PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergütung Rufbereitschaft



Züschata
17.05.2024, 22:09
Hallo zusammen,
könnte mir jemand erklären, wie bei euch die Vergütung der RDs anhand konkreter Beispiele aussieht? Ich habe nicht ganz verstanden, ob und in welchen Situationen zusätzlich zur festen Pauschale pro Tag (unter der Woche zweifacher Stundensatz oder am WE/Feiertag vierfach) eine zusätzliche Vergütung erfolgt. Wegezeiten scheinen ja mittlerweile mit einberechnet zu werden, oder? Gibt es jemanden von euch, der am WE Rufdienst hat und gleichzeitig auch Visite machen muss? Wie sieht dann die Vergütung aus?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße

FirebirdUSA
18.05.2024, 11:28
Ich werde um 12:10 angerufen, bin bis 15:30 in der Klinik, dann bekomme ich 4h als Überstunden vergütet zusätzlich im Rufdienst.
Eine fest geplante Visite im Rufdienst ist eigentlich nicht zulässig, es sei denn die Zeit ist BD oder reguläre AZ (oder du kannst sie ggf frei planen in deiner RD Zeit)... dann würde ich ab verlassen Haus bis verlassen Klinik als AZ aufschreiben.

anignu
18.05.2024, 15:13
(oder du kannst sie ggf frei planen in deiner RD Zeit)
Auch dann nicht. Geplante Anwesenheiten widersprechen grundsätzlich dem Wesen des Rufdienstes... sind aber (leider) üblich.

Wichtig ist, dass die Wegezeiten im Zeiterfassungsprogramm hinterlegt sind. Die Zeit muss man einmal mit Chef+Personalabteilung durchdiskutieren und erfassen lassen (hierfür gibt es üblicherweise ein Formular), dann sollte das erledigt sein. Die Wegezeit ist so wichtig da jeder Einsatz mit Anwesenheit incl. Wegezeit erfasst wird und erst dann aufgerundet wird.
Beispiel von Firebird: 12:10-15:30 = 3h20 -> aufgerundet 4h die bezahlt werden. Hast du nun eine Wegezeit von einfach 21 Minuten hinterlegt kommt diese Wegezeit doppelt drauf und du kommst auf 3h20 + 42min = 4h2 -> aufgerundet 5h. Vor allem in Zeiten der elektronischen Erfassung lässt sich das ja minutengenau erfassen und dann wenn der Einsatz incl. Wegezeit zufällig exakt ein paar Minuten über der Stundengrenze ist... kannst ja du nix dafür dass die Regeln so sind...

Wobei, wenn ich mir das Beispiel von Firebird genau durchlese steht was anderes drin: "Anruf um 12:10 Uhr". Das zählt natürlich anders. Wenn man angerufen wird und dann sofort in die Klinik fährt dann zählt die Zeit Einstempeln bis Ausstempeln und darauf bekommt man dann die doppelte Wegezeit.
Was wir in unserer Klinik jedoch machen: wenn ein erster Anruf erfolgt und wir dadurch quasi "aktiviert werden", dann lassen wir uns diese Zeit vom Zeitbeauftragten gutschreiben. Damit ist gemeint, dass wenn ein Anruf kommt "Patient geht es schlecht, braucht OP" und wir sagen "ok, bereite alles vor und ruf an wenn der Patient in den Saal geht", dann lassen wir uns die Zeit ab dem ersten Anruf aufschreiben denn ab diesem Zeitpunkt haben wir keine Freizeit mehr. Rufdienst ist Freizeit und das warten auf eine OP für die man jede Minute angerufen wird widerspricht unserer Meinung nach dem Wesen von Freizeit und das wir in unserer Klinik auch akzeptiert.

Und Telefonate gehören auch erfasst! Die werden nur leider zusammengerechnet und erst dann aufgerundet. Heißt aber auch wenn man angerufen wird und 2 Minuten telefoniert, dann lässt man das vom Zeitbeauftragten nachtragen und hat schon wieder eine Stunde die bezahlt wird.

