PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Starke Angststörungen Physikum Krankschreibung



papaschlumpf27
02.09.2024, 00:16
Hallo ihr Lieben, mach mir echt super sorgen um meine Freundin. Bei ihr stehen jetzt noch die mündliche Prüfungen fürs Physikum an, aber ihr geht’s leider gar nicht gut. Sie hat starke Panikattaken entwickelt, verweigert Nahrungsaufnahme, hat in kurzer Zeit viel Abgenommen, starke Überlkeit, Herzrasen, Atemstörungen etc.. Sowas hatte sie noch nie!
Ich will einfach nicht das sie die Prüfung macht, dass ist einfach nicht gesund und super gefährlich. Aber krankschreiben lassen will sie sich auch nicht, weil Prüfungsangst kein Attestgrund beim Amtsarzt sind. Mache mir einfach unglaubliche Sorgen.

Was kann man da tun? Hat da jemand Erfahrungen?

Duke Nukem
02.09.2024, 06:47
Hallo ihr Lieben, mach mir echt super sorgen um meine Freundin. Bei ihr stehen jetzt noch die mündliche Prüfungen fürs Physikum an, aber ihr geht’s leider gar nicht gut. Sie hat starke Panikattaken entwickelt, verweigert Nahrungsaufnahme, hat in kurzer Zeit viel Abgenommen, starke Überlkeit, Herzrasen, Atemstörungen etc.. Sowas hatte sie noch nie!
Ich will einfach nicht das sie die Prüfung macht, dass ist einfach nicht gesund und super gefährlich. Aber krankschreiben lassen will sie sich auch nicht, weil Prüfungsangst kein Attestgrund beim Amtsarzt sind. Mache mir einfach unglaubliche Sorgen.

Was kann man da tun? Hat da jemand Erfahrungen?
Ihr gut zureden, dass sie das schaffen kann und sie unterstützen. Ganz schlecht ist es, dabei Vermeidungsverhalten zu bestätigen. Es ist nicht gefährlich. Es ist nicht gesund, aber man macht ja Physikum auch nur einmal (wenn man besteht).

Matzexc1
02.09.2024, 14:10
Ich hatte das Vergnügen 3x mündlich anzutreten, 2x Blackout mit ausgeprägter Panik
Auch heute sind mündliche Prüfungen eine Plage
Ich empfehle die.psychologische Beratung beim Studierendensekretariat oder die annoyme Studierenden Sprechstunde beim Studierendenwerk/Psychiatrie falls es sowas bei euch gibt.
Sport machen, Reden üben (sie soll üben zu erzählen), Progressive Muskelentspannung, im Bedarfsfall medikamentös( Cave mit dem Hausarzt sprechen was funktionieren könnte Betablocker und Axiolytika sind nichts für das erste Mal zur Prüfung, mein Favorit ist bei Schlafstörungen das Opipramol was ich selbst beim 3.Versuch eine Woche vor der Prüfung nahm( das erste Mal war vor dem Studium)).
Ich weiß von einer M3 die auf der Intensivstation zu Ende geführt wurde, wegen Betablockern

Wenn seitens ein aktuelles Attest des Hausarztes besteht sind Amtsärzte auch eher bereit die Krankmeldung zu akzeptieren.

Duke Nukem
02.09.2024, 16:57
Ich hatte das Vergnügen 3x mündlich anzutreten, 2x Blackout mit ausgeprägter Panik
Auch heute sind mündliche Prüfungen eine Plage
Ich empfehle die.psychologische Beratung beim Studierendensekretariat oder die annoyme Studierenden Sprechstunde beim Studierendenwerk/Psychiatrie falls es sowas bei euch gibt.
Sport machen, Reden üben (sie soll üben zu erzählen), Progressive Muskelentspannung, im Bedarfsfall medikamentös( Cave mit dem Hausarzt sprechen was funktionieren könnte Betablocker und Axiolytika sind nichts für das erste Mal zur Prüfung, mein Favorit ist bei Schlafstörungen das Opipramol was ich selbst beim 3.Versuch eine Woche vor der Prüfung nahm( das erste Mal war vor dem Studium)).
Ich weiß von einer M3 die auf der Intensivstation zu Ende geführt wurde, wegen Betablockern

Wenn seitens ein aktuelles Attest des Hausarztes besteht sind Amtsärzte auch eher bereit die Krankmeldung zu akzeptieren.
Aber die Ausgangssituation hier ist doch eine ganz andere. Da gibt es eine, die Physikum machen will und der es damit nicht gut geht. Sie hat wahrscheinlich Prüfungsangst, aber will es trotzdem machen. Wie hättest Du Dich denn damals gefühlt, wenn Du trotz Deiner Angst endlich die Prüfung machen willst und dann kommen Deine Freunde vorher und sagen Dir: "Du packst das doch sowieso nicht. Dir geht es doch so schlecht. Melde Dich mal lieber krank"?

