LasseReinböng
01.07.2024, 02:37
Ich muß jetzt leider mal als Anästhesist eine Frage in eigener Sache bzw. Familienangehörige betreffend stellen...
Wie häufig hat eine Medikation mit Levetiracetam o.g. Nebenwirkungen, bzw. wie häufig macht sich die Gabe im Alltag mit UAW bemerkbar ?
Meinem Vater wurde im Rahmen eines neuerlichen Krampfanfalls Levetiracetam zur Krampfprophylaxe verordnet, es besteht ein Benzo-Abusus, der seit vielen Jahren besteht und ärztlicherseits auch so toleriert wurde. Solange mein Vater seine Benzos einnimmt, ist quasi alles "normal" und er funktioniert dann auch darunter...bislang zumindest. Es gab über die Jahre einige Krampfanfälle, die regelhaft immer dann auftraten, wenn es zu einem Entzug kam...eine explizite strukturelle Hirnschädigung besteht nicht.
Zuletzt war die Einnahme nicht mehr so regelmäßig, so dass es zu einem Krampfanfall kam...der altersbedingte kognitive Abbau lässt sich nicht wegdiskutieren, aber seitdem meinem Vater prophylaktisch auch noch Levetiracetam verordnet wurde, erlebe ich eigentlich nur noch eine verwirrten schläfrigen Zombie und ich bin mir wirklich nicht sicher, welchen Anteil das Levetiracetam daran hat. Die Benzodiazepin-Dosis ist gleichgeblieben. Es gibt sonst keine Änderung der Medikation bzw. auch nichts, was ich sonst dafür verantwortlich machen würde...
Hyponatriämien sind mir unter Levetiracetam als Anästhesist noch geläufig, ansonsten wird sowas halt schnell mal auf Empfehlung von Neurochrirugen und Neurologen angesetzt und die Patienten dann verlegt, die Langzeitwirkungen kriegt man in der Anästhesie nicht so wirklich mit. Wie sind eure Erfahrungen mit dem Medikament ?
Wie häufig hat eine Medikation mit Levetiracetam o.g. Nebenwirkungen, bzw. wie häufig macht sich die Gabe im Alltag mit UAW bemerkbar ?
Meinem Vater wurde im Rahmen eines neuerlichen Krampfanfalls Levetiracetam zur Krampfprophylaxe verordnet, es besteht ein Benzo-Abusus, der seit vielen Jahren besteht und ärztlicherseits auch so toleriert wurde. Solange mein Vater seine Benzos einnimmt, ist quasi alles "normal" und er funktioniert dann auch darunter...bislang zumindest. Es gab über die Jahre einige Krampfanfälle, die regelhaft immer dann auftraten, wenn es zu einem Entzug kam...eine explizite strukturelle Hirnschädigung besteht nicht.
Zuletzt war die Einnahme nicht mehr so regelmäßig, so dass es zu einem Krampfanfall kam...der altersbedingte kognitive Abbau lässt sich nicht wegdiskutieren, aber seitdem meinem Vater prophylaktisch auch noch Levetiracetam verordnet wurde, erlebe ich eigentlich nur noch eine verwirrten schläfrigen Zombie und ich bin mir wirklich nicht sicher, welchen Anteil das Levetiracetam daran hat. Die Benzodiazepin-Dosis ist gleichgeblieben. Es gibt sonst keine Änderung der Medikation bzw. auch nichts, was ich sonst dafür verantwortlich machen würde...
Hyponatriämien sind mir unter Levetiracetam als Anästhesist noch geläufig, ansonsten wird sowas halt schnell mal auf Empfehlung von Neurochrirugen und Neurologen angesetzt und die Patienten dann verlegt, die Langzeitwirkungen kriegt man in der Anästhesie nicht so wirklich mit. Wie sind eure Erfahrungen mit dem Medikament ?