Miss_H
18.05.2024, 16:12
Was wir in unserer Klinik jedoch machen: wenn ein erster Anruf erfolgt und wir dadurch quasi "aktiviert werden", dann lassen wir uns diese Zeit vom Zeitbeauftragten gutschreiben. Damit ist gemeint, dass wenn ein Anruf kommt "Patient geht es schlecht, braucht OP" und wir sagen "ok, bereite alles vor und ruf an wenn der Patient in den Saal geht", dann lassen wir uns die Zeit ab dem ersten Anruf aufschreiben denn ab diesem Zeitpunkt haben wir keine Freizeit mehr. Rufdienst ist Freizeit und das warten auf eine OP für die man jede Minute angerufen wird widerspricht unserer Meinung nach dem Wesen von Freizeit und das wir in unserer Klinik auch akzeptiert.

Seid ihr immer die Nächsten im OP? Ich arbeite an einem Maximalversorger und wenn es in meinem Fachgebiet Abszess OPs gibt, dann müssen die gemacht werden, aber rutschen hinter die Urosepsis, die Notsectio und einige andere OPs. Dann liegen tatsächlich häufig mehrere Stunden zwischen Anruf und OP. Das spricht für mich dann tatsächlich nicht gegen RB.

Wie ist das bei euch sonst? Unsere OÄ kommen am Wochenende zur Visite um die Patienten zu sichten, die neu aufgenommen wurden und die Privatpatienten, die bekommen am Wochenende nämlich auch eine OÄ Visite.

Endoplasmatisches Reticulum
18.05.2024, 16:58
Damit ist gemeint, dass wenn ein Anruf kommt "Patient geht es schlecht, braucht OP" und wir sagen "ok, bereite alles vor und ruf an wenn der Patient in den Saal geht", dann lassen wir uns die Zeit ab dem ersten Anruf aufschreiben denn ab diesem Zeitpunkt haben wir keine Freizeit mehr. Rufdienst ist Freizeit und das warten auf eine OP für die man jede Minute angerufen wird widerspricht unserer Meinung nach dem Wesen von Freizeit und das wir in unserer Klinik auch akzeptiert.
Das ist ja im Bereitschaftsdienst nicht unähnlich. Wenn jede volle Stunde ein Patient vorgefahren wird und ich dann jedes mal 20-30 Minuten aufs Labor warten muss, kann ich mich schlaflos durch die ganze Nacht quälen, auch wenn ich "auf dem Papier" nur 10x10 Minuten gearbeitet habe. Da ist dann das Verständnis von oben auch oft eher mäßig, dass die Nacht scheiße war. Schließlich waren das ja nichtmal 2 Stunden Arbeit! Die Wirrungen der Gesundheitsbranche.

FirebirdUSA
19.05.2024, 10:10
Bei uns werden Wegezeiten nicht zentral erfasst, d.h. wir zählen die selbst dazu... und ja bei uns wird auch ab "Aktivierung" gezählt. Deshalb "ab Anruf".

Bei Thrombektomie sind wir immer sofort dran, bei SAB kann einem passieren, dass man immer wieder weiter rutscht.

anignu
19.05.2024, 19:31
aber rutschen hinter die Urosepsis, die Notsectio und einige andere OPs. Dann liegen tatsächlich häufig mehrere Stunden zwischen Anruf und OP. Das spricht für mich dann tatsächlich nicht gegen RB.
Das kommt bei uns drauf an und ich nehme es sehr ernst die korrekte Notfallindikation zu stellen. Ich leg mich also sehr genau fest wie dringend ein Notfall ist. Und wenn ein Notfall nicht dringend ist (Shuntverschluss z.B.), dann wartet man und wartet man usw...
Richtig Rufbereitschaft ist das für mich dennoch nicht. Man wartet die ganze Zeit gespannt auf den Anruf von dem man ja eh schon weiß dass er kommen wird und es zieht sich und zieht sich usw.. Wenn ich überhaupt keinen Anruf bekomm, dann plane ich Dinge mit den Kindern, geh mit ihnen auf den Spielplatz, geh Einkaufen etc. Wenn ich aber schon drauf warte dass jederzeit der Anruf kommt ist das was anderes und für mich keine Freizeit mehr.
Anders ausgedrückt: ihr könnt es ja handhaben wie ihr wollt, bei uns lassen wir uns das als "aktiviert" aufschreiben und bezahlen. Und ich find das auch gut so. Man wird im Rufdienst vera.... genug.

