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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entscheidungshilfe zwischen zwei Stellen (Innere)



frank099
01.08.2023, 19:39
Hi Liebes Forum,


ich bin seit einigen Monaten mit dem Studium fertig und befinde mich im Bewerbungsmarathon für meine erste Stelle in der Inneren.
Ich befinde mich momentan in einer etwas verzwickten Lage. Ich wollte gerne in einer bestimmten Großstadt im Norden Deutschlands arbeiten und habe mich dort auf mehrere Stellen beworben. Leider erhielt ich bis auf ein Krankenhaus nur Absagen. Das eine Krankenhaus, dass mich zum Gespräch eingeladen hatte, hat sich im Anschluss mehrere Wochen nicht gemeldet (trotz Versprechen einer zeitigen Rückmeldung). Mehrere Nachfragen von mir per Email und Telefon wurden ignoriert und dann kam nach insgesamt ca. 4 Wochen eine Absage.

In der Zwischenzeit hat sich bei mir eine andere Stelle ergeben, die ich auch Zugesagt habe allerdings habe ich noch keinen Vertrag erhalten. Es ist ein tolles Krankenhaus mit einem guten Ruf und netten Kollegen. Auch die Spezialisierung der Abteilung sagt mir zu. Einziges Manko ist, dass mir die Stadt nicht wirklich zusagt. Es ist eher provinziell angehaucht und ich mache mir Sorgen, dass ich als Großstädtler dort auf Dauer nicht glücklich werde.

Nun zum eigentlichen Problem: Zwei Wochen nach der Absage, kam nun ein Anruf, dass sich wohl doch spontan eine Stelle ergeben hat. Ich nehme an, der Bewerber den sie eigentlich wollten hat wieder abgesagt. Ich habe um etwas Bedenkzeit gebeten, allerdings drängt der Chef auf eine schnelle Antwort bis spätestens Freitag.

Ich weiß nun absolut nicht was ich machen soll. Ich würde nach wie vor lieber in der Großstadt leben, allerdings habe ich keinen so guten Eindruck von der Klinik mehr. Ich wurde wochenlang ignoriert, bin nun die zweite Wahl dort und werde jetzt auch noch auf eine schnelle Antwort gedrängt. Ich frage mich jetzt natürlich, ob sich dieses Verhalten auch im Alltag widerspiegeln wird.

Sollte ich auf mein Gefühl hören und erstmal in der zweiteren Klinik anfangen oder sollte ich das alles runterschlucken und in der ersteren Klinik anfangen?

Ich mache mir auch Sorgen, dass ich mich sehr unbeliebt beim Chef der ersten Klinik mache, wenn ich nun nach über einem Monat wieder absage (ich soll in 2 Monaten dort beginnen). Ist diese Sorge berechtigt ?

Mache ich mir zu viele Sorgen bezüglich der Stadt? Ich nehme an, ich werde in den ersten Jahren eh so viel arbeiten, dass ich kaum was davon merke.

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Inspiration geben und vielleicht hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht :)

Stuntman Mike
01.08.2023, 19:55
Sollte ich auf mein Gefühl hören und erstmal in der zweiteren Klinik anfangen oder sollte ich das alles runterschlucken und in der ersteren Klinik anfangen?

Hm, verzwickte Lage… tendenziell würde ich immer auf mein Gefühl hören. Für mich klingt die zweite Klinik besser.



