Silberfarn
15.09.2024, 10:16
Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen!
Kurz zu mit (damit der Fall vllt besser verständlich ist): Bin gerade im 5. Monat schwanger mit dem ersten Kind, seit 2022 FÄ für Allgemeinmedizin, nie längere Krankheitszeiten gebraucht, keine Unterbrechungen der Facharztausbildung, bisher kein Beschäftigungsverbot, arbeite täglich in einer Hausarztpraxis inklusive Hausbesuchen mit Seniorenheim.
Ich fühle mich derzeit einfach sehr überfordert.
Ich bemerke immer mehr körperliche
Einschränkungen wie starke Beinödeme trotz Kompression, Bauchschmerzen, wiederkehrende Übelkeit, Eisenmangel, Herzrasen, Kopfschmerzen.
Ich komme mir vor, als ob ich neben mir stehe. Normalerweise beisse ich mich durch so etwas durch, aber aktuell gelingt es mir nur unter großer Erschöpfung.
Von mir werden zusätzlich Fortbildungen in Präsenz verlangt, ich betreue trotz Absprache Infekte mit, trotz Abratens meines Gynäkologen, da wir sonst nicht rumkommen.
Eine Student und ein Weiterbildungsassistent werden von mir im Wechsel mit betreut.
Dadurch hab ich auch nur ein Zimmer, in dem ich arbeiten kann, da mein Chef wegen der zwei zusätzlichen Personen 3/4 der Zimmer belegt. So entstehen z.B. für eingestellte Sonos von mir sehr lange Wartezeiten. Umgekehrt beginnt mein Chef seit der beiden Neuen meine Arbeit als "zu langsam" darzustellen, drängeln, unterbricht mich am Tag mehrfach. Es nervt.
Ich wollte bis zum Mutterschutz (Anfang Januar) arbeiten, da wirklich viel an Patienten dran hängt, aber mir kommen jetzt immer mehr Zweifel, ob ich das körperlich und mental schaffe. Die Arbeit nimmt immer mehr zu.
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich?
Keine meiner Kolleginnen hat in der Schwangerschaft gearbeitet. Alle direkt ins BV. Das wollte ich eigentlich nicht, aber langsam drängt sich der Gedanke immer mehr auf.
Besten Dank! 🙏🏻
Kurz zu mit (damit der Fall vllt besser verständlich ist): Bin gerade im 5. Monat schwanger mit dem ersten Kind, seit 2022 FÄ für Allgemeinmedizin, nie längere Krankheitszeiten gebraucht, keine Unterbrechungen der Facharztausbildung, bisher kein Beschäftigungsverbot, arbeite täglich in einer Hausarztpraxis inklusive Hausbesuchen mit Seniorenheim.
Ich fühle mich derzeit einfach sehr überfordert.
Ich bemerke immer mehr körperliche
Einschränkungen wie starke Beinödeme trotz Kompression, Bauchschmerzen, wiederkehrende Übelkeit, Eisenmangel, Herzrasen, Kopfschmerzen.
Ich komme mir vor, als ob ich neben mir stehe. Normalerweise beisse ich mich durch so etwas durch, aber aktuell gelingt es mir nur unter großer Erschöpfung.
Von mir werden zusätzlich Fortbildungen in Präsenz verlangt, ich betreue trotz Absprache Infekte mit, trotz Abratens meines Gynäkologen, da wir sonst nicht rumkommen.
Eine Student und ein Weiterbildungsassistent werden von mir im Wechsel mit betreut.
Dadurch hab ich auch nur ein Zimmer, in dem ich arbeiten kann, da mein Chef wegen der zwei zusätzlichen Personen 3/4 der Zimmer belegt. So entstehen z.B. für eingestellte Sonos von mir sehr lange Wartezeiten. Umgekehrt beginnt mein Chef seit der beiden Neuen meine Arbeit als "zu langsam" darzustellen, drängeln, unterbricht mich am Tag mehrfach. Es nervt.
Ich wollte bis zum Mutterschutz (Anfang Januar) arbeiten, da wirklich viel an Patienten dran hängt, aber mir kommen jetzt immer mehr Zweifel, ob ich das körperlich und mental schaffe. Die Arbeit nimmt immer mehr zu.
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich?
Keine meiner Kolleginnen hat in der Schwangerschaft gearbeitet. Alle direkt ins BV. Das wollte ich eigentlich nicht, aber langsam drängt sich der Gedanke immer mehr auf.
Besten Dank! 🙏🏻