humani2023
04.04.2023, 11:12
Hallo zusammen,
ich studiere im ersten klinischen Semester an einer medizinischen Fakultät in Baden-Württemberg Humanmedizin und bin aktuell auf der Suche nach einer geeigneten Promotionsstelle.
Was ich nun gemacht habe, ist folgendes:
Ich habe mir auf der Website der Universitätsbibliothek einfach mal alle Dissertationen der letzten zwei Jahre (circa 300 Stück) der medizinischen Fakultät (ausschließlich dr.-med.-Promotionen, da ich nicht bspw. am PhD-Programm interessiert bin) angeschaut, und mir darauf basierend dann eine Excel-Tabelle erstellt, die die Dissertationen nach den folgenden Gesichtspunkten auflistet:
Klinik/ Institut, wo die Dissertation erstellt wurde
Titel der Dissertation
Autor
Doktorvater/ -mutter
Betreuer/in
Studiendesign
Was ich mir von dieser Vorgehensweise erhoffe, ist es, zu wissen, an welchen Kliniken/ Instituten Dissertationen fertig gestellt werden (und da ich die Excel-Tabelle logischerweise auch nach Institut/Klinik oder Doktorvater, Betreuer etc.) sortieren kann, kann ich auch sehen, welche Professoren/ PostDocs, wie viele Doktorarbeiten, die in den letzten 2 Jahren eingereicht wurden, betreut haben.
Nun habe ich an euch, die ihr gerade promoviert bzw. bereits eine Promotion abgeschlossen habt, mehrere Fragen, welche ich mir in folgende Kategorien einzuteilen erlaube und deren Hauptfragestellung es sein soll, wodurch sich eine „gute“ Doktorarbeit auszeichnet:
1. Kontaktaufnahme mit dem Doktorvater/ der Doktormutter
Wie genau läuft die Kontaktaufnahme mit dem Doktorvater/ der Doktormutter ab?
Soll ich in der ersten Mail direkt ein Motivationsschreiben mitschicken? Wenn ja, was soll dieses Motivationsschreiben beinhalten? Ist eine Länge von 2 DIN A4-Seiten, Schriftgröße 12 Arial für das Motivationsschreiben ausreichend (bzw. zu lang/ zu kurz)?
Soll ich direkt den potentiellen Doktorvater/ die pot. Doktormutter anschreiben oder lieber Sekretär/in d. Pot. Doktorvaters bzw. einen potentiellen Betreuer (bspw. PostDoc im Labor des/der pot. Doktorvaters/-mutter)?
2. Themenfindung
Ist es üblich, dass der Doktorvater/ die Doktormutter einem ein Thema vorgibt oder gibt man selbst „die Richtung“ für das Thema (bereits bei der ersten Kontaktaufnahme) vor?
Wann findet sich erfahrungsgemäß das Thema (nach der ersten Mail an den Doktorvater oder im ersten Gespräch etc.)?
3. Allgemeine Fragestellungen:
Wie kann ich sichergehen, dass ich eine experimentelle Doktorarbeit auch bereits innerhalb des Studiums fertig bekomme (Freisemester etc.)? Wie sind eure Erfahrungen: Wird man bereits in einem Freisemester mit der Doktorarbeit fertig oder ist das eurer Meinung nach eher illusorisch? Wie kann ich hierbei bereits zu Beginn der Doktorarbeit wenigstens annähernd Planungssicherheit haben, dass meine experimentelle Doktorarbeit vor Beginn d. PJ fertig wird?
Wie finde ich bei den von mir angeschauten Dissertationen heraus, wie diese in etwa bewertet wurden? (Bei einigen Dissertationen steht bspw. dran, dass bei der Disputation 3 Berichterstatter „anwesend“ waren? Ist das ein Zeichen, dass die Doktorarbeit sehr gut bewertet wurde)?
Wie kann ich herausfinden, ob das Labor/ mein potentieller Doktorvater generell „gut“/ „geeignet“ ist? Haltet ihr es für unverschämt hierbei ehemalige Doktoranden direkt anzuschreiben und zu fragen, wie sie den Doktorvater bzw. das Labor empfunden haben?
Kurz zu euren allgemeinen Erfahrungen: allgemein sagt man ja, dass retrospektive Doktorarbeiten schnell fertig werden, aber nicht gut benotet werden, während ich bei experimentellen Doktorarbeiten zwar unter Umständen eine gute Bewertung bekomme, jedoch, wenn es blöd läuft, nicht vor dem PJ damit fertig werde (tlw. auch ohne Freisemester nicht)? Wie sind hier eure Erfahrungen? Ist es für die Bewerbung später wichtig, wie die Doktorarbeit bewertet wurde, bzw. eventuell auch, wo ich die Doktorarbeit gemacht habe?
Vielen Dank bereits für eure Anregungen.
