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SevenSeals
14.07.2022, 10:56
Hey, hat irgendjemand eine Ahnung, wie viele Fragen pro Fach (oder auch in Prozent) im M2 gestellt werden?
Hab so ziemlich alles abgesucht und nichts gefunden - falls es da schon ein Thread zu geben sollte, würde ich mich über den Link super freuen :)

Geh mal bei deiner Gesamtauswertung zu der Examensmatrix und schieb die Anzeige so, dass du den ganzen rechten Teil, also die Gesamtanzeige, sehen kannst. Die Länge der Balken gibt die Anzahl der gestellten Fragen wieder. So kannst du eigentlich sehr gut abschätzen wo die Schwerpunkte liegen. :)

LouBlu
21.07.2022, 12:15
Hallo,
Hat noch irgendwer Tipps zum Thema "Amboss Lesen"? Ich tue mir unfassbar schwer damit, habe das Gefühl die Details bleiben nicht hängen. Bin beim Kreuzen meist irgendwo zwischen 60-70%, je nachdem Themengebiet und merke, dass vor allen Dingen mir kleine Details fehlen.
Vielen liebsten Dank ☺

Cate26
21.07.2022, 14:39
Hallo,
Hat noch irgendwer Tipps zum Thema "Amboss Lesen"? Ich tue mir unfassbar schwer damit, habe das Gefühl die Details bleiben nicht hängen. Bin beim Kreuzen meist irgendwo zwischen 60-70%, je nachdem Themengebiet und merke, dass vor allen Dingen mir kleine Details fehlen.
Vielen liebsten Dank ☺

Mir geht es genauso. Ich lese immer zuerst und kreuze dann, und danach fehlt mir einfach die Kraft nochmal irgendetwas zu wiederholen. Ich wüsste auch gar nicht, wo anfangen :D Am Schlimmsten ist es, wenn Fragen zu Themen kommen, die ich schon "gelernt" habe und sich mir die Zehennägel aufstellen weil ich mich an fast nichts mehr erinnern kann. Habe mir auch schon überlegt ob es mit Endspurt vielleicht besser gewesen wäre, weil ich auch ein visueller Lerner bin und die Amboss Lernkarten doch alle sehr gleich aussehen... aber jetzt ist es sowieso zu spät. Auf jeden Fall weiterhin gutes Durchhaltevermögen an alle, für Tipps bin ich dankbar! :)

izzy17
26.07.2022, 15:10
:knuddel:
Ich glaub so gehts echt jedem... hab auch das Gefühl es bleibt wenig bis nix hängen aber was soll man machen, einfach durchiehen :-oopss
Denke mir immer es fällt ja eh fast keiner durch :-))

ffx80
20.08.2022, 10:56
Das System mit den Perzentilen ist irgendwie nicht wirklich einleuchtend. Meine absoluten Prozentpunkte beim Kreuzen werden von Zeit zu Zeit natürlich im Schnitt eher immer besser, so weit so logisch. Allerdings verbessern sich die Perzentile, in denen ich kreuze parallel dazu immer weiter ziemlich deutlich, was mir etwas unlogisch vorkommt. Die Perzentile richten sich doch nach denjenigen, welche die Frage jemals auf Amboss gekreuzt haben. Die meisten gehen den Lernplan ja auch in der vorgegebenen Reihenfolge durch. Die Perzentile sollten dann doch für jeden der sich aufs Examen vorbereitet ungefähr gleichbleiben. Oder habe ich da einen Denkfehler? Natürlich liegen einem manche Fächer besser als andere, aber ich habe aktuell nicht den Eindruck, dass es daran liegt...

