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ffx80
23.02.2023, 20:34
Ja, du / ihr hast / habt sicherlich alle Recht. Ich denke bloß, dass viele sich viele Gedanken machen, weil die letzte "echte Hürde" im Studium ist und man nach all der Zeit einen erfolgreichen Abschluss haben möchte und da möglichst sichergehen will.

Aber wie "sicher" willst du dir denn noch sein? Die Bestehensquote liegt mit Amboss bei knapp 100%. Mehr geht da doch fast gar nicht.

Eine Hürde ist das M2 meiner Meinung nach auch nicht. Für alle meine Bekannten und mich war das Studium mit der Scheinfreiheit praktisch vorbei. Das M2 haben wir eher als eine Art Überprüfung gesehen, ob wir die letzten drei Jahre nicht komplett im intellektuellen Jenseits verbracht haben.

Ich möchte das Examen btw. Überhaupt nicht kleinreden, ich fand es zwischenzeitlich wirklich anstrengend und war heilfroh als es vorbei war. Mit dem Schwierigkeitsgrad der Prüfung hatte das aber nur bedingt etwas zu tun. Ich hatte zum Schluß einfach keine Lust mehr auf lesen und kreuzen.

felicitously
23.02.2023, 21:15
Aber wie "sicher" willst du dir denn noch sein? Die Bestehensquote liegt mit Amboss bei knapp 100%. Mehr geht da doch fast gar nicht.

Eine Hürde ist das M2 meiner Meinung nach auch nicht. Für alle meine Bekannten und mich war das Studium mit der Scheinfreiheit praktisch vorbei. Das M2 haben wir eher als eine Art Überprüfung gesehen, ob wir die letzten drei Jahre nicht komplett im intellektuellen Jenseits verbracht haben.

Ich möchte das Examen btw. Überhaupt nicht kleinreden, ich fand es zwischenzeitlich wirklich anstrengend und war heilfroh als es vorbei war. Mit dem Schwierigkeitsgrad der Prüfung hatte das aber nur bedingt etwas zu tun. Ich hatte zum Schluß einfach keine Lust mehr auf lesen und kreuzen.

Ich meine mit "sichergehen" einfach, dass man das richtige Medium wählt, genug Zeit hat usw.
Ich verstehe aber auch, dass man in seinen Überlegungen manchmal etwas fernab der Realität ist und es manchmal schwierig ist, so ganz rational ranzugehen, im Sinne: Es bestehen fast alle, man wird es also schon packen.
Dennoch find ich deine Antworten aufbauend und ehrlich und haben mir aufjedenfall auch geholfen. Danke :)

Ida96
26.02.2023, 12:11
Verstehe dich da voll..

Ich hab mich jetzt aber einfach entschieden Via Medici zu nehmen (kann mir einfach besser vorstellen das jeden Tag zu lesen als die Amboss Kapitel), und werde aber mit Amboss kreuzen weil es mir besser gefällt wenn man nicht nur thematisch zum Vortag kreuzt.
Und dann hoffe ich einfach dass es reicht, letztendlich bleibt mir momentan keine Wahl als einfach einen der Lernpläne durchzuarbeiten, ich denke alle Lernplanersteller (die gängigen zumindest also Amboss, Via medici, Endspurt) werden sich schon was dabei gedacht haben und schon viele durchs Examen gebracht haben.

Hoffen wir das beste :)

ffx80
26.02.2023, 19:07
ich denke alle Lernplanersteller (die gängigen zumindest also Amboss, Via medici, Endspurt) werden sich schon was dabei gedacht haben und schon viele durchs Examen gebracht haben.

Ganz genau so ist es. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr nicht stolz auf euch sein dürft, sobald ihr es hinter euch habt. Das war ich natürlich auch, es ist eine große Leistung. Angst ist allerdings vollkommen unangebracht, vor allem, wenn man einen Lernplan durcharbeitet.

Auch zu "hoffen" braucht ihr nicht. Ihr werdet das alle aus eigener Kraft schaffen. Wer einen Lernplan halbwegs durchzieht kann sich das hoffen sparen, derjenige wird auch bestehen!

Duke Nukem
27.02.2023, 09:57
Ich meine mit "sichergehen" einfach, dass man das richtige Medium wählt, genug Zeit hat usw.

Ja, das meine ich. Vor allem, weil sehr viel im Medizinstudium nur so ein scheinbarer Kompetenztest ist und es vor allem darum geht, sich die richtigen Informationen vorher anzugucken.

felicitously
27.02.2023, 18:52
Verstehe dich da voll..

Ich hab mich jetzt aber einfach entschieden Via Medici zu nehmen (kann mir einfach besser vorstellen das jeden Tag zu lesen als die Amboss Kapitel), und werde aber mit Amboss kreuzen weil es mir besser gefällt wenn man nicht nur thematisch zum Vortag kreuzt.
Und dann hoffe ich einfach dass es reicht, letztendlich bleibt mir momentan keine Wahl als einfach einen der Lernpläne durchzuarbeiten, ich denke alle Lernplanersteller (die gängigen zumindest also Amboss, Via medici, Endspurt) werden sich schon was dabei gedacht haben und schon viele durchs Examen gebracht haben.

Hoffen wir das beste :)

Danke.
Mir hat ViaMedici insgesamt auch gut gefallen. Habe da lieber gelesen als bei Amboss. Aber fürs m2 werde ich dennoch auf Amboss zurückgreifen. Zum einen deshalb, weil es eine Campuslizenz gibt und zum anderen, weil schätzungsweise >90 % es nutzen und mir am "besten erprobt" vorkommt. Hab etwas Sorge, dass ich dann während der Vorbereitung plötzlich so einen Schuss bekomme und mir unsicher bin, ob nicht Amboss besser gewesen wäre etc. :-((

marciha
01.03.2023, 17:02
Es ist genau wie die Vorgänger es bereits geschrieben haben. Man denkt zunächst „oh Gott, wie viel ist das alles bitte ?“, war dann aber überrascht wie viel an Grundlagen gefragt wird. Aus diesem Grund sagen auch alle man müsse einfach den Lernplan durcharbeiten. Es sind zwar meistens neue Fragen, aber der Inhalt und insbesondere die Key-Facts bleiben häufig gleich. Man darf sich einfach keine Gedanken machen, sondern muss es einfach durchziehen. Ich fand persönlich Amboss sehr gut, weil ich da häufig den Abstrakt zum Verstehen gelesen habe und dann das markierte Schlüsselwissen so gut es geht auswendig.
Beim Kreuzen kamen dann die gleichen Inhalte immer mal wieder dran, dadurch hatte man auch hier eine gute Wiederholung. !!Insbesondere, wenn man die Kommentare wiederholend liest !! Also: immer mit analytischem Blick kreuzen (wurde aber auch schon so oft gesagt). Die Meisten bestehen am Ende gerade weil eben dann doch viel Grundwissen gefragt wird. Wenn man mal gar keine Ahnung hat, kann man meistens trotzdem einiges Ausschließen (Vorteil von Kreuzprüfungen). Das IMPP will , zumindestens gefühlt, niemandem was Böses. An der Uni wurde man oft absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt, das ist beim M2 sehr selten der Fall. Stattdessen wird immer mal wieder irgendwas absurdes gefragt, was man eh nicht weiß. Ist halt so, aber kann man nicht ändern. Also einfach durcharbeiten, mehr auf Schlüsselwissen konzentrieren und dann kreuzen (auch um ein Gefühl für die richtigen Antworten zu bekommen). Da ist es auch egal, ob man in der Klinikzeit mehr gechillt hat. Klar, besser wenn man schon immer gut mitgelernt hat, aber das M2 ist trotzdem irgendwie anders als die Uniprüfungen. Glaube es fallen die Leute, welche sich zu viele Gedanken machen oder einfach zu wenig lernen, durch. Ich meine sogar, dass die Durchfallquoten in den einzelnen Uniprüfungen bei uns höher waren als beim M2 - das fasst es eigentlich gut zusammen.

felicitously
01.03.2023, 17:30
Danke für deinen netten Beitrag und die hilfreichen Tipps :)

Mervealevi
11.03.2023, 23:09
Helloo,

ich beende im besten Fall nächste Woche den 85 Tag, also stehen dann nur noch die Generalproben an. Da die ja auch nicht den ganzen Tag brauchen, wollte ich mal fragen was ihr empfehlen würdet wie man so die letzte 4 Wochen lernen sollte ?

marciha
12.03.2023, 11:52
Uff, also die Kunst liegt ja darin, dass man am Tag der Prüfung am meisten weiß. Du läufst ja jetzt etwas Gefahr in der Zwischenzeit mehr zu „vergessen“. Ich würde an deiner Stelle vllt dann noch mal intensiv kreuzen und die Lernempfehlungen von Amboss durchgehen. Sonst auf jeden Fall die Fächer, welche prozentual am meisten geprüft werden, nochmal genauer anschauen (z.b. Pädiatrie und Neuro).