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03.06.2024, 17:36
Ich habe auch von Pflegekräfte gehört, die durch steuerfreie Zuschläge auf 1000€ netto bei ihren 520€ Minijob kommen. Liegt halt alles an der progressiven Besteuerung. Da lohnen Zweitjobs mehr als eine Vollzeitstelle. Dafür wird die Pflege es selten auf über 5000€ netto schaffen, während Ärzte fertig ausgebildet ohne große Schwierigkeiten das doppelte kriegen können. Wenn man aber vergleicht, was WBA heute verdienen im Vergleich zu früher (hatte auch nur 23xx), bewegen wir uns doch auch in die richtige Richtung.

Endoplasmatisches Reticulum
03.06.2024, 18:54
Da muss ich vehement widersprechen. Was hat sich denn bei AiW-Gehältern groß bewegt, wenn du die Inflation rausrechnest? Die Tarifrunden seit Corona haben uns übel den Reallohn entwertet. Dann noch die Arbeitsverdichtung berücksichtigen und du landest saftig im Minus. Die Kaufkraft hat nachgelassen und die Arbeitsintensität ist gestiegen. Der Trend besteht seit Jahrezehnten.

Hypothetische Kariereendgehälter finde ich bei der Thematik unsinnig. 10.000€ netto sind 20.000€ brutto, ergo 250.000€ im Jahr. Das ist sicherlich nicht "ohne große Schwierigkeiten" die Regel für den "fertig ausgebildeten" Arzt.

Trenn
03.06.2024, 20:09
Naja, ganz so schlimm ist es mit der Steuerlast zum Glück auch nicht. Und die Pflege muss ja auch einiges tun für das Gehalt, das sei ihnen doch gegönnt. Weiterbildung ist eine Investition in die Zukunft und ich hätte auch gerne auf Geld für eine bessere Weiterbildung verzichtet. In meinem letzten Weiterbildungsjahr habe ich 12-13k brutto bei 40-45h/Woche verdient ( Praxis und ÄBD), kenne auch aktuell paar WBA in der Klinik, die auch Dienste beim ÄBD schruppen (zusätzlich zu einer Vollzeitweiterbildungsstelle mit all der Dienstbelastung). Ob es sinnvoll ist, statt zu Fortbildungen zu gehen weiss ich auch nicht...

Endoplasmatisches Reticulum
03.06.2024, 21:26
Etwas off topic, aber gut:

Die Abgabenlast ist in Deutschland immens. Sie wird bloß clever verteilt. Wenn ich 10.000 € im Monat für einen Angestellten bezahle, gehen davon 2.500 € Lohnnebenkosten ab. Von den verbleibenden 7.500 € Bruttolohn kommen dann 4.500 € beim Arbeitnehmer an und auf die werden nochmal 20 % Verbrauchsteuer erhohen. Von 10.000 € bezahlter Arbeit verbleiben somit knapp 3.500 € Nutzwert. Das darf man sich durchaus auf der Zunge zergehen lassen.

"Investition in die Zukunft" ist das schalste Boomer-Argument aller Zeiten. Die Möhre kannst du jedem Angestellten auf jeder Stufe der Karriereleiter vor die Nase halten, um jeden Bockmist zu rechtfertigen. Das hat eine Berechtigung als Coping für Dinge, die man nicht ändern kann. Nicht in Gehaltsdiskussionen.

Erstens finde ich nicht, dass die Pflege so viel leistet, dass für 20jährige Frischexaminierte ein Teilzeitlohn angemessen ist, der die meisten Akademiker mit Ende 20 in Vollzeit aussticht. Zweitens ist Gönnen einer Umverteilung von ärztlichem Lohn zu anderen Medizinberufen substantiell fehlplatziert. Genau darum handelt es sich, wenn Ärzte in derselben Zeitspanne einen Reallohnverlust von 20 % erleiden, in der andere Medizinberufe im gedeckelt finanzierten Gesundheitssystem um (mehr als) 20 % aufgewertet werden.

