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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 3 A86/B65 - arterieller Hypertonus



Unregistriert
14.04.2023, 16:24
Hier müsste eigentlich Antwort A richtig sein. Denn solang der Patient im Zeitfenster (hier mit 90 min definitiv noch der Fall) kommt, geht der Thrombektomie immer eine Lysetherapie voraus. Amboss sagt auch: 'Kombination mit einer vorherigen intravenösen Thrombolysetherapie bei Symptombeginn <4,5 h'

Unregistriert
14.04.2023, 16:27
Habe das leider auch überlesen, aber der Patient steht unter Antikoagulation. Da ist Lyse kontraindiziert.

Unregistriert
14.04.2023, 16:39
Habe das leider auch überlesen, aber der Patient steht unter Antikoagulation. Da ist Lyse kontraindiziert.

Woher kommt diese Information? Laut Amboss ist die alleinige Einnahme von VitK-Antagonisten keine Kontraindikation... Und ein INR-Wert war ja nicht angegeben

Unregistriert
14.04.2023, 16:52
Das mit dem INR ist ein solider Punkt, schließlich kann man ja nicht davon ausgehen, dass die Medikamente regelmäßig eingenommen werden bei älteren Patienten. Denn würde die Patientin eine hohe Medikamenten Compliance haben, wäre es womöglich nicht erst zu dem Stroke gekommen..

Unregistriert
14.04.2023, 17:02
Ich denke ich würde eher davon ausgehen wollen, dass ein Patient ordentlich hoch antikoaguliert ist, als ihm eine Lyse zu geben und er stirbt daran. Die meisten Patienten haben ja schon eine Antikoagulation die über 1,7 INR liegt.

Unregistriert
14.04.2023, 18:12
also. praktische gesehen wird bei jedem pat. nen INR initial bestimmt und dann entsprechend lysiert oder auch nicht. Marcumar oder etwaige andere antikoagulatien sind definitiv keine absoluten Kontraindikationen für eine lyse...

wcl39
14.04.2023, 21:51
Ich habe hier eine Zusammenstellung von links falls jemand eine Frage anfechten möchte

https://www.impp.de/pruefungen/allgemein/pr%C3%BCfungskommentare.html

https://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?106517-Fragen-anfechten-How-to-und-Beispielargumentationen

Dieses Dokument stammt aus dem Frühjahr 2022 , leider wurde hier nur eine Frage raus genommen.
https://docs.google.com/document/d/1V1jTiOkS_kcUNW7YfKb9mDILY-f3ARiGCu68tR_3Ukg/mobilebasic

kohlrauschkarl
15.04.2023, 10:30
Pat ist antikoaguliert mit Marcumar
Zwar keine absolute KI aber eine INR >1,7 schon, wovon bei regelmäßiger Einnahme (Ziel INR 2-3) auszugehen ist.
Dementsprechend keine Lyse vor INR Bestimmung und da davon hier nicht die Rede ist -> D

ninoni
18.04.2023, 00:34
Ich habe die Frage mal angefochten. Eine Antikoagulation mit Marcumar stellt ja erstmal keine Kontraindikation dar und man kann ja nicht davon ausgehen, dass die Tabletten regelmäßig eingenommen werde (darauf will das IMPP ja sonst auch oft genug hinaus, da kann man auch mal damit gegen sie argumentieren). Man würde also die INR bestimmen (wäre wahrscheinlich parallel zur CT schon geschehen) und dann im Lysefenster die Lyse machen und die Thrombektomie direkt danach. Damit wären beide Antworten als richtig zu werten
Mal sehen on das akzeptiert wird...

Leyla57
01.07.2023, 18:22
Hallo Ninoni,
kann ich dir bitte eine PN schicken?

LG


Ich habe die Frage mal angefochten. Eine Antikoagulation mit Marcumar stellt ja erstmal keine Kontraindikation dar und man kann ja nicht davon ausgehen, dass die Tabletten regelmäßig eingenommen werde (darauf will das IMPP ja sonst auch oft genug hinaus, da kann man auch mal damit gegen sie argumentieren). Man würde also die INR bestimmen (wäre wahrscheinlich parallel zur CT schon geschehen) und dann im Lysefenster die Lyse machen und die Thrombektomie direkt danach. Damit wären beide Antworten als richtig zu werten
Mal sehen on das akzeptiert wird...