Mache ich mir zu viele Sorgen bezüglich der Stadt? Ich nehme an, ich werde in den ersten Jahren eh so viel arbeiten, dass ich kaum was davon merke.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man überall glücklich oder unglücklich werden kann. Die erste Stelle ist ja auch keine Wahl für‘s Leben. In der fortgeschrittenen FA-Ausbildung bist du für Arbeitgeber wesentlich interessanter und kannst einen neuen Anlauf in deiner Wunschstadt unternehmen. Außerdem fühlt es sich sicher besser an, der ersten Klinik cool abzusagen, als jetzt zweite Wahl zu sein…

Viel Erfolg jedenfalls für den Start und willkommen in der Inneren, wo auch immer;-)

Chriman
01.08.2023, 20:07
Ich habe jetzt das erste halbe Jahr in der Inneren um und kann nach einigen Bewerbungsgesprächen und dem Einblick jetzt sagen: die Gründe für Absagen an Bewerber können echt vielfältig sein und müssen manchmal gar nichts mit dem Bewerber zu tun haben. Gerade als Anfänger ist man da ja sehr beliebig....

frank099
01.08.2023, 20:28
Hm, verzwickte Lage… tendenziell würde ich immer auf mein Gefühl hören. Für mich klingt die zweite Klinik besser.


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man überall glücklich oder unglücklich werden kann. Die erste Stelle ist ja auch keine Wahl für‘s Leben. In der fortgeschrittenen FA-Ausbildung bist du für Arbeitgeber wesentlich interessanter und kannst einen neuen Anlauf in deiner Wunschstadt unternehmen. Außerdem fühlt es sich sicher besser an, der ersten Klinik cool abzusagen, als jetzt zweite Wahl zu sein…

Viel Erfolg jedenfalls für den Start und willkommen in der Inneren, wo auch immer;-)


Danke für die Antwort :) da hast du natürlich Recht, man weiß nie wo man glücklich wird. Ich habe zuvor auch schon mal in einer Kleinstadt gewohnt und war dort sehr zufrieden weil ich tolle Menschen kennengelernt habe.

frank099
01.08.2023, 20:30
Das kann ich mir gut vorstellen, ich nehme es auch nicht persönlich. Ich fand es eher unschön, dass man mich so lange hat hängen lassen.

frank099
01.08.2023, 20:32
Ich habe jetzt das erste halbe Jahr in der Inneren um und kann nach einigen Bewerbungsgesprächen und dem Einblick jetzt sagen: die Gründe für Absagen an Bewerber können echt vielfältig sein und müssen manchmal gar nichts mit dem Bewerber zu tun haben. Gerade als Anfänger ist man da ja sehr beliebig....


Das kann ich mir gut vorstellen, ich nehme es auch nicht persönlich. Ich fand es eher unschön, dass man mich so lange hat hängen lassen.

Tramaldol
01.08.2023, 22:49
Das kann ich mir gut vorstellen, ich nehme es auch nicht persönlich. Ich fand es eher unschön, dass man mich so lange hat hängen lassen.

Ja Großstadt eben. In der Regel ist ja in der Inneren immer und überall immer mal wieder etwas frei und es gibt Stellen wie Sand am Meer. Guter Tipp ist auch Pendelei in die Umgebung. Also vllt 20-30 Minuten Anfahrt in eine weniger beliebte Provinzstadt/Vorort, wo in der Regel einfacher was zu haben ist.


...der fortgeschrittenen FA-Ausbildung bist du für Arbeitgeber wesentlich interessanter und kannst einen neuen Anlauf in deiner Wunschstadt unternehmen. Außerdem fühlt es sich sicher besser an, der ersten Klinik cool abzusagen, als jetzt zweite Wahl zu sein…

Viel Erfolg jedenfalls für den Start und willkommen in der Inneren, wo auch immer;-)

Nicht unbedingt, manche suchen explizit Anfänger, die möglichst viel auf der Station eingesetzt werden und diese versorgen. Fortgeschrittene können insofern problematisch sein, dass sie auf ihre fehlenden Weiterbildungsinhalte pochen. Anfänger sind einfacher auszunutzen. Aber letztendlich gilt immer noch das Prinzip: Wenn jmd wirklich sucht, dann nimmt er auch mal den Zwei-oder Drittbesten Kandidaten, damit die Stelle besetzt ist und es nicht zuviel im Laden rumort.


