13
Wenn sich die Frage hier zum Anfechten eignet, gibt es hier ein Sammeldokument ^^
https://docs.google.com/document/d/1V1jTiOkS_kcUNW7YfKb9mDILY-f3ARiGCu68tR_3Ukg/edit

Fuad1992
09.04.2022, 05:42
https://docs.google.com/document/d/1V1jTiOkS_kcUNW7YfKb9mDILY-f3ARiGCu68tR_3Ukg/edit anfechtbare Fragen werden hier gesammelt :)