Chrissie98
20.08.2022, 19:17
Ich war von den Perzentilen anfangs auch sehr verwirrt und hab mir das dann so erklärt, dass das wiederspiegelt, wie du im Vergleich zu den Studenten abschneidest, die die Examensfragen damals gekreuzt haben (also im eigentlichen Examen). Sonst müssten sich die Perzentilen ja stündlich ändern, wenn tausende Studenten ständig am Kreuzen sind. Zumindest ist das meine Theorie... Falls jemand Genaueres weiß, bin ich gespannt :)

ffx80
21.08.2022, 11:17
So ist es eben nicht. Auf der Amboss-Seite selbst wird erklärt, dass es sich bei den Perzentilen um den Vergleich mit allen Amboss-Nutzern handelt. Daher auch meine Verwirrung. Und ja, dass die Perzentile sich gelegentlich ändern kann dann schonmal vorkommen.

Chrissie98
22.08.2022, 10:30
Ach so, ja, hab es jetzt auch gefunden, wo das steht. Dann hab ich mich da vertan.
Wenn die alle Leute, die das jemals auf Amboss gekreuzt haben, nehmen, dann wird sich da kein besser werdendes Bild ergeben, da ja auch Personen außerhalb des Lernplans die Fragen kreuzen. Da manche Fächer an meiner Uni bspw. IMPP-angelehnte Fragen in Klausuren verwendet haben, musste man ab und an schon vor Aufnahme des Lernplans entsprechende Fragen kreuzen.
Dementsprechend bleibt bei einer solch großen Menge an Personen, die die Fragen beanworten müssen, das Endergebnis, wie viele Leute die Frage richtig beantworten, vermutlich grob gleich. Und daraus ergibt sich ja wiederum die Perzentile...

Baer95
30.09.2022, 19:15
Ich hätte noch eine Frage und zwar: weiß man welche Fächer an welchen Tagen geprüft werden und sind die Fächer sortiert oder ist alles durcheinander? 🙈

Coxy-Baby
30.09.2022, 19:20
Bunt gewürfelt....

toitoi16
24.10.2022, 13:04
Halloa alle, kurze Fragen zum kreuzen: Habt ihr euch bei Amboss strikt beim Kreuzen an die Fragen von dem 100 Tage Lernplan gehalten? Also nach Tag1 die 60 Fragen gekreuzt, die dazu im Lernplan eingestellt waren?
oder habt ihr einfach über Amboss alle Innere Fragen gekreuzt ?

Viele Grüße und Danke euch,
Jasmin

DougRoss
24.10.2022, 22:11
Stupide wie von Amboss vorgegeben. Allerdings habe ich morgens vorm Lesen gekreuzt um mich bzw. mein Hirn daran zu gewöhnen. Zusätzlich hab ich gegen Ende und zwischendurch auch mal ganze ältere Examen <2011 gekreuzt, die nicht im Lernplan waren.

toitoi16
25.10.2022, 14:58
Hey, Danke. Das mit dem kreuzen von älteren Examen ist ein guter Tipp. So wie ich es hier lese hat das Kreuzen wohl noch nen größeren Stellenwert aus das Kapitellernen an sich.

Vielen Dank und Grüße aus dem Süden,

zad22
25.10.2022, 18:56
Kreuzen ist das A und O für das 2.STEX. Es gibt genug Leute, die sogar nur damit bestehen (dafür aber intensiv Kreuzen). Aber das ist dennoch ein etwas unsicherere Methode. Man hat meist genug Zeit, zu Kreuzen und auch die AMBOSS-Kapitel nachzulesen

Im Allgemeinen ist es auch sinnvoll sich früh mit dem neuen Key-Feature Format vertraut zu machen. Ca. 70% der Fragen haben in den letzten Examen darauf beruht.

rappelpaprika
25.10.2022, 19:55
Im Allgemeinen ist es auch sinnvoll sich früh mit dem neuen Key-Feature Format vertraut zu machen. Ca. 70% der Fragen haben in den letzten Examen darauf beruht.

