Hammmar
12.05.2023, 14:32
Hallo zusammen,
ich arbeite an einer Universität Klinik seit paar Wochen. Seit Anfang an habe ich bemerkt, dass der meist gebaute Fehler der kleine Assistenzärzte ( im 1 oder 2 Weiterbildungsjahr) geschuldet wird. Keine Abteilung fühlt sich richtig angesprochen trotz mehrfachen Anrufe und bitte um Mitbeurteilung um den schlechten Patienten rechtzeitig zu versorgen. Die liegezeit in der Notaufnahme dauert meinst besonders bei kritischen Patienten meine Ansicht nach zu lange > 6 Stunden auch häufig. Zudem kriegt ein von der Pflege viel Druck von wegen mach was, ruf an, Patient schlecht, gib Medikament jetzt . Ich fühle mich mit dem ganzen überfordert und gleichzeitig tut schon weh die richtig kranke Patienten zu sehen, die erst nach Stunden auf die unerwachungsstionen gehen dürfen.
In meinem alten Haus lief einfacher. Bei kritischen Patienten wurden die Kollegen von der Intensiv direkt mit dazu gerufen und die Entscheidung bezüglich weiter Versorgung schnell getroffen
Hinzu kommt natürlich, dass nicht alle kritische Fälle gleich kritisch sind, manche werden im Verlauf schlecht. Irgendwann taucht endlich nach...... Stunden ein der Oberärzte oder Patient geht im schokraum
Ich fühle mich mit den ganzen ein wenig belastet, man steht letztendlich als erst behandelnder Arzt mitten drin. Sowohl pflegerische Seite als auch oberarztlich / Intensiv geben dir den Schuld nicht das ein oder das andere gemacht zu haben.
Mein Wunsch war an einer Uni Klinik als Assistenzarzt tätig zu werden, nun bin ich ja und fühle mich mit dem ganzen einfach fertig. Hinzukommt die unzählige Überstunden. Ich überlege nach weiteren 4 Wochen zu kündigen und zurück zu meinem alten Haus, wobei dort wiederum nicht mega viel los und die lernkurve im Vergleich zu einem Universität Krankenhaus sehr flach. Gibt's dazu Meinungen, ähnliche Erfahrungen? Wie seid ihr damit umgegangen direkt aufgegeben oder doch weiter gekämpft.
Gibt's Kurse, die einem für die Notfälle besser vorbereiten? Mein Begleiter ist zur Zeit Taschenbuch Notaufnahme von Schubert
ich arbeite an einer Universität Klinik seit paar Wochen. Seit Anfang an habe ich bemerkt, dass der meist gebaute Fehler der kleine Assistenzärzte ( im 1 oder 2 Weiterbildungsjahr) geschuldet wird. Keine Abteilung fühlt sich richtig angesprochen trotz mehrfachen Anrufe und bitte um Mitbeurteilung um den schlechten Patienten rechtzeitig zu versorgen. Die liegezeit in der Notaufnahme dauert meinst besonders bei kritischen Patienten meine Ansicht nach zu lange > 6 Stunden auch häufig. Zudem kriegt ein von der Pflege viel Druck von wegen mach was, ruf an, Patient schlecht, gib Medikament jetzt . Ich fühle mich mit dem ganzen überfordert und gleichzeitig tut schon weh die richtig kranke Patienten zu sehen, die erst nach Stunden auf die unerwachungsstionen gehen dürfen.
In meinem alten Haus lief einfacher. Bei kritischen Patienten wurden die Kollegen von der Intensiv direkt mit dazu gerufen und die Entscheidung bezüglich weiter Versorgung schnell getroffen
Hinzu kommt natürlich, dass nicht alle kritische Fälle gleich kritisch sind, manche werden im Verlauf schlecht. Irgendwann taucht endlich nach...... Stunden ein der Oberärzte oder Patient geht im schokraum
Ich fühle mich mit den ganzen ein wenig belastet, man steht letztendlich als erst behandelnder Arzt mitten drin. Sowohl pflegerische Seite als auch oberarztlich / Intensiv geben dir den Schuld nicht das ein oder das andere gemacht zu haben.
Mein Wunsch war an einer Uni Klinik als Assistenzarzt tätig zu werden, nun bin ich ja und fühle mich mit dem ganzen einfach fertig. Hinzukommt die unzählige Überstunden. Ich überlege nach weiteren 4 Wochen zu kündigen und zurück zu meinem alten Haus, wobei dort wiederum nicht mega viel los und die lernkurve im Vergleich zu einem Universität Krankenhaus sehr flach. Gibt's dazu Meinungen, ähnliche Erfahrungen? Wie seid ihr damit umgegangen direkt aufgegeben oder doch weiter gekämpft.
Gibt's Kurse, die einem für die Notfälle besser vorbereiten? Mein Begleiter ist zur Zeit Taschenbuch Notaufnahme von Schubert