Ich habe jetzt das erste halbe Jahr in der Inneren um und kann nach einigen Bewerbungsgesprächen und dem Einblick jetzt sagen: die Gründe für Absagen an Bewerber können echt vielfältig sein und müssen manchmal gar nichts mit dem Bewerber zu tun haben. Gerade als Anfänger ist man da ja sehr beliebig....

Kann ich so bestätigen.

Stuntman Mike
02.08.2023, 00:01
Nicht unbedingt, manche suchen explizit Anfänger, die möglichst viel auf der Station eingesetzt werden und diese versorgen. Fortgeschrittene können insofern problematisch sein, dass sie auf ihre fehlenden Weiterbildungsinhalte pochen. Anfänger sind einfacher auszunutzen.

Ok, mag es auch geben. Aber in eigenen Bewerbungen und was ich mittlerweile „von der anderen Seite“ so mitbekomme, ist die Berufserfahrung eigentlich immer der erste Punkt gewesen. Man denkt, dass Anfänger zumindest im ersten Jahr mehr Arbeit machen als abnehmen. Ob das stimmt, sei dahingestellt…
Und Ausnutzen lassen sich auch viele erfahrene Ärzte, im Gegenzug gibt’s auch so manche ziemlich dreiste Anfänger ;-)

anignu
02.08.2023, 00:19
Schon mal in der Großstadt-Abteilung hospitiert?

Endoplasmatisches Reticulum
02.08.2023, 09:50
In manchen Großstädten können Bewerbungen wirklich zermürben. Der Standortfaktor verhindert oft jeden Innovationszwang und der Umgang mit Bewerbern ist teilweise wirklich unter aller Sau.

Letztlich musst du die Entscheidung treffen. Ich kann dir aber aus leidlicher Erfahrung einen Rat geben: In jeder Klinik, in der ich ein schlechtes Bauchgefühlt hatte, aber der ich aus welchen Gründen auch immer dennoch eine Chance gegeben habe - sei es durch Annahme einer Stelle oder auch "nur" durch weitere Investition ins Bewerbungsverfahren -, hat sich das als Schuss in den Ofen herausgestellt. Das Bauchgefühl ist meistens richtig. Wenn du bei einem möglichen Arbeitgeber jetzt schon einen schlechten Eindruck hast oder dich nicht deiner Erwartung entsprechend behandelt fühlst, dann würde ich mir sehr genau überlegen, dort anzufangen.

Dieses ewige Drangsalieren mit den Zusagen finde ich auch respektlos. So oft erlebt: Zwischen Bewerbung und Hospitation vergehen 3-6 Wochen, bis zur Zusage nochmal 2-3 Wochen, der Betriebsrat lässt sich Zeit und die HR braucht mindestens einen Monat für einen Standardvertrag ... aber man selbst soll sofort zusagen und dann alles stehen und liegen lassen, um innerhalb von 2-4 Wochen aus seinem alten Arbeitsvertrag herauszukommen und evtl. sogar noch einen Standortwechsel hinzulegen. Natürlich ohne Unterstützung der Klinik. Sowas spricht auch Bände.

Qwert1133
02.08.2023, 10:28
Soweit ich das verstehe kommt dein schlechtes Bauchgefühl aber nicht von den zu erwartenden Arbeitsbedingungen sondern wegen des etwas holprigen Bewerbungsverfahrens, richtig? Es gibt 100 Gründe, warum du nicht erste Wahl warst: Die andere hatte Berufserfahrung oder war in der Klinik auch schon im PJ. Vielleicht hat auch kurzfristig eine ganz andere Person gekündigt und bevor man nochmal eine Stelle ausschreibt versucht man den eigentlich passenden Bewerber von vor 2 Monaten einzustellen etc.

Ich würde immer die Stelle annehmen die besser zu meinem Privatleben passt und daher empfehle ich dir die Großstadtstelle anzunehmen und dann 1 Jahr durchzuziehen. Wenn die Arbeitsbedingungen dann nicht passen stehst du auf dem Arbeitsmarkt mit Berufserfahrung viel besser dar und wechselst einfach Klinik. Bonuspunkt: Du kannst zwischen den Stellen ein paar Wochen frei machen und mit dem angesammelten Geld was schönes anfangen.