Hast du evtl. einen Tipp, wie man sich speziell auf diese Fragen vorbereiten kann? Die Informationen sind ja in vielen Eingangsfragen extrem spärlich und mehrere Antwortmöglichkeiten erscheinen zutreffend. Mit diesen Fragen das reale "Arzt sein" zu trainieren halte ich sowieso für schwierig, da man ich richtigen Leben den Patienten fragen kann, was man wissen möchte und sich nicht an eine angegebene Antwort halten muss. Ist auch gut, dass man keine Ferndiagnosen stellen darf und den Patienten selbst gesehen haben muss. Aber das nur am Rande

Evtl. noch Famulaturen machen um Entscheidungen mit Stationsarzt durchzusprechen? Fallbücher zusätzlich? Die M2-Fälle unterscheiden sich fundamental von den Fällen unserer Uniklausuren

doktorblasko
25.10.2022, 21:48
Hast du evtl. einen Tipp, wie man sich speziell auf diese Fragen vorbereiten kann? Die Informationen sind ja in vielen Eingangsfragen extrem spärlich und mehrere Antwortmöglichkeiten erscheinen zutreffend. Mit diesen Fragen das reale "Arzt sein" zu trainieren halte ich sowieso für schwierig, da man ich richtigen Leben den Patienten fragen kann, was man wissen möchte und sich nicht an eine angegebene Antwort halten muss. Ist auch gut, dass man keine Ferndiagnosen stellen darf und den Patienten selbst gesehen haben muss. Aber das nur am Rande

Evtl. noch Famulaturen machen um Entscheidungen mit Stationsarzt durchzusprechen? Fallbücher zusätzlich? Die M2-Fälle unterscheiden sich fundamental von den Fällen unserer Uniklausuren

Kreuzen, kreuzen und nochmal kreuzen, sowie die Kapitel lesen. Wenn du all das Wissen verinnerlicht haben solltest, bist du sowieso in den Top 1%. Alles andere ist Zeitverschwendung (außer du zielst auf eine eins ab, dann vielleicht nicht). Es lohnt sich nicht, Fallbücher durchzuarbeiten, weil du keinen komplexen Fall in seinen Einzelheiten auflösen musst, sondern nur die richtige Diagnose treffen musst und zwar in dem IMPP-Format, welches du am besten mit den IMPP-Fragen übst. Das ist nicht an dich persönlich gerichtet, aber wirklich ausnahmslos jeder empfiehlt kreuzen sowie stupides Durcharbeiten der Lernkapitel, ich verstehe nicht, wieso Leute dennoch immer andere Vorschläge bringen, obwohl es niemanden gibt, der diese empfiehlt.

doktorblasko
25.10.2022, 21:51
Kreuzen, kreuzen und nochmal kreuzen, sowie die Kapitel lesen. Wenn du all das Wissen verinnerlicht haben solltest, bist du sowieso in den Top 1%. Alles andere ist Zeitverschwendung (außer du zielst auf eine eins ab, dann vielleicht nicht). Es lohnt sich nicht, Fallbücher durchzuarbeiten, weil du keinen komplexen Fall in seinen Einzelheiten auflösen musst, sondern nur die richtige Diagnose treffen musst und zwar in dem IMPP-Format, welches du am besten mit den IMPP-Fragen übst. Das ist nicht an dich persönlich gerichtet, aber wirklich ausnahmslos jeder empfiehlt kreuzen sowie stupides Durcharbeiten der Lernkapitel, ich verstehe nicht, wieso Leute dennoch immer andere Vorschläge bringen, obwohl es niemanden gibt, der diese empfiehlt.

Mit den Key-Feature-Fragen wirst du sicherlich zurechtkommen, keine Angst! Und falls nicht, bin ich dennoch sehr zuversichtlich, dass du durch Kreuzen einiges mehr lernst, als durch Fallbücher/Famulaturen/etc.

zad22
25.10.2022, 22:00
Hast du evtl. einen Tipp, wie man sich speziell auf diese Fragen vorbereiten kann? Die Informationen sind ja in vielen Eingangsfragen extrem spärlich und mehrere Antwortmöglichkeiten erscheinen zutreffend. Mit diesen Fragen das reale "Arzt sein" zu trainieren halte ich sowieso für schwierig, da man ich richtigen Leben den Patienten fragen kann, was man wissen möchte und sich nicht an eine angegebene Antwort halten muss. Ist auch gut, dass man keine Ferndiagnosen stellen darf und den Patienten selbst gesehen haben muss. Aber das nur am Rande

