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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nebenjob



Grzzly
06.04.2023, 10:41
Nach meinem Zm Studium hat es mich jetzt nochmal in die Humanmedizin gebracht und bin auch im klinischen Abschnitt angekommen, wo es jetzt hoffentlich alles stressbefreiter sein wird.

Ich bin jetzt auf der Suche nach einem Nebenjob, wo mir wichtig ist, dass ich neben ein paar Talern auch etwas mitnehme. (Auf ZM momentan eher weniger Lust will wahrscheinlich was ganz anderes machen, wahrscheinlich auch kein MKG).

Habe an Haken halten gedacht, aber ich habe das Gefühl, dass es mich nach dem Studium in die Innere ziehen wird und überlege schon die ganze Zeit was man da machen könnte um nach dem Studium schon bissl was gesehen zu haben. Pflege auf Intensiv? (denkt ihr man kann da irgendwas mitnehmen ohne große Vorerfahrung und nehmen die einen überhaupt?) Die Intensivmedizin interessiert mich aufjedenfall sehr. Irgendwas in der NA?

Bin für jeden Input dankbar.

ffx80
06.04.2023, 11:42
Ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass man ohne pflegerische Erfahrung als SHK auf einer ITS eingestellt wird.

An den meisten Unis gibt es doch Online-Ausschreibungen für SHK-Stellen, dort würde ich als aller erstes gucken. Diese Stellen sind meistens auch so flexibel gestaltet, dass man sie gut in den Studienalltag integrieren kann.

Je nachdem wo du studierst würde ich auch nicht unbedingt davon ausgehen, dass die Klinik absolut entspannt sein wird. Meine Erfahrung war eher, dass die Prüfungen zwar deutlich leichter waren, der zeitliche Aufwand war aufgrund der vielen Pflichtveranstaltungen dennoch enorm.
Eine von der Uni ausgeschriebene SHK-Stelle sollte trotzdem zu bewältigen sein. Viel Erfolg bei der Suche!

Nilani
07.04.2023, 10:44
Kommt vielleicht auch drauf an, was du vorher gemacht hast, mit bissel Glück lässt sich da bestimmt was finden: meine Nebenjobs während des Studiums (unterschiedliche Stundenzahl, zu unterschiedlichen Zeiten, Unterschied Vorklinik/Klinik, aber so 2-3 liefen oft parallel): Briefe schreiben bei einer Kardiologin (Freitags alle Kurzbriefe für HÄ), studentische Hilfskraft auf plastischer Chirurgie (da eher Pflege, am WE gern Brötchen schmieren für alle Handpatienten), dann in der kardiologischen Funktionsdiagnostik (EKGs schreiben, Echos vorbereiten, Pat. auflegen usw, gern auch mal kurz Schallkopf draufhalten zum üben, Ergometer betreuen, studentische Tutorin (Histo-Kurs, Skills-Lab-Kurse für EKG, orthop. Untersuchung, venöse Punktion u.a.), später dann studentische Leitung vom Skillslab, Nebenjob im Studiendekanat zur PJ-Auswertung und helfen, wo was anfiel und zu guter Letzt (nicht medizinisch und glücklicherweise nur kurz) Quelle-Callcenter.

Grzzly
11.04.2023, 15:00
danke euch beiden für die Antworten. Du hast Recht, es sollte am besten ein SHK-Job sein damit man immer problemlos mit dem Studium argumentieren kann wenn die Zeit knapp wird. Momentan wird nichts interessantes ausgeschrieben aber evtl. ergibt sich ja etwas nach einer Famulatur. Das was Nilani geschrieben hat in der kardiologischen Funktionsdiagnostik wäre soz. mein Traumnebenjob, oder irgendwas in der Richtung. Denkt ihr man kann sich bei sowas Initiativ bewerben?

Dooly
11.04.2023, 20:57
Ich würde mich an deiner Stelle im Netzwerk (Studierende oder Lehrende) umhören und auch ruhig Leute ansprechen. Als ich Hiwi war, bin ich durch Mundpropaganda (Mitarbeitende der UK) auf meine Stelle gekommen. Jetzt, auf der Arbeit, läuft es ähnlich.

Hab auch immer mehrere Jobs parallel gehabt und seh das mit dem Lernen (medizinischer Inhalte) von zweierlei Seiten. Bei praktischen Dingen erreicht man schnell im Rahmen des Aushilfsjobs den Horizont. Wenn’s da um den Kompetenzerwerb geht, muss man wahrscheinlich nicht länger als n paar Monate irgendwo sein. Man kann zwar bei vielen Jobs auch ständig was neues lernen, aber dafür müsste man immer mehr über die Routine hinausgehen und so idealistisch ist man dann doch nicht immer. Auch wenn’s langweilig klingt, war mein SHK Job mit viel Akten- und Datenarbeit lehrreicher, da ich automatisch bei der normalen Tätigkeit dazugelernt hab, ob ich wollte oder nicht. ^^ Zu meiner Zeit waren wir zwar ortsgebunden aber zeitlich komplett flexibel, heutzutage geht sogar viel im Homeoffice. Bester Job. Höchste Priorität sollte meiner Meinung nach daher die Vereinbarkeit sein und man sollte sich nicht zu sehr blenden lassen, was man zum gegebenen Zeitpunkt als den besseren Job hinsichtlich Lernen einschätzt. Vielleicht nachvollziehbar, wenn man sich vorstellt, wie cool man’s im KPP noch fand in der Funktion oder im OP am Rand zu stehen, und im PJ ist es einfach ne Strafe. Irgendwann ist das Einfache ausgelutscht und für mehr müsste man sich anstrengen.