Mache ich mir zu viele Sorgen bezüglich der Stadt? Ich nehme an, ich werde in den ersten Jahren eh so viel arbeiten, dass ich kaum was davon merke.



Ganz falsches Mindset. Man hat neben der Klinik selbstverständlich auch einiges an Freizeit. Die Herausforderung ist diese auch mit schönen Aktivitäten etc zu füllen und nicht auf der Couch zu versumpfen. Man wird nicht durch den Job glücklich, sondern durch die Dinge die drum herum statt finden. Wenn du denkst dass die Großstadt besser zu dir passt hast du deine Antwort.

Gib mal in ein paar Tagen Rückmeldung für was du dich entschieden hast!

Nilani
02.08.2023, 11:52
Ich hab 20 Jahre in Berlin gewohnt und bin über 3 Stufen jetzt in einer 18.000-Einwohner Stadt gelandet, die mir jetzt nach 5 Jahren allerdings tatsächlich zu klein wird (v.a. da ich kein Auto fahre).
Studienstadt war mittelgroß, danach Kleinstadt, dann Kassel, jetzt wieder Kleinstadt. Meine Kliniken hab ich mir tatsächlich danach ausgesucht, wie die Stelle passen könnte. Gerade bei Ortho/Unfall hab ich halt länger gesucht, bis ich mich wohl gefühlt hab. Die Größe der Stadt war dann zweitrangig. Vor Ort war alles vorhanden, in der nächstgrößeren Stadt war ich nach 40 min Regionalbahn (in Berlin war ich auch mind. 30 bis 45 min unterwegs, aber U-Bahn fährt halt alle 5-10 min, Zug 1x pro Stunde). Die nächste Stelle war dann Angebot einer Klinik und versprach Weiterbildung in meiner gewünschten Nische. Stadt war größer, war natürlich schön. Allerdings waren die Bedingungen echt mies, so dass ich nach der Befristung von 1 Jahr auch das Weite gesucht hab und ich ziemlich in der Pampa gelandet bin wegen sonst fehlender Weiterbildungsermächtigung (Wechsel auf Reha-Medizin). Als nächstes geht es aber in einer größere Stadt, wo es wenigstens ne Straßenbahn, gut ausgebauten ÖPV und v.a. Infrastruktur und Kultur gibt.
Aber gerade für die 1. Stelle ist manchmal kleinere Klinik gar nicht so schlecht, sofern die personalmäßig nicht total ausgeblutet sind. Wohlgefühlt hab ich mich überall (Berlin-Sachsen-Anhalt-Thüringen-Hessen). Vom Gefühl her scheint die Klinik in der kleineren Stadt doch gut zu sein. Ich würde vermutlich eher dort anfangen.

Endoplasmatisches Reticulum
02.08.2023, 12:18
Ich finde schon, dass man aus dem Gebaren des Arbeitgebers Rückschlüse ziehen kann. Früheres Verhalten ist nunmal der beste Prädiktor für zukünftiges Verhalten. Fast alle Kliniken, wo es bei mir schon im Vorfeld mit der Kommunikation gehakelt hat oder wo für mich irritierende/unplausible Dinge passiert sind, waren auch im weiteren Verlauf elendige Rohrkrepierer.

Wenn ein Arbeitgeber mich zum Gespräch einlädt, dann schon für die Terminvereinbarung über Wochen nicht mehr responsiv ist und mehrfache Rückfragen meinerseits aktiv ignoriert, dann absagt, dann plötzlich doch eine Stelle anbietet und auf Zusage drängelt - das wären für mich Red Flags. Irgendwo ist da der Wurm drin. Da mag es Gründe für geben. Bloß mein Grundvertrauen wäre dahin, dass die Reihe der "Späße" sich nicht fortsetzt und die mir in gleicher Manier weiter zusetzen. Etwaige Gründe hätte man als Arbeitgeber ja auch einfach und ehrlich mit einem Zweizeiler kommunizieren können.