13k brutto für 45h als Teilzeit-AiW mit Diensten ist so eine typische Forumsaussage. Wie Rafiki mit seiner halben Mille. Das Forum scheint jüngst eine Konflagration von Eliteunternehmern und kosmischen Glückspilzen zu sein. Kann man glauben oder nicht. So oder so hat es keine repräsentative Tragkraft.

Miss_H
03.06.2024, 23:08
Die Abgabenlast ist in Deutschland immens.


Deutschland liegt beim Vergleich der Steuer- und Abgabenquoten innerhalb der OECD im Mittelfeld. Die VertreterInnen des Hochsteuer-Mythos ignorieren indirekte Steuern und Einkünfte, die nicht aus Arbeit generiert werden. Indirekte Steuern sind im internationalen Vergleich in Deutschland geringer und niedrigere Steuern etwa auf Kapitaleinkünfte werden ausgeklammert.

Hör bitte auf falsche Aussagen zuverbreiten

Endoplasmatisches Reticulum
03.06.2024, 23:27
Lies und verstehe bitte erstmal, was du zitierst. Ich schrieb von Lohnabgaben aus nichtselbstständiger Arbeit. Die Rechnung darfst du gerne prüfen. Deine nicht genannte, aber googelbare, Quelle verrechnet derartige Abgaben mit Kapitalertragssteuern und Möglichkeiten zur Steuerabsetzung für Familien, die im Verhältnis zu anderen Ländern geringer bzw. umfassender sind, um zum Schluss zu kommen, dass Deutschland im internationalen Vergleich insgesamt "kein Hochsteuerland" sei.

Nichts davon hat etwas mit meiner Aussage zu tun.

anignu
04.06.2024, 00:51
Respekt. Innerhalb von 10-15 posts über "ich hab als AiW damals fast nix verdienst" über "heute ist es auch nicht besser" über "Pflegekräfte verdienen ..." zur Steuerpolitik in D... was war nochmal das Thema?

Aber rechnet doch eure Sachen selbst durch: TVÄ VKA EG I Stufe 1 bei Lohnsteuerklasse 1 und GKV sind ca. 3200€. Ein 12h WE-Dienst macht zusätzlich ca. 220€ aus. Und dann rechne halt selbst weiter: habt ihr ein Modell mit hoher Bereitschaftsstufe sind es ein wenig mehr, Sonntags ist es mehr, Dienste in Auszahlung sind mehr, Dienste die direkt mit Minusstunden verrechnet werden bringen nix etc.
Ich versteh halt nicht ganz was die Umfrage bringt.

davo
04.06.2024, 05:34
Was "bringt" eine deskriptive Statistik? Zunächst einmal halt einfach eine Zusammenfassung einer bestimmten Variable... ist ja durchaus relevant, wie hoch das tatsächlich verfügbare Arbeitseinkommen von Assistenzärzten heute so ist.

Als Statistik-Fan finde ich es übrigens sehr faszinierend, dass man schon mit nur 20 Teilnehmern eine ganz klassische rechtsschiefe Einkommensverteilung bekommt :-))

Züschata
04.06.2024, 06:25
In meinem letzten Weiterbildungsjahr habe ich 12-13k brutto bei 40-45h/Woche verdient ( Praxis und ÄBD)

Kannst du das mal aufschlüsseln? Es erscheint mir sehr unrealistisch, das ist mehr als jeder leitende OA nach Tarif mit Diensten verdient. Das sind wohlgemerkt 144 bis 156k. In meinem letzten Jahr habe ich mit 2-3 Rentengutachten und nicht wenigen Diensten 97k verdient.

Trenn
04.06.2024, 08:15
Kannst du das mal aufschlüsseln? Es erscheint mir sehr unrealistisch, das ist mehr als jeder leitende OA nach Tarif mit Diensten verdient. Das sind wohlgemerkt 144 bis 156k. In meinem letzten Jahr habe ich mit 2-3 Rentengutachten und nicht wenigen Diensten 97k verdient.