Matzexc1
02.09.2024, 19:39
Mir geht es darum eine Lösung für die Prüfungsangst anzubieten, falls für die Betroffene kurz vor der Prüfung die Entscheidung auf Nichtantritt fällt kann man diesen Punkt weitergeben.

Das sind keine 2 verschiedenen Situationen, ihre Prüfingspanik ist stärker ausgeprägt und das ist der springende Punkt. Das Physikum durchziehen will jeder, wollte auch ich nur habe ich das erst geschafft als ich mir Strategien zu nutze gemacht habe um mit Stress und Angst klar zu kommen.
Ich kann dir auch sagen, dass es nicht angenehmer wird nach dem ersten Fehlversuch und erst Recht nicht nach dem 2.Fehlversuch wenn es um alles oder nichts geht

@papaschlumpf biete ihr die Infos aus dem ersten Absatz an, wichtig ist aber vor allem das du die Prüfung packst.
Wann ist ihre Prüfung?

rafiki
04.09.2024, 07:34
Ich bin erstaunt, welche laienhaften "Ratschläge" hier bei einer manifesten psychischen Störung gegeben werden. Es ist überhaupt nicht klar, worunter die Frau leidet. Das gehört in eine fachärztlich-psychiatrische Abklärung (und nicht in die psychologische Studentenberatung!) und selbstverständlich ist sie damit weder arbeits- noch prüfungsfähig.

Feuerblick
04.09.2024, 07:53
Und du kannst das in einem Forum aufgrund der Schilderung eines unbeteiligten Dritten diagnostizieren? Wow!

rafiki
04.09.2024, 08:03
Und du kannst das in einem Forum aufgrund der Schilderung eines unbeteiligten Dritten diagnostizieren? Wow!

Lies nochmal meine Aussage und die des TE, hilft vielleicht.

Duke Nukem
04.09.2024, 08:20
Lies nochmal meine Aussage und die des TE, hilft vielleicht.

Aber dann mach doch mal Butter bei die Fische und erklär uns Laien mal, welche diagnostischen cues Dich zu welcher Diagnose geführt haben und woran Du die "Arbeits- und Prüfungsunfähigkeit" festmachst. Ich dachte J06V gilt nur im Hausarztsetting als Jokerkarte.

Feuerblick
04.09.2024, 08:30
Lies nochmal meine Aussage und die des TE, hilft vielleicht.Habe ich, aber woher weißt du, dass die „Panikattacken“ wirklich welche sind? Du solltest doch selbst wissen, dass Fremdanamnesen immer mit Vorsicht zu betrachten sind und dass man auf keinen Fall auf Pseudo-Fachausdrücke („Panikattacke“) reinfallen sollte. Ich sehe nicht, wo du da die Prüfungsfähigkeit beurteilen kannst. Vor Prüfungen nichts essen können etc… kennen sehr viele. Davon muss nicht zwingend jeder krankgeschrieben werden. :-nix Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich deine Beurteilung ungefähr genauso professionell finde wie alle anderen hier.

rafiki
05.09.2024, 08:26
Aber dann mach doch mal Butter bei die Fische und erklär uns Laien mal, welche diagnostischen cues Dich zu welcher Diagnose geführt haben und woran Du die "Arbeits- und Prüfungsunfähigkeit" festmachst. Ich dachte J06V gilt nur im Hausarztsetting als Jokerkarte.

