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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ab 2025: Prüfungshefte mitnehmen erlaubt?



Jamal22
20.08.2024, 15:15
Hallo zusammen,

es gab ja eine Ankündigung vom IMPP, dass die Prüfungsfragen ab dem Früjhar 2025 nicht mehr kommerziell (sprich über die gängigen Plattformen: Amboss oder Viamedici) veröffentlicht werden.

Hat diese Auswirkungen, ob wir unsere Prüfungshefte nach Tag 2(M1) und Tag 3 (M2) mitnehmen dürfen?

Falls nicht, würde diese ja folgendes bedeuten:

-Aufgaben können nicht mehr online zur Auswertung eingegeben werden.
-Mögliche Fragenanfechtungen kaum mehr möglich

Habt ihr da vielleicht schon genauere Infos?
Ich kann mir das ja irgendwie nicht vorstellen.
Es gab ja diesbezüglich kein eindeutiges Statement seitens des IMPP noch von den Landesprüfungsämtern.


Ich hatte mal beim unserem Landesprüfungsamt angerufen und dort hieß es, es steht noch zur Diskussion bezüglich der Austeilung der Hefte ab 2025.

Wenn müsste man es ja bundeseinheitlich machen.
Andererseits würden ja bei Austeilung der Hefte die Fragen doch im Umlauf kommen, aber nicht wortgetreu veröffentlicht werden....


Liebe Grüße

Jamal

Unregistriert
20.08.2024, 16:54
wenn das lpa meinte steht noch nicht fest, steht's wahrscheinlich noch nicht fest.

bei unseren unseren normalen klausuren werden die fragen auch nicht veröffentlicht, wenn man was anfechten will muss man sich die frage merken

Jamal22
20.08.2024, 17:37
Ok gut bei Uniklausuren sind die Fragen ja in der Regel nicht mehr als 30-40 Fragen.
Aber bei den Staatsexamina sind das schon 320 Fragen und wie soll man sich da alles merken?
Dann sollte man zumindest die Möglichkeit haben eine Einsicht zu bekommen, aber das wäre glaub ich ein zu großer Aufwand.
Warten wir einfach ab, allerspätestens im Frühjahr 25 wissen wir mehr

davo
20.08.2024, 17:40
Aus meiner Sicht eigentlich völlig logisch, dass man sich die Hefte nicht mehr mitnehmen wird können.

Sonst wäre diese Änderung ja völlig wirkungslos :-))

Jamal22
22.08.2024, 11:24
So ich habe jetzt nochmal Rückmeldung vom LPA Rheinland Pfalz und dem IMPP bekommen.
Alle Landesprüfungsämter wurden Anfang 24 daüber informiert, dass die Hefte ab Frühjahr 25 nach der Prüfung wieder eingesammelt werden und nicht mitgenommen werden dürfen. Der Ergebnisbescheid wird dann ca.3-4 Wochen später mit den eingetragenen Ergebnissen zugeschickt.

Bei einer möglichen Anfechtung (nur bei Nichtbestehen) wäre unter ganz strengen Auflagen (sprich mit Anwalt und Einsicht) eine Einsicht eventuell möglich. Aber hier hieß es auch, man möchte die Fragen nicht mehr im Wortlaut veröffentlichen sprich zeigen (Sogar das einer aus dem IMPP zu der Frage Stellung nehmen wird bei einer Anfechtung: Schon krass). Dass heißt ein Widerspruch geht dann nur mit eigenen Gedächtnisstützen. Auch hier will man das Maximale ausnutzen was das Gesetz zulässt.

Finde ich persönlich schade, dass man durch die Ergebnisse nicht mehr online bei Medilearn eintragen kann + auch die Lösungen untereinander diskutieren kann. Finde dies schon als ein Nachteil für die kommenden Examenskandidaten. Aber andererseits könnte dies ja auch heißen, dass die Examen hoffentlich um einiges einfacher werden. Aber das Altfragen 1:1 drankommen...Das wage ich sehr zu bezweifeln.

Was haltet ihr so von der Enscheidung vom IMPP? Ich finde die machen sich selber dadurch das Leben um einiges einfacher.

doro2000
22.08.2024, 13:08
Warum sollte ein Anfechten von Fragen nur bei Nichtbestehen erlaubt sein? Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das juristisch haltbar ist. Aber zugegebenermaßen hab ich auch keine Ahnung von Jura.

Jamal22
22.08.2024, 13:33
Vielleicht wollen die von vornerein die Studenten davon abschrecken Fragen zu rügen, aber glaube auch, dass es juristisch nicht haltbar ist. Am besten wir warten bis ein Schreiben vom IMPP kommt.

doro2000
23.08.2024, 11:26
Ansonsten bezüglich Examensservice könnte man sich ja die Fragennummer+Antwortbuchstabe auf die Rückseite der Ladung schreiben, dann könnte man immer noch die Ergebnisse eintragen

Jamal22
23.08.2024, 11:34
Wie sollen die den von Examensservice an die Fragen kommen?

doro2000
23.08.2024, 13:55
Das ist doch seit 2021 nur ein Algorithmus soweit ich weiß, der zu einem gewissen Teil danach geht, was die Mehrheit gekreuzt hat. Zumindest das mit der Mehrheit funktioniert auch ohne Prüfungshefte

Kackbratze
23.08.2024, 15:09
Der Vorteil dieses Systems ist die wegfallende Eskalationsspirale der Fragen, wie es jetzt passiert. Basics können in kleinen Abänderungen regelmäßig abgefragt werden, die Kolibris werden seltener, da man nicht mehr via Altfragen alles alte auswendig beherrscht und so das IMPP immer weiter die Fragen erschweren muss.
Klar, die eigene Auswertung fällt weg. Wenn dafür der Schwierigkeitsgrad sinkt und realistische Szenarios und Erkrankungen abgefragt werden, warum nicht?