Für ER schlüssele ich das doch gerne auf. :-p Praxisbetrieb 5 Vormittage und 2 Nachmittage. Etwas übertariflich als 5. Weiterbildungsjahr vor paar Jahren (etwa 6,5). ÄBD 2 Dienste pro Woche. Je 5-10 Stunden. Pro Stunde ca. 5-6 Pat, GKV 15€ pro Patient, PKV 20-100€ pro Patient. Was bei 7-8 Diensten nochmal 5-6 im Monat ergab. Hatte mich nach der Klinik etwas wenig ausgelastet gefühlt im Praxisbetrieb und deswegen mehr ÄBD gemacht. In der Praxis sind ständig Brückentage zu, sodass man an den Wochenenden ohne mehr Dienste ableisten kann ohne total körperlich ausgelaugt zu sein.

@anignu: klar driften wir bei einer Frage ab, welches nach einem Post beantwortet ist.

@davo: weil's nach unten gedeckelt ist und viele (zu Recht) eine gute Ausbildung als das maximale Geld (durch Zeitarbeit etc) während einer Weiterbildungsphase wertschätzen.

@ER: wenn dich dein niedriges so nervt, kannst du es mit ÄBD, Zeitarbeit oder Botoxen aufbessern. Da kriegst du auch deinen Marktwert von 90-100€/h als Altassistent. Als WBA sind die Sprünge zwischen den Jahren nicht so repräsentativ. Andere sind geduldiger, machen ein paar Jahre länger ihre Weiterbildung und kriegen als Endoskopiker 200€ die Stunde. Aber nein, das ist Boomer-Gelaber....

freak1
04.06.2024, 21:19
Die Angebote bekommst du als interventioneller Neuroradiologe auch. Thrombektomie-Dienstwochende 150-200€ die Stunde, gleicher Dienst am eigenen Haus 40€ Brutto und nur bei Einsatz. :-oopss

Tramaldol
04.06.2024, 23:03
:-))

Ich habe mit 1950 Euro netto angefangen ohne Dienste im kirchlichen Haus anfang der 10er jahre . Das zahle ich jetzt meinen MFAs...

Um kirchliche Häuser wollte ich immer große Umwege machen. Nur einmal leider habe ich es gemacht und auch unterdurchschnittlich verdient. Christlich war nur der Name auf dem Krankenhaus...sonst NIX. Nix gegen die Kirche, aber dort ist es so ähnlich. Da lobe ich mir doch n städtische Kliniken/Landeskliniken oder Unikliniken. Nebenbei sind die Uniklinik auch viel besser ausgestattet und es gibt im Tarif auch das meiste Geld.


Sprach es und ergänzte (m/w/d) ;-)

Achja, das ist doch egal. Jede Werbeanzeige, das Forum, Ärztekammern auf alten Formularen, Webseiten, die ganzen Boomer-uralt Chefs und OA, die in der Zeit stehen geblieben sind: ALLE sagen Assistenzärzte. Der unfreiwillig diskriminierende Ausdruck, der eine ganze gesellschaftliche aus dem militaristischen Preußentum stammende Haltung zum Ausdruck bringt, wird sich nicht ausmerzen lassen. Schade. Ein Standortnachteil, der aber soviel über das hiesige System aussagt. (Assistenzarzt=wertloses Geschöpf, Frontsoldat zum Verpluvern)



Eine Bekannte von mir hat gerade eine neue Teilzeitstelle auf 75 % als Altenpflegerin angefangen mit knapp einem Jahr Berufserfahrung. Sie hat mir ihre Abrechnung gezeigt - 2.500 € netto. Okay, viele Nachtdienste (...) 200 € mehr. Und das ist nicht gar so lange her .

Es sei ihr gegönnt. Keine zehn Ochsen würden mich in ein deutsches Altersheim ziehen. Dann lieber bei REWE an der Kasse.

Die meisten verdienen hier als AiW 3,5-5k; nicht schlecht. Selbst in den USA stehen da manche schlechter da in ihrer Residency und die haben nicht das Arbeitszeitgesetz und inzwischen höhere Lebenshaltungskosten. Auch im UK, Frankreich oder Spanien ist der Verdienst weniger.

