guybrusht
17.05.2022, 16:34
Liebe Mitforist*innen,
ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Medizinstudiums und würde gerne Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie machen. Ich bin schon 28 und möchte dennoch in die Universitätsmedizin schnuppern nachdem mir meine experimentelle Doktorarbeit viel Spaß bereitet hat :-love Da ich noch Kinderwunsch habe möchte ich dennoch nicht ausschließen später in die Niederlassung zu gehen und bei ggf zu widrigen Umständen keine Habil mehr anzustreben. Nun zu des Pudels Kern: Welche Uniklinik im süddeutschen Raum könnt ihr mir für die Weiterbildung zur Hämatologin/Onkologin empfehlen? Mein Interessensgebiet ist eher die Hämatologie mit Schwerpunkt der Zelltherapie (CAR-T und allogene Stammzelltransplantation mit den zugehörigen Immunphänomenen sowie akute Leukämien). Dementsprechend fände ich es gut an eine Klinik zu kommen, die auch in Bereich der AML/ALL in Studiennetzwerke integriert ist.
An ein paar Unikliniken habe ich bereits Einblick gewonnen per Famulatur/PJ und über Hörensagen.
Uniklinik Regensburg: kenne ich persönlich noch nicht, eher kleine Uniklinik aber es gibt einen SFB zum Bereich GvHD. Auch CAR-Ts sollen dort vemehrt gemacht werden?
Uniklinik Heidelberg: Freunde waren schon dort, sehr kompetitiv, natürlich hoher Druck aber gut etablierte Forschung, zum klinischen Alltag weiss ich weniger
LMU Großhadern: Mein Studienort, dort hohe Personalfluktuation und schlechte Stimmung unter Assistenzärzt*innen, klinische Ausbildung mäßig, Habilitations-Output nicht gut.
TU München: etwas mehr Forschungsdruck, etwas weniger Fluktuation an der LMU; erscheint mir von den beiden die bessere Wahl
Uni Erlangen: auch etwas kleiner, deutliche Spezialisierung auf Immuntherapien, CAR-T-Patienten mit eigener Herstellung
Falls jemand noch Alternativen bis Mittel- und Ostdeutschland kennt wäre ich dafür offen. An der Charite müsste klinische Ausbildung und Forschung schon sehr gut sein damit ich da hinziehen würde.
Falls meine Vorstellungen von guter klinischer Ausbildung und Möglichkeiten zur Forschung in Deutschland zu abgehoben sind würde ich aber tatsächlich auch ein Auswandern in die Schweiz in Erwägung ziehen.
Vielleicht habt ihr input.
Danke! :-love:-love:-love
ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Medizinstudiums und würde gerne Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie machen. Ich bin schon 28 und möchte dennoch in die Universitätsmedizin schnuppern nachdem mir meine experimentelle Doktorarbeit viel Spaß bereitet hat :-love Da ich noch Kinderwunsch habe möchte ich dennoch nicht ausschließen später in die Niederlassung zu gehen und bei ggf zu widrigen Umständen keine Habil mehr anzustreben. Nun zu des Pudels Kern: Welche Uniklinik im süddeutschen Raum könnt ihr mir für die Weiterbildung zur Hämatologin/Onkologin empfehlen? Mein Interessensgebiet ist eher die Hämatologie mit Schwerpunkt der Zelltherapie (CAR-T und allogene Stammzelltransplantation mit den zugehörigen Immunphänomenen sowie akute Leukämien). Dementsprechend fände ich es gut an eine Klinik zu kommen, die auch in Bereich der AML/ALL in Studiennetzwerke integriert ist.
An ein paar Unikliniken habe ich bereits Einblick gewonnen per Famulatur/PJ und über Hörensagen.
Uniklinik Regensburg: kenne ich persönlich noch nicht, eher kleine Uniklinik aber es gibt einen SFB zum Bereich GvHD. Auch CAR-Ts sollen dort vemehrt gemacht werden?
Uniklinik Heidelberg: Freunde waren schon dort, sehr kompetitiv, natürlich hoher Druck aber gut etablierte Forschung, zum klinischen Alltag weiss ich weniger
LMU Großhadern: Mein Studienort, dort hohe Personalfluktuation und schlechte Stimmung unter Assistenzärzt*innen, klinische Ausbildung mäßig, Habilitations-Output nicht gut.
TU München: etwas mehr Forschungsdruck, etwas weniger Fluktuation an der LMU; erscheint mir von den beiden die bessere Wahl
Uni Erlangen: auch etwas kleiner, deutliche Spezialisierung auf Immuntherapien, CAR-T-Patienten mit eigener Herstellung
Falls jemand noch Alternativen bis Mittel- und Ostdeutschland kennt wäre ich dafür offen. An der Charite müsste klinische Ausbildung und Forschung schon sehr gut sein damit ich da hinziehen würde.
Falls meine Vorstellungen von guter klinischer Ausbildung und Möglichkeiten zur Forschung in Deutschland zu abgehoben sind würde ich aber tatsächlich auch ein Auswandern in die Schweiz in Erwägung ziehen.
Vielleicht habt ihr input.
Danke! :-love:-love:-love