julchen2390
05.02.2024, 09:38
Ich hatte am Wochenende schon mal einen Beitrag erstellt, aber scheinbar erscheint er hier nicht.
Ich muss etwas weiter ausholen, damit ihr meine Problematik eventuell etwas besser nachvollziehen könnt.
2012 habe ich direkt nach dem Abi angefangen Medizin zu studieren und befinde mich zum jetzigen Zeitpunkt immer noch im vorklinischen Abschnitt. Ein Jahr nach Studienbeginn ist ein Elternteil von mir schwer erkrankt und ab da an musste ich alles komplett anders planen. Es kamen weitere Schicksalsschläge hinzu, Pflege von Angehörigen, ich habe im familiären Unternehmen aushelfen müssen und irgendwann bin ich dann selber schwer erkrankt. Meine eigene Erkrankung hat einiges an Zeit benötigt und ich musste eine längere Zeit aussetzen.
Zwangsläufig musste ich mir den vorklinischen Abschnitt aufteilen und alles nacheinander angehen. Dieses Sommersemester werde ich dann endlich scheinfrei und kann das Examen antreten.
Ist das nach dieser langen Zeit überhaupt noch für mich machbar?
Medizin ist und war schon immer mein Traum. Ich weiß, dass es nicht daran liegt, dass ich den Stoff nicht verstehen oder verarbeiten kann, sondern an den schwierigen Umständen die letzten Jahre.
Auch wenn ich versuche an mich und mein Ziel zu glauben, habe ich mit Sorgen und existentiellen Ängsten zu kämpfen. Will mich später überhaupt noch jemand wenn er meinen langen Studienverlauf sieht? Kann ich das Examen nach diesen vielen Jahren noch schaffen? Habe ich zu viel wertvolle Zeit verloren?
Vielleicht könnt ihr mit mir ja etwas in den Austausch treten. Ich würde mich sehr über einen konstruktiven Austausch freuen.
Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche.
Julia
Ich muss etwas weiter ausholen, damit ihr meine Problematik eventuell etwas besser nachvollziehen könnt.
2012 habe ich direkt nach dem Abi angefangen Medizin zu studieren und befinde mich zum jetzigen Zeitpunkt immer noch im vorklinischen Abschnitt. Ein Jahr nach Studienbeginn ist ein Elternteil von mir schwer erkrankt und ab da an musste ich alles komplett anders planen. Es kamen weitere Schicksalsschläge hinzu, Pflege von Angehörigen, ich habe im familiären Unternehmen aushelfen müssen und irgendwann bin ich dann selber schwer erkrankt. Meine eigene Erkrankung hat einiges an Zeit benötigt und ich musste eine längere Zeit aussetzen.
Zwangsläufig musste ich mir den vorklinischen Abschnitt aufteilen und alles nacheinander angehen. Dieses Sommersemester werde ich dann endlich scheinfrei und kann das Examen antreten.
Ist das nach dieser langen Zeit überhaupt noch für mich machbar?
Medizin ist und war schon immer mein Traum. Ich weiß, dass es nicht daran liegt, dass ich den Stoff nicht verstehen oder verarbeiten kann, sondern an den schwierigen Umständen die letzten Jahre.
Auch wenn ich versuche an mich und mein Ziel zu glauben, habe ich mit Sorgen und existentiellen Ängsten zu kämpfen. Will mich später überhaupt noch jemand wenn er meinen langen Studienverlauf sieht? Kann ich das Examen nach diesen vielen Jahren noch schaffen? Habe ich zu viel wertvolle Zeit verloren?
Vielleicht könnt ihr mit mir ja etwas in den Austausch treten. Ich würde mich sehr über einen konstruktiven Austausch freuen.
Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche.
Julia