Beste Grüße,
humani2023
ich studiere im ersten klinischen Semester an einer medizinischen Fakultät in Baden-Württemberg Humanmedizin und bin aktuell auf der Suche nach einer geeigneten Promotionsstelle.
Was ich nun gemacht habe, ist folgendes:
Ich habe mir auf der Website der Universitätsbibliothek einfach mal alle Dissertationen der letzten zwei Jahre (circa 300 Stück) der medizinischen Fakultät (ausschließlich dr.-med.-Promotionen, da ich nicht bspw. am PhD-Programm interessiert bin) angeschaut, und mir darauf basierend dann eine Excel-Tabelle erstellt, die die Dissertationen nach den folgenden Gesichtspunkten auflistet:
Klinik/ Institut, wo die Dissertation erstellt wurde
Titel der Dissertation
Autor
Doktorvater/ -mutter
Betreuer/in
Studiendesign
Was ich mir von dieser Vorgehensweise erhoffe, ist es, zu wissen, an welchen Kliniken/ Instituten Dissertationen fertig gestellt werden (und da ich die Excel-Tabelle logischerweise auch nach Institut/Klinik oder Doktorvater, Betreuer etc.) sortieren kann, kann ich auch sehen, welche Professoren/ PostDocs, wie viele Doktorarbeiten, die in den letzten 2 Jahren eingereicht wurden, betreut haben.
Nun habe ich an euch, die ihr gerade promoviert bzw. bereits eine Promotion abgeschlossen habt, mehrere Fragen, welche ich mir in folgende Kategorien einzuteilen erlaube und deren Hauptfragestellung es sein soll, wodurch sich eine „gute“ Doktorarbeit auszeichnet:
1. Kontaktaufnahme mit dem Doktorvater/ der Doktormutter
Wie genau läuft die Kontaktaufnahme mit dem Doktorvater/ der Doktormutter ab?
Soll ich in der ersten Mail direkt ein Motivationsschreiben mitschicken? Wenn ja, was soll dieses Motivationsschreiben beinhalten? Ist eine Länge von 2 DIN A4-Seiten, Schriftgröße 12 Arial für das Motivationsschreiben ausreichend (bzw. zu lang/ zu kurz)?
Soll ich direkt den potentiellen Doktorvater/ die pot. Doktormutter anschreiben oder lieber Sekretär/in d. Pot. Doktorvaters bzw. einen potentiellen Betreuer (bspw. PostDoc im Labor des/der pot. Doktorvaters/-mutter)?
2. Themenfindung
Ist es üblich, dass der Doktorvater/ die Doktormutter einem ein Thema vorgibt oder gibt man selbst „die Richtung“ für das Thema (bereits bei der ersten Kontaktaufnahme) vor?
Wann findet sich erfahrungsgemäß das Thema (nach der ersten Mail an den Doktorvater oder im ersten Gespräch etc.)?
3. Allgemeine Fragestellungen:
Wie kann ich sichergehen, dass ich eine experimentelle Doktorarbeit auch bereits innerhalb des Studiums fertig bekomme (Freisemester etc.)? Wie sind eure Erfahrungen: Wird man bereits in einem Freisemester mit der Doktorarbeit fertig oder ist das eurer Meinung nach eher illusorisch? Wie kann ich hierbei bereits zu Beginn der Doktorarbeit wenigstens annähernd Planungssicherheit haben, dass meine experimentelle Doktorarbeit vor Beginn d. PJ fertig wird?
Wie finde ich bei den von mir angeschauten Dissertationen heraus, wie diese in etwa bewertet wurden? (Bei einigen Dissertationen steht bspw. dran, dass bei der Disputation 3 Berichterstatter „anwesend“ waren? Ist das ein Zeichen, dass die Doktorarbeit sehr gut bewertet wurde)?
Wie kann ich herausfinden, ob das Labor/ mein potentieller Doktorvater generell „gut“/ „geeignet“ ist? Haltet ihr es für unverschämt hierbei ehemalige Doktoranden direkt anzuschreiben und zu fragen, wie sie den Doktorvater bzw. das Labor empfunden haben?
Kurz zu euren allgemeinen Erfahrungen: allgemein sagt man ja, dass retrospektive Doktorarbeiten schnell fertig werden, aber nicht gut benotet werden, während ich bei experimentellen Doktorarbeiten zwar unter Umständen eine gute Bewertung bekomme, jedoch, wenn es blöd läuft, nicht vor dem PJ damit fertig werde (tlw. auch ohne Freisemester nicht)? Wie sind hier eure Erfahrungen? Ist es für die Bewerbung später wichtig, wie die Doktorarbeit bewertet wurde, bzw. eventuell auch, wo ich die Doktorarbeit gemacht habe?
Vielen Dank bereits für eure Anregungen.
Beste Grüße,
humani2023