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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wegfall der bisherigen alten Kurse, keine Übergangsregelung



16.01.2004, 17:05
Hallo,

in der Uni Göttingen sollen ab dem SS2004 alle alten Kurse und Praktika wegfallen und durch das neue "Modul-System" ersetzt werden.
D.h. alle die, die Ihre noch verbleibende Zeit bis zum 2. Stex entsprechend der alten Studienpläne geplant hatten - Kurse vorgezogen haben, etc. - können Ihre Planung an den Haken hängen.

Sind die Unis nicht verpflichtet die alten Kurse weiterhin anzubieten?
Oder wenigstens eine Übergangslösung anbzubieten?

Es kann doch nicht sein, dass man - obwohl man nach dem alten System geprüft wird - gezwungen wird die Kurse (Module) nach dem neuen System zu belegen; u.a. kommt hinzu, dass man teilweise schon Scheine hat, die ab dem SS2004 nur noch als Modul angeboten werden ... soll man diese etwa doppelt belegen?

Gibt es eine Gesetzesgrundlage zu diesem Thema, oder eine Richtliene?

Noch eine Frage zur Famulaturregelung:
In der ÄAppo heißt es: "... eine Famulatur von vier Monaten ..." sei abzuleisten. Es kursieren (selbst das LPA NDS gibt unterschiedliche Auskünfte) immer wieder Meinung über die Definition "vier Monate": 4 Monate = 4x30 Tage oder 4 Monate = Februar, März, September, Oktober (egal wie viele Tage der Monat habe) oder 4 Monate = 12.Feb-12.Mär, 2.Aug-2.Sept, 19.Jul-19.Aug, 28.Okt-28.Nov

Welche der Varianten ist nun zuläassig, und welche nicht?
Wo gibt es dazu eine eindeutige, rechtskräftige und schriftliche Bestätigung? Prinzipiell geht es doch eigenlich nur um die Auslegung des Zeitraumes "Monat".

Vielen Dank für Ihr/Eure Antworten und Stellungnahmen,

S.

16.01.2004, 20:08
vor dem Verwaltungsgericht klagen- es besteht Eilbedürftigkeit

blanko
17.01.2004, 14:02
1. Obwohl am Montag die Anmeldung zum SS in Göttingen beginnen ist nach meinem Wissen immer noch nicht eindeutig geklärt, wie die neuen Module und vor allem der Stundenplan nun aussehen soll. Würde da erst mal zuwarten, da ich denke es wird sich notfalls mit den einzelnen Abteilungen immer noch ein Kompromiß finden.

2. Mir hat das LPA (im engeren Sinne Herr Franke) versichert, daß es 4 Monate seinen sollen. D.h. auch der Februar (obwohl nur 28 tage) gilt als ein Monat. Dies mag sich nach herrn Frankes Ruhestand durchaus ändern, allerdings scheint seine Nachfolgerin auch ganz zugänglich zu sein.

Ostfriese
17.01.2004, 15:47
Naja, mehr kann man dazu wohl nicht mehr sagen als: Göttingen = Chaos...
Andere Unis haben es bereits zum letzten Semester geschafft, auf die neue Approbationsordnung umzustellen, nur in Göttingen scheint es sich als äußerst schwierig zu erweisen...

Genauso ein Witz war auch die Info-Veranstaltung zum 1. Staatsexamen. Hier wurde eine angebliche Äquivalenzliste vorgestellt, die allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht vom Fakultätsrat abgesegnet war und daher nicht offiziell war... Hat sich dies mittlerweile schon geklärt?

Perser
17.01.2004, 18:21
Hallo Leute,

wir sind online:

www.uebergangsregeln.de

Bitte registriert und engagiert Euch, wir haben einiges vor.

Hoffe die Site gefällt Euch.

Gruß,
Perser.

19.01.2004, 22:29
hallo,

danke für den link.

ein problemstudent

abcd
24.01.2004, 18:08
In Würzburg isses auch nich wirklich besser!
Man bekommt keine vernünftigen Informationen. Die neuen Stundenpläne, angepasst an die neue AO, stehen seit kurzem und sollen auch im nächsten Semester umgesetzt werden. Wie das aber für uns im 10. Semester aussehen soll, weiß keiner so genau.
Z.B. aus drei Nachmittagen Allgemeinmedizinpraktikum würden nach neuem Plan 2 Wochen Blockpraktikum werden. Auch das Gynpraktikum wird zum Block, allerdings brauchen wir für den Schein auch ein Seminar, das wöchentlich stattfindet und seit neuestem im 9. Sem stattfindet.
Im Dekanat konnte man uns bisher auch nicht weiterhelfen und hat uns auf die Semesterferien vertröstet.
Der Neurochirurgiekurs (zum Glück nicht scheinpflichtig) taucht gar nicht mehr auf im neuen Plan, leider, denn den hätte ich gerne besucht, weil er richtig gut sein soll.