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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweitstudium (Teil-)Remote in Halle vs. Magdeburg vs. MSB (privat)



jr030
28.05.2024, 14:06
Hallo zusammen,

ich möchte mit 30 Jahren zum WS24/25 Medizin als Zweitstudium anfangen. Ich habe bereits ein Pflegepraktikum gemacht und bin mir meiner Entscheidung sicher.

Ich habe aktuell meinen Lebensmittelpunkt in Berlin und möchte auch weiter hauptsächlich in Berlin wohnen. Mit einer Messzahl von 8 habe ich an der Charité allerdings leider keine realistische Chance auf einen Studienplatz.

Daher ist mein Plan, ein Studium in einer Berlin-nahen Stadt (Halle oder Magdeburg) zu beginnen und idealerweise höchstens 2-3 Tage/Woche in der Uni-Stadt zu sein. Alternativ überlege ich noch, privat an der MSB zu studieren, habe aktuell aber noch keine Finanzierungsmöglichkeit.

Daher folgende Fragen an die Community:
- Welche Uni (Hallo vs. Magdeburg) eignet sich besser für ein (Teil-)Remote-Studium? (Online-VL, Aufzeichnungen, Anwesenheitspflichten, etc.)
- Welche Uni könnt ihr grundsätzlich mehr empfehlen?
- Sollte ich ggf. auch etwas weiter entfernte öffentliche Unis wie Dresden oder Greifswald einbeziehen?
- Kann jemand grundsätzlich was zu der Abwägung "Remote öffentlich" vs. "privat an MSB" studieren sagen?

Bin für jeden Input dankbar :)

Liebe Grüße
Johannes

Haematopoesie
30.05.2024, 19:47
Hallo,

ich kann dir keine genaue Auskunft geben, wie das an deinen gewünschten Unis ist, allerdings wird sich das deutschlandweit nicht so sehr unterscheiden: meiner Meinung nach wirst du da schlechte Karten haben, je nach Semester MUSS man für irgendein Seminar (max 1 ½ Stunden!) jeden Wochentag persönlich an der Uni sein. Oder du hast morgens um 9 das eine Seminar und um 16 Uhr das nächste zB. Je nachdem wie lange du pendeln musst, lohnt sich das nicht oder ist absolut ätzend. Außerdem ändert sich das wirklich je nach Fach und Stundenplan. Ich bin selbst ca. 40 Minuten gependelt, selbst das war oft absolut grenzwertig.

davo
30.05.2024, 20:37
Ich glaub nicht, dass man Medizin so studieren kann, egal wo in Deutschland.

agouti_lilac
02.06.2024, 11:00
Ich habe in Magdeburg studiert und es gab recht viele Berliner, die unter der Woche in MD wohnten und am WE in Berlin waren. Täglich pendeln ist sehr, sehr aufwändig und noch aufwändiger, je nachdem wo man in Berlin wohnt. Mit der Bahn und Strassenbahn braucht man einfach Zeit und mit dem Auto ebenfalls - die A2 ist ständig wegen Unfällen oder Baustellen gesperrt. Dann mach das doch lieber so, wie oben beschrieben. (Ist auch nicht sooo toll, da viele wenig Anschluss an der Uni hatten, weil kaum da. Viele hat man nach ein paar Semestern nicht mehr gesehen, haben also aufgehört...).