Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenversicherung Rente
Sherlock16
22.06.2024, 18:42
Nabend zusammen,
ich stehe zwar erst kurz vor dem PJ, wurde jetzt aber trotzdem auf ein paar Fragen aufmerksam, die mir vielleicht einige von euch beantworten können :)
1. Seid ihr im Marburger Bund geblieben nach dem Studium?
2. Seid ihr bei der Ärzteversicherung privat und berufshaftpflichtversichert, oder könnt ihr etwas anderes empfehlen?
3. Wie macht ihr das später in der Pension, wenn diese vom Versorgungswerk ist mit der Krankenversicherung? Diese muss dann ja aus eigener Tasche finanziert werden, gibt es hilfreiche Tipps?
4. Welche Erfahrungen und Tipps hättet ihr euch direkt nach dem Studium bzw noch vor dem Pj gewünscht?
Ich danke euch schon mal im Voraus :)
Matzexc1
22.06.2024, 19:22
Zu 1) ja, etwas wegen Rechtsberatung und demletzt üner den WVD eine Rechtsschutz abgeschlossen
Zu 2) bei mir domcura der Preis ist mit der Ärzteversichering fast identisch die Leistungen ebenso. Nach dem Facharzt Aufteilung in 2 eigenständige Verträge geplant, weil es ab dann zu teuer und zu riskant wird
Zu 3) aufgrund 5,5 Jahre in der GRV erhalte ich im Alter die Krankenversicherung der Rentner.
Du kannst dich privat versichern oder freiwillig gesetzlich versichern ( ich, da sich eine private aus diversen Gründen nicht lohnt, bei mir sogar dumm wäre).
Wenn du hierzu Beratung willst empfehle ich dir die Verbraucherzentrale oder du suchst dir einen Versicherungsberater/in auf Honorarbasis.
Die richtige Wahl zwischen privater oder gesetzlicher ist wie eine Ehe( stammt von einer spezialisierte Versicherungsmaklerin mit der ich das Thema hatte)
4)Kurz:
-Tipps zur Geldanlage und Geldumgang, weil die 3 und 4 Buchstaben Akronymfinanzberater können eher schädlich als nützlich sein
-das eine Gute Lehre nichts mit guter Facharztausbildung zu tun hat.
-das auch kleine Häuser sich aufführen können wie die großen, es ist nur familiärer
-sei flexibel in der Karriere
Datenschutz
24.06.2024, 18:26
Zu 3) aufgrund 5,5 Jahre in der GRV erhalte ich im Alter die Krankenversicherung der Rentner.
Nein, das reicht nicht. Siehe Voraussetzung für die KdR:
Sie müssen die sogenannte Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllen. Diese erreichen Sie, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens mindestens neun Zehntel in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren. Ihr Erwerbsleben ist dabei der Zeitraum zwischen erstmaliger Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und der Rentenantragstellung. Ob Sie dabei pflichtversichert, ein freiwilliges Mitglied oder durch die Familienversicherung an die gesetzliche Krankenversicherung gebunden waren, ist hier egal.
Warum sich das mit den 5 Jahren so hält ist mir schleierhaft...
detysnow
24.06.2024, 18:43
Nein, das reicht nicht. Siehe Voraussetzung für die KdR:
Sie müssen die sogenannte Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllen. Diese erreichen Sie, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens mindestens neun Zehntel in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren. Ihr Erwerbsleben ist dabei der Zeitraum zwischen erstmaliger Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und der Rentenantragstellung. Ob Sie dabei pflichtversichert, ein freiwilliges Mitglied oder durch die Familienversicherung an die gesetzliche Krankenversicherung gebunden waren, ist hier egal.
Warum sich das mit den 5 Jahren so hält ist mir schleierhaft...
Vermischst du da evtl. gesetzliche Rentenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung?
FirebirdUSA
24.06.2024, 19:36
Es sind (vermute ich) 5,5 Jahre in der DRV und damit Bezug von Rente, da die Person die das geschrieben hat freiwillig GKV versichert ist,ist auch der zweite Punkt erfüllt
Matzexc1
24.06.2024, 19:38
Nein, das reicht nicht. Siehe Voraussetzung für die KdR:
Sie müssen die sogenannte Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllen. Diese erreichen Sie, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens mindestens neun Zehntel in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren. Ihr Erwerbsleben ist dabei der Zeitraum zwischen erstmaliger Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und der Rentenantragstellung. Ob Sie dabei pflichtversichert, ein freiwilliges Mitglied oder durch die Familienversicherung an die gesetzliche Krankenversicherung gebunden waren, ist hier egal.
Warum sich das mit den 5 Jahren so hält ist mir schleierhaft...
Seitens meiner Krankenkasse und einer spezialisierten Versicheringsmaklerin wurde mir bestätigt das ich aktuell bei gleichbleibenden Versicherungsstatus(freiwillig gesetzlich) diese Vorraussetzungen erfülle. Mir war es wichtig zu erwähnen das die Ansprüche über die gesetzliche Rente das Eintrittstor dafür sind. War vielleicht etwas missverständlich, es sind bei mir 5,5 Jahre DRV Beiträge.
GRV Gesetzliche Rentenversicherung
DRV Deutsche Rentenversicherung siehe GRV
GloriaSchmidt
25.06.2024, 18:20
Hat schon mal jemand extra dafür ein paar Jahre die DRV Beiträge gezahlt?
Durch 1 Kind mit 12 Monaten Elternzeit scheine ich irgendwelche DRV Zeiten gesammelt zu haben, aber mir fehlen Zeit und Elan, mich damit auseinander zu setzen (bin GKV versichert)
Hat schon mal jemand extra dafür ein paar Jahre die DRV Beiträge gezahlt?
Ja, ich.
Hatte ich auch schon öfter erwähnt. Ich betrachte das Ganze als Wette. Wenn sich in den nächsten 25-30 Jahren nichts ändert hab ich die Wette gewonnen weil ich durch freiwillige Einzahlungen in die DRV
auf die 5 Jahre komme. Hat mich glaub ich zwei Jahre Beiträge zum Mindestsatz gekostet. Also ca. 2000€. Mindestsatz waren irgendwo 86€ oder so.
Alte Themen dazu wären zum Beispiel
https://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?101272-gleichzeitig-in-%C4rzteversorgung-und-gesetz-Rentenversicherung-einzahlen
www.medi-learn.de/foren/showthread.php?104526-Freiwillig-in-GRV-einzahlen-Macht-das-jemand-bzw-hat-sich-informiert
Durch 1 Kind mit 12 Monaten Elternzeit scheine ich irgendwelche DRV Zeiten gesammelt zu haben
Du kannst bis zu 3 Jahren Kindererziehungszeiten sammeln. Die Frage ist halt was du zuvor gemacht hast? Bei mir wurden teil Ferienjobs als Schüler oder Jobs während des Studiums in der DRV als Zeiten erfasst. Somit fehlte nicht mehr viel um einen Anspruch zu generieren, also die 60 Monate voll zu machen.
Nabend zusammen,
ich stehe zwar erst kurz vor dem PJ, wurde jetzt aber trotzdem auf ein paar Fragen aufmerksam, die mir vielleicht einige von euch beantworten können :)
1. Seid ihr im Marburger Bund geblieben nach dem Studium?
2. Seid ihr bei der Ärzteversicherung privat und berufshaftpflichtversichert, oder könnt ihr etwas anderes empfehlen?
3. Wie macht ihr das später in der Pension, wenn diese vom Versorgungswerk ist mit der Krankenversicherung? Diese muss dann ja aus eigener Tasche finanziert werden, gibt es hilfreiche Tipps?
4. Welche Erfahrungen und Tipps hättet ihr euch direkt nach dem Studium bzw noch vor dem Pj gewünscht?
Ich danke euch schon mal im Voraus :)
1. Nein, war auch als Student nicht drin
2. Nein, beides aber bei anderen Anbietern
3. Hoffen und bangen. Wenn du in 40 Jahren oder so in Rente gehst, wird eh alles anders sein
GloriaSchmidt
29.06.2024, 08:51
Du kannst bis zu 3 Jahren Kindererziehungszeiten sammeln. Die Frage ist halt was du zuvor gemacht hast? Bei mir wurden teil Ferienjobs als Schüler oder Jobs während des Studiums in der DRV als Zeiten erfasst. Somit fehlte nicht mehr viel um einen Anspruch zu generieren, also die 60 Monate voll zu machen.
Ich hab als Schüler tatsächlich mal in einer Bäckerei gejobbt, vielleicht zählt das tatsächlich dazu.
Ich befürchte ich muss mich mal aufraffen und die DRV kontaktieren.
Ich bin grad dabei eine Schwerbehinderung zu beantragen und hab auch mit Erschrecken festgestellt, dass man damit nur bei der DRV eher in Rente darf aber nicht bei den Versorgungswerken^^
Ich bin grad dabei eine Schwerbehinderung zu beantragen und hab auch mit Erschrecken festgestellt, dass man damit nur bei der DRV eher in Rente darf aber nicht bei den Versorgungswerken^^
Ärzte werden ja auch nicht krank…
GloriaSchmidt
29.06.2024, 16:19
Ärzte werden ja auch nicht krank…
Verdammt ja! So hab ich das doch auch immer gesehen, bis ich auf der Arbeit zuckend auf dem Boden lag ;-)
Aber eine Neurologie ist ein guter Ort für einen erstmaligen Anfall! Kann ich empfehlen :-)
Ich befürchte ich muss mich mal aufraffen und die DRV kontaktieren.
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