Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorbereitung aufs M3 neben dem PJ
PJ-Portalerin
09.11.2023, 12:34
Hallo,
nachdem sich bei mir die letzten 2 Jahre alles um die Vorbereitung aufs M2 gedreht hat, mache ich mir erste (keine schlimmen, die Noten sind mir bekannt) Gedanken um die Vorbereitung aufs M3.
Weil der letzte Sommer mit lernen nicht so toll war, möchte ich die „Freizeit“ im PJ mehr genießen, habe mir aber vorgenommen, nebenbei (damit es eben nicht wieder der riesen Stress wird) ein bisschen was fürs M3 (und im besten Fall mein Berufsleben) zu machen, zumindest schonmal für Innere, Chirurgie und das Wahlfach (vielleicht bin ich grad hart naiv, wie’s dann im PJ läuft wird sich zeigen).
Ich habe aber leider keine Ahnung, was sinnvoll ist. Lohnt es sich, den Stoff der Endspurts aus der M2-Vorbereitung nicht ganz zu vergessen oder die Anki-Karten von der bvmd in der neuesten Version? Oder Kurzlehrbücher (wobei Innere wahrscheinlich zu komplex für sowas ist) oder schonmal die Fallbücher durchzuarbeiten? Oder sollte man sich letztere vielleicht für die finale Phase der Prüfungsvorbereitung aufheben?
Tut mir leid, falls sich die Fragen jedes Mal wieder so wiederholen wie bei den Leuten, die sich aufs M2 vorbereiten, ich versuche mich schlau zu machen, M3 ist ne ganz neue Welt für mich.
Danke schonmal! :)
Nichts von dem, was du genannt hast, lohnt sich. Genieße die Zeit, les dich (wenn du Lust hast) ohne Zwang in Themen aus dem Arbeitsalltag ein, die dich intrinsisch interessieren. An das M3 musst du vor Ende des PJs keinen einzigen Gedanken verschwenden.
Ganz genau.
Die M3-Vorbereitung fängt an, sobald das PJ vorbei ist.
Wenn dich hin und wieder ein interessanter Fall dazu inspiriert, etwas in einem Lehrbuch, einem Paper oder einem Fallbuch nachzulesen, ist das natürlich super, aber nötig ist das ganz bestimmt nicht.
PJ-Portalerin
09.11.2023, 14:49
Danke euch! :) Dachte nur es wäre vielleicht nützlich nicht alles vom M2 zu vergessen, aber M3 ist natürlich was ganz anderes.
Feuerblick
10.11.2023, 07:01
Versuch einfach, die Dinge nachzulesen, die dir im Alltag begegnen. Das ist effektiver, als einfach Lernkarten o.ä. zu lernen. Falls du das aber nicht schaffen solltest - lernen nach dem PJ reicht in der Regel auch noch locker aus.
Kann mich nur anschließen. Im ersten und zweiten Tertial musst du nix lernen, maximal halt das was dir in der Arbeit begegnet mal nachlesen. Bei uns gings so ab der Mitte des dritten Tertials langsam los, dass die Leute sich hin und wieder mal zusammengesetzt und was durchgesprochen haben, aber eher auf lockerer Basis. Ich hab auch versucht hin und wieder in die Bücher zu schauen aber tatsächlich reicht es locker wenn man nach dem PJ anfängt. Und hier tatsächlich auf Fallbücher etc fokussieren, nicht verzetteln. Wichtig ist, dass du jemanden hast, mit dem du die Fälle durchsprechen kannst um das "Sprechen" zu üben. Das muss nicht zwingend ein Mediziner sein, mein Freund als Informatiker hat das auch ganz gut gemacht ;)
PJ-Portalerin
11.11.2023, 11:13
Danke für eure Tipps! :)
JulchenC
16.04.2024, 09:57
Weiß jemand wie Wahlfach und Losfach gewertet werden? Genauso wie Innere und Chirurgie, oder anders?
Dazu gibt es in der Approbationsordnung soweit ich weiß keine konkreten Regelungen. Die Prüfer müssen gemeinsam die Note festlegen.
anonymus02052025
27.05.2024, 18:24
habe ne Frage, reicht das Wissen in Amboss für M3 oder muss man sich bsp. für Innere in das Herold und für Chirurgie in das Buch von Müller einlesen? Gibt es bei Amboss nicht auch Kapitel wo die wichtigsten Fälle gezeigt und erklärt werden? Oder solll man lieber zu Fallbüchern greifen? gibt es eigentlich einen “M3 Lernplan” in Amboss?
Carnivore
28.05.2024, 12:34
habe ne Frage, reicht das Wissen in Amboss für M3 oder muss man sich bsp. für Innere in das Herold und für Chirurgie in das Buch von Müller einlesen? Gibt es bei Amboss nicht auch Kapitel wo die wichtigsten Fälle gezeigt und erklärt werden? Oder solll man lieber zu Fallbüchern greifen? gibt es eigentlich einen “M3 Lernplan” in Amboss?
Wenn man alles was bei Amboss steht sicher beherrscht, kann man sich bestimmt tiefer einlesen.
Kannst du das alles aus dem Ärmel schütteln? Ich jedenfalls nicht. Deshalb bleibe ich ganz sicher nur bei Amboss. 😉
Ich finde fürs M3 Fallbücher deutlich sinnvoller als Amboss. Ja, natürlich wird man auch mit dem Amboss-Wissen bestehen, aber nachdem das M3 fallorientiert ist, sollte man sich auch fallorientiert vorbereiten. Macht alles einfacher - und auch spannender und lehrreicher.
anonymus02052025
28.05.2024, 13:48
Ich finde fürs M3 Fallbücher deutlich sinnvoller als Amboss. Ja, natürlich wird man auch mit dem Amboss-Wissen bestehen, aber nachdem das M3 fallorientiert ist, sollte man sich auch fallorientiert vorbereiten. Macht alles einfacher - und auch spannender und lehrreicher.
Ok, also Fallbücher ✅
wie siehts aus bzgl. Theorie und klinischem Wissen mit richtigen Büchern wie Herold und Müller? Braucht man sie unbedingt? Oder reicht da Amboss aus?
Steht alles auch in den Fallbüchern drin.
Und für das eine oder andere Detail ist Herold oder Müller IMHO ausführlicher und besser strukturiert als Amboss - aber kann man sich ja auch in jeder Uni-Bib ausleihen.
Bonnerin
28.05.2024, 15:04
Ich habe damals mit dem MEX von Elsevier gelernt. Kann aber nicht sagen, wie aktuell die neueste Auflage ist. Dazu Fallbücher. Amboss habe ich nur zum Nachschlagen benutzt - für Anästhesie war es damals auch wirklich schlecht, da hatte ich dann auch ein Lehrbuch zur Hand.
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