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Gro?erDenker
05.07.2022, 15:36
Ihr verbreitet hier trotzdem mehrheitlich nur Mumpitz.

Coxy-Baby
05.07.2022, 15:37
In welcher Hinsicht denn?

Gro?erDenker
05.07.2022, 15:37
Im übrigen denke ich, die Argumentation des BGHs ist als Begründung ausreichend für den Gutachter von HSS

Coxy-Baby
05.07.2022, 15:42
Im übrigen denke ich, die Argumentation des BGHs ist als Begründung ausreichend für den Gutachter von HSS

Meinst du deinen verlinkten Artikel mit einem Urteil des OLG? Ok wie die Argumentation anwendbar ist auf die Studienplatzvergabe weiß ich jetzt nicht wirklich, aber wer weiß...... Vielleicht hält uns der Threadersteller ja auf dem Laufenden.

Feuerblick
05.07.2022, 15:42
So, Herrschaften, insbesondere der große Denker: Ein etwas gemäßigter Tonfall wäre schön. Etwas weniger persönlich werden und etwas weniger Überheblichkeit. Sowas wie „Kinderchen“ und „ihr verbreitet nur Mumpitz“ ist kein Diskussionsstil!
Wenn ihr ehrlich seid, wisst ihr es alle nicht sicher.

Ansonsten machen wir hier ein Schlösschen dran und damit ist niemandem geholfen.

Feuerblick
MediLearn-Moderatorin

Gro?erDenker
05.07.2022, 15:54
Davon ab ist die Zukunft der Zweitstudienquote eh bedenklich wenn ihr mich fragt. Bald hat ja jeder Medizinalberuf den Bachelor Hebammen, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Physician Assisstent etc.

Gro?erDenker
05.07.2022, 17:24
Meinst du deinen verlinkten Artikel mit einem Urteil des OLG? Ok wie die Argumentation anwendbar ist auf die Studienplatzvergabe weiß ich jetzt nicht wirklich, aber wer weiß...... Vielleicht hält uns der Threadersteller ja auf dem Laufenden.

BGH OLG wie auch immer

Coxy-Baby
05.07.2022, 18:35
BGH OLG wie auch immer

Genau ;-) , ich denke mir ich haben meinen Standpunkt/Hinweise zur Thematik klar gemacht und bin dann hier raus.

Kackbratze
05.07.2022, 20:32
Davon ab ist die Zukunft der Zweitstudienquote eh bedenklich wenn ihr mich fragt. Bald hat ja jeder Medizinalberuf den Bachelor Hebammen, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Physician Assisstent etc.
Und wo ist da dann das Problem?

Nicht jede Hebamme will Medizin studieren und wenn doch, ist das nicht bedenklich, sondern zu begrüßen, da die Personen aus der direkten Krankenhaus-Patientenversorgung wenigstens einen sauberen Blick auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz bekommen haben im Gegensatz zu den 1,0-Abirenten, die das Studium aus Prestige-Gründen aufnehmen und im Pj erst merken, was sie so erwartet.

Arrhythmie
09.08.2022, 08:05
Ich habe 2014 einen Studienplatz über die Zweitstudienquote erhalten und auch damals war es (schon) so, dass "berufliche Gründe" lediglich für Medizincontrolling und MKG Chirurgie erfolgsversprechend waren. Der Rest wurde abgelehnt. MKG weil man die Doppelapprobation benötigt um den Beruf ausüben zu können, Medizincontrolling weil das ohne medizinisches Fachwissen in den höheren Positionen (nicht reines kodieren) schwierig bis unmöglich wird. Für Medizincontrolling brauchte man aber auch damals schon wirklich eine gute Argumentationsstrategie.
Ich hatte ein Studium mit entsprechendem Schwerpunkt, mehrere Praktika mit Begründungsschreiben, Empfehlungsschreiben und Stellenanzeigen die ein doppeltes Studium *EXPLIZIT* als Voraussetzung hatten. Das war damals schon nicht ganz so leicht zu finden, safe drin waren eigentlich von je her nur MKG`ler, sprich Zahnmediziner.

Alle anderen die damals reinkamen waren über wissenschaftliche Gründe drin.
"Sonstige" hatte damals schon keine Chance.

Alles andere ist reines Wunschdenken. Ich hatte damals 11 Punkte, 4 aus der Note des Erststudiums, 7 Punkte aus den beruflichen Gründen. Der letzte der in meiner Kohorte noch rein kam hatte damals 10 Punkte mit irgendeinem Bonus (weiß nicht mehr genau was das war.... ist zu lange her)
Mit 10 Punkten war man damals schon nicht mehr safe dabei, einige mit 10 Pkt haben keinen Platz mehr erhalten.
Man musste also um sicher zu gehen zwingen die Volle Punktzahl aus der Note (1,0-1,5) des Erststudiums haben (4 Pkt) und die beruflichen Gründe anerkannt bekommen (7 Pkt.)