Tramaldol
04.06.2024, 23:11
Die Angebote bekommst du als interventioneller Neuroradiologe auch. Thrombektomie-Dienstwochende 150-200€ die Stunde, gleicher Dienst am eigenen Haus 40€ Brutto und nur bei Einsatz. :-oopss

Dafür auch noch kostenlose eine hohe Strahlenbelastung. Aber in geringen Dosen ist die Röntgenstrahlung ja auch anregend, sonst wird die DNA Reparatur "müde". Fand das auch mal interessant, aber dann davon abgelassen.
Tag ein Tag aus nur Gastro/Kolo ist auch nicht der HIT als Beschäftigung, aber gut bezahlt

Insgesamt ist die Abgabenlast bei Gesundheit und Rente viel zu hoch. Die medizinische Versorgung ist auf Luxusniveau. Das muss runter auf Basics. Und wer mehr will, kann freiwillig eine Versicherung abschließen und sich igeln lassen.

Bussard
05.06.2024, 01:06
Nebenbei sind die Uniklinik auch viel besser ausgestattet und es gibt im Tarif auch das meiste Geld.



Der Stundenlohn ist im Tarifbereich VKA höher als nach TV Ärzte TdL.

Quelle:
https://www.praktischarzt.de/arzt/gehalt-tarifvertrage/tv-aerzte-tdl/
https://www.marburger-bund.de/sites/default/files/tarifvertraege/2023-08/Entgelttabellen.pdf

Thomas24
05.06.2024, 22:58
Wer netto anonym im forum vergleichen will hat einfach keine Ahnung von Finanzen/Steuern. Punkt.

Im Grunde genommen ist damit der inhaltliche Teil der Diskussion hinreichend abgefrühstückt und die werten Forenteilnehmer können jetzt zu den Popcornbeiträgen übergehen.

Tramaldol
05.06.2024, 23:16
Der Stundenlohn ist im Tarifbereich VKA höher als nach TV Ärzte TdL.

Quelle:
https://www.praktischarzt.de/arzt/gehalt-tarifvertrage/tv-aerzte-tdl/
https://www.marburger-bund.de/sites/default/files/tarifvertraege/2023-08/Entgelttabellen.pdf

Das ist auch richtig, aber:
Wichtig ist, was hinten rauskommt. Man arbeitet etwas mehr und kriegt auch mehr Geld.
Länger dauerts überall. Überstunden werden mal so und mal so erfasst oder eben nicht. Manche Häuser haben ein striktes Überstundenverbot und dann kriegt man dann auch weniger Geld effektiv.

freak1
06.06.2024, 23:02
Dafür auch noch kostenlose eine hohe Strahlenbelastung. Aber in geringen Dosen ist die Röntgenstrahlung ja auch anregend, sonst wird die DNA Reparatur "müde". Fand das auch mal interessant, aber dann davon abgelassen.

Die Strahlenbelastung habe ich doch so oder so, nur wird sie woanders 5-10x so gut bezahlt. Und tendenziell suchen für solche Dienste eher kleine Häuser, die irgendwie ihre Dienste abdecken müssen und sonst die Zertifizierung als überregionale Strokeunit verlieren, mit den entsprechenden Abrechnungsgründen. Die haben meistens gleichzeitig deutlich niedrigere Zahlen als die Uni, womit sich der Verdienst / Thrombektomie im Schnitt dann eher auf das 10-20 fache steigert wenn man mit der lächerlichen Dienstvergütung am Haupthaus vergleicht. ;-)

Trenn
07.06.2024, 00:09
Die Strahlenbelastung habe ich doch so oder so, nur wird sie woanders 5-10x so gut bezahlt. Und tendenziell suchen für solche Dienste eher kleine Häuser, die irgendwie ihre Dienste abdecken müssen und sonst die Zertifizierung als überregionale Strokeunit verlieren, mit den entsprechenden Abrechnungsgründen. Die haben meistens gleichzeitig deutlich niedrigere Zahlen als die Uni, womit sich der Verdienst / Thrombektomie im Schnitt dann eher auf das 10-20 fache steigert wenn man mit der lächerlichen Dienstvergütung am Haupthaus vergleicht. ;-)