Evtl. noch Famulaturen machen um Entscheidungen mit Stationsarzt durchzusprechen? Fallbücher zusätzlich? Die M2-Fälle unterscheiden sich fundamental von den Fällen unserer Uniklausuren

Wie schon von doktorblasko erwähnt: Kreuzen solcher Key-Feature Fälle ist das beste, was man dahingehend machen kann. Famulaturen könnten für ein paar speziellere Fragen helfen, aber da müsste man auch viel Glück haben - zum gezielten M2 Lernen nicht empfehlenswert imo. Allgemeine Grundsätze klinischer Entscheidungsfindung sollte man aber bedenken (z.B. wann Sonographieren und wann ein CT zu nutzen, wann ein CT oder MRT besser geeignet ist, Blutkulturen bedenken bei schweren Infekten/Verläufen anzusetzen u. Antibiose-Grundsätze, etc.) - nichts besonderes, aber das sind leichte Punkte, die die meisten auch mitnehmen.

Die Key Feature Fälle sind auch nicht alle unfair oder besonders schwer - die Mehrheit ist imo vollkommen ok und auch besser zu handhaben als die ellenlangen Fall-Fragen der früheren M2-STEX-Prüfungen (vor F2017/H2018). Es sind nur ein paar Key-Feature-Fälle, die ein wenig doof gestellt werden bei denen es z.B. 2 gute Diagnose-Möglichkeiten in der ersten Frage gibt und die Folge-Fragen zu Diagnostik u. Therapie darauf aufbauen, sodass man leicht Folgefehler aufbauen kann. Und natürlich auch irgendwelche seltenen Krankheiten/IMPP-Fakten bei denen man durch Glück oder Interesse, das auch weiß - darauf sich vorzubereiten kann schwierig sein und lohnt sich nicht imo außerhalb der Altfragen.

Ich würde auch empfehlen sich anzuschauen welche Krankheiten (v.a. die etwas selteneren) und Altfragen in den letzten 2-3 Examen behandelt wurden. Und sich nicht an den Kolibri-Krankheiten u. Fragen von den frühen Examina bis F17/H18 aufzuhängen. Die Standard-Sachen werden immer noch abgefragt und wenn das sitzt und man genug gekreuzt hat sollte es auch mit dem M2-Examen klappen.

DougRoss
26.10.2022, 09:08
Nicht verrückt machen. Vieles ist durch logisches Denken und gesunden Menschenverstand zu lösen bzw. auszuschließen. Fallbücher oder spezielle zusätzliche Literatur würde ich nicht lernen. Wie schon einige gesagt haben: Stupide einen Lernplan durcharbeiten, also Amboss lesen respektive Endspurt und mit Verstand kreuzen und aufmerksam (!) die Kommentare lesen. Kreuzen > all! Trotz guter Vorbereitung wirst du im Examen an Fragen geraten, wo du zwischen 2 Antworten stehst, dann gehört eben auch mal Glück dazu. Letztlich besteht idR jeder M2, der sich einigermaßen gut und sinnvoll vorbereitet hat und auch schon während der Klinikzeit nicht nur Däumchen gedreht hat. Es wird ja oftmals behauptet, dass das Impp nur noch seltenen Kleinsch*** fragt, sicherlich kommen abstruse Fragen und Krankheiten dran, ja, aber der Großteil dessen was gefragt wird, wird immer wieder gefragt, so zumindest mein Eindruck. Manchmal sind die Schwerpunkte eben Neuro, Gyn und Päd (so wie aktuell) oder Rheuma und Humangenetik (wie F22), aber wenn man stupide einen Lernplan macht, besteht man das Ding ohne Probleme.

ellilay
28.10.2022, 17:32
Ich kann auch nur nochmal betonen, wie wichtig das Kreuzen ist. Mir hat es viel geholfen, die Antwortmöglichkeiten und die Erklärungen aufmerksam durchzuarbeiten. Es ist echt wichtig, dass man mit dem IMPP-Fragenstil vertraut ist.