anignu
19.05.2024, 19:37
Das ist ja im Bereitschaftsdienst nicht unähnlich.
So ein Schmarrn! Nach dem Bereitschaftsdienst gehst du heim und schläfts. Nach einer besch... Rufdienstnacht winkt am nächsten Tag eine volle Sprechstunde, ein voller OP-Plan und idealerweise noch eine weitere Rufdienstnacht gleich drauf. Mach erstmal Rufdienste und dann erzähl und wie "nicht unähnlich" das ist.

TaraTamm
19.05.2024, 19:50
So ein Schmarrn! Nach dem Bereitschaftsdienst gehst du heim und schläfts. Nach einer besch... Rufdienstnacht winkt am nächsten Tag eine volle Sprechstunde, ein voller OP-Plan und idealerweise noch eine weitere Rufdienstnacht gleich drauf. Mach erstmal Rufdienste und dann erzähl und wie "nicht unähnlich" das ist.

Er/sie hatte sich gar nicht auf die Gesamtumstände bezogen, sondern nur darauf, dass auch im Bereitschaftsdienst nicht nur die reine Arbeitszeit direkt am Patienten Aufwand verursacht und Freizeit vernichtet.

Ist mir völlig unerklärlich, wie man einem Kollegen gegenüber auf eine so harmlose Feststellung hin so aggressiv reagieren kann!? Keine Sorge, keiner hier möchte dir absprechen, dass du hart arbeitest.

Miss_H
20.05.2024, 13:23
Wenn ich überhaupt keinen Anruf bekomm, dann plane ich Dinge mit den Kindern, geh mit ihnen auf den Spielplatz, geh Einkaufen etc. Wenn ich aber schon drauf warte dass jederzeit der Anruf kommt ist das was anderes und für mich keine Freizeit mehr.
Kann den Unterschied nicht so ganz nachvollziehen, denn auch ein anderer Anruf kann jeder Zeit kommen und wenn man weiß, dass nur ein Ileus, eine eilige Sectio und eine Fraktur mit Nervenausfall davor sind, dann kannst du dir relativ sicher sein, dass die nächsten Stunden für dich nix passiert.
Aber ist ja gut, dass dein Arbeitgeber es so akzeptiert und vergütet.


So ein Schmarrn! Nach dem Bereitschaftsdienst gehst du heim und schläfts. Nach einer besch... Rufdienstnacht winkt am nächsten Tag eine volle Sprechstunde, ein voller OP-Plan und idealerweise noch eine weitere Rufdienstnacht gleich drauf. Mach erstmal Rufdienste und dann erzähl und wie "nicht unähnlich" das ist.
Ganz ehrlich, du musst hier niemanden dafür anmachen, dass du dein bestehendes Recht nicht durchsetzt. Deine minimal Ruhezeit beträgt nach in Anspruchnahme 5,5 Stunden. Wenn du "freiwillig" früher in der Klinik bist, dann musst du dich fragen wieso du das tust und ob du nicht etwas daran ändern solltest.

Züschata
20.05.2024, 16:05
Also damit ich es richtig verstanden habe: es gibt die Pauschale + evt. Anrufe + evt. Einsatzzeiten vor Ort einschließlich Hin- und Rückweg (und letzteres wird nach den Wegzeiten aufgerundet)? Wie läuft das mit Anrufen/Einsätzen nach Mitternacht? Es scheint als würde da nochmal ab 0 gezählt für Inanspruchnahme und als gäbe es auch da Zuschläge sowie Umwandlung in Freizeitausgleich. Und sehe ich es richtig, dass jegliche Form der Arbeit als Überstunde, d.h. 115% des jeweiligen Stundensatzes, vergütet werden?