Duke Nukem
09.08.2022, 13:34
kann es sein, dass Ihr die verschiedenen Stufen von beruflichen Gründen (sonstige, besondere, zwingende) nicht mehr ganz klar sortiert habt?
Früher waren berufliche Gründe ja in der Tat wenig erfolgversprechend, aber durch die größere Variabilität bei den notwendigen Punkten bei verschiedenen Unis im aktuellen System, kann man ja durchaus gut mit (sonstigen) beruflichen Gründen bei einer weniger beliebten Uni landen.

FuchsiBuchsi
09.08.2022, 14:03
kann es sein, dass Ihr die verschiedenen Stufen von beruflichen Gründen (sonstige, besondere, zwingende) nicht mehr ganz klar sortiert habt?
Früher waren berufliche Gründe ja in der Tat wenig erfolgversprechend, aber durch die größere Variabilität bei den notwendigen Punkten bei verschiedenen Unis im aktuellen System, kann man ja durchaus gut mit (sonstigen) beruflichen Gründen bei einer weniger beliebten Uni landen.

Naja, es haben hier Leute geschrieben, die das Verfahren kennen und erfolgreich hinter sich haben.
Am Ende steht es natürlich jedem frei seine Zeit zu verschwenden.
Ich bin durch Zufall auf YouTube-Videos zum Studiengang Physician Assistant gestoßen. Die Hälfte der Fragen darunter bezieht sich auf "Kann man danach Medizin studieren?". Denke daher die Konkurrenz in der Zweitstudienquote wird eher noch größer werden. Und alle haben was studiert, können aber nicht als Arzt/Ärztin arbeiten und hätten gerne die Approbation? Das sind halt bloße Absichtserklärungen, die ein Abiturient genauso abgeben könnte und keine wirklichen Gründe, warum genau diese Person die doppelte Qualifikation durch ein zusätzliches Medizinstudium braucht.
Aber, siehe oben, kann natürlich jeder trotzdem gerne "versuchen".

Duke Nukem
09.08.2022, 14:17
Naja, es haben hier Leute geschrieben, die das Verfahren kennen und erfolgreich hinter sich haben.
Am Ende steht es natürlich jedem frei seine Zeit zu verschwenden.
Ich bin durch Zufall auf YouTube-Videos zum Studiengang Physician Assistant gestoßen. Die Hälfte der Fragen darunter bezieht sich auf "Kann man danach Medizin studieren?". Denke daher die Konkurrenz in der Zweitstudienquote wird eher noch größer werden. Und alle haben was studiert, können aber nicht als Arzt/Ärztin arbeiten und hätten gerne die Approbation? Das sind halt bloße Absichtserklärungen, die ein Abiturient genauso abgeben könnte und keine wirklichen Gründe, warum genau diese Person die doppelte Qualifikation durch ein zusätzliches Medizinstudium braucht.
Aber, siehe oben, kann natürlich jeder trotzdem gerne "versuchen".

Ja, berufliche Gründe sollen halt mindestens durch den Lebenslauf belegt werden. MKG als zwingender beruflicher Grund ist quasi die einzige Ausnahme. Ich meinte eher, dass es im neuen System durchaus noch eine Chance gibt mit 7 Punkten oder weniger zugelassen zu werden, wenn man örtlich flexibel ist und bereit ist, an eine weniger beliebte Uni zu gehen. Generell halte ich Zweitstudium für keinen guten Plan, auf den man sich unbedingt verlassen könnte.

Schubbe
09.08.2022, 21:02
Es gibt immer noch den Stabsapotheker ;-)

Duke Nukem
09.08.2022, 21:15
Es gibt immer noch den Stabsapotheker ;-)

Sind die Hürden für ein Zweitstudium Pharmazie überhaupt so hoch, dass man da unbedingt soviel Punkte bräuchte? Ich dachte immer dieses grosse Problem mit dem Zweitstudium gilt vorrangig für Medizin.

Schubbe
09.08.2022, 21:32
Keine Ahnung. Das ist aber die zweite Berugsgruppe, die Gruppe I bekommt.

Arrhythmie
11.08.2022, 20:03
kann es sein, dass Ihr die verschiedenen Stufen von beruflichen Gründen (sonstige, besondere, zwingende) nicht mehr ganz klar sortiert habt?


Nein. Früher (also zu meiner Zeit, um 2014 rum) kam schlichtweg keiner mit "sonstigen Gründen" rein. Da waren ausnahmslos Leute über MKG oder Medizincontrolling drin, dann noch die Wissenschaftler.

Das alte Verfahren hat übrigens erstmal grundsätzlich entschieden ob man rein kommt. Der Studienort war dann nachrangig.

Jan1705
16.08.2022, 10:40
Ich bin 2003 (lang ists her wenn ich so drüber nachdenke...) mit "sonstigen Gründen" reingekommen (Nach abgeschlossenem Ing. Studium)... damals gab es Statistiken, an welcher Uni wie viele Zweitstudienanträge die vorigen Jahre zu verzeichnen waren... da hab ich geschaut welche Unis die wenigsten hatten und hab mich beworben, hat geklappt. Und nach dem Physikum kann man ja immer noch die Uni wechseln... Medizin war für mich definitiv die richtige Wahl, ich würde es wieder genauso machen.. viel erfolg