Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbung in MVZ - Anrede



Kaas
08.08.2024, 18:49
Hallo zusammen,
ich bewerbe mich gerade bei einem MVZ. Dieses ist ärztlich geleitet, die Bewerbung geht aber offenbar an eine Personalabteilung in einer komplett anderen Stadt (ist wohl ein großer MVZ-Betreiber, ist mir aber durch Recherchen nicht konkreter ersichtlich). In der Stellenanzeige steht ein ärztlicher Ansprechpartner genannt, wobei ich auch nicht weiß, ob es sich dabei um den Leiter des MVZs handelt. Wie würdet ihr da die Anrede formulieren? Geht da ausnahmeweise "sehr geehrte Damen und Herren"? Oder, quasi auf gut Glück, einfach den ärztlichen Ansprechpartner anreden?

Dooly
08.08.2024, 19:06
Wofür ist denn diese Ansprechperson da? Kannst du sie nicht telefonisch fragen? Ich finde es besser, wenn man eine Person oder ein Team direkt anspricht.

Relaxometrie
08.08.2024, 20:59
Meiner Meinung nach ist die Anrede nicht das zentrale Element einer Bewerbung. Die Anrede muss natürlich freundlich und inhaltlich auch irgendwie korrekt sein, aber ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen und einfach den in der Anzeige genannten Ansprechpartner in der Anrede ansprechen.

hebdo
09.08.2024, 14:06
Ich habe immer den ärztlichen Ansprechpartner genannt, weil die Personalauswahl und das Bewerbungsgespräch bisher immer durch den medizinischen Leiter durchgeführt wurde.

Kaas
09.08.2024, 20:24
Perfekt, hab jetzt auch einfach den ärztlichen Ansprechpartner „angesprochen“ :)

Locutus001
14.08.2024, 09:11
Ich habe damals angerufen.
Dann ging es an die Sekretärin Frau Müller-Meyer und den Chef Herrn Prof. Hinz-Kunz und die beiden habe ich dann auch in der Email-Anrede erwähnt. (Im Bewerbungsschreiben selbst nicht).
Gehört für mich zum guten Ton, dass ich die involvierten Personen anspreche. Stört m.M.n. auch niemanden, fällt eher positiv auf.

Wenn das Schreiben an anonyme Menschen geht, dann "Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Prof. Dr. Müllermaierhinzkunz" (oder wer auch immer Geschäftführung bzw. Entscheidungsträger ist).
Es mag irgendwelche Spinner geben, welche diese schöne Formulierung mittlerweile für "problematisch" halten und einem das vorhalten, bei denen möchte ich mich aber auch nicht bewerben.
(Habe ich im echten Berufsleben übrigens - zum Glück - auch noch nie erlebt).

Grundsätzlich glaube ich auch, dass so eine Bewerbung teilweise auch überbewertet werden kann.
Sicherlich sollte man es professionell halten, denn wer schreibt, dass er Excel- und Word-Kenntnisse hat, soll bitte schön auch eine ordentlich formatierte Bewerbung hinbekommen.
Aber am Ende - zumindest im Gesundheitswesen - sind so Kleinigkeiten weniger entscheidend, als die harten Fakten.
(Deutsch Muttersprache und fließend Englisch ist meistens schonmal ein Vorteil).