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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag1 B16 - Verschlussdruckmessung bei PAVK



BULLRICHSALZ
15.10.2022, 11:03
Bei der Berechnung des Knöchel-Arm-Index komme ich hier auf folgende Ergebnisse:

Links: 145/155 = 0,94
Rechts: 145/145 = 1

Normbereich ist 0,9-1,2. Ein Diabetes ist nicht bekannt, falsch hohe Werte durch eine Mönckeberg-Mediasklerose sind deshalb eher nicht zu erwarten.

Wieso kann man die PAVK damit also nicht ausschließen (Antwort A)?
Welchen Sinn hat eine erneute Messung nach Belastung (Antwort D, offiziell richtig)?

scias2810
15.10.2022, 11:33
Das habe ich auch nicht so recht verstanden. Klar legen die Risikofaktoren und die Beschwerden eine pAVK nahe und insofern wäre eine erneute MEssung sicherlich nicht verkehrt. Aber FuSpulse waren ja palpabel und könnte ja auch ne Claudication spinalis sein?

Coxy-Baby
15.10.2022, 11:40
"2.3 Ergänzende Untersuchungsmethoden bei nicht plausiblem ABI
Eine Demaskierung gut kollateralisierter proximaler Verschlüsse oder hämodynamisch grenzwertiger Stenosen gelingt durch Messung des ABI nach Belastung, wenn die peripheren Druckwerte > 20% unter den Ausgangsruhedruck absinken und bis zur Normalisierung > 1 min benötigen."

BULLRICHSALZ
15.10.2022, 12:02
Danke! Was für eine Quelle ist das denn?

Coxy-Baby
15.10.2022, 12:06
S3-Leitlinie zur Diagnostik,
Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) (https://www.dga-gefaessmedizin.de/uploads/media/Pocketleitlinie_PAVK_2017__Internet_.pdf)