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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Problem mit "verhaltensorigineller" Kollegin



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Feuerblick
15.08.2022, 18:49
Jungs, die Chauvi-Kasse füllt sich merklich. :-))

Coxy-Baby
15.08.2022, 19:09
Jungs, die Chauvi-Kasse füllt sich merklich. :-))

Und du als ältere Frau hast die Kassengewalt :-)

Feuerblick
15.08.2022, 19:14
Jepp. Ich geb dann Champagner für alle Forenladies aus. :-)

Kackbratze
15.08.2022, 19:44
Als ob Du errechnen könntest, was da gerade drin ist.

*dropthemic

RussianAngel
15.08.2022, 19:49
Dieses "alte ..." bezieht sich ja immer in Relation auf einen selbst ;-)

Nein, das ist natürlich falsch... Jeder, der jünger oder plus ca. 10 Jahre als der Chef ist jung, habt ihr das nicht endlich kapiert :D lol

Kaas
15.08.2022, 20:19
Die Kollegin klingt vor allem sehr histrionisch (das ist jetzt nicht als Ferndiagnose gemeint), da wird man mit Konfrontation nichts erreichen. Mein Tipp wäre ebenfalls: klar abgrenzen, notfalls auch klar begrenzen bei Grenzüberschreitung, ansonsten ignorieren. Dass man an dem Verhalten der Kollegin unter den geschilderten Umständen und angesichts der zu vermutenden Persönlichkeitsstuktur etwas ändern kann, halte ich für sehr (!) unwahrscheinlich.

Feuerblick
15.08.2022, 20:30
Als ob Du errechnen könntest, was da gerade drin ist.

*dropthemicAch was… im Geldausgeben sind wir Frauen doch super! :-))

Holthusen
15.08.2022, 22:28
Die Kollegin klingt vor allem sehr histrionisch (das ist jetzt nicht als Ferndiagnose gemeint), da wird man mit Konfrontation nichts erreichen. Mein Tipp wäre ebenfalls: klar abgrenzen, notfalls auch klar begrenzen bei Grenzüberschreitung, ansonsten ignorieren. Dass man an dem Verhalten der Kollegin unter den geschilderten Umständen und angesichts der zu vermutenden Persönlichkeitsstuktur etwas ändern kann, halte ich für sehr (!) unwahrscheinlich.

aus sozialen Gründen müssen die auch irgendwo bis zum Eintritt ins Altersheim mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt mitgeschleppt werden.

cartablanca
22.08.2022, 16:15
Ist sie nicht ausgelastet, dass sie sich so mit eurer Arbeit beschäftigen kann? Der Chef sollte sie mehr auslasten.

clyde_frog
23.08.2022, 20:31
Wer Wörter wie "Mitarbeiter:innengespräche" und "Ärzt:innenzimmer" schriebt, ist selbst "verhaltensoriginell"


Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich wende mich an euch mit einem etwas kuriosem Problem. Ich bin Weiterbildungsassistentin im 2. WBJ in einer kleinen Inneren. Seit einem halben Jahr haben wir eine neue Kollegin - Ende 40, deutsch, keine Fachärztin, fachlich soweit ich beurteilen kann fehlerfrei.
Das Problem an der Frau: Ihr Verhalten gegenüber Kolleg:innen ist zum Teil kurios, zum Teil dreist, zum Teil furchteinflößend.
Sie ist uns, abgesehen von der Erfahrung als Altassistentin, nicht übergeordnet, benimmt sich aber, als wäre sie Chefärztin.
Sie fordert Mitarbeiter:innengespräche ein, die sehr kurios verlaufen. Sie platzt bei dir mitten in die Arbeit rein und fordert dich auf, jetzt und sofort zu einem Gespräch mitzukommen. Da sagt sie dir dann, dass sie jetzt endlich Leistung sehen will und nicht länger "ihre schützende Hand" über dich halten kann.
Einem jungen Kollegen hat sie in ihrem Frei den ganzen Tag mit einem Klemmbrett unterm Arm bei der Arbeit beobachtet ohne irgendeine Form von Feedback zu geben.
Sie schnüffelt in unseren Briefen um uns dann wegen banalster Rechtschreibfehler in der Morgenbesprechung vor versammeltem Team bloßzustellen. Der Chef rollt dann immer nur mit den Augen und sagt "Ja, wir müssen zusammen wieder mehr auf Qualität achten."
Wenn sie im Ärzt:innenzimmer anwesend ist, sind jegliche Privatgespräche verboten.
Eine Kollegin hatte eine neue Brille, die ihr scheinbar nicht gefiel. Sie machte dann eine Woche lang einen Aufstand und sprach ungefragt jeden darauf an, dass eine solche Brille unprofessionell wirke und man bitte auf Arbeit ein dezentes Modell tragen sollte. Das gipfelte in einer E-Mail an den Chef, der wieder nur diplomatisch sagte "Wir achten selbstverständlich alle auf ein professionelles Auftreten, da sehe ich momentan aber keine Probleme."
Der Höhepunkt, wo wir als Team jetzt Handlungsbedarf sehen, war letzte Woche. Wir waren mit einer kleinen Gruppe in der Spätvorstellung im Kino, was sie irgendwie mitbekam. In der Morgenbesprechung bat sie dann um das Wort und warf uns sehr deutlich vor, dass dies nicht gehe, mit nur x Stunden Ruhezeit kann man nicht auf Arbeit kommen, das ist patientenschädigendes Verhalten. Es gab dann einen sehr lauten Streit und wir sagten deutlich, dass dies ein unzumutbarer Eingriff in unsere Privatsphäre ist, der sie nichts angeht. Der Chef hat die Diskussion dann aber ohne weiteres unterbrochen.
Leider ist es so, dass sie in der Führungsetage beliebt ist, da sie sehr viele Dienste macht, selbstständig arbeitet und (vermutlich) sehr viel nach oben weiterträgt. Eine Oberärztin rollt bei ihr selbst nur mit den Augen, meint aber, dass sie für den Dienstplan sehr wichtig sei. Der andere Oberarzt sieht kein Problem und meint nur, dass wir unseren "Zickenkrieg" unter uns klären sollen. Beim Chef ist sie der absolute Liebling, da kommen wir nicht bei.
Natürlich haben wir sie schon persönlich mit ihrem Verhalten konfrontiert und sie gebeten, derartige Dinge zu unterlassen, hier kamen jedoch immer sofort Gegenvorwürfe: Wir sind diejenigen, die uns doch falsch verhalten und sie müsse auf uns aufpassen und wir machen aus dem Opfer die Täterin.
Unser Hauptproblem ist, dass uns ihr Verhalten gar nicht einmal so stört, da kann man vielleicht darüber hinwegsehen und sich heimlich ein bisschen darüber amüsieren, aber es macht uns Angst. Wir fühlen uns ständig kontrolliert und verfolgt und wir haben keine Ahnung, in was sie ihre Nase alles reinsteckt.
Leider ist im Kolleg:innenkreis der Zusammenhalt nicht so groß (v.a. aufgrund vieler Kolleg:innen mit ausländischen Wurzeln und prekären Arbeitsverträgen), letztendlich sind wir momentan zu dritt.

Das war jetzt leider sehr lange - aber vielleicht weiß jemand eine Strategie, wie man damit umgehen kann.

anignu
23.08.2022, 23:07
Wer Wörter wie "Mitarbeiter:innengespräche" und "Ärzt:innenzimmer" schriebt, ist selbst "verhaltensoriginell"
Aha, ein Fullquotler der Probleme mit gendern hat und anderen erklärt sie wären deshalb "verhaltensoriginell". :-keks

clyde_frog
24.08.2022, 05:45
Aha, ein Fullquotler der Probleme mit gendern hat und anderen erklärt sie wären deshalb "verhaltensoriginell". :-keks

sorry, aber wenn man schon aufs gendern Wert legt: ich bin dann eine Fullquotlerin (was auch immer das sein soll, ich vermute etwas abwertendes)

rafiki
24.08.2022, 06:14
Gendern ist, wenn ein Sachse mit seinem Boot umkippt.

Mr. Pink online
24.08.2022, 06:38
Kann die TE uns gutigerweise noch mehr Hintergrundinformationen liefern? Wie sieht die Delinquentin aus? Ist sie single? Sexuelle Orientierung? Haarschnitt? Ich tue mich bislang schwer die richtige Schublade zu finden.

Holthusen
24.08.2022, 07:39
Kann die TE uns gutigerweise noch mehr Hintergrundinformationen liefern? Wie sieht die Delinquentin aus? Ist sie single? Sexuelle Orientierung? Haarschnitt? Ich tue mich bislang schwer die richtige Schublade zu finden.

Dann kann sie erst richtig beleidigt werden.

agouti_lilac
24.08.2022, 10:13
Da hier keine sinnvollen Beiträge zum Ursprungsthema mehr kommen, wird der Thread geschlossen.

lilac, ML-Moderation