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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : schlechtes Physikum - schlechte Chancen für bestimmten Facharzt?



neuronic
02.09.2024, 22:47
Hallo ihr Lieben,

ich weiß, dass diese frage sicher schon tausend mal gestellt wurde, aber ich wollte einmal für meine ganz spezielle Situation nachfragen, wie es so mit meinem Traumjob aussieht.

Also erstmal habe ich mein Physikum leider mit einer 3.5 abgeschlossen, was definitiv nicht meinem Können entsprochen hat. Ich hatte einfach ein paar familiäre und psychische Probleme direkt während der Lernphase und das hat mich einfach zusätzlich belastet.

Ich möchte später gerne in der Psychiatrie/Psychosomatik arbeiten und würde mich wahnsinnig gerne an einem Uniklinikum für eine Stelle bewerben, bei der man forschen und zeitgleich seine Facharztausbildung machen kann.

Ich habe schon eine Stelle für eine Doktorarbeit in Ausblick, die aber nicht super super krass anspruchsvoll ist, sondern eine Mischung aus klinischer und experimenteller Doktorarbeit und wird so ca 1 Jahr dauern. Ich habe auch bereits in der Neuroimmunologie an meiner Uni gearbeitet.

Naja auf jeden Fall, wollte ich wissen, ob jemand von euch einschätzen kann, wie gut meine Chancen für die obige Stelle sind?

Vielen Dank im Voraus

Matzexc1
03.09.2024, 05:30
Hallo ihr Lieben,

ich weiß, dass diese frage sicher schon tausend mal gestellt wurde, aber ich wollte einmal für meine ganz spezielle Situation nachfragen, wie es so mit meinem Traumjob aussieht.

Also erstmal habe ich mein Physikum leider mit einer 3.5 abgeschlossen, was definitiv nicht meinem Können entsprochen hat. Ich hatte einfach ein paar familiäre und psychische Probleme direkt während der Lernphase und das hat mich einfach zusätzlich belastet.

Ich möchte später gerne in der Psychiatrie/Psychosomatik arbeiten und würde mich wahnsinnig gerne an einem Uniklinikum für eine Stelle bewerben, bei der man forschen und zeitgleich seine Facharztausbildung machen kann.

Ich habe schon eine Stelle für eine Doktorarbeit in Ausblick, die aber nicht super super krass anspruchsvoll ist, sondern eine Mischung aus klinischer und experimenteller Doktorarbeit und wird so ca 1 Jahr dauern. Ich habe auch bereits in der Neuroimmunologie an meiner Uni gearbeitet.

Naja auf jeden Fall, wollte ich wissen, ob jemand von euch einschätzen kann, wie gut meine Chancen für die obige Stelle sind?

Vielen Dank im Voraus

Die Glaskugel habe ich nicht, kann dir aber sagen das spätestens mit Berufserfahrung das Thema Noten völlig egal ist und das Physikum im besonderen

Nefazodon
03.09.2024, 06:05
In einem klinischen Fach interessiert sich niemand für deine Physikumsnote!

Psychiatrie im besonderen ist gefühlt eher ein Mangelfach. Da im Studium der Fokus auf Somatik liegt, und die Patienten schwierig sind, wollen es nicht viele machen.

Also mach dir keine Sorgen!

Kackbratze
03.09.2024, 06:24
In einem klinischen Fach interessiert sich niemand für deine Physikumsnote!

Ich erinnere mich noch an mein zweites Vorstellungsgespräch, als ich nach der Erdkunde-Note im ersten Halbjahr der 9. Klasse gefragt wurde....

ES INTERESSIERT NIEMANDEN WAS DU IM PHYSIKUM HAST, WENN DU DICH BEWIRBST!

Abschlussnote eventuell, Dissertation schon mehr, wenn es in den Forschungsbereich geht. Kontakte, wenn es in kompetitive Fächer geht.
Das ist die Zusammenfassung des aktuellen Jobmarktes, wenn bei einer Stelle mehr als "deutsche Sprache und Approbation" gefordert ist.

nie
03.09.2024, 12:32
Für Doktorarbeiten, die im Studium begonnen werden, sind Physikumsnoten manchmal von Relevanz.

Danach eher nicht mehr. Mich hat zumindest nie wieder jemand nach der Physikumsnote gefragt und ich hab sogar zwei Anläufe gebraucht um eine 3,5 zu bekommen.

davo
03.09.2024, 16:49
Gerade in der Psychiatrie gibt es sicher einige Unikliniken, die absolut jeden nehmen müssen. Also da ist nicht nur die Physikumsnote egal, sondern auch alle anderen Noten.