Was absoluter Blödsinn ist bei nicht eingespieltem Team, nicht routinierte Assistenz (oder wird man in Doppelpack gebucht? Hätte auch was, Batman und Robin werden aktiviert), weil zu wenige Eingriffe und ggf. auch fehlendes oder fremdes Material. War es früher nicht Mal so, dass ein Haus 150 Eingriffe im Jahr haben musste? Oder wird heutzutage jeder M1-Verschluss mit Aspect-Score grösser gleich 1 gemacht? So weit sind die Wege in Deutschland auch wieder nicht...

anignu
07.06.2024, 01:09
Krasse Aussagen...
Ich mein da kann dir auch gern freak1 Dinge klarstellen, ich kann aber auch einfach mal berichten wie das in einer alten Klinik mit Flying Intervention Team (FIT) funktioniert: die werden "aktiviert" und kommen dann per Hubschrauber oder Taxi in die entsprechende Klinik. Die Klink selbst bereitet derweil in der Angioanlage sowohl den Eingriff als auch den Patienten vor. Die kommen als Zweierteam, haben sämtliche Schleusen, Drähte, Stentretriever, etc dabei und starten sofort voll los. Das ist tatsächlich was was sehr gut funktioniert weil klarer Ablauf und gut eingespielt. Bei jeder noch so kurzen Verlegung verlierst du unendlich viel Zeit.
Du kannst also solche Notfälle in kleinen Kliniken extrem gut organisiert bekommen. Je nach dem wie es geregelt ist.
Und ganz ehrlich: bei diesen Neuroradiologen die hergeflogen kommen, die arbeiten alleine am Tisch. Und weil sie ihr Material dabei haben brauchen die nur noch jemanden der das Material steril aufmachen kann. Das kann jede OP-Schwester. Da brauchst keine super routinierte Assistenz. Und das Material bei den Neuro-Thrombektomien ist gefühlt auch sehr überschaubar. Das sind nicht 8-10 Schränke voll mit endovaskulärem Zeugs, das ist eine große Tasche mit geschätzt 40x40x160cm in der die alles mitbringen was sie brauchen. Klar haben die noch ein größeres Lager in der Hinterhand um die Tasche wieder aufzufüllen, aber die Materialien sind überschaubar.

Und es geht auch nicht drum wie weit die Wege sind. Lass es mit dem Hubschrauber ne Viertelstunde sein. Dann rechne die ganzen Zeiten drauf wie lang es dauert ab Indikationsstellung bis die Nadel im Gefäß steckt. Das ist eeeewig. Daher wirds ja auch inzwischen so gemacht dass der Doc zum Patienten kommt.

Trenn
07.06.2024, 07:52
Wenn der Patient vor Ort ist, stimme ich dir zu. Da ist die Variante Arzt kommt zum Patienten schneller. Die meisten strokes passieren zu Hause, da kann die Leitstelle den Patienten mit entsprechender Symptomatik schon zur richtigen Klinik schicken. Ich hatte vor paar Jahren mal in einer der größten Stroke vom Bundesland gearbeitet. Damals hatten wir aber auch Probleme auf die geforderten Zahlen zu kommen. (Deswegen frage ich ja, ob sich so viel getan hat in letzter Zeit) Letztens habe ich gehört, dass eine Stroke in der Nähe zu machen müsste aus Personalgründen. War aber eine Stroke in einem Minimalversorger (die hauptsächlich von der Geriatrie lebte). Wie sie in erster Linie mit Konsilärzten betrieben und eröffnet werden durfte verstand ich auch nicht, da zwei üsu bereits in 10-15 Minuten Entfernung vorhanden waren und viele Betten dort falsch belegt waren....