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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "der größte chirurgische eingriff"



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Bille11
27.01.2004, 17:13
das sag ich nicht. aber es war auch in der presse.

;-)

DerBlinde
27.01.2004, 18:19
Original geschrieben von Bille11
...die intercostales sollen dabei wohl flöten gehen, was aber nichts macht. und überleben lässt sich die sache ganz gut, wie prominente mitbürger auch demonstrieren.

;-))

Das ist nicht ganz richtig. Eine der großen Probleme kann sein, daß die Patienten später einen Querschnitt haben (aber zum Glück kein Muß).
Aber es stimmt... überleben kann das oft recht gut.

heka
28.01.2004, 11:44
Also, nochmal zur Exenteration.

Die Patientin damals hatte - soweit ich mich erinnere - ein total verschlepptes Collum-Ca. War halt nie zur Vorsorge gegangen, nun waren bereits sämtliche umliegenden Organe infiltriert. Ob man in diesen Fällen heute noch eine solche OP durchführen würde, weiss ich nicht, ist schon etliche Jahre her. Denn es ist ja ein Eingriff mit weitreichendsten Folgen (Anus praeter und Ableitung der Ureteren über die Bauchdecke, wobei ich nicht mehr sicher bin, ob nicht auch eine Niere mitentfernt wurde - mal ganz abgesehen von der Situation zwischen den Beinen, wo ein riesiger Gewebedefekt irgendwie zusammengezurrt wurde) und es stellt sich doch die Frage nach Fernmetastasen.

Ich hatte aber damals sowieso den Eindruck, dass diese OP auch dem wissentschaftlichen oder sonstigen Interesse des Chefarztes diente...die anschließende Mettplatte war da nur ein weiteres ekelhaftes Detail.

:-((

LG Katrin

hobbes
15.08.2004, 14:50
ein total verschlepptes Collum-Ca.

Collum-Ca??


Als grösster Baucheingriff würde mir noch die Peritonektomie bei Pseudomyxoma peritonei einfallen.

Rico
15.08.2004, 15:06
Collum-Ca??Collum uteri. :-D

hobbes
15.08.2004, 17:30
aha, danke dir

flatliner
20.08.2004, 07:57
Die abdomino-thorakale-cervikale Ösophagus-Resektion, Magenhochzug + cervikale Anastomose.

Die Niere
20.08.2004, 08:04
Beidseitige Ablatio Mammae mit beidseitiger Axillaausräumung bei rechtsseitiger Mammarekonstruktion mittels gestielten Latissimus Dorsi Lappen und linksseitiger freien Lappenplastik zur Reko

gruesse, die niere, die zugibt, dass dies zwar ein riesiger, aber nicht der grösste eingriff überhaupt sein dürfte....

hobbes
20.08.2004, 17:01
Das kommt aber alles nicht an die totale Peritonektomie heran!

Neanderthal_Man
30.08.2004, 17:02
Ich find das gemogelt! Klar kann jemand Läuse und Flöhe haben, dann wird die OP halt größer. (Man kann ja auch in einem Rutsch versuchen, ne Lunge und ne Leber zu transplantieren...).

Interessanter fände ich, wo die größte "Mindestgröße" gefragt ist, aber ich schätze mal, weil´s halt nen 2-Höhleneingriff ist, die TAAA ist hier der Topkandidat.

Von der OP-Dauer her ist es bei Kindern immer nochmal doppelt so lange, weil die Organsysteme so verdammt klein sind.

Hmm, wenn es natürlich nach dem Gewicht des entfernten Gewebes geht...eine Beinamputation?