Die andere Stelle wurde vor einem Monat zugesagt. Da wird also jetzt sehr bald der Arbeitvertrag kommen und die kann man dann nicht mehr suffizient lange vertrösten. Sagt man jetzt aber der Großstadtklinik zu, sieht man frühestens in 3-4 Wochen einen Arbeitsvertrag. Man müsste also vermutlich die alte Stelle absagen, ohne für die Neue etwas in der Hand zu haben. Das wäre mir bei der Vorgeschichte zu riskant. Da sind schon ganz andere auf die Schnauze gefallen.

Tramaldol
02.08.2023, 18:47
Man denkt, dass Anfänger zumindest im ersten Jahr mehr Arbeit machen als abnehmen. Ob das stimmt, sei dahingestellt…

Dann lassen wir es mal dahingestellt. Glaubst du der Arbeitgeber sucht nur zum Spaß, damit er mehr Arbeit hat?? Aus reiner Barmherzigkeit?? Solches Phrasengedresche ist typischer abgehobener Oberarzt/Chefarztplausch, die in ihrer eigenen Welt leben. Wenn es darum geht, dass einer von denen Ansprechpartner für die Pflege aus Standard Station XY ist (also den Anfängerjob machen sollen), dann siehst du keinen von denen bzw. sind die ganz schnell weg.





im Gegenzug gibt’s auch so manche ziemlich dreiste Anfänger ;-)

Das weiß jede Führungspersönlichkeit. Nicht umsonst stehen die Anfänger unter ständiger Beobachtung.

Stuntman Mike
02.08.2023, 19:15
Dann lassen wir es mal dahingestellt. Glaubst du der Arbeitgeber sucht nur zum Spaß, damit er mehr Arbeit hat?? Aus reiner Barmherzigkeit?? Solches Phrasengedresche ist typischer abgehobener Oberarzt/Chefarztplausch, die in ihrer eigenen Welt leben.
Warum so aufgeregt? Ich habe mich doch eigentlich von der Aussage distanziert, dachte ich. Gebe nur das Denken mancher (vieler) leitender Ärzte wieder. Und ob die nun in ihrer eigenen Welt leben oder nicht, treffen sie nun mal die Personalentscheidungen…

Tramaldol
02.08.2023, 22:46
Gebe nur das Denken mancher (vieler) leitender Ärzte wieder. Und ob die nun in ihrer eigenen Welt leben oder nicht, treffen sie nun mal die Personalentscheidungen…

Ich finde diese Leute nervig. Sie hätten nicht so gravierende Personalprobleme, wenn sie nicht so weltfremd wären. Wer so redet und denkt, ist ungeeignet in seiner Position.

MT_11
08.08.2023, 16:19
Ich danke euch für die ausführlichen Antworten. Ich habe alles gründlich mitgelesen und probiert eure Erfahrungen in meine Entscheidung einzubringen.

Ich habe nun erstmal in der Großstadt zugesagt, auch wenn es dort ein paar Red Flags gab. Ich sehe mich einfach nicht auf Dauer in einer Kleinstadt und es hat sich irgendwie falsch angefühlt irgendwo zu unterschreiben, wo von Anfang an weiß, dass ich nicht lange bleiben werde. Die Zeit wird zeigen, ob es die richtige Entscheidung war...

Ich habe die andere Stelle noch nicht abgesagt, da ich gerne erstmal was schriftliches hätte von der "neuen" Stelle. Wisst ihr wie lange man so etwas ziehen kann? Möchte mich nicht arschig verhalten und zwei Wochen vor dem ersten Arbeitstag absagen, allerdings habe ich auch Angst am Ende mit leeren Händen dazustehen, wenn ich mich jetzt einfach auf die mündliche Zusage der Großstadt-Klinik verlasse.