Ich schrieb, dass nicht klar ist, worunter die Frau leidet (habe also keine Diagnose gestellt) - hättest du auch selbst nachlesen können. Es ist ein Laienfehler, auf etwas zu schließen, was anscheinend offensichtlich ist (Prüfungsangst), wobei andere Dinge übersehen werden, z. B. eine Depression, worauf z. B. der starke Gewichtsverlust hindeutet, der für eine Angststörung untypisch ist (kann auch eine organische Störung oder eine Psychose sein...). Das ist kein Spezialwissen, sondern sollte jeder halbwegs gebildete Mediziner drauf haben. Ein Zeugnis bezieht sich auf niemals eine Diagnose, sondern immer auf eine Symptomatik, die eine bestimmte Tätigkeit verunmöglicht. Und auch eine "nur Prüfungsangst" kann dermaßen schwer sein, dass sie eben Symptome auslöst, die das Ablegen einer Prüfung nicht sinnvoll möglich machen, da hilft kein "Zusammenreißen" oder eine Beratung, sondern evtl. nur eine längerfristige Therapie.

Feuerblick
05.09.2024, 08:35
Und doch kannst du nicht wissen, ob die geschilderte Symptomatik der tatsächlichen entspricht. Symptome, die Dritte schildern, können stark subjektiv geprägt sein. Vielleicht beträgt der „starke“ Gewichtsverlust nur zwei Kilo (schafft man im Prüfungsstress locker), es gibt noch andere Probleme (Liebeskummer, Beziehungsprobleme z.B.), von denen der TE nichts weiß und so viel mehr. Das kann niemand hier wissen. Insofern finde ich den Schluss, es sei eine behandlungsbedürftige Erkrankung, die prüfungsunfähig macht, schon gewagt.

Relaxometrie
05.09.2024, 08:58
Dass Ihr Euch überhaupt auf solche Fragen einlasst. Es meldet sich jemand mit einem Trollnamen im Forum an, stellt direkt eine Frage, die ein Thema beinhaltet, welches sich gut für Zoff eignet, prompt kommen Gutmenschen- und Besserwisserantworten und die Forenkapazitäten zoffen sich :D

Feuerblick
05.09.2024, 09:03
Wer zofft sich denn hier? Du hast doch bisher noch gar nicht teilgenommen als Forenkapazität und Expertin für Troll-Identifikation… :-))

Relaxometrie
07.09.2024, 13:31
papaschlumpf27 ist voll krass konkret an den Antworten interessiert und beteiligt sich lebhaft an der Diskussion :-))

Feuerblick
07.09.2024, 13:53
Du könntest in den letzten Monaten aber schon bemerkt haben, dass es User gibt, die voll krass ein Leben außerhalb des Forums haben und nur sporadisch reinschauen. Weil Foren halt auch nicht mehr so „in“ sind. Aber was weiß ich schon… :-nix

Duke Nukem
07.09.2024, 14:20
papaschlumpf27 ist voll krass konkret an den Antworten interessiert und beteiligt sich lebhaft an der Diskussion :-))

Oh, abgesehen davon, dass nicht ich es bin, der Euch als "Laien", "Gutmenschen" oder nichtmal "halbwegs gebildete Mediziner" bezeichnet, hat es mich tatsächlich inhaltlich interessiert. Ich habe mich gefragt, ob es im Falle einer Angststörung nicht eher ein iatrogener Schaden ist, wenn man einen Patienten von einer selbstbestimmten Bewältigung der Krise abhält und von außen ein Vermeidungsverhalten bestärkt, das eine Bewältigung der vorhersagbaren Krise bei der nächsten Gelegenheit nur noch schwieriger macht. Ob der OP mein Interesse für Psych teilt, ist mir dabei relativ egal, zumal die Person um die es tatsächlich geht, gar nicht hier beteiligt war.

Relaxometrie
08.09.2024, 12:12
Du könntest in den letzten Monaten aber schon bemerkt haben, dass es User gibt, die voll krass ein Leben außerhalb des Forums haben und nur sporadisch reinschauen.
Schon klar. Wenn man sich Sorgen um eine Freundin macht ("mach mir echt super sorgen um meine Freundin/ ihr geht’s leider gar nicht gut/ Sie hat starke Panikattaken/ verweigert Nahrungsaufnahme/ Herzrasen/ Atemstörungen/ Mache mir einfach unglaubliche Sorgen"), guckt man tagelang nicht in ein Forum, um Antworten zu sichten, um die man gebeten hat.
Die Sorgen scheinen ja wirklich groß zu sein. Nicht.

Feuerblick
08.09.2024, 15:11
Oder man hat längst (weil es dringend war) eine andere Lösung gefunden.

Relaxometrie
17.09.2024, 18:58
papaschlumpf27, erzähle uns doch mal, wie die Sache ausgegangen ist.