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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FSJ oder MFA Ausbildung vor Studium?



Meryemm89
24.08.2024, 10:08
Hallo ich brauche dringenden Rat von euch. Bitte nur ernste und realistische Aussagen.

Hab ein Abi von 2,3 dieses Jahr gemacht. Während der Abiphase den TMS geschrieben (nicht so schlaue Idee) und einen Prozentrang von 20% bekommen. Momentan sehen die Chancen niedrig aus. Ich versuche es dennoch mit dem Losverfahren und der Landarztquote noch.

meine Frage: ich werde so oder so den TMS nächstes Jahr im Mai wiederholen und ordentlich dafür auch trainieren. Sollte ich aber in dieser Zeit ein fsj im Krankenhaus machen oder doch lieber eine verkürzte Ausbildung zur MFA ?

(hab mich erkundigt, mithilfe des Abiturs und sehr guten Leistungen in der Berufsschule kann man bis zu 1,5 Jahren verkürzen).

Leider sind die meisten bewerbungsfristen schon für Ausbildungen um. Ich bin leider zu spät auf diesen Gedanken gekommen. Hab überall jetzt angerufen und mich noch beworben aber die meisten haben keine Plätze mehr. Für fsj gibt es klar noch zahlreiche Plätze. Würde das hier im Krankenhaus bei uns machen. meine sorge: wenn ich jetzt ein fsj mache bräuchte ich einen TMS wert von 95% um im Sommersemester einen Platz zu bekommen. Und für den Wintersemester bräuchte ich mindestens 78%. fsj würde kürzer dauern aber dementsprechend muss die Leistung im TMS besser sein. Gegenteil wegen der Ausbildung müsste man keinen hohen TMS wert haben da würden mir 65% reichen. BITTE helft mir weiter.

Matzexc1
24.08.2024, 11:17
Ein Studium im Ausland käme nicht in Betracht? Die Tochter einer Kollegin studiert in Stettin und ist dort sehr zufrieden.
Kosten sind etwa so hoch wie in D, weniger Lebenshaltungskosten dafür Studiengebühren

Ich würde dir auch eher zu einer Ausbildung im Rettungsdienst anstelle von MFA oder FSJ raten.

_calendula_
24.08.2024, 22:50
MFA ist bei entsprechendem Interesse (Labormediziner, MiBi, Transfusionsmedizin…) nicht falsch. Ein CA für Häma/Onko an einer deutschen Uni ist mWn auch MFA.

Rettungsdienst oder Studium im Ausland geht genauso.

FSJ sehe ich mäßig sinnvoll.

Bonnerin
24.08.2024, 23:30
MFA ist bei entsprechendem Interesse (Labormediziner, MiBi, Transfusionsmedizin…) nicht falsch. Ein CA für Häma/Onko an einer deutschen Uni ist mWn auch MFA.


Hä? Ich denke, du meinst MTL, nicht MFA. Im Labor wird man als MFA allerhöchstens in der Präanalytik tätig sein, mit Sicherheit aber keine Geräte bedienen etc.

_calendula_
24.08.2024, 23:54
Ja, sorry, MTL (also, alter Begriff „MTA“).
„MFA“ bringt nichts fürs Medizinstudium, … außer vielleicht die Möglichkeit eines Nebenjobs im Studium.

azalee
04.10.2024, 20:38
Ich denke, es geht weniger um den Wert eines Ausbildung bzgl Nützlichkeit des Wissens für das Studium, sondern um den besten Weg, doch noch einen Studienplatz zu bekommen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Ausbildung zur MFA nicht falsch, da man dort mit Genehmigung direkt ins 2. Lehrjahr einsteigen kann und zusätzlich, ebenfalls auf Antrag, das letzte Halbjahr skippen und die Prüfung vorziehen kann.

Nebenbei kann man sich ausführlich auf den TMS vorbereiten und etwas Geld ansparen.
Ein Problem könnte aber sein, eine Ausbildungsstelle zu finden, da man mit gutem Abi eigentlich „überqualifiziert“ ist, und seinen Arbeitgebern nur schwer vermitteln kann, dass man diese Ausbildung aus Interesse absolviert.

Der Vorteil eines BfD/ FSJ ist, dass man bei geschickter Wahl schon sein Pflegepraktikum ableisten kann, und durch die 11 Monate bei der Pflege besser angesehen ist als die reinen Pflegepraktikanten, was die Arbeitsatmosphäre durchaus positiv beeinflussen kann.

Also langer Rede kurzer Sinn: Man rechnet sich die verschiedenen Möglichkeiten an den Unis aus und wählt den Weg, der einem am angenehmsten ist bei gleichzeitig besten Vorbereitungsbedingungen für den TMS.