FirebirdUSA
20.05.2024, 16:46
Telefon wird (zumindest bei uns) nur Minutengenau abgerechnet.

anignu
20.05.2024, 17:40
Er/sie hatte sich gar nicht auf die Gesamtumstände bezogen, sondern nur darauf, dass auch im Bereitschaftsdienst nicht nur die reine Arbeitszeit direkt am Patienten Aufwand verursacht und Freizeit vernichtet.
Bereitschaftsdienst hat nichts mit Freizeit zu tun. Es ist einfach was völlig anderes.

Ist mir völlig unerklärlich, wie man einem Kollegen gegenüber auf eine so harmlose Feststellung hin so aggressiv reagieren kann!? Keine Sorge, keiner hier möchte dir absprechen, dass du hart arbeitest.
Weil ER dauernd mit irgendwas reingrätscht...

Kann den Unterschied nicht so ganz nachvollziehen
Musst du auch nicht. Bei mir ist es halt so dass ich da schon einen Unterschied fühle. Wenn ich von keinem Notfall weiß dann geh ich Einkaufen, mit den Kindern auf den Spielplatz etc. Wenn ich aber eigentlich nur noch auf den Anruf warte dass ich endlich in den OP kann, dann fang ist erstmal nichts mehr neues an oder schließe die angefangenen Dinge noch ab... Für mich persönlich ist es ein anderes "Aktivierungs-Level" wenn ich nur noch auf die OP warte als wenn primär nichts zu erwarten ist.
"Stress-Empfinden" ist auch für alle Leute unterschiedlich. Wenn Blut spritzt fühle ich mich wohl. Andere stresst das. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen ;-)

Aber ist ja gut, dass dein Arbeitgeber es so akzeptiert und vergütet.
Das finde ich auch gut. Geschrieben hab ich es aber vor allem um es anderen zu beschreiben und zu motivieren dies beim AG auch einzufordern.

Ganz ehrlich, du musst hier niemanden dafür anmachen, dass du dein bestehendes Recht nicht durchsetzt. Deine minimal Ruhezeit beträgt nach in Anspruchnahme 5,5 Stunden. Wenn du "freiwillig" früher in der Klinik bist, dann musst du dich fragen wieso du das tust und ob du nicht etwas daran ändern solltest.
Ich weiß von den 5,5h Ruhezeit. Klar kann man die einhalten und darauf bestehen. Tatsächlich kann das ungefähr so laufen: operieren bis 4 Uhr nachts, dann 5,5h Ruhezeit, passt, man kommt um 9:30 Uhr. Daneben läuft der Tag in der Klinik los: 7:30 Beginn mit Visite, Morgenbesprechung, Intensivvisite und dann Sprechstunde. Ah ja, die beginnt halt um 9 Uhr, macht nix, können die ersten Patienten ja bissl warten. Man kommt also um 9:30 Uhr, hat von der Morgenbesprechung nichts mitbekommen, hat dafür schon ein paar wartende Patienten von der Sprechstunde da sitzen, wodurch man bei der vollgetakteten Sprechstunde mehr Stress hat und macht zudem 2 Minusstunden? Wie gesagt, kann man machen. Jeder darf auf seinem Recht bestehen wir er will. Oder man kommt halt früher, hat alle Infos, macht keine Minusstunden und die Sprechstunde beginnt regulär in der üblichen Taktung.
Und wieso will ich keine Minusstunden machen? Bei uns läuft alles was an einem Rufdiensttag nach 16 Uhr ist automatisch in die Rufdienstauszahlung. Klingt gut, heißt aber wenige Überstunden. Ich brauch die Überstunden aber (dringend) um so Dinge wie unvorhergesehene KiTa-Schließtage ausgleichen zu können. Wenn mal wieder eine Mail kommt "in zwei Wochen ist Seminartag etc." dann brauch ich die. Daher bin ich erpicht drauf möglichst wenige Minusstunden zu machen...

Was ich immer anprangere ist dass man im Rufdienst meiner Meinung nach einfach total vera... wird. Das Beispiel grad verdeutlicht den Konflikt den man hat zwischen Einhaltung einer eh schon viel zu kurzen Ruhezeit, den Minusstunden, dem Stress dann in der Klinik etc. Fair und gesund ist was anderes. Und das ist auch das was ich im Forum immer wieder schreib wenn ich davon berichte dass ich den Rufdienst so unfair finde und hoffe dass der MB etwas dagegen tut (z.B. in den neuen TVÄ VKA Verhandlungen). Denn so wie es läuft kann es einfach nicht sein.

anignu
20.05.2024, 17:45
Also damit ich es richtig verstanden habe: es gibt die Pauschale + evt. Anrufe + evt. Einsatzzeiten vor Ort einschließlich Hin- und Rückweg (und letzteres wird nach den Wegzeiten aufgerundet)? Wie läuft das mit Anrufen/Einsätzen nach Mitternacht? Es scheint als würde da nochmal ab 0 gezählt für Inanspruchnahme und als gäbe es auch da Zuschläge sowie Umwandlung in Freizeitausgleich. Und sehe ich es richtig, dass jegliche Form der Arbeit als Überstunde, d.h. 115% des jeweiligen Stundensatzes, vergütet werden?
Bei uns ist ein Tag von 7:30 bis 7:30 Uhr am Folgetag. Alles über Mitternacht hinaus zählt zum Vortag.
Nach TVÄ VKA bis es zwischen 0 und 6 Uhr nochmal einen gesonderten 50%-Zuschlag, ja. Den kann man, auf Antrag, auch in Freizeit haben. Der wird für die ersten Stunde auf eine Stunde aufgerundet und ab dann minutengenau abgerechnet.
Und ja, bei mir sind es ungefähr die 115%. Genauer irgendwas um die 116%, warum hab ich nicht verstanden ist mir aber auch egal so lange es eher mehr Geld als weniger ist.

Telefon wird (zumindest bei uns) nur Minutengenau abgerechnet.
Bis aber auch nicht TVÄ VKA, oder? Was sagt dein Tarifvertrag dazu?

FirebirdUSA
20.05.2024, 18:51
TVÄ UK, und ja das ist Tarifvertragkonform bei uns.

Kackbratze
20.05.2024, 19:09
Man kann auch Rufdienste pauschal vergütet bekommen und deswegen jeden Morgen um 7:30 auf der Matte stehen, ausser man steht nach Mitternacht oder zum Dienstbeginn im Op. Dann geht man nach Hause.
Dafür schreibt man nix auf, liegt aber weit über dem Tarifvertrag.
Sicher nicht Tarifkonform, sicher nicht der Gesundheit zu 100% zuträglich, aber man hat mehr Geld.
Alles eine Frage des Blickwinkels.

anignu
21.05.2024, 00:16
Wenn ich von keinem Notfall weiß dann geh ich Einkaufen, mit den Kindern auf den Spielplatz etc. Wenn ich aber eigentlich nur noch auf den Anruf warte dass ich endlich in den OP kann, dann fang ist erstmal nichts mehr neues an oder schließe die angefangenen Dinge noch ab...
Nachtrag von heute, weil es grad gut passt:
Ich war abends aus zum Essen. Trotz Rufdienst. Weil nichts zu erwarten war. Hätte ich bereits seit einer Stunde darauf gewartet in den OP zu dürfen hätte ich das nicht gemacht. Weil einfach dadurch die Wahrscheinlichkeit dass man mittendrin weg muss zu groß ist. Ist dann ja keine Wahrscheinlichkeit mehr sondern fast Gewissheit. Auch wenn es danach im Nachhinein trotzdem hätte klappen können weil doch wieder Notsectio und Polytrauma dazwischengrätschen ist... Aber so war nichts zu erwarten. Hab ja Rufdienst. Ist ja nur "in Ausnahmefällen" was los...