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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karrierestart in welchem Spital? (Innere Medizin)



Cor_Bovinum
26.06.2024, 12:28
Servus liebes Forum

ich würde aufgrund extrem guter Erfahrungen aus dem Praktischen Jahr gerne langfristig in der Schweiz Fuß fassen, also auch gleich die 1. Stelle in der Schweiz antreten, im Fachbereich Allgemeine Innere Medizin (würde gerne hier den Facharzt Innere und später Kardio machen).
Jetzt hab ich aber mitbekommen, dass einige Dinge in der Schweiz anders laufen als hier in D: man bewirbt sich länger im Voraus (>1 Jahr), die großen Häuser Kategorie A wollen meist Vorerfahrung und man muss auch das Haus während der Weiterbildung mindestens 1 mal wechseln etc. etc. Die Weiterbildungsordnungen habe ich bereits gelesen, aber mich interessieren eure Erfahrungswerte:
- worauf würdet ihr bei der 1. Stelle allgemein Wert legen?
- wie "einfach" ist es nach einer Stelle an einem B oder C-Spital eine Stelle an einem A-Spital zu bekommen? geht das nur durch Kooperationsnetzwerke und Vitamin B oder auch so?
- was macht für die Chefs bei den Anschlusstellen später eine gute Vita aus bzw. worauf achten sie? Es gibt ja diese Leistungs-Evaluationen, sind die sehr relevant? Oder die Reputation des Hauses, an dem man war? Bzw. gibt es Häuser, die einen extrem guten Ruf haben, nachdem man überall genommen wird?

Schreibt auch gerne wenn ihr so allgemeine Tipps habt, der Thread hier hilft sicher auch anderen, die jetzt gerade oder in Zukunft in die Schweiz gehen und noch nicht 100% wissen wo / wie etc.

vielen Dank euch im Voraus für eure Antworten und Liebe Grüße

Cor_Bovinum

ProximaCentauri
04.08.2024, 12:11
Erste Stelle: nettes Umfeld, bei mir auch klar: soziales Umfeld wichtig (ist aber bei Immigranten logischerweise anders, da generell nicht vorhanden), kleine Klinik, damit man alles in Ruhe lernen kann.
Danach: völlig simpel, man muss sich halt wieder früh genug bewerben. Generell ist in der Inneren überall Ärztemangel, d.h. man findet schon immer etwas. Die Leute, die innerhalb einer Region arbeiten, kennen sich meistens, d.h. man kann dann oft auch via Chefarzt o.ä. einfach eine Empfehlung bekommen, und dann klappts auf jeden Fall mit der Stelle. Ist kein relevantes problem.
Grundsätzlich für alles: es ist Ärztemangel. Wenn man a) die Sprache kann, und b) dann noch etwas klinische Erfahrung hat, ist das ganze mit Stellen überhaupt kein Problem.