piderman
25.09.2023, 18:28
Hallo,
ich fange eigentlich in wenigen Wochen mit dem Medizinstudium an, habe aber jetzt mit jedem Tag mehr Angst, dass es doch nicht das richtige für mich ist.
Ich habe das letzte Jahr schon einige Hospitationen in verschiedenen Bereichen und auch ambulant und stationär gemacht. Dabei wurde mir bereits klar, dass mir die Krankenhaus-Umgebung/Atmosphäre nicht gefällt. In Praxen fand ich es hingegen immer sehr gut.
Ich habe mich ausführlich mit den Facharztrichtungen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir manche gut vorstellen könnte und dann eben so viel wie möglich in einer Praxis machen würde. Bei manchen Fächern kann man ja (zumindest theoretisch) die gesamte Weiterbildung oder zumindest 3-5 Jahre ambulant machen.
Allerdings mache ich gerade nochmal ein 2-wöchiges Praktikum im Krankenhaus, von dem nun eine Woche rum ist. Und in diesen Tagen hat sich meine Wahrnehmung der Krankenhausumgebung jedenfalls noch nicht gebessert, auch nicht leicht.
Ich kann glaube ich ziemlich konkret sagen, was mich stört: der typische Krankenhausgeruch sowie manche Krankenhaus-Gegenstände (Krankenbetten, Wäschewagen, Infusionsständer).
Manchmal empfinde ich plötzlich Stunden nach Praktikumsende wieder diesen Geruch.
Anscheinend bin ich hochsensibel oder so, aber es fühlt sich gerade wirklich so an, als würden diese Kleinigkeiten (Geruch im Krankenhaus, Krankenbetten etc) jetzt DEN Unterschied machen im Vergleich zum ambulanten Bereich.
Würde man mir versichern, dass ich nach dem Studium die Facharztausbildung ausschließlich in einer Praxis machen könnte, müsste ich überhaupt nicht mehr nachdenken. Das ist für mich einfach was ganz anderes und zu meinem Praktikum in einer Praxis bin ich jeden Morgen gerne hingefahren.
Aber mindestens 13 Monate Krankenhaus während des Studiums + die Kurse, die dort stattfinden + dann noch noch die Facharztausbildung?
Ich hab gerade unerwartet die absolute Krise und tendiere wirklich dazu, mich gegen das Studium zu entscheiden. Aus persönlichen Gründen, kann ich das Studium auch nicht "einfach mal probieren", sonst würde ich das natürlich tun.
Ging es jemandem (zumindest annähernd) ähnlich? Geht das weg?
Oder halte ich das durch und gucke dann eben, wie ich nach dem Studium so wenig Zeit wie möglich im Krankenhaus verbringen muss?
ich fange eigentlich in wenigen Wochen mit dem Medizinstudium an, habe aber jetzt mit jedem Tag mehr Angst, dass es doch nicht das richtige für mich ist.
Ich habe das letzte Jahr schon einige Hospitationen in verschiedenen Bereichen und auch ambulant und stationär gemacht. Dabei wurde mir bereits klar, dass mir die Krankenhaus-Umgebung/Atmosphäre nicht gefällt. In Praxen fand ich es hingegen immer sehr gut.
Ich habe mich ausführlich mit den Facharztrichtungen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir manche gut vorstellen könnte und dann eben so viel wie möglich in einer Praxis machen würde. Bei manchen Fächern kann man ja (zumindest theoretisch) die gesamte Weiterbildung oder zumindest 3-5 Jahre ambulant machen.
Allerdings mache ich gerade nochmal ein 2-wöchiges Praktikum im Krankenhaus, von dem nun eine Woche rum ist. Und in diesen Tagen hat sich meine Wahrnehmung der Krankenhausumgebung jedenfalls noch nicht gebessert, auch nicht leicht.
Ich kann glaube ich ziemlich konkret sagen, was mich stört: der typische Krankenhausgeruch sowie manche Krankenhaus-Gegenstände (Krankenbetten, Wäschewagen, Infusionsständer).
Manchmal empfinde ich plötzlich Stunden nach Praktikumsende wieder diesen Geruch.
Anscheinend bin ich hochsensibel oder so, aber es fühlt sich gerade wirklich so an, als würden diese Kleinigkeiten (Geruch im Krankenhaus, Krankenbetten etc) jetzt DEN Unterschied machen im Vergleich zum ambulanten Bereich.
Würde man mir versichern, dass ich nach dem Studium die Facharztausbildung ausschließlich in einer Praxis machen könnte, müsste ich überhaupt nicht mehr nachdenken. Das ist für mich einfach was ganz anderes und zu meinem Praktikum in einer Praxis bin ich jeden Morgen gerne hingefahren.
Aber mindestens 13 Monate Krankenhaus während des Studiums + die Kurse, die dort stattfinden + dann noch noch die Facharztausbildung?
Ich hab gerade unerwartet die absolute Krise und tendiere wirklich dazu, mich gegen das Studium zu entscheiden. Aus persönlichen Gründen, kann ich das Studium auch nicht "einfach mal probieren", sonst würde ich das natürlich tun.
Ging es jemandem (zumindest annähernd) ähnlich? Geht das weg?
Oder halte ich das durch und gucke dann eben, wie ich nach dem Studium so wenig Zeit wie möglich im Krankenhaus verbringen muss?