Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nur 80 Tage zum M2, probieren? Welche Methode?
Hallo..
Leider haben wir nach unserem letzten Semester nur 80 Tage bis zum m2.
Nun stellt sich die Frage: einfach probieren oder lieber ein Freisemester nehmen?
Die Lernpläne gehen halt alle 100 Tage und das ja nicht umsonst.
Zudem bin ich ein sehr langsamer Lerner und tue mir sehr schwer was zu behalten, schon im Physikum habe ich NIE auch nur einmal den vorgesehenen Lerntag geschafft.
In der Klinik waren meine Noten soweit ganz gut aber ich habe trotzdem das Gefühl nichts relevantes für die Arzttätigkeit zu können. Keine Medis keine Dosierungen usw. (Anderes Thema soll ja jetzt ums Examen gehen)
Mir stellt sich also die Frage, mit 80 Tagen probieren oder lieber gleich Freisemester einplanen um dann 120-130 Tage zu haben..?
Motivation ist so oder so nicht groß, will den Scheiss einfach weghaben..geht ja fast jedem so.
Und wie geht man bei so wenig Zeit vor?
Nur lesen? Bleibt ja nix hängen
Rausschreiben ? Wohl zu zeitaufwendig
Das nächste Problem ist dabei: ich konnte mit Amboss bisher nur so naja lernen mir ist das viel zu Stichpunktartig geschrieben, ich brauche eher Texte mit Bildern.
Gibt es gute Alternativen mit denen man auch bestehen kann?
Via Medici?
Endspurt Skripte würde mir auch gefallen da gibt es ja nur leider keine aktuellen von daher ist das auch nix :(
Coxy-Baby
20.09.2022, 10:32
Natürlich kein Freisemester wegen des M2 nehmen! Einfach lernen und vor allem Kreuzen, Kreuzen und nochmals Kreuzen.....
Ich hätte Geld dafür bezahlt, damit es früher stattfindet. Kreuze erstmal ganze Examina, bis du dein Plateau erreichst. Du wirst überrascht sein wie schnell das geht und wie unglaublich ineffizient die letzten Wochen sind.
Definitiv nicht schieben, sondern anfangen zu lernen.
Zudem bin ich ein sehr langsamer Lerner und tue mir sehr schwer was zu behalten, schon im Physikum habe ich NIE auch nur einmal den vorgesehenen Lerntag geschafft.
Scheinbar dann doch irgendwie geschafft? :)
Und wie geht man bei so wenig Zeit vor?
Nur lesen? Bleibt ja nix hängen
Jeder liest nur, am Ende klappt es auch nur damit.
Endspurt Skripte würde mir auch gefallen da gibt es ja nur leider keine aktuellen von daher ist das auch nix :(
2020 reicht völlig aus, um das Examen zu bestehen. Es kommen immer viele neue Fragen dazu, die noch nie abgefragtes Wissen verlangen. Da kannst du auch mit Amboss lernen, es ändert nichts daran, dass dich keine Plattform der Welt darauf vorbereiten kann. Entweder man hat es irgendwo aufgeschnappt, oder nicht. Also lass dich nicht verunsichern, nur weil paar Examen da nicht eingepflegt sind.
Definitiv nicht schieben, sondern anfangen zu lernen.
Scheinbar dann doch irgendwie geschafft? :)
Jeder liest nur, am Ende klappt es auch nur damit.
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Vielen Dank für alle Antworten bisher..
Aber wie würdet Ihr denn dann vorgehen wenn man einfach 20 Tage weniger zeit als vorgesehen hat UND dazu noch langsam ist?
Kleinere Themen weglassen, Auge z.b?
Einfacheres schneller lesen? psychologie z.b?
Mich regt das so auf dass die Uni das wieder so geplant hat, die wissen doch auch dass es 100 Tage Minimum Lernplan ist :-heul:-kotz
Mr. Pink online
20.09.2022, 14:06
Du kannst bei den kleinen Fächern oft 2 Tage in einen packen. Außerdem parallel schon anfangen mit kreuzen. Ansonsten ist alles gesagt. Durchfallen wirst du nicht und 20 Tage mehr machen ziemlich wahrscheinlich auch keine ganze Note aus. Viel Erfolg.
Mein Vorgehen war recht simpel:
- Kreuze primär ganze Examina (keine Lernpläne, da die ein falsches Gefühl vermitteln)
- Schau dir an welche Fachgebiete du gar nicht konntest und orientiere dich hierbei an der absoluten Anzahl an Fehlern (kein Schwein interessiert 20% richtig bei einem Fach mit 5 Fragen pro Examen, Innere mit 60% hingegen ...).
- Halte dich nicht mit Fragen auf, die nur 24% wussten. Wenn nur so wenig Studenten, darunter absolute Nerds, nach Monaten der Vorbereitung, diese Frage nur knapp über Rateniveau beantworten konnten, dann liegt es offenkundig nicht am Studenten. Die genaue Abfragung der Lown-Klassifikation ist ein gutes Beispiel. Steht in Endspurt so drin, dass es gefragt. Vollkommend unreflektierter Schwachsinn.
- Im Umkehrschluss: Wenn du kleine Fächer kreuzt (Auge, Derma, Humangenetik, Epidemiologie, ...), die nur so 10-15 Fragen pro Examen ausmachen, solltest du primär die Fragen kreuzen, die ein Großteil der Studenten richtig hatte. Wir reden hier von 80%+. Denn diese Krankheitsbilder und Kasuistiken werden offenkundig häufig gefragt.
- Wenn du eine 80%+ Frage falsch hattest, mache dir Notizen und lies nach.
An den Prozentwerten kann man etwas rumspielen, bis man sich damit wohl fühlt. Ich persönlich habe noch bei den 60%+ Fragen kurz nachgelesen, wieso die anderen Antworten falsch sind und wieso das andere richtig. Damit ist eine gute zwei als Endnote auch locker drin.
Mein Vorgehen war recht simpel:
- Kreuze primär ganze Examina (keine Lernpläne, da die ein falsches Gefühl vermitteln)
- Schau dir an welche Fachgebiete du gar nicht konntest und orientiere dich hierbei an der absoluten Anzahl an Fehlern (kein Schwein interessiert 20% richtig bei einem Fach mit 5 Fragen pro Examen, Innere mit 60% hingegen ...).
- Halte dich nicht mit Fragen auf, die nur 24% wussten. Wenn nur so wenig Studenten, darunter absolute Nerds, nach Monaten der Vorbereitung, diese Frage nur knapp über Rateniveau beantworten konnten, dann liegt es offenkundig nicht am Studenten. Die genaue Abfragung der Lown-Klassifikation ist ein gutes Beispiel. Steht in Endspurt so drin, dass es gefragt. Vollkommend unreflektierter Schwachsinn.
- Im Umkehrschluss: Wenn du kleine Fächer kreuzt (Auge, Derma, Humangenetik, Epidemiologie, ...), die nur so 10-15 Fragen pro Examen ausmachen, solltest du primär die Fragen kreuzen, die ein Großteil der Studenten richtig hatte. Wir reden hier von 80%+. Denn diese Krankheitsbilder und Kasuistiken werden offenkundig häufig gefragt.
- Wenn du eine 80%+ Frage falsch hattest, mache dir Notizen und lies nach.
An den Prozentwerten kann man etwas rumspielen, bis man sich damit wohl fühlt. Ich persönlich habe noch bei den 60%+ Fragen kurz nachgelesen, wieso die anderen Antworten falsch sind und wieso das andere richtig. Damit ist eine gute zwei als Endnote auch locker drin.
Wie meinst du ganze Examina gekreuzt statt Lernpläne?
Du hast dann gelesen nach Lernplan aber nicht gekreuzt wie empfohlen sondern an einzelnen Tagen ganze Examina?
Oh man..
Dann das leidige Thema Amboss/Via Medici? Geht beides gleichwertig?
Oder soll ich einfach diesen 50 Tage Lernplan von Viamedici machen eben weil ich nur 80 Tage habe?
Bonnerin
20.09.2022, 15:49
"Nur 80 Tage" ist - sorry - erstmal Quatsch.
Du hast ja sicher auch Klausuren in verschiedenen Fächern. Bei mir an der Uni waren das im 6. klinischen Pädiatrie (inkl. sehr ekelhaftem OSCE), Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und die QBs mit Gesundheitsökonomie und Prävention.
Das sind ja auch Themen aus dem Lernplan, die man im Semester bereits "abfrühstückt". Bei dir werden das vermutlich andere Fächer sein, aber trotzdem. Das sind dann auch Fächer, die man guten Gewissens nur noch marginal lernen kann, eben weil man im Semester ja die entsprechenden Kurse und Klausuren hatte.
Im Zweifelsfall wiederholen sich manche Themengebiete ohnehin. Also: die entsprechenden Lerntage für die Klausuren vielleicht vorziehen und schon hast du weniger als 100 Tage.
Im Zweifelsfall wird das schon klappen. Jetzt abwarten und eventuell nur noch mehr Neuerungen des IMPP mitnehmen würde ich nicht empfehlen.
Mit ganzen Examina meine ich genau das: 320 Fragen eines Examens kreuzen, statistisch auswerten, dann das nächste Examen. Ob du das jetzt en bloc machst oder über drei Tage verteilst, ist erstmal unwichtig.
Es ist noch über ein halbes Jahr hin und du machst dich jetzt schon verrückt...
Fang doch erstmal mit dem Lernplan an bevor du dich bitterböse über die schlecht organisierte Uni beschwerst...
Ich hatte diesen Sommer auch "nur" etwa 90 Tage und bin mittlerweile mehrere Tage dem Lernplan voraus. Ich mache jeden Tag spätestens um 16 Uhr Schluss und bin auch sicherlich kein schnell lernendes Genie oder Überflieger. Die Fächer, die ich letztes Semester hatte habe ich nicht gelesen sondern nur gekreuzt.
Man schafft häufig mehr als einen Lerntag/Tag, nicht nur zum Schluss bei den Mini-Fächern sondern auch schon vorher. Weniger hadern, einfach mal (zu gegebener Zeit und nicht jetzt) anfangen und durchziehen.
Du machst dir völlig unnötige Sorgen - was tatsächlich ein Muster ist, das du mal mit professioneller Unterstützung in Angriff nehmen solltest.
Es besteht beim M2 fast jeder. Und es gibt etliche Prüflinge, die "nur" 80 Tage lernen. Alles halb so wild.
Ein Freisemester wäre eine absolut unnötige Zeitverschwendung. Mit Rausschreiben würdest du nie zurecht kommen - braucht viel zu viel Zeit.
Es reicht zu lesen und zu kreuzen. Alles weitere ist purer Luxus. Man kann z.B. einzelne Themen, die öfters vorkommen, wie Antibiotika, in Anki-Lernkarten verpacken.
Via Medici finde ich zu umfangreich. Nimm einfach Amboss oder die Endspurt-Skripte - völlig egal welches der beiden. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Lern einfach, dann wirst du auch bestehen.
DougRoss
24.09.2022, 16:19
Absolut unbegründete Sorge. Lernplan durchziehen, am Ende kannst du so viel zusammenlegen. Kleinere Fächer wie Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Rechtsmedizin halten bei weitem nicht so lange auf wie die Innere Tage am Anfang. Auch die Probeexamen vor den eigentlichen Generalproben brauchst du nicht über 6 Tage zu ziehen, da kann man auch mal 2 Tage an einem Tag kreuzen. Und auch wenn du mal einige Kapitel nicht schaffst, wichtiger als das Lesen der Kapitel ist IMHO eh das Kreuzen mit Verstand. Ich finde viele der neueren Fragen kann man oftmals auch mit gesundem Menschenverstand statt bloß mit reinem Faktenwissen lösen.
Bei den verschwindend geringen Durchfallquoten (auch seit der Ära Jana Jünger, die ja nun vorbei ist - Gott hab sie selig) wäre ein Freisemester reine Verschwendung. Einfach einen den Amboss Plan stupide durchziehen, am Ende etwas zusammenlegen wenn du in Zeitnot gerätst und Abfahrt. Zu viel Puffer am Ende macht einen auch nur mehr verrückt, das ist zumindest mein Eindruck.
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