Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Als Hausarzt von Deutschland in die Schweiz wechseln
med_in_1
03.04.2023, 19:43
Ich hatte in der jüngeren Vergangenheit versucht meine ansich gut gehende hausärztliche Praxis (GKV) zu verkaufen, da die Honoraranpassung wohl auch dieses Jahr eher homöopathisch von Statten gehen wird und im kommenden Jahr größere Investitionen anstehen, überlege ich in der Schweiz hausärztlich tätig zu sein.
Habt ihr Erfahrung?
Wie würdet ihr die Tätigkeit mit der in Deutschland vergleichen?
Lohnt sich das (wenn man das Einkommen trotz weniger Steuer um 51% im Vergleich zu Deutschland kaufkraftbereinigt ist es, was ich so las) eher etwas mehr als ich hier bekomme...
Vielen Dank für eure Antworten.
teletubs
05.04.2023, 21:53
Ich kann es ehrlich gesagt nicht vergleichen, da ich nur ein Jahr in Deutschland gearbeitet habe. Aber....mittlerweile haben sich gewisse Sachen geändert. Du musst drei Jahre in der Schweiz gearbeitet haben um im ambulanten Sektor abrechnen zu dürfen!! Am besten du machst dich bei der FMH schlau.
sparta144
06.08.2023, 09:19
Generell im Spital weiss man, dass die Arbeitsbedingungen im Vgl. zu Deutschland besser ist. Wie sind denn die Arbeitsbedingungen (Workload, Gehalt, Arbeitsstunden) im ambulanten Sektor, speziell in der Hausarztmedizin oder in einer Subspezialisierung der Inneren Medizin im Vgl zu D-Land. Kann Jemand seine Erfahrungen teilen? VG
Hallo,
Kann jemand paar Sachen über den schweizerischen Hausarzt sagen ? Stellenlage? Gehalt ? Arbeitsbedingungen ?
Mit freundlichen Grüßen
herschus
11.02.2026, 13:15
@med_in_1 Ich hab Freunde dort, die in einem Spital und einer Praxis beschäftigt sind. Von daher kann ich bestimmt ein paar Fragen beantworten. Ich glaube, was direkt auffält, ist, dass du pro Patient einfach wesentlich mehr Zeit hast. Nicht diese Maschinerie wie in Deutschland. Und zu den Steuern: Da habe ich letztens einen Artikel von Ärzteglück zu den Lebenshaltungskosten und den Steuern gelesen. Die Kinderbetreuung macht einfach viel aus. Wenn du mehrere Kinder im Kita-Alter hast, könnte es schwer werden. Ansonsten sollte netto deutlich mehr übrig bleiben.
@ drdrdr. Ich habe zwar bislang nur mit zwei Vermittlern für Hausarztstellen in der Schweiz gesprochen. Aber das klang echt ziemlich gut. 200.000 plus teils Zulagen beim Gehalt.
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