piandorable
24.06.2023, 11:16
Hallo zusammen,
ich bin seit ein paar Jahren, schon bevor ich mit dem Medizinstudium angefangen habe, im Sanitätswesen einer HiOrg unterwegs. Dort wird immer gelehrt, dass man bei Nasenbluten eine Kältekompresse in den Nacken legen soll, weil das die Gefäße verschließen würde und so die Blutung sistiert. Gleiches wurde mir auch bei meiner RS-Ausbildung erklärt. Jetzt, ein paar Jahre und insb. ein paar Anatomiesemester später, frage ich mich, ob das wirklich so stimmt. Die Nase wird von den Aa. carotides interna und externa gespeist, die ja bekanntlich nicht im Nacken verlaufen. Außerdem kann ich mir schlecht vorstellen, dass ein Gefäß, dass das ZNS mitversorgt, durch einen Kältereiz so kontrahiert wird, dass es im angeschlossenen Kapillarbett der Nase zu einer verringerten Durchblutung kommt.
Vielleicht gibt es ja hier einen HNO-Profi, der sich dazu äußern kann?
Vielen Dank!
ich bin seit ein paar Jahren, schon bevor ich mit dem Medizinstudium angefangen habe, im Sanitätswesen einer HiOrg unterwegs. Dort wird immer gelehrt, dass man bei Nasenbluten eine Kältekompresse in den Nacken legen soll, weil das die Gefäße verschließen würde und so die Blutung sistiert. Gleiches wurde mir auch bei meiner RS-Ausbildung erklärt. Jetzt, ein paar Jahre und insb. ein paar Anatomiesemester später, frage ich mich, ob das wirklich so stimmt. Die Nase wird von den Aa. carotides interna und externa gespeist, die ja bekanntlich nicht im Nacken verlaufen. Außerdem kann ich mir schlecht vorstellen, dass ein Gefäß, dass das ZNS mitversorgt, durch einen Kältereiz so kontrahiert wird, dass es im angeschlossenen Kapillarbett der Nase zu einer verringerten Durchblutung kommt.
Vielleicht gibt es ja hier einen HNO-Profi, der sich dazu äußern